DE148379C - - Google Patents
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- Publication number
- DE148379C DE148379C DENDAT148379D DE148379DA DE148379C DE 148379 C DE148379 C DE 148379C DE NDAT148379 D DENDAT148379 D DE NDAT148379D DE 148379D A DE148379D A DE 148379DA DE 148379 C DE148379 C DE 148379C
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- DE
- Germany
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- door
- frame
- locking frame
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- locking
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D15/00—Suspension arrangements for wings
- E05D15/48—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
- E05D15/50—Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening at either of two opposite edges
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
- E05Y2900/10—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
- E05Y2900/13—Type of wing
- E05Y2900/132—Doors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegende Erfindung betrifft einen Verschluß für nach beiden Seiten zu öffnende
Türen, wobei die Tür weder von beiden Seiten zugleich geöffnet, noch von Unbefugten
oder gar selbsttätig während der Fahrt eines Wagens zur Aushängung gelangen kann.
Von bekannten Verschlüssen für die erenannte Art von Türen unterscheidet sich der
Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Tür
ίο mit einem Verschlußrahmen versehen ist, der
bei geschlossener Tür durch Federn in einer gewissen Mittelstellung gehalten wird, so daß
die Tür auf beiden Längsseiten durch den Verschlußrahmen gegen Aushängen gesichert
ist.
Bei den bisher gebräuchlichen Verschlüssen für jene Türen wurde die Tür nur in unmittelbarer
Nähe des Schlosses oder oben und unten fest gegen Aushängen gesichert, der ganze übrige Teil der Tür konnte sich
aber leicht verziehen, wobei nicht nur der kalten Außenluft im Winter ein freier Durchgang
gestattet war, sondern auch das schon erwähnte Klappern eintrat. Es gab wohl auch
Einrichtungen, bei welchen sich die Türen während der Fahrt selbst aushängten, sowie
Schloßeinrichtungen, welche sehr kompliziert waren, so daß bald Klemmungen der Teile
eintraten, welche die Anwendung von Brecheisen notwendig machten, so daß die Beseitigung
der Mängel der Türen bei ausbrechendem Feuer im Zuge oder bei Zugzusammenstößen
höchst gefahrbringend waren. Alle diese vorerwähnten Mängel sollen
durch die Anwendung der vorliegenden Erfindung beseitigt werden. . . . . ,
Auf der Zeichnung ist der Verschluß in zwölf Figuren dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht der Gesamtanordnung, Fig. 2 einen Längsschnitt nach A-B
der Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt nach C-D der Fig. 1, Fig. 4 die Vorderansicht
eines kräftigen, die Tür in sich aufnehmenden, aus Winkelstahl bestehenden Rahmens, Fig. 5
einen in seiner Mitte etwas gebrochenen Längsschnitt nach E-F der Fig. 4, Fig. 6
eine Seitenansicht des Rahmens, Fig. 7 die Vorderansicht des auf dem Rahmen nach
Fig. 4 verschiebbaren neuen Verschlußrahmens nebst Seitenansicht des oberen Riegels und
einer Seitenansicht des gesamten Rahmens, Fig. 8 eine Vorderansicht des Schlosses mit
seinen bis zum Nebenschlosse verlängerten Schließfallenstangen, Fig. 9 einen Längsschnitt
durch die Schließfallen nebst der Mitnehmer-Vorrichtung für die Bewegung des Verschließungsrahmens,
Fig. IO bis 12 Einzelheiten des Verschlußrahmens bei drei verschiedenen
Stellungen der Tür.
