DE150910C - - Google Patents

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DE150910C
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catcher
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F19/00Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
    • B61F19/06Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track
    • B61F19/08Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type
    • B61F19/10Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track of the drop-down type automatically operated by engagement with obstacle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

bei,
cf-o-hm t'cwilis.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVr 150910 -KLASSE 2Or/. <? t
auslösbaren Fänger.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Schutzfänger, der durch einen
, rückwärts bewegbaren Taster ausgelöst wird. Der Taster wird indessen nach Auslösung des Fängers an der weiteren Rückwärtsbewegung so lange gehindert, bis der Fänger in die Gebrauchslage gekommen ist. Alsdann dienen Federn, welche beim. Herabfallen des ausgelösten Fängers gespannt werden, dazu,
ίο den Taster weiter zurückzuziehen und so die Fangfläche des Fängers frei zu machen.
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform an einem Wagen angeordnet in den Fig. ι bis 3 im Ruhezustande und in Fig. 4 in wirksamer Stellung. Fig. 5 und 6 zeigen Einzelheiten. Das Tastgitter besteht zweckmäßig aus einem Gerippe 1 und einem in geringer Entfernung vor demselben ausgespannt gehaltenen Netzwerk 2, das nachgiebig wirken und die Wucht des Stoßes mildern soll. Es steht
■ aufrecht und verdeckt die Stirnwand des Wagens vollständig. Von der Fahrbahn ist der untere Teil des Tastgitters nur so weit entfernt, als erforderlich ist, um dessen Einziehen über den zu Boden gefallenen Fänger zu ermöglichen. Um einen vollständigen Abschluß gegen die Fahrbahn zu erzielen, kann an der hinteren Seite des Tastgitters am unteren Rande eine besondere, ■ mit Kautschuk, Gummi oder dergl. umhüllte Querleiste federnd angehängt sein, die beim Einziehen des Tastgitters nachgibt; es kann eine solche.
Querleiste aber auch mittels Scharnier an dem untersten Teil des Tastgitters befestigt werden, so daß dieselbe beim Hinweggleiten über die Fangvorrichtung nach oben ausweichen kann. An den Seiten und an seinem oberen Teil ist das Tastgitter abgebogen, um Kanten und Ecken zu vermeiden. Mittels am Gerippe starr befestigter Stangen 3 ist das Tastgitter mit Gleitstücken 4 verbunden. Letztere sind in an der Unterseite des Wagens 5 angebrachten Führungen 6 beweglich. An dem Gerippe sind ferner die Stoßstangen 7 gelenkig angeordnet. Diese sind an ihrem anderen Ende U-förmig gestaltet, ruhen, falls sich die Schutzvorrichtung in der Ruhelage befindet, auf der an den Wänden 8 befestigten Querstange 9 auf und dienen dabei dem Oberteil 10 des Fängers als Auflage.
Der Oberteil des Fängers kann beliebig gestaltet sein. Er bildet z.B. ein Gußstück mit U-förmigem Querschnitt und besitzt an seinen beiderseitigen Enden Augen 11, mit welchen der Fänger bei seiner Abwärtsbewegung an den senkrechten Führungsstangen 12 gleitet. Diese Stangen finden ihre Stützen in den an den Querwänden 8 des Wagens angebrachten Lagern 13, 14. Die unteren Lager 14 dienen den Augen 11 gleichzeitig als Anschlag, indem sie so die Ab\värtsbewegung des Fängers begrenzen. Der Unterteil des letzteren wird durch ein zwischen den Leisten 15 festgehaltenes Gitterwerk 16 gebildet, kann im .übrigen aber, beliebig gestaltet, z. B. auch ge-
polstert sein und dergl. Die Hängeisen 17 verbinden Ober- und Unterteil des Fängers miteinander.
In der Ruhelage befindet sich der Fänger in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung. Findet nun ein Anprall des Tastgitters an ein Hindernis statt, so wird das Tastgitter etwas zurückweichen, wobei die Stoßstangen 7 von der Querstange 9 abgleiten. Da die Stangen 7 nun keinen Halt mehr haben, so fallen sie, sich um die Scharniere drehend, nach abwärts. An dem Gerippe können federnde Klemmen 18 vorgesehen sein, die die Stoßstangen in ihrer neuen Lage (vergl. Fig. 4) festhalten. Da aber auch der Fänger seine Auflage auf den Stoßstangen verloren hat, so wird auch er sich infolge seines Gewichtes rasch nach abwärts bewegen, und zwar so lange, bis die Augen 11 auf die Lager 14 auftrennen. Die an der Unterseite des Gitterwerkes angeordneten Röllchen 19 können dann in bekannter Weise während der Weiterfahrt des Wagens auf den Fahrschienen gleiten.
Nach dem Herabfallen des Fängers soll der Taster über den Fänger hinweg sich nach rückwärts bewegen, um die Fläche des Fängers freizugeben. Diese Bewegung wird mit Hilfe folgender Einrichtung erreicht. Auf der in den Lagern 20 sich drehenden Achse 21 ist die Rolle 22 aufgekeilt. Das Drahtseil 23, an welchem der Fänger hängt, ist mehrmals um die Rolle geschlungen und an deren Umfang befestigt; die Abwärtsbewegung des Fängers wird somit eine Drehung der Rolle 22 und folglich auch der Achse 21 hervorrufen. Die Rollen 24 (vergl. die Fig. 5 und 6) sitzen lose auf der Achse 21 und sind gegen seitliche Verschiebung durch Stellringe 25 gesichert. Im Innern der Rollen 24 befinden sich starke Spiralfedern 26, die mit dem inneren Ende an der Achse 21, mit dem äußeren Ende an dem inneren Rollenumfang befestigt sind. Die Drahtseile 27 sind wieder an dem einen Ende mit dem äußeren Rollenumfang verbunden und hängen am anderen Ende mit dem Tastgitter zusammen!
Das Tastgitter wird nun entweder durch einen in der Zeichnung nicht weiter angedeuteten Widerstand so lange zurückgehalten, bis der Fänger in seine tiefste Lage gelangt ist, und dann erst, nach in beliebiger Weise erfolgter Auslösung des Widerstandes, freigegeben, oder es bildet der Fänger selbst den Widerstand, indem er längs des Tastgitters herabgleitet und, solange er sich in dessen Bahn befindet, dessen Einziehen verhindert. Das Tastgitter kann daher erst dann eingezogen werden, wenn der Fänger in seine tiefste Stellung gelangt ist. Infolge der bei der Abwärtsbewegung des Fängers erfolgten Drehung der Achse 21 werden demnach die Federn 26 gespannt. Ist der Fänger in der Gebrauchsstellung,, dann ist das Tastgitter freigegeben worden. Nun wird, da die Rolle 22 und mithin auch die Achse 21 durch das Gewicht des an ersterer hängenden Fängers an einer Rückwärtsbewegung gehindert sind, die Spannung der Federn eine rasche Drehung der Rollen 24 nach entgegengesetzter Richtung und in weiterer Folge ein Aufwickeln der Drahtseile 27 bewirken. Dadurch wird das Tastgitter eingezogen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Straßenbahnschutzvorrichtung mit einem durch einen rückwärts bewegbaren Taster auslösbaren Fänger, dadurch gekennzeichnet, daß- der Taster und der Fänger mit Federtrommeln (24) so in Verbindung stehen, daß die Federn (26) beim Herabfallen des ausgelösten Fängers gespannt werden, indem der Taster zurückgehalten wird, bis der Fänger in die Gebrauchslage gekommen ist, worauf der Taster freigegeben wird und die Federn beim Entspannen den Taster zurückziehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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