DE150494C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE150494C DE150494C DENDAT150494D DE150494DA DE150494C DE 150494 C DE150494 C DE 150494C DE NDAT150494 D DENDAT150494 D DE NDAT150494D DE 150494D A DE150494D A DE 150494DA DE 150494 C DE150494 C DE 150494C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shape
- mantle
- pressure body
- incandescent
- permeable
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 14
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 5
- 238000005470 impregnation Methods 0.000 claims description 4
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 4
- 208000002197 Ehlers-Danlos syndrome Diseases 0.000 description 1
- 239000000899 Gutta-Percha Substances 0.000 description 1
- 240000000342 Palaquium gutta Species 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 description 1
- 238000007511 glassblowing Methods 0.000 description 1
- 229920000588 gutta-percha Polymers 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21H—INCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
- F21H3/00—Manufacturing incandescent mantles; Treatment prior to use, e.g. burning-off; Machines for manufacturing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
SERLICHES
PATENTAMT.
Bisher war es üblich, die Glühstrumpfkörper in dem halbfertigen Zustand vor dem
Abbrennen über einem konisch geformten (in der Regel aus Holz bestehenden) Körper auszuspannen,
d. h. in radialer und axialer Richtung zu dehnen und zu strecken, so daß sie annähernd die Form erhielten, die sie im
fertigen, abgebrannten Zustand aufweisen sollten. Bei diesem Verfahren wurde das
ίο Gewirke an seinem Faltenkopf aufgehängt
und mit den Händen abwärts gestreift, um seine durch den vorangegangenen Imprägnierungs-,
Trocknungs- und Nähprozeß teilweise ungleichmäßig gewordene Struktur wieder gleichartig zu gestalten und um auch
dem rundlich gewölbten Teil zwischen dem Faltenkopf und dem zylindrischen Mantel die
richtige Form zu geben. Um dies aber mit möglichster Gleichmäßigkeit zu erzielen, ist
eine große Geschicklichkeit und Übung erforderlich, während unbeholfene Arbeiterinnen
im Anfang die Strümpfe derartig zu verzerren pflegen, daß sie nach dem Abbrennen
ein unschönes Aussehen und eine schiefe Aufhängung erhalten. Auch ist die häufige,
starke Berührung des Strumpfkörpers mit den Händen von nachteiligem Einfluß auf seine Güte.
Neben dem vorerwähnten Verfahren ist namentlich bei Glühstrümpfen für abwärts
gerichtete Flammen zum Teil ein etwas anderes Verfahren im Gebrauch, wonach der Strumpf
von innen heraus durch einen mehrteiligen Kernkörper (etwa dem Schuhmacherleisten
vergleichbar) in der erforderlichen Weise ausgedehnt und gestreckt wird.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun eine wesentliche A^ervollkommnung der bisherigen
Verfahren, indem sie sich an das zuletzt erwähnte Verfahren insofern anlehnt, als
dabei die Ausspannung von innen her erfolgt. Der wesentliche Unterschied besteht aber
darin, daß anstatt der starren, durch Schrauben-, Hebel- oder ähnliche Mechanismen bewegten
Körper ein von einer geeigneten Hülle umschlossener Druckkörper verwendet wird, und zwar am einfachsten und zweckmäßigsten
Luft. Die Hülle wird zweckmäßigerweise aus einer dehnbaren Haut, am besten Gummi,
Guttapercha, einer tierischen Blase, oder aus einem ähnlichen, für Luft undurchlässigen
Stoff hergestellt. Die Form dieser Hülle wird sich im wesentlichen der gewünschten
Form des Strumpfes anzupassen haben, wobei auch eine teilweise starre Gestaltung —
namentlich für den Aufhängekopf und für den Abschluß des unteren Randes — sich als
zweckmäßig erweisen kann.
Auch wird ferner in Betracht zu ziehen sein, daß man sich nicht allein auf eine gleichmäßige
Ausdehnung des Druckkörpers verlassen kann, sondern eine Begrenzung der Ausdehnung durch einen entsprechend geformten
Hohlkörper vorsehen muß, ähnlich wie es bei der Glasbläserei üblich ist.
Das Verfahren wird nun in der Weise ausgeführt, daß man den Strumpf körper über
das Druckgefäß zieht und die . Hohlform darüber steckt, um sodann das Druckgefäß
aufzublähen,, was am leichtesten durch öffnen eines Hahnes geschieht, welcher das Innere
des Druckgefäßes mit einer Druckluftleitung
in Verbindung bringt; nachträglich ist umgekehrt der Hahn zu schließen und durch
eine andere Öffnung die in dem Gefäß enthaltene Druckluft abzulassen, worauf die drei
Körper auseinander genommen werden können und der Glühstrumpf zum Abbrennen fertig ist.
Abändern und verbessern läßt sich das im vorstehenden beschriebene Verfahren nun
noch dadurch, daß der Glühstrumpf in feuchtem
ίο Zustand, also unter Umständen unmittelbar
nach erfolgter Imprägnierung, in der vorgedachten Weise behandelt und auf bezw. in
der Form selbst getrocknet wird.
