DE14756C - Kombinirter Säumer, Steppfus, Kapper und Soutacheur für Nähmaschinen - Google Patents

Kombinirter Säumer, Steppfus, Kapper und Soutacheur für Nähmaschinen

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DE14756C
DE14756C DENDAT14756D DE14756DA DE14756C DE 14756 C DE14756 C DE 14756C DE NDAT14756 D DENDAT14756 D DE NDAT14756D DE 14756D A DE14756D A DE 14756DA DE 14756 C DE14756 C DE 14756C
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DE
Germany
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sewing machines
foot
sleeve
combined
soutacheur
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Application number
DENDAT14756D
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English (en)
Original Assignee
Dr. phil. C. LORENZ in Berlin W., Frobenstr. 34 part, und C. JANECKE in Berlin SW., Zimmerstr. 68 III
Publication of DE14756C publication Critical patent/DE14756C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B35/00Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
    • D05B35/06Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for attaching bands, ribbons, strips, or tapes or for binding
    • D05B35/062Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for attaching bands, ribbons, strips, or tapes or for binding with hem-turning
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/06Presser feet
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2303/00Applied objects or articles
    • D05D2303/08Cordage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Februar 1881 ab.
Der Apparat ist auf beiliegender Zeichnung, als an der Singer-Nähmaschine befestigt, dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι Seitenansicht und theilweisen Verticalschnitt des rotirenden Apparates nebst Hemmung;
Fig. 2 Horizontalschnitt in der Linie x-x;
Fig. 3 Seitenansicht und theilweiser Schnitt des Apparates mit veränderter Construction der Hemmung von Fig. 1;
Fig. 4 Horizontalschnitt in der Linie y-y;
Fig. 5 Darstellung einer weiteren Abänderung in der Construction der Hemmung von Fig. 1; Fig. 6 Horizontalschnitt in der Linie z-z.
Die Haupthülfsapparate: a) der Säumer s, b) der Steppfufs si, c) der Kapper k, und d) der Soutacheur s/, Fig. 2, sind zu einem Universalapparat vereinigt, dessen obere Ansicht, Fig. 2, und dessen Seitenansicht, Fig. 1, darstellt. Die Vereinigung geschieht derart, dafs die genannten Hülfsapparate, rechtwinklig in einer Ebene zu einander gestellt, ein Kreuz, bei Vereinigung von mehr als den hier angeführten Apparaten einen Stern bilden, welches aus einer einzigen Platte hergestellt, in der Mitte der unteren Fläche, zur Verminderung der Reibung hohlgeschliffen ist, und mit der Mitte der oberen Fläche gegen das untere Ende der Presserstange p in Fig. i, auch Stoffdrücker genannt, ein Widerlager bildet. Zur Verstärkung dieses Widerlagers ist die Presserstange p oben mit dem Achtkant α versehen. Die unteren Längskanten der Apparate s, st, k und s/ etc. sind rund abgeschliffen, ^tm beim Arbeiten dem Zeug ein möglichst leichtes Hindurchgleiten zu gestatten. An diese die Hülfsapparate vereinigende Bodenplatte des Universalapparates setzt sich nach oben hin eine cylindrische Hülse b, Fig. i, welche bis an das Achtkant α der Presserstange hinanreicht. Da die Hülse b cylindrisch ist, so kann dieselbe, auf einer cylindrischen Axe befestigt, in Rotation versetzt werden. Diese Rotation ist aber erforderlich und wird hier besonders bezweckt. zur beliebigen Umschaltung der Hülfsapparate, welche kreuz- bezw. sternförmig vereinigt sind. Nach vollzogener Umschaltung der Hülfsapparate ist aber eine Sicherung (Arretirung) der Einstellung derselben nothwendig, welche gleichzeitig als Rotationshemmung dient. Von letzteren sind drei verschiedene Arten dargestellt.
