DE528065C - Handspritze, insbesondere fuer aerztliche Zwecke - Google Patents

Handspritze, insbesondere fuer aerztliche Zwecke

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DE528065C
DE528065C DEW78763D DEW0078763D DE528065C DE 528065 C DE528065 C DE 528065C DE W78763 D DEW78763 D DE W78763D DE W0078763 D DEW0078763 D DE W0078763D DE 528065 C DE528065 C DE 528065C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M3/00Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Handspritze, insbesondere für ärztliche Zwecke Bei der Handspritze nach dem Hauptpatent wird durch Bewegen eines Kolbens von Hand in der einen Richtung eine bestimmte Menge des Medikamentes aus dem auf die Spritze aufgesetzten Behälter abgezogen und dann durch Bewegen des Kolbens in der entgegengesetzten Richtung in das Spritzmittel hineingedrückt. Darauf muß das Ventil zum Herauslassen des mit dem Medikament vermischten Spritzmittels geöffnet werden. Diese Handhabung soll gemäß der Erfindung derart vereinfacht werden, daß eine einzige Handhabung sowohl das Vermischen des Medikaments mit dem Spritzmittel als auch den Austritt des Gemisches herbeiführt.
  • Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß sofort nach dem Austritt durch lediglich eine weitere Handhabung das herausgespritzte Mittel, das Verunreinigungen aufgenommen hat, wieder abgesaugt wird.
  • Auf der Zeichnung sind zweiAusführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i und 2 sind zwei Ansichten und Abb.3 und q. zwei zueinander senkrechte Teilschnitte.
  • Abb. 5 und 6 zeigen die zweite Ausführungsform. Es ist, wie im Hauptpatent, a ein Metallzylinder, o der auf- diesen Zylinder aufsetzbare Behälter für das Medikament und s die Leitung, die das vorteilhaft erwärmte Spritzmittel (Wasser, Luft, Kohlensäure o. dgl.) zur Vermischung mit dem Medikament zuführt. Zwischen dieser Leitung und dem Behälter o sind zwei Ventile i, a übereinander angeordnet, die durch einen Stift 3 starr miteinander verbunden sind. Das Ventil i wird durch eine Feder 4 in der Schließstellung gehalten und kann durch Druck auf einen Hebel s geöffnet werden, derart, daß das Ventil z mitgenommen wird und der Stift 3 in einem Schlitz 6 der Behälterwandung gleitet. Das Ventil i hat eine Bohrung 7, die durch eine Umleitung 8 mit der Bohrung 9 des Ventils z in Verbindung gebracht werden kann. In dem Ventil :2 befindet sich ferner eine zweite Bohrung io.
  • In der geschlossenen Stellung der Ventile (s. Abb. 3) steht die Bohrung io und damit auch die Bohrung 9 mit dem Behälter o in Verbindung und ist daher mit dem Medikament angefüllt. Werden nun durch Druck auf den Hebel 5 die Ventile i, 2 vorgeschoben, so gelangen die Bohrung 7 des Ventils i und die Bohrungen 9, io des Ventils z in Verbindung mit der Umleitung 8 (s. Abb. q.) und das Druckmittel gelangt aus der Leitung s durch die Kanäle 7, 8 und 9 in die Austrittsöffnung i i, mischt sich dabei mit dem in 9 befindlichen Medikament und nimmt auch das Medikament aus- dem Kanal io auf.
  • Um das ausgespritzte Mittel wieder absaugen zu können, ist neben dem Ventil i ein drittes Ventil 12 vorgesehen, dessen Bohrung 13 durch einen Krümmer 14 mit dem Auslaß i i in Verbindung tritt, wenn ein neben dem Hebel 5 angeordneter Hebel 15 gedrückt wird. Die Bohrung tritt dann mit einer Leitung 16 in Verbindung, auf die eine Saugkraft wirkt.
  • Bei der Benutzung werden die Hebel 5 und 15 nacheinander bewegt. Der Hebel s verbindet die Druckquelle mit dem Auslaß i i, wodurch das Medikament ausgespritzt wird. Sobald der Druck auf 5 aufhört, gehen die Ventile i, 3 in ihre Schließstellung zurück, und der darauffolgende Druck auf den Hebel 15 verbindet den Auslaß i i durch 12 und 16 mit der Saugleitung, wodurch das ausgespritzte Medikament wieder abgesaugt wird.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 5 und 6 wird dieselbe Kraft zum Spritzen und Absaugen verwendet. Wird der Hebel 5 bewegt, so ist die Wirkung dieselbe wie bei dem in Abb. i bis q. dargestellten Ausführungsbeispiel, d. h. das Spritzmittel geht durch den Kanal 17, der über das Ventil 3 führt, in den Kanal 7 des Ventils i, die Umleitung 8, den Kanal 9 des Ventils 2 in den Auslaß i i. Vom Kanal 17 führt eine Abzweigung bei geöffnetem Ventil 12 durch den Kanal 13 in ein Rohr 18, das zu einem Injektor i9 führt. Mit diesem ist durch ein Rohr 2o der Auslaß i i verbunden. Wird also durch den Hebel 15 das Ventil 12 geöffnet, so strömt das unter Druck: befindliche Spritzmittel aus 17 durch 13, i8 in den Injektor i9 und saugt durch Rohr 20 und den Auslaß i i das ausgespritzte Medikament wieder ab, das sich in einem mit Watte gefüllten Raum 21 ansammelt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Handspritze, insbesondere für ärztliche Zwecke, nach Patent 527 407, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen dem Zylinder (a) und dem aufgesetzten Behälter (o) angeordnetes, von Hand steuerbares Ventil (i, 2) derart ausgebildet ist, daß es in der Schließstellung das zu vermischende Heilmittel aus dem aufgesetzten Behälter (o) aufnimmt und in der Offenstellung unter Abschluß dieses Behälters das Spritzmittel durch die mit dem Heilmittel gefüllten Kanäle (9, io) führt und es austreten läßt.
  2. 2. Handspritze nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein zweites von Hand steuerbares Ventil (12) zum Absaugen des Heilmittels.
  3. 3. Handspritze nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ventile (1,:2 und 12) und ihre Handhebel (5, 15) derart nebeneinander angeordnet sind, daß sie mit demselben Finger nacheinander zu öffnen sind. q.. Handspritze nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch ein einziges Druckmittel, das in der Offenstellung des Absaugeventils (i2) durch die Wirkung eines Injektors (i9) das ausgespritzte Heilmittel absaugt.
DEW78763D 1928-03-15 1928-03-15 Handspritze, insbesondere fuer aerztliche Zwecke Expired DE528065C (de)

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DE528065C true DE528065C (de) 1931-06-25

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