DE148363C - - Google Patents
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- DE148363C DE148363C DENDAT148363D DE148363DA DE148363C DE 148363 C DE148363 C DE 148363C DE NDAT148363 D DENDAT148363 D DE NDAT148363D DE 148363D A DE148363D A DE 148363DA DE 148363 C DE148363 C DE 148363C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0003—Electric arc lamps the arc being outside, in the open
- H05B31/0009—Electric arc lamps the arc being outside, in the open with parallel or oblique disposition of the electrodes; Special form of the electrodes
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Bogenlampe mit unter einem spitzen .Winkel gegeneinander
geneigten Elektroden, von denen jede aus zwei ebenfalls unter einem spitzen Winkel gegeneinander geneigten, stets in derselben
Schrägrichtung zwangläufig geführten Kohlenstäben besteht, wobei das die eine
Elektrode bildende Paar von Kohlenstäben pendelnd aufgehängt ist.
ίο Die Neuerung besteht in der eigenartigen
Aufhängung und Führung der die Kohlenstäbe tragenden Klemmbacken an je einem Stabsystem mittels einer Führungsplatte,
welche durch einen mittleren Stab des zugehörigen Stabsystems geführt wird und als
Gleitbahn ihrer beiden Klemmbacken dient.
Die neue Bogenlampe ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt worden.
Fig. ι zeigt dieselbe in der Vorderansicht. Fig. 2 ist die entsprechende Seitenansicht,
von rechts gesehen.
Fig. 3 ist der zugehörige Grundriß.
Fig. 4 ist ebenfalls ein Grundriß, wobei
jedoch zum besseren Verständnis mehrere Teile fortgenommen sind.
Fig. 5 zeigt die Aufhängung der Kohlenstäbe an der Gleitplatte, teils im Schnitt.
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Figf. K.
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 2.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach der Linie E-F in Fig. 2.
Die Fig. 9 entspricht der Fig. 8 bei auseinander geschobenen Platten.
Von der zum Aufhängen der Lampe dienenden Platte 1 aus Isolationsmaterial
gehen die Winkel 2 und 3 aus. An denselben sind die Eisenstäbe 4 und 5 befestigt,
welche die ebenfalls aus Isolationsmaterial bestehende Grundplatte 6 tragen.
Zwischen der Platte 1 und der Platte 6 ist in der Elektrodenrichtung ein System von
drei Stäben 7, 8, 9, von denen 8 und 9 zugleich auch der Neigung der beiden Kohlenstäbe
einer Elektrode entsprechen, fest angeordnet.
Diesem System der Stäbe 7, 8, 9 gegenüber ist ein zweites System von Stäben 10, 11, 12
angeordnet, welches mittels Zapfen bei 13 drehbar gelagert ist, so daß dasselbe um
einen kleinen Betrag zu pendeln vermag.
Mittels der drei Stäbe 7, 8, 9 bezw. 10, 11, 12
jedes Stabsystems wird, eine Gleitplatte 14 geführt, an welcher die beiden je eine Elektrode
bildenden Kohlenstäbe 15, 16 bezw. 17, 18 mittels der Gelenkarme 19, 20 und der
Klemmbacken 21, 22 aufgehängt sind (Fig. 5).
Die Gleitplatte 14 wird von dem mittleren Stabe 7 bezw. 10 des zugehörigen Stabsystems
geführt und dient als Gleitbahn für die beiden Klemmbacken 21, 22, welche ihrerseits von
den beiden äußeren Stäben 8,9 bezw. 11, 12
des betreffenden Stabsystems geführt werden.
Infolge der beschriebenen Einrichtung ergibt sich ein leichtes Spiel der verschiedenen
beweglichen Teile, so daß die Kohlen, dem Abbrennen derselben entsprechend, jederzeit
zuverlässig nachgeschoben werden. An sich ist die bei der beschriebenen Einrichtung auf-
tretende Reibung' nur ganz gering; außerdem
aber hat dieser bewegliche Teil gegenüber dem mit ihm gelenkig verbundenen ein so
freies Spiel, daß eine gegenseitige Störung der einzelnen Teile bezw. ein Festklemmen
praktisch ausgeschlossen ist. ·
Die Bildung des Lichtbogens geschieht in bekannter Weise durch Spule 23 und Anker 24,
welcher durch den Arm 26, den Gelenkarm 27 und einen Winkelarm 28 an das pendelnd gelagerte Stabsystem angeschlossen
ist. Die Bewegung des Ankers 24 läßt sich durch Stellschrauben 25 genau regeln.