Die erste Construction einer Rotationshemmung ist aus Fig. 1 ersichtlich. Dieselbe besteht aus der Feder f, welche mit ihrem oberen Ende am Achtkant α durch Schrauben r r befestigt ist. Am unteren Ende derselben befindet sich ein Knopf c, der als Handgriff dient und dessen stiftartige Verlängerung d durch die Feder / hindurch in die Bohrungen e der Hülse b eingreift, von denen correspondirend den Hülfsapparaten mehrere in der Peripherie der Hülse, angebracht sind.
Die zweite Construction einer Rotationshemmung ist in Fig. 3 dargestellt. Bei derselben ist die Feder _/} am Achtkant α befestigt, welche der in der soeben geschilderten Construction in Anwendung kommenden bis auf das untere Ende völlig entspricht. Dieses letztere ist etwas verstärkt und trägt als Handgriff ebenfalls einen Knopf c. Zur Herbeiführung der Hemmung ist die Hülse b in der Höhe des unteren Endes der Feder // mit einer Ringverstärkung ver-
sehen, welche zur Aufnahme der Verstärkung der Feder den Hülfsapparaten correspondirend Ausklinkungen e besitzt.
Die dritte Construction einer Rotationshemmung ist in Fig. 5 dargestellt. Bei derselben ist die Sperrfeder der beiden obigen Constructionen fortgelassen. An ihre Stelle tritt ein Splint g, dessen eines federnde Ende mit einer Drucknase i versehen ist. Der Splint g wird befestigt und arretirt die Rotation der Hülse b, indem er durch die den Hülfsapparaten correspondirenden Bohrungen e der Hülse b und eine Bohrung im Presserfufs / hindurch gesteckt wird.
Die Befestigung des Universalapparates an der Presserstange/, auch Stoffdrücker genannt, geschieht in folgender Weise. Der untere Theil der Presserstange/, Fig. 1, ist unterhalb des Ächtkants rund angedreht, so dafs die cylindrische Hülse b auf demselben bis zum Achtkant α drehbar aufgeschoben werden kann. Nahe am unteren Ende dieses angedrehten Theiles der Presserstange ist ferner eine halbrunde Rinne h in demselben eingedreht..
Durch die Hülse b wird an der Stelle, an der sich bei fest aufgestecktem Universalapparat nebst Hülse die Rinne h befindet, ein Stift / durchgesteckt, der in der Rinne h entlang gleitet und so den Universalapparat an der Presserstange / drehbar befestigt.
Sollen die Hülfsapparate umgeschaltet werden, so hebt man die Presserstange / mittelst ihres Hebels q. Verwendet man die Hemmung Fig. ι, so hebt man die Feder f an ihrem Knopf c in die punktirte Lage, schaltet durch Drehung des Universalapparates den gebrauchten Hülfsapparat aus und den jetzt zu verwendenden ein und läfst den Stift d in die entsprechende Bohrung e einschnappen. Bei der Hemmung Fig. 3 verfährt man in derselben Weise. Bei Verwendung der Hemmung Fig. 5 nimmt man den Splint g heraus, dreht den Universalapparat zur Umschaltung der Hülfsapparate und befestigt darauf den Splint g nach vollendeter Drehung von neuem. In allen drei Fällen wird hierauf die Presserstange mittelst ihres Hebels q wieder herabgelassen.

Claims (3)

Patent-AnSprüche:
1. An Nähmaschinen an Stelle der bisher einzeln gebräuchlichen, verschiedenen Hülfsapparate, die Combination derselben zu einem einzigen, rotirenden Hülfsapparat, bestehend aus den in einer Ebene liegenden Hülfsapparaten s, s /, k und st etc. und daran befestigter Hülse b zum Aufstecken auf die Presserstange p, auch Stoffdrücker genannt.
2. In Verbindung mit solchem Universalapparat die Rotationshemmungen, bestehend aus den Federn ///, Splint g und den hierzu gehörigen Anordnungen an der Hülse b, d. h. den Bohrungen oder Ausklinkungen e etc.
3. Die Befestigung des Universalapparates an der Presserstange / durch den Stift / und die Rinne h zur Ermöglichung der Drehung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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