DE148340C - - Google Patents

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DE148340C
DE148340C DE1902148340D DE148340DA DE148340C DE 148340 C DE148340 C DE 148340C DE 1902148340 D DE1902148340 D DE 1902148340D DE 148340D A DE148340D A DE 148340DA DE 148340 C DE148340 C DE 148340C
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call
battery
electromagnet
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lines
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DE1902148340D
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Publication of DE148340C publication Critical patent/DE148340C/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Fernsprechschaltung mit gemeinsamer Batterie für selbsttätigen Anruf und zur Speisung der Teilnehmermikrophone. Bei Schaltungen dieser Art ist es gebräuchlich, das Anrufzeichen des gewünschten Teilnehmers bei Herstellung einer Verbindung dadurch außer Betrieb zu setzen, daß eine in dem Stöpselkreis liegende Batterie der in die
ίο Linienleitung eingeschalteten selbsttätigen Anrufbatterie entgegengeschaltet wird, so daß beim Abheben des Fernhörers auf der betreffenden Sprechstelle die Wirkung des Stromes' der Anrufbatterie auf das Anrufzeichen durch den entgegenwirkenden Strom der angeschalteten Batterie aufgehoben wird. Bei Schaltungen dieser Art ist es jedoch zur Erreichung einer sicheren Wirkung erforderlich, die der, Anrufbatterie entgegenwirkende Batterie im Stöpselkreise erheblich stärker zu wählen als erstere, wodurch im wesentlichen sehr unwirtschaftliche Verhältnisse geschaffen werden.
Gemäß vorliegender Erfindung wird dieser
Übelstand durch eine ganz bestimmte Anordnung des Anrufelektromagneten bezw. der diesem zugeordneten Abschaltewickelung für Doppel- und Einfachleitungen vermieden.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Schaltung für Einfach- und Doppelleitungen dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht die Schaltung für Doppelleitungen und stellt zwei über die Klinkenleitungen α und b mit dem Amt C verbundene Fernsprechstationen A und B dar. Die Klinkenleitung α ist auf dem Fernsprechamt über die Abfrageklinke c und die Drosselspule d zur einen Seite der gemeinsamen Anrufbatterie f geführt, während die Buchsenleitungen über die Anrufelektromagneten g und die Drosselspulen h mit der anderen Seite der Anrufbatterie verbunden sind. Den Anrufzeichen sind besondere, die Lampen i und die Batterie k enthaltende Signalstromkreise zugeordnet, welche durch Erregung der Anrufelektromagnete geschlossen werden. Der Anruf des Amtes von Seiten der Teilnehmer erfolgt in bekannter Weise durch Abnehmen des Fernhörers vom Hakenumschalter, wodurch^ wie ersichtlich, ein Stromlauf von der Batterie f aus über die beiden Drosselspulen h d, den Anruf elektromagneteng·, die beiden Linienleitungen α b und die Mikrophonbrücke auf der Sprechstelle zustande kommt. Der Anruf elektromagnet wird durch diesen Strom ausgelöst und bringt die ihm zugeordnete Lampe i zum Leuchten. Angenommen, der Teilnehmer B hätte das Amt angerufen, so führt die Beamtin den Abfragestöpsel / in die Abfrageklinke c der betreffenden Linienleitung ein und schaltet dadurch in bekannter Weise den den Anrufelektromagneten g und die Batterie f enthaltenden hinteren Teil der Klinkenleitung von der Linienleitung α b ab. Der Beamte nimmt hierauf die gebräuchlichen Handlungen: Abfragen und Prüfen der gewünschten Leitung, vor, wobei er sich in bekannter Weise eines
Umschalters bedient, der auf der Zeichnung in vierfacher Wiederholung s1. .s* dargestellt ist. In der gezeichneten Endlage befindet sich der Umschalter in Verbindung mit Leitungen, die zwecks Vor- und Zurückrufens an eine Wechselstromquelle t angelegt werden können. In der mittleren Stellung legt der Umschalter die Stöpselleitung in bekannter Weise an den der Einfachheit halber
