DE828384C - Selbsttaetige Schmier- und Staubloeschvorrichtung fuer Abbauhaemmer und aehnliche Werkzeuge - Google Patents

Selbsttaetige Schmier- und Staubloeschvorrichtung fuer Abbauhaemmer und aehnliche Werkzeuge

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DE828384C
DE828384C DEP2854A DE0002854A DE828384C DE 828384 C DE828384 C DE 828384C DE P2854 A DEP2854 A DE P2854A DE 0002854 A DE0002854 A DE 0002854A DE 828384 C DE828384 C DE 828384C
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DE
Germany
Prior art keywords
hammer
handle
lubricant
extinguishing device
dust
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Expired
Application number
DEP2854A
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English (en)
Inventor
Andre Pousanovsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANDRE POUSANOVSKY
Original Assignee
ANDRE POUSANOVSKY
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/26Lubricating
    • B25D17/265Lubricating the lubricant being entrained to the machine parts by the driving fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Selbsttätige Schmier- und Staublöschvorrichtung für Abbauhämmer und ähnliche Werkzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, die bei Abbauhämmern und ähnlichen Werkzeugen anwendbar ist und den Zweck hat, selbsttätig zugleich eine Schmierung des Hammers durch das Antriebsmittel, das das Schmiermittel mit sich reißt, und eine Löschung des Staubes vor der Arbeitsstelle des Hammers durch Versprühen von Wasser zu bewirken.
  • Beim Gegenstand der Erfindung werden diese beiden Wirkungen gleichzeitig erzielt, aber ohne Vermittlung des Antriebsmittels, allein durch die Wirkung einer Klinke oder eines anderen Betätigungsorgans am Griff des Hammers, wobei das Schmiermittel mechanisch aus dem Körper der Vorrichtung in den Griff des Hammers gedrückt wird. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die Vorrichtung aus einem Körper aus Metall oder gleichwertigem Material, der einen Behälter enthält, der das Schmiermittel aufnimmt und der durch einen Deckel verschlossen ist, der in diesem Körper und auf dem Griff des Hammers festgeschraubt ist. Das Schmiermittel wird um eine zentrale Buchse herum zusammengepreßt, die Buchse ist im oberen Teil durchbohrt und mit ihrem unteren Teil am Deckel befestigt. Im Innern der Buchse kann sich unter der Einwirkung einer Klinke oder eines ähnlichen Betätigungsorgans im Handgriff des Hammers eine Stange verschieben, die sich in, einem Ventil fortsetzt oder ein Ventil betätigt, das die Verbindung zwischen dem Druckwas:serein- und austritt unterbricht oder freigibt. Im unteren Teil der Stange ist zentral ein Dorn mit einer schraubenlinienförmigen Rille eingeführt. Nahe an deren Enden weist die Stange Durchbohrungen auf, die in solchem Abstand voneinander angeordnot sind, daß während der Hammer arbeitet, das Schmiermittel längs des Dornes in den Handgriff des Hammers gedrückt wird.
  • Man erhält auf diese Weise eine sehr einfache Vorrichtung, die ohne Schwierigkeit auch an fertigen Werkzeugen angebracht werden kann, und deren selbsttätiges Arbeiten einen hohen Wirkungsgrad gewährleistet.
  • Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel einer selbsttätigen Schmier- und Staublöschvorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Fig. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Vorrichtung; Fig. 2 ist eine Draufsicht.
  • Bei der in den Figuren dargestellten Ausführungsform bestellt die Vorrichtung aus einem Körper i aus Metall oder einem anderen geeigneten Material, der eine Kammer 2 enthält, .die durch einen Deckel 3 verschlossen ist. Dieser Deckel wird in den Handgriff einesAbbauhammers eingeschraubt. Im Innern der Kammer 2 und am Deckel 3 abgestützt befindet sich ein zylindrischer Behälter 4 und in diesem konzentrisch eine Buchse 5, deren unteres Ende am Deckel befestigt ist, der einen Durchgang 5' aufweist, durch den der Innenraum des Behälters mit (lern Innenraum des Hammergriffes in Verbindung steht. Die Buchse 5 ist von Schmiermittel 7 umgeben, das zwischen dem oberen Abschluß der Kammer 2 und einem beweglichen Kolben 6 eingeschlossen ist. Dias Schmiermittel wird durch den Kanal 8, der durch eine Verschlußschraube 9 verschließbar ist, mittels einer Schmiervorrichtung in den Behälter eingefüllt. Auf die Unterseite des Kolbens 6 wirkt eine Feder io, die dem Gewichtsausgleich dient und das Schmiermittel unter Druck setzt, so daß es durch Öffnungen i i am oberen Ende der Buchse 5 in deren Inneres gedrückt wird.
  • In der Buchse 5 ist eine Stange 12 axial verschiebbar, die durch eine Feder 13 nach unten gedrückt wird. Diese Stange 12, deren Fortsetzungen durch die Buchse 5 und den Körper i geführt sind, durchsetzt letzteren und ragt in den unteren, einen kleineren Durchmesser aufweisenden Teil einer Kammer 14 unter ein Ventil 15, das, unter der Wirkung einer Feder 16 stehend, die Verbindung zwischen dem Kanal 17, der das Druckwasser in dic Kammer 14 führt, und dem Kanal 18 unterbricht. Der Kanal 18 geht vom unteren Teil der Kammer 14 aus und führt zu einer Verschraubung i9, an die ein Schlauch 2o angeschlossen ist. Der Kanal 17 setzt sich in eine Verschraubung 21 fort, die nach außen durch eine Ventilkugel 22 oder ein ähnliches Organ verschlossen ist, das .unter der `'Wirkung einer Druckfeder 23 steht. Diese Ventilkugel verhindert das Eindringen von Staub oder anderen Fremdkörpern in die Vorrichtung, während der Hammer nicht benutzt und die biegsame Schlauchleitung zur Zuführung des Druckwassers abgenommen ist. Beim Anbringen des Schlauches wird das Ventil durch einen Ansatz ,des Schlauchanschlußstückes 24 geöffnet.
  • Die Stange 12 weist schließlich noch eine zentrale Bohrung zur Aufnahme eines Dornes 25 aus Metall auf, um den eine schraubenlinienförmige Rille 26 geführt ist; nahe den beiden Enden sind Öffnungen 27 und 28 im unteren Teil der Stange 12 in bestimmter Hölle angebracht, wie nachstehend erklärt werden wird.
  • Der Schlauch 2ö führt zu einem Zerstäuber 29. der in geeigneter Weise am dem Handgriff entgegengesetzten Ende des Ilamtners angebracht ist. Dieser Zerstäuber enthält einen Kern mit schraubenförmigen Rillen zur Regelung des Zuflusses. Der Zerstäuber kann mit dem Gehäuse des Hammers verbunden sein oder aus einem Stück bestehen. Die Verschraubung i9 kann aber auch mit einer Aufnahmekammer verbunden sein, die mit einer Düse in Verbindung steht, die das Wasser längs der Hammerachse zersprüht.
  • Die Einführung des Schmiermittels in den Behälter 4 über dem Kolben 6 drückt diesen nach unten, so daß die Luft unter ihm durch die Öffnung 5' der Buchse 5 in das Innere des Hammergriffes entweicht. «'enn der Arbeiter, um den Hammer in Betrieb zu setzen, den Handgriff erfaßt und die Druckluft in den Hammer einläßt, so tritt etwas Druckluft in die Öffnung 5' und drückt zusammen mit der Feder io den Kolben 6 nach oben, so daß Schmiermittel durch die Öffnungen i i in das Innere der Buchse 5 gepreßt wird. Gleichzeitig drückt der Arbeiter auf eine Klinke oder ein ähnliches Organ, das über ein geeignetes Zwischenstück die Stange 12 so weit anhebt, daß seine obere Öffnung 27 in den Hohlraum der Buchse 5 kommt. Das Schmiermittel fließt dann durch die Rille 25 im Dorn 25 und tritt durch die unteren Öffnungen 28 aus, wo es durch das Antriebsmittel, z. B. die Yreßluft, das dem Handgriff zugeführt wird, mitgerissen wird.
  • Gleichzeitig öffnet der Fortsatz der Stange 12 das Ventil 15, wobei die Feder 16 zusammengedrückt wird, so daß, da auch das Ventil 22 geöffnet ist, das Druckwasser von dem Kanal 17 durch die Kammer 14, den Kanal 18 und den Schlauch _o zum Zerstäuber 29 fließen kann.
  • Hört der Arbeiter auf, die Klinke zu drücken, so senkt sich der Stab 12 unter dem Druck der Feder 13, und die Feder 16 schließt das Ventil 15, wodurch der Druckwasserstroni versperrt wird. Gleichzeitig wird die Öffnung 27 im Stab 12 wieder durch den unteren Teil der Buchse 5 verschlossen. Das Schmiermittel hört dann auf, durch die Rille 26 zu fließen.
  • Es sei noch bemerkt, daß die beschriebene Vorrichtung auch als gewöhnliche Ölvorrichtung sowohl für konsistentes Fett als auch für flüssiges 0l ausgebildet werden kann.

