DE459488C - Zerstaeuber fuer Parfuem o. dgl. - Google Patents

Zerstaeuber fuer Parfuem o. dgl.

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DE459488C
DE459488C DEM95244D DEM0095244D DE459488C DE 459488 C DE459488 C DE 459488C DE M95244 D DEM95244 D DE M95244D DE M0095244 D DEM0095244 D DE M0095244D DE 459488 C DE459488 C DE 459488C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/01Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
    • B05B11/06Gas or vapour producing the flow, e.g. from a compressible bulb or air pump

Landscapes

  • Disinfection, Sterilisation Or Deodorisation Of Air (AREA)

Description

Es sind Zerstäuber für Parfüm o. dgl. bekannt, bei denen eine aus Gummi bestehende, oberhalb des mit Duftflüssigkeit gefüllten Behälters angeordnete Birne einen Luftstrom, der die Duftflüssigkeit mit sich reißt, aus der Zerstäuberdüse heraustreibt und dabei gleichzeitig die Duftflüssigkeit zerstäubt. Diese Zerstäuber sind wenig dauerhaft, da die Gummibirne leicht Beschädigungen ausgesetzt ist.
Es sind des weiteren Zerstäuber bekannt, bei denen ein Pumpenkörper vorgesehen ist, durch dessen Bewegung die Zerstäubung bewirkt wird. Diese Vorrichtungen zeigen einen verhältnismäßig verwickelten Aufbau, so daß ihre Herstellung kostspielig ist. Auch ist ihre Arbeitsweise- nicht immer als einwandfrei zu bezeichnen.
Die Erfindung beseitigt die genannten Nachteile. Erfindungsgemäß wird die Gummibirne von einem Gehäuse umgeben, das mit einem beweglich geführten, das Zusammenpressen der Birne vermittelnden Deckel ausgerüstet ist. Es entsteht dadurch ein abgeschlossenes, aus Duftbehälter und Gummibirnengehäuse bestehendes Ganze, das den schädlichen Einilüssen von außen so gut wie gar nicht ausgesetzt ist.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Gummibirne mit ihrem Gehäuse, dem Zerstäubungsrohr und dem Steigrohr für die Duftflüssigkeit als auswechsel- ! bare Einheit ausgebildet ist. Das erleichtert : die Wiederherstellung etwa' beschädigter Zer-, stäuber. Es braucht nur die genannte Einheit ausgewechselt zu werden. Die genannte Einheit kann in Massenfabrikation hergestellt werden und ist infolgedessen bezüglich der sicheren Betriebsweise leicht durchzubilden. Bei den bekannten Zerstäubern mußten die einzelnen Teile für sich ausgewechselt werden, was häutig Unzuträglichkeiten infolge mangelnder Abdichtung u. dgl. mit sich brachte.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Gesamtansicht des Zerstäubers,
Abb. 2 eine Ansicht der von dem Behälter entfernten, obengenannten Einheit, Abb. 3 eine Ansicht des Gehäusedeckels,
Abb. 4 eine Ansicht des Gehäuses ohne den j beweglichen Deckel,
Abb. 5 eine Ansicht der Gummibirne mit dem Steigrohr und dem Zerstäubungsrohr.
Der Zerstäuber besteht aus einem vorteilhaft aus Glas hergestellten Behälter 1, der durch ein abnehmbares Gehäuse 2 verschlossen ist. Das Gehäuse 2 besteht aus einem das Austrittsrohr 4 aufnehmenden Rohrteil 3 mit einem Führungsbolzen 5. Eine Gurninibirne 6, in der eine für den Wiedereintritt der Luft bestimmte Öffnung 7 vorhanden ist, schließt sich an dem oberen -Teil des Steig-
rohres 8 an, das fast bis auf den Grund des Behälters ι reicht. Dieses Rohr steht des weiteren mit dem Zerstäubungsrohr 4 in Verbindung. Ein mit Wiedereintrittsöffnungen 11 für die Luft versehener Deckel 10 ist beweglich in dem Gehäuse 2 geführt und ruht auf der Birne 6. Der Deckel ist mit zwei Längsschlitzen 12 und 13 versehen, in die der Führungsbolzen 5 und das Rohr 4 eintreten.
Die Wirkungsweise des Zerstäubers ist folgende: Der Deckel 10 wird so weit gedreht, bis der Bolzen 5 und das Austrittsrohr 4 in Eingriff mit den Schlitzen 12 und 13 kommen. Darauf wird auf den Deckel 10 in Richtung des Pfeiles 15 ein Druck ausgeübt. Das Austrittsrohr 4 und der Bolzen 5 setzen diesem Drucke keinen Widerstand entgegen, da sie in den Schlitzen 12 und 13 frei geführt sind. Durch das Zusammendrücken der Gummibirne 6 wird Luft durch das Rohr 4 hindurchgepreßt, welche einen Teil der im Behälter 1 befindlichen Flüssigkeit mittels des Steigrohres 8 ansaugt und an der freien öffnung des Rohres 4 zerstäubt. Sowie der Druck auf den Deckel 10 aufhört, bewegt die Birne 6 infolge ihrer Elastizität den Deckel wieder nach oben.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zerstäuber für Parfüm o. dgl. mit einer von einem Gehäuse umschlossenen, am oberen Teile des Flüssigkeitsbehälters angeordneten Gummibirne, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) der Gummibirne (6) mit einem beweglich geführten, das Zusammenpressen der Birne vermittelnden Deckel (10) ausgerüstet ist.
2. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (ig) Führungsschlitze (13, 12) aufweist, in die das Zerstäubungsrohr (4) und ein an dem Gehäuse (2) angebrachter Bolzen (5) eingreifen, wodurch die Führung des Deckels (10) in dem Gehäuse (2) gesichert ist.
3. Zerstäuber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) mit der Gummibirne (6), dem Steigrohr (8) und dem Zerstäubungsrohr (4) eine auswechselbare Einheit bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM95244D 1926-07-07 1926-07-07 Zerstaeuber fuer Parfuem o. dgl. Expired DE459488C (de)

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