DE150494C - - Google Patents

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DE150494C
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Germany
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mantle
pressure body
incandescent
permeable
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DENDAT150494D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H3/00Manufacturing incandescent mantles; Treatment prior to use, e.g. burning-off; Machines for manufacturing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

SERLICHES
PATENTAMT.
Bisher war es üblich, die Glühstrumpfkörper in dem halbfertigen Zustand vor dem Abbrennen über einem konisch geformten (in der Regel aus Holz bestehenden) Körper auszuspannen, d. h. in radialer und axialer Richtung zu dehnen und zu strecken, so daß sie annähernd die Form erhielten, die sie im fertigen, abgebrannten Zustand aufweisen sollten. Bei diesem Verfahren wurde das
ίο Gewirke an seinem Faltenkopf aufgehängt und mit den Händen abwärts gestreift, um seine durch den vorangegangenen Imprägnierungs-, Trocknungs- und Nähprozeß teilweise ungleichmäßig gewordene Struktur wieder gleichartig zu gestalten und um auch dem rundlich gewölbten Teil zwischen dem Faltenkopf und dem zylindrischen Mantel die richtige Form zu geben. Um dies aber mit möglichster Gleichmäßigkeit zu erzielen, ist
eine große Geschicklichkeit und Übung erforderlich, während unbeholfene Arbeiterinnen im Anfang die Strümpfe derartig zu verzerren pflegen, daß sie nach dem Abbrennen ein unschönes Aussehen und eine schiefe Aufhängung erhalten. Auch ist die häufige, starke Berührung des Strumpfkörpers mit den Händen von nachteiligem Einfluß auf seine Güte.
Neben dem vorerwähnten Verfahren ist namentlich bei Glühstrümpfen für abwärts gerichtete Flammen zum Teil ein etwas anderes Verfahren im Gebrauch, wonach der Strumpf von innen heraus durch einen mehrteiligen Kernkörper (etwa dem Schuhmacherleisten vergleichbar) in der erforderlichen Weise ausgedehnt und gestreckt wird.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun eine wesentliche A^ervollkommnung der bisherigen Verfahren, indem sie sich an das zuletzt erwähnte Verfahren insofern anlehnt, als dabei die Ausspannung von innen her erfolgt. Der wesentliche Unterschied besteht aber darin, daß anstatt der starren, durch Schrauben-, Hebel- oder ähnliche Mechanismen bewegten Körper ein von einer geeigneten Hülle umschlossener Druckkörper verwendet wird, und zwar am einfachsten und zweckmäßigsten Luft. Die Hülle wird zweckmäßigerweise aus einer dehnbaren Haut, am besten Gummi, Guttapercha, einer tierischen Blase, oder aus einem ähnlichen, für Luft undurchlässigen Stoff hergestellt. Die Form dieser Hülle wird sich im wesentlichen der gewünschten Form des Strumpfes anzupassen haben, wobei auch eine teilweise starre Gestaltung — namentlich für den Aufhängekopf und für den Abschluß des unteren Randes — sich als zweckmäßig erweisen kann.
Auch wird ferner in Betracht zu ziehen sein, daß man sich nicht allein auf eine gleichmäßige Ausdehnung des Druckkörpers verlassen kann, sondern eine Begrenzung der Ausdehnung durch einen entsprechend geformten Hohlkörper vorsehen muß, ähnlich wie es bei der Glasbläserei üblich ist.
Das Verfahren wird nun in der Weise ausgeführt, daß man den Strumpf körper über das Druckgefäß zieht und die . Hohlform darüber steckt, um sodann das Druckgefäß aufzublähen,, was am leichtesten durch öffnen eines Hahnes geschieht, welcher das Innere des Druckgefäßes mit einer Druckluftleitung
in Verbindung bringt; nachträglich ist umgekehrt der Hahn zu schließen und durch eine andere Öffnung die in dem Gefäß enthaltene Druckluft abzulassen, worauf die drei Körper auseinander genommen werden können und der Glühstrumpf zum Abbrennen fertig ist. Abändern und verbessern läßt sich das im vorstehenden beschriebene Verfahren nun noch dadurch, daß der Glühstrumpf in feuchtem
ίο Zustand, also unter Umständen unmittelbar nach erfolgter Imprägnierung, in der vorgedachten Weise behandelt und auf bezw. in der Form selbst getrocknet wird.
Diese Trocknung kann nun entweder von außen her erfolgen durch Anblasen oder von innen her, indem das Druckgefäß nicht aus luftundurchlässigem Stoff, sondern etwa aus einem feinen Gewebe oder einem sonstigen siebartigen oder porösen Gebilde hergestellt ist; in jedem Falle muß natürlich der äußere Hohlkörper entweder fehlen oder ebenfalls luftdurchlässig ausgebildet sein; auch kann selbstverständlich von außen her eine Absaugung erfolgen.-
Dieses Verfahren der Formung feuchter Strumpfkörper bietet nicht nur den Vorteil einer noch gleichmäßigeren Behandlung des Gewirkes, das naturgemäß in feuchtem Zustande leichter bildsam ist und alsdann nach dem Trocknen besser die einmal angenommene Gestalt behält, sondern es erspart oder erleichtert außerdem die Trocknung nach dem Imprägnieren, eine Arbeit, bei welcher der Strumpf wiederum mehrmals mit den Händen angefaßt und mit anderen Körpern mehrfach in Berührung gebracht wird, was bekanntlich tunlichst zu vermeiden ist.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Formen von trocknen und feuchten Glühstrümpfen,' dadurch gekennzeichnet, daß ein hohler, elastischer Druckkörper, von entsprechender Gestalt in den zum Abbrennen vorbereiteten Glühstrumpf eingeführt wird, dessen Gewirke er nach seinem Aufblasen ausdehnt und in die gewünschte Form bringt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Glühstrumpf in feuchtem Zustand (nach der Imprägnierung) dem Formungsverfahren unterworfen und während desselben getrocknet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Druckmittel benutzte Luft den hinreichend durchlässigen Druckkörper sowie den darauf sich befindenden Glühkörper durchstreicht.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung der Form nicht durch die Form der Umhüllung des Druckkörpers, sondern durch eine starre Hohlform gebildet wird, gegen deren Innenwandung der Glühstrumpf angedrückt wird, und die gegebenenfalls_auch durchlässig ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0101086A1 (de) * 1982-08-16 1984-02-22 The Gillette Company Metalloxidgegenstände, Verfahren zu deren Herstellung und Lichtquellen
US4883619A (en) * 1982-08-16 1989-11-28 Tpv Energy Systems, Inc. Refractory metal oxide processes
US5240407A (en) * 1982-08-16 1993-08-31 Tpv Energy Systems, Inc. Process for producing a sturdy refractory metal oxide article

Cited By (3)

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