Für das Spiel der Kohlenstäbe 17, 18 muß
die Grundplatte 6 selbstverständlich mit einer größeren Öffnung versehen sein als die für
die Kohlenstäbe 15, 16 erforderliche Öffnung, welche gerade so bemessen wird, daß die
Kohlenstäbe 15, 16 in ihr den richtigen Abschluß
finden. Um auch einen richtigen Abschluß für die Kohlenstäbe 17, 18 zu haben,
sind auf der Grundplatte 6 zwei mit entsprechenden Ausschnitten versehene Platten 29
drehbar gelagert. Die beiden Platten sind an ihren einander zugekehrten Seiten so ausgeschnitten,
daß der am pendelnd aufgehängten Stabsystem 10, 11, 12 befestigte
Stift 30 das Öffnen und Schließen der Platten 29 in leicht verständlicher Weise selbsttätig
besorgt. Solange die Lampe nicht brennt, liegen die Kohlenstäbe 17, 18 an den
Kohlenstäben 15, 16 an. Dabei hält der Stift 30 die Platten 29 in der aus Fig. 9 ersichtlichen
Weise auseinander. Nachdem aber die Spule 23 das Stabsystem 10, 11, 12 ausgebogen
hat, ist der Stift 30 gegen den Ansatz 31 gekommen und hat die Platten 29
in der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise geschlossen.
Gegenüber den durch die deutsche Patentschrift I17318 und die britische Patentschrift
8670 vom Jahre 1902 bekannt gewordenen Einrichtungen ergibt sich ein sehr viel leichteres
Spiel der verschiedenen beweglichen Teile. Das ist von außerordentlicher Wichtigkeit,
da die beim selbsttätigen Nachschieben der Kohlcnstäbe auftretende Reibung auf das
geringste Maß herabgedrückt und eine gegenseitige Behinderung der einzelnen Teile bezw.
ein Festklemmen derselben ausgeschlossen sein muß.
Erreicht ist dies nach vorliegender Erfindung dadurch, daß als Zwischenglied die
Gleitplatte eingeführt wird, welche einerseits, durch den mittleren Stab des zugehörigen
Stabsystems und andrerseits dadurch geführt wird, daß sie als Gleitbahn für die beiden
Klemmbacken dient, welche ihrerseits von den beiden äußeren Stäben des betreffenden
Stabsystems geführt werden.
Claims (2)
1. Bogenlampe mit unter einem spitzen Winkel gegeneinander geneigten Elektroden,
von denen jede aus zwei ebenfalls unter einem spitzen Winkel geneigten, stets in derselben schrägen Richtung
zwangläufig geführten Kohlenstäben besteht, wobei das die eine Elektrode bildende
Paar von Kohlenstäben pendelnd aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die von zwei äußeren Stäben (8,9
bezw. 11, 12) je eines Stabsystems, geführten
Klemmbacken (21 bezw. 22) der Kohlenstäbe jeder Elektrode gelenkig an
je- eine Führungsplatte (14) angeschlossen
sind, welche durch einen mittleren Stab (7 bezw. 10) des zugehörigen Stabsystems
geführt wird und als Gleitbahn ihrer beiden Klemmbacken dient.
2. Ausführungsform der Bogenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein am unteren Ende des pendelnden Stabsystems (10, 11, 12) befestigter Stift
(30) zwei drehbar gelagerte und mit Ausschnitten für die Kohlenstäbe versehene Platten (29) auf der unteren Führungsplatte
der Kohlen so verschiebt, daß bei deren Öffnungsstellung die Kohlenstäbe (17,18) seitlich ausgebogen werden können,
in der Schlußstellung aber von den Platten umschlossen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148363C true DE148363C (de) |
Family
ID=415459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT148363D Active DE148363C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148363C (de) |
-
0
- DE DENDAT148363D patent/DE148363C/de active Active
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