ίο nicht dargestellten Hörapparat des Beamten. Die andere Endstellung des Umschalters bildet die Ruhe- oder Durchsprechlage. Wünscht der Teilnehmer B eine Verbindung mit der Sprechstelle A, so führt die Beamtin den Verbindungsstöpsel in eine der Verbindungsklinken η der Sprechstelle A ein. Da hierdurch eine Abschaltung des Anrufelektromagneten g der betreffenden Linienleitung nicht erfolgt, so muß, um ein Ansprechen desselben beim Abheben des Fernhörers auf der Station A zu vermeiden, in anderer Weise für die Außerbetriebsetzung des Rufzeichens Sorge getragen werden. Dies geschieht gemäß vorliegender Erfindung dadurch, daß in dem hier dargestellten Falle, d. h. bei Doppelleitungen, der Anrufelektromagnet g in die Buchsenleitung verlegt \vird, welche über eine Drosselspule h mit der Erde in Verbindung steht. Beim Einführen des Stöpsels m in die Verbindungsklinke η wird dann eine im Stöpselkreis vorgesehene geerdete Batterie ο derart an die Buchsenleitung gelegt, daß ein Stromlauf über die Buchsenleitung und den Anrufelektromagneten g, die Drosselspule h und über Erde zustande kommt, welcher, gleichzeitig zum Anzeigen des Besetztseins der Buchsenleitungen der verbundenen Teilnehmer dienend, dem Strom der gemeinsamen Anrufbatterie / entgegenwirkt, welcher beim Abheben des Fernhörers auf Station A über das Anrufzeichen g fließt. Es ist ersichtlich, daß zufolge der in den beiden in Betracht kommenden Stromkreisen herrschenden verschiedenen Widerstandsverhältnisse eine verhältnismäßig geringere Stromstärke bezw. kleinere Batterie im Stöpselkreise zur Kompensierung der Wirkung der Batterie/ auf das Anruf zeichen notwendig ist als bisher. Die Batterie 0 wird fast in allen Fällen die Größe " der Batterie / nicht zu erreichen brauchen.
Eine Ausführungsform der Erfindung bei Einfachleitungen stellt Fig. 2 dar. Um hier die gleiche Wirkung wie bei Doppelleitungen zu erreichen, ist der in der Klinkenleitung liegenden Wickelung ρ des Anrufelektromagneten ρ eine Abschaltewickelung q zugeordnet, welche in die direkt zur Erde geführte Buchsenleitung eingeschaltet ist. Die Einschaltung einer Drosselspule in die Buchsenleitung ist hier zufolge der Einfachleitung, bei welcher eine Verzweigung der Sprechströme bezw. Ruf ströme über die Buchsenleitung ausgeschlossen ist, nicht erforderlich. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß beim Einführen des Verbindungsstöpsels in eine Verbindungsklinke der Strom der Stöpselbatterie 0 über die Buchsenleitung b und die Abschaltewickelung q direkt zur Erde fließt und zufolge des geringen Widerstandes in der Leitung fast mit ganzer Stärke in der Abschaltewickelung q zur Wirkung kommt. Im Verhältnis zu der Stromwirkung in der 'Anrufwickelung p, welche zufolge des verhältnismäßig hohen Widerstandes in dem Stromweg der Anruf batterie/ nur gering ist, kann, wie leicht einzusehen ist, die Batterie ο in dem Stöpselkreis wesentlich kleiner als die Batterie / gewählt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Fernsprechschaltung für Vermittelungsämter mit Parallelschaltklinken und gemeinsamer Batterie für selbsttätigen Anruf und Mikrophonspeisung, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsenleitung (b) entweder —· bei Doppelleitungen (a b) — über den Anrufelektromagneten (g) und eine Drosselspule (h) oder — bei Einfachleitungen (a) — über eine Gegenwickelung (q) des in der Klinkenleitung (a) liegenden Anrufelektromagneten (p) zur Erde geführt ist, und die Außerbetriebsetzung des Anrufelektromagneten des rufenden Teilnehmers bezw. das Unerregtbleiben des Elektromagneten des gerufenen Teilnehmers mittels einer beim Einführen des Verbindungsstöpsels an die Buchsenleitung gelegten, mit dem anderen Pol geerdeten Batterie (o) bewirkt wird, welche einen dem Strom der Anrufbatterie im Anrufelektromagneten (g bezw. p) entgegenwirkenden Lokalstromfluß erzeugt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1902148340D 1902-07-03 1902-07-03 Expired - Lifetime DE148340C (de)

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AT20422D AT20422B (de) 1902-07-03 1904-02-23 Fernsprechschaltung zur Außerbetriebsetzung der Anrufzeichen auf Vermittlungsämtern.

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