DE148772C - - Google Patents

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DE148772C
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trolley
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C11/00Trolleys or crabs, e.g. operating above runways
    • B66C11/16Rope, cable, or chain drives for trolleys; Combinations of such drives with hoisting gear
    • B66C11/20Arrangements, e.g. comprising differential gears, enabling simultaneous or selective operation of travelling and hoisting gear; Arrangements using the same rope or cable for both travelling and hoisting, e.g. in Temperley cranes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Konstruktion hat den Zweck, eine Laufkatze, vorzüglich für Hochbahnkrane, zu schaffen, die nach Art der Temperleytransporterkatzen ohne Anwendung eines besonderen· Fahrseiles vom Führerstand aus an beliebigen Stellen festgehalten werden kann, um die Last zu senken, während das Wiederauslösen der Feststellvorrichtung selbsttätig durch die hochkommende Last erfolgt. Letztere ist
ίο während des Katzenfahrens in die Katze eingehängt. Die wesentliche Neuerung vorliegender Konstruktion gegenüber den Temperleykatzen besteht darin, daß das Anhalten nicht durch wiederholtes Nachlässen und Wiederanziehen des Hubseiles erfolgt, sondern durch einfaches momentanes Schließen eines elektrischen Stromkreises.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen die Katze, welche auf einem geneigten Ausleger läuft, mit eingehängter Last frei beweglich auf der Fahrbahn. Längs der Fahrbahn befindet sich eine aus zwei Blankleitungen bestehende Stromleitung, von welcher der Strom mittels Rollenkontakt von einer beliebigen Stromquelle aus auf die Katze übergeht. Die lose Rolle, an der die Last hängt, wird durch den Haken a am Niedergehen verhindert. Letzterer stützt sich mit dem auf derselben Welle festgekeilten Anschlag b gegen den Stift c des um einen vertikalen Bolzen d zwischen zwei Traversen drehbaren Hebels e, kann also nicht dem Druck der losen Rolle nachgeben und seitlich ausweichen. Solange sich die Lage des Hebels e nicht ändert, ist mithin ein Senken der Last nicht möglich. Der Hebel e ist über seinen Drehpunkt hinaus ver-
längert, an welcher Verlängerung ein Elektromagnet f angreift (Fig. 3), der, solange die Last eingehängt bleiben soll, stromlos ist, so daß Hebel e durch die an derselben Verlängerung angreifende Feder g in der in Fig. 3 gezeichneten Lage gehalten wird, indem er sich gegen den Anschlag h legt. Soll nun ein Festhalten der Katze und gleichzeitiges Senken der Last veranlaßt werden, so schließt der Maschinist mittels eines gewöhnlichen Einschalters den Stromkreis, während er zugleich das Hubseil nachläßt. Sobald der Strom geschlossen wird, dreht der Elektromagnet f durch Anziehen der Verlängerung den Hebel e aus der bisherigen Lage heraus (Fig. 5), dadurch wird der Anschlag b und somit auch Haken α frei, die lose Rolle drückt letzteren bei Seite und senkt sich (Fig. 4). Infolge der Drehung des Hakens α und des Anschlages b drückt der mit b aus einem Stück bestehende Daumen i gegen den Daumen k der Sperrklinke 0, wodurch letztere nach oben gegen die Fahrbahn gedreht wird, also beim Weiterlaufen der Katze, die, sobald die Last sich senkt, in der Pfeilrichtung bewegt wird (Fig. 4), gegen den Anschlag m stößt und dadurch ein Festhalten der Katze bewirkt. Derartige Anschläge können in Abständen von etwa 1 m angebracht sein. Durch die Drehung der Sperrklinke 0 wird die Gabel n, die mittels Schlitz an der Welle des Hakens geführt ist, nach unten bewegt. Sobald die Jose Rolle den Haken α weggedrückt hat und sich senkt, schaltet der Maschinist den Strom wieder aus, so daß Hebel e durch die Wirkung der
Feder g wieder in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt.
Wird die Last wieder hochgezogen, so stößt die lose Rolle, während sie sich in dem Schlitz ρ der Seitenschilder aufwärts bewegt, gegen die Gabel n, diese dadurch nach oben drückend. Infolgedessen wird die Sperrklinke ο wieder nach unten gedreht, während zu gleicher Zeit der Daumen k durch Druck
ίο gegen den Daumen i den Haken α unter die lose Rolle drückt. Hierbei wird der Stift c des Hebels e von dem Anschlag b infolge der beiderseitigen schrägen Flächen zurück-
. gedrückt, schnellt aber, sobald b sich unter ihm befindet, durch den Druck der Feder s wieder nach vorn und hält so den Anschlag b und damit den Haken α wieder fest, so daß, sobald die Sperrklinke 0 die Katze freigibt, was ein sofortiges Senken der Last zur Folge haben würde, der Haken α wieder gesperrt ist und die Last eingehängt bleibt. Der ganze Vorgang kann sich jetzt von neuem wiederholen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Laufkatze für Hochbahnkrane mit nur einem Windenseil, dadurch gekennzeichnet, daß das Festhalten der Laufkatze an beliebigen, mit Anschlägen versehenen Stellen der Fahrbahn dadurch, erfolgen kann, daß ein elektrischer Stromkreis, in den ein Elektromagnet eingeschaltet ist, vom Führerstand aus geschlossen wird, wobei der Elektromagnet eine Sperrung ausrückt und dadurch der Last gestattet, sich zu senken und den Feststellmechanismus in Tätigkeit zusetzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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