Die Tür nebst Zarge besitzen zum Zwecke eines möglichst luftdichten Abschlusses schräge
Stoßflächen. Der Türrahmen wird zur Vermeidung einer Formveränderung von einem aus kräftigem Winkelstahl bestehenden metallischen
Rahmen c (Fig. 4 bis 6) umschlossen, der seinerseits wieder einem zweiten
sogenannten Verschlußrahmen d (Fig. 7) als Führung dient. Dieser letztere Rahmen d
besitzt einen kreuzförmigen Einbau e, welcher bei e1 mit diesem fest vereinigt ist und hier
die vom Schlosse aus erteilten Bewegungen auf den Rahmen zu übertragen hat. Der
Verschlußrahmen d besitzt auf der ganzen Länge seiner beiden Längsseiten riegelartige
Vorsprünge d1 bis d7, mittels deren die geschlossene
Tür auf beiden Seiten von oben bis unten in dem feststehenden Rahmenbleche/ des Türgewändes α festgehalten wird.
Damit eine solche Verschließung möglich ist, befindet sich das feststehende Rahmenblech/
in einem solchen Abstande vom Rahmenholz,
ίο daß die sämtlichen riegelartigen Vorsprünge
des Verschlußrahmens zwischen der festen Leiste / und dem Rahmenholz α eingeschoben
werden können. Wie aus den Fig. io bis 12 ersichtlich ist, ist die Rückseite der
Schiene / etwas nach außen hin abgeschrägt und der äußere Teil derselben noch abgerundet,
was einerseits den Zweck hat, daß die Schiene/ dem Öffnen der Tür (Drehung um die Scharniere m) nicht hinderlich ist,
andrerseits den Querschnitt des Spaltes für den Luftdurchtritt bei geschlossener Tür verringert.
Auf beiden Seiten des kreuzförmigen Rahmeneinsatzes befinden sich Führungen g
für je einen Stift /?, welche von starken, sich gegen die Innenfläche des Rahmens stützenden
Schraubenfedern i beeinflußt werden, durch die der Verschließungsrahmen nach
Verlassen des Handdrückers selbsttätig wieder in seine mittlere Stellung zurückgeführt und
dabei die Tür selbst nach beiden Seiten hin verschlossen gehalten wird.
Die Fig. 8 und 9 erklären die Weiterleitung der Drückerbewegung, wonach zwei Zapfen k1
und I1 der Fallen k und / die Bewegung der
letzteren dadurch auf eine Schiene e'2 des kreuzförmigen Einsatzes übertragen, daß an
der Schiene Z2 zwei nestartige Gehäuse e3 angebracht sind, gegen deren innere seitliche
Flächen die Zapfen k1 und Z1 bei der
Drückerbewegung anstoßen. Beim Zuschlagen der Tür ist der Verschlußrahmen d nicht
hinderlich, weil die Falle auf der geöffneten Seite der Tür zuvor auf das Schließblech auftrifft
und den Verschlußrahmen zurückdrückt; dies kann geschehen, weil der Verschlußrahmen
auf der Drehseite hinter die Schiene / getreten ist. Der Verschluß wirkt also beim Zuschlagen der Tür selbsttätig,
d. h. man braucht nicht vorher auf den einen oder anderen Drücker zu drücken. Durch
eine Viertelumdrehung der stark federnd im Andrucke erhaltenen Nuß m, beispielsweise
mittels Einsteckschlüssels und dergl., kann die ganze Schloßeinrichtung auch festgestellt
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verschlußeinrichtung für nach beiden Seiten aufgehende Türen, gekennzeichnet durch einen innerhalb der Tür angeordneten, wagerecht verschiebbaren Verschlußrahmen (d), der durch Federn (H) in einer gewissen Mittellage gehalten wird, in welcher er bei geschlossener Tür die letztere auf beiden Längsseiten verriegelt, wobei der Verschlußrahmen auf der der jeweiligen Drehseite entgegengesetzten Seite mittels des entsprechenden Schloßfallendrückers in die Freigabestellung verschoben werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148379C true DE148379C (de) |
Family
ID=415474
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT148379D Active DE148379C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148379C (de) |
-
0
- DE DENDAT148379D patent/DE148379C/de active Active
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