DE14699C - Neuerungen an den CLAUSS'schen Intercommunikations-Signalen bei Eisenbahnzügen - Google Patents
Neuerungen an den CLAUSS'schen Intercommunikations-Signalen bei EisenbahnzügenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L15/00—Indicators provided on the vehicle or train for signalling purposes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
JPatentirt im Deutschen Reiche vom 1. October 1880 ab.
Der in Patentschrift No. 6158 beschriebene Cl au fs'sehe Signälapparat ermöglicht es jedem
Passagier, vom Coupd aus einen Haspel in Bewegung zu setzen, durch den die Signalleine
angezogen wird. Vorliegende Neuerungen beziehen sich auf den Haspel, Fig. 2 bis 4, der
auf jedem Wagen angebracht ist und welcher nach Auslösung eines Sperrhebels sofort durch
eine gespannte Feder in Thätigkeit gesetzt wird und durch schnelle mehrmalige Umdrehung
seines Flügels die Signalleine von beiden Seiten heranzieht, welche mit allen Schaffnercoupes
und mit der Dampfpfeife der Locomotive in Verbindung steht. Sobald das Signal zum
Halten des Zuges gegeben ist, kennzeichnet sich der alarmirende Apparat durch die auf
seinen Flügel gewickelte Signalleine.
An der vertical in zwei Lagern geführten Welle N ist eine Feder α befestigt, welche die
genügende Kraft besitzt, um die Widerstände der aufzuwickelnden Signalleine zu überwinden.
Auf derselben Welle N sitzt fest ein Sperrrad b und ein Flügel c. In das Sperrrad b greift ein
um e drehbarer Sperrhebel/, welcher vermittelst des Sperrrades die Welle und somit den Flügel c
festhält. Der Hebel / hat, um der auf ihn wirkenden Seitenkraft der gespannten Feder
besser zu widerstehen, noch eine Führung g. Damit der Hebel / auch noch bei vorkommenden
Stöfsen und Erschütterungen vor dem Herausspringen aus den Zähnen des Sperrrades
geschützt sei, ist die cylindrische Schraubenfeder h angeordnet, welche den Hebel stets nach
oben drückt. An dem Hebel sitzen zwei Schnüre i i, welche durch die Decke und vermittelst
der Rollen k k in dem Wagen geführt sind. Soll der Apparat in Thätigkeit gesetzt
werden, so hat man nur im Coupe an einer der Schnüre ti zu ziehen, wodurch der Sperrhebelf
nach unten gezogen, somit aus dem Sperrrade heraustritt und durch Ansatz 0 der Feder η in
seiner ausgerückten Lage erhalten wird. Durch die in gespanntem Zustande sich befindliche
Feder α wird nun die verticale Welle N und somit der Flügel c in schnelle Rotation versetzt,
wodurch die Signalleine, welche in einen spiralförmig gebogenen Haken / gelegt wird, um den
Flügel c sich herumwickelt, m ist ein Gehäuse, welches den ganzen Apparat vor Witterungseinflüssen schützt.
Soll der Apparat in betriebsfähigen Zustand gebracht werden, so hat man die Feder η
zurückzubiegen, wodurch .der Sperrhebel/ vermittelst der cylindrischen Spiralfeder wieder auf
das Sperrrad gedrückt wird, und dann die Flügel nach der entsprechenden Richtung so oft
herumzudrehen, bis die Feder die genügende Spannkraft erhalten hat. Um die Feder vor
Ueberanspannung zu schützen, könnte man noch, wie gewöhnlich bei Uhrwerken, eine Hemmvorrichtung
anbringen.
Fig. ι zeigt den gesammten Apparat in seiner Anwendung auf einen Eisenbahnzug. Da der
Apparat in der Längsaxe des Zuges angebracht gedacht ist, so müssen, damit die Signalleine
die kleinen Schornsteine der Lampen nicht behindert, um dieselben Schutzbleche f gelegt
werden. Die Läutewerke der Schaffnercoupe's
sind durch Schnüre, welche an ihren Enden eine Art Carabinerhaken tragen, mit der Signal-
leine in Verbindung. Die Carabinerhaken lösen sich, nachdem die Läutewerke in Betrieb gesetzt
sind, von selbst von der Signalleine los. Auf dem letzten Wagen mufs die Signalleine um
eine Rolle aufgewickelt werden, damit letztere auch von dieser Seite her durch die Flügel der
Apparate angezogen werden kann.
Claims (1)
- PAtENT-Anspruch:Der in Fig. 2 bis 4 dargestellte selbstthätige Haspel mit verticaler Welle N, der seinen Antrieb von der Feder α erhält und durch Anziehen der Leinen ii unter Vermittelung der Ausrückvorrichtungen hfl· in Thätigkeit gesetzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14699C true DE14699C (de) |
Family
ID=291772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14699D Active DE14699C (de) | Neuerungen an den CLAUSS'schen Intercommunikations-Signalen bei Eisenbahnzügen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14699C (de) |
-
0
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