Claims (2)

  1. PATEN TAXSPPI"CIIE: i. Selbsttätige Schmier- und Staublöschvorrichtung für Abbauhämmer und ähnliche Werkzeuge, in denen ein Organ im Handgriff den Zufluß von. Druckwasser regelt, um eine Zerstäubung vor der Arbeitsstelle zu erzielen, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Schmiermittel enthält, das durch die Wirkung des genannten Organs aus der Vorrichtung in den Handgriff gepreßt und vom Antriebsmittel mitgerissen wird.
  2. 2. Selbsttätige Schmier- und Staublöschvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Körper (i) aus Mcctall oder anderem geeignetem Material besteht, der einen Behälter (4) mit Schmiermittel enthält und mit einem Deckel (3) verschlossen ist, der in dem Körper und auf dem Griff des Hammer aufgeschraubt ist, wobei das Schmiermittel in eine im oberen Teil mit Öffnungen (i i) versehene Buchse (5) gedrückt wird, deren unterer Teil am Deckel (3) befestigt ist, während im Innern der Buchse (5) sich unter der Einwirkung einer Klinke oder eines anderen Be tätigungsorgans im Handgriff des Hammers eine Stange (i2) verschieben kann, die sich in einem Ventil fortsetzt oder ein Ventil (i5) betätigt, das die Verbindung zwischen Druckwasserein- und -austritt unterbricht und in deren unteren Teil ein Dorn (25) mit schraubenlinienförmiger Rille (26) eingeführt ist, deren Enden mit Öffnungen (27, 28) im Stab (i2) in Verbindung stehen, die so angeordnet sind, daß während der Betätigung des Hammers Schmiermittel in den Handgriff des Hammers gedrückt wird.
DEP2854A 1948-09-08 1950-07-25 Selbsttaetige Schmier- und Staubloeschvorrichtung fuer Abbauhaemmer und aehnliche Werkzeuge Expired DE828384C (de)

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