Diese Trocknung kann nun entweder von außen her erfolgen durch Anblasen oder von
innen her, indem das Druckgefäß nicht aus luftundurchlässigem Stoff, sondern etwa aus
einem feinen Gewebe oder einem sonstigen siebartigen oder porösen Gebilde hergestellt
ist; in jedem Falle muß natürlich der äußere Hohlkörper entweder fehlen oder ebenfalls
luftdurchlässig ausgebildet sein; auch kann selbstverständlich von außen her eine Absaugung
erfolgen.-
Dieses Verfahren der Formung feuchter Strumpfkörper bietet nicht nur den Vorteil
einer noch gleichmäßigeren Behandlung des Gewirkes, das naturgemäß in feuchtem Zustande
leichter bildsam ist und alsdann nach dem Trocknen besser die einmal angenommene
Gestalt behält, sondern es erspart oder erleichtert außerdem die Trocknung nach dem
Imprägnieren, eine Arbeit, bei welcher der Strumpf wiederum mehrmals mit den Händen
angefaßt und mit anderen Körpern mehrfach in Berührung gebracht wird, was bekanntlich
tunlichst zu vermeiden ist.
Claims (4)
1. Verfahren zum Formen von trocknen und feuchten Glühstrümpfen,' dadurch gekennzeichnet,
daß ein hohler, elastischer Druckkörper, von entsprechender Gestalt in den zum Abbrennen vorbereiteten Glühstrumpf
eingeführt wird, dessen Gewirke er nach seinem Aufblasen ausdehnt und in die gewünschte Form bringt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Glühstrumpf in
feuchtem Zustand (nach der Imprägnierung) dem Formungsverfahren unterworfen und während desselben getrocknet
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Druckmittel
benutzte Luft den hinreichend durchlässigen Druckkörper sowie den darauf sich befindenden Glühkörper durchstreicht.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung
der Form nicht durch die Form der Umhüllung des Druckkörpers, sondern durch eine starre Hohlform gebildet wird, gegen
deren Innenwandung der Glühstrumpf angedrückt wird, und die gegebenenfalls_auch
durchlässig ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE150494C true DE150494C (de) |
Family
ID=417401
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT150494D Active DE150494C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE150494C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0101086A1 (de) * | 1982-08-16 | 1984-02-22 | The Gillette Company | Metalloxidgegenstände, Verfahren zu deren Herstellung und Lichtquellen |
| US4883619A (en) * | 1982-08-16 | 1989-11-28 | Tpv Energy Systems, Inc. | Refractory metal oxide processes |
| US5240407A (en) * | 1982-08-16 | 1993-08-31 | Tpv Energy Systems, Inc. | Process for producing a sturdy refractory metal oxide article |
-
0
- DE DENDAT150494D patent/DE150494C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0101086A1 (de) * | 1982-08-16 | 1984-02-22 | The Gillette Company | Metalloxidgegenstände, Verfahren zu deren Herstellung und Lichtquellen |
| US4883619A (en) * | 1982-08-16 | 1989-11-28 | Tpv Energy Systems, Inc. | Refractory metal oxide processes |
| US5240407A (en) * | 1982-08-16 | 1993-08-31 | Tpv Energy Systems, Inc. | Process for producing a sturdy refractory metal oxide article |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE738904C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von nahtlosen Schlaeuchen, insbesondere kuenstlichen Wursthuellen | |
| DE150494C (de) | ||
| DE963725C (de) | Reifenvulkanisierpresse mit eingebauter Vulkanisierkammer | |
| DE2224780A1 (de) | Elektrisches Bügeleisen mit Dampfabgabe an den zu bügelnden Stoff | |
| DE1256617B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Glaettungsbehandlung von mit Futter und Falten versehenen Bekleidungsstuecken | |
| DE967403C (de) | Verfahren zur Herstellung eines atmenden Kunstleders aus Polyvinylchlorid | |
| DE960410C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von nahtlosen Hohlkoerpern fuer Puppenkoerpfe und Puppenkoerper | |
| DE616740C (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung von Filzhueten | |
| DE349862C (de) | Verfahren zum Blasen doppelwandiger Glashohlkoerper | |
| DE1729067A1 (de) | Verfahren zur Behandlung flexibler schlauchfoermiger Huellen | |
| DE435487C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kunstschwamm | |
| DE477207C (de) | Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Wursthuellen aus Gewebe | |
| DE652804C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Biegen von Fassmaenteln | |
| DE690825C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kuenstlicher Wursthuellen | |
| DE1208878B (de) | Verfahren und Einrichtung zum Formhalten eines auf einer Aufbaumaschine aufgebauten Reifenrohlings | |
| DE1446889A1 (de) | Verfahren und Anlage zur Herstellung von Gegenstaenden aus Faserstoff | |
| DE499812C (de) | Verfahren zur Formung von Gluehstruempfen | |
| DE120902C (de) | ||
| AT42160B (de) | Verfahren und Apparat zum Aufbinden von Glühlichtmänteln auf die Tragringe. | |
| DE120856C (de) | ||
| AT50807B (de) | Vorrichtung zum Anwärmen von an einem Rahmen gehaltenen Glaslagen oder Glaskülblen. | |
| DE560454C (de) | Verfahren und Maschine zum Plaetten von Waeschestuecken | |
| AT88228B (de) | Verfahren und Filzmaschine zur Herstellung von Haarhütten. | |
| DE1014475B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkoerpern | |
| DE912016C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von birnenfoermigen Kautschukhohlkoerpern, insbesondere Ohrenspritzen |