DE146233C - - Google Patents

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DE146233C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B9/00Hat, scarf, or safety pins or the like
    • A44B9/12Safety-pins
    • A44B9/18Hinges; Locking devices

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  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Befestigen von Broschen u. dgl. an Kleidungsstücken. Für diesen Zweck werden bisher meist sogenannte Sicherheitsnadeln verwendet, deren Spitzen nach dem Durchstechen einer Stoffalte in eine Öse eingehakt werden. Diese Haken lösen sich aber erfahrungsgemäß leicht aus der Öse und aus dem Stoff, so daß das betreffende Schmuckstück verloren gehen kann.
Man hat auch vorgeschlagen, an Stelle einer Nadel zwei gegeneinander gerichtete Nadeln anzuwenden, von denen die eine in ihrer Längsrichtung beweglich ist und beim Anstecken der Brosche mit dem Finger erfaßt und zurückgezogen werden kann, worauf man die feste Gegennadel in den Stoff einhakt und hiernach die bewegliche Nadel einschiebt, in welcher Lage sie durch eine Feder festgehalten wird. Diese Handhabung ist umständlich und unbequem und kann durch unbeabsichtigtes Vorschnellen der unter Federspannung stehenden Nadel leicht zu einer Verletzung der Trägerin führen.
Vorliegende Erfindung bezweckt, eine sichere Befestigung von Broschen mittels zweier gegeneinander gerichteten Nadeln in der Weise zu ermöglichen, daß die eine gegen Federspannung längs bewegliche Nadel in den Stoff eingehakt und hiernach durch Ziehen an der Brosche von der anderen so weit zurückgezogen werden kann, daß diese beim Andrücken und Rückwärtsbewegen der Brosche ebenfalls in den Stoff einsticht.. Die Handhabung der zum Befestigen dienenden Doppelnadel wird einerseits dadurch ermöglicht, daß die bewegliche Nadel unter Verhütung seitlicher Drehung sicher gerade geführt wird, und andererseits dadurch, daß die Länge der Nadeln, so bemessen ist, daß zwischen den beiden gegenüberstehenden Nadelspitzen ein hinreichender Zwischenraum verbleibt, um beim Andrücken an den Stoff zwischen beiden Spitzen eine Stoffalte entstehen zu lassen, in welche die bewegliche Nadel bei Seitwärtsbewegung der Brosche leicht einstechen kann.
Fig. ι zeigt eine mit solcher Doppelnadel versehene Brosche in Ansicht von der Rückseite, Fig. 2 in Ansicht von oben vor dem Einhaken der beweglichen Nadel, Fig. 3 in ähnlicher Weise nach Seitwärtsbewegung der Brosche und Zurückziehen der eingehakten Nadel; Fig. 4 zeigt die Brosche in der Stellung nach Fig. 2, nachdem sie aus der Lage nach Fig. 3 nach Einhaken der festen Nadel in den Stoff seitwärts zurückgeführt ist.
Die bewegliche Nadel α ist gegenüber der an der Brosche c unmittelbar befestigten festen Nadel b so angeordnet, daß zwischen beiden Nadelspitzen in deren Ruhelage ein gewisser Abstand verbleibt. Die bewegliche Nadel a ist am Ende einer flachen Schiene d befestigt, die durch einen Führungsblock e hindurchgeht, der an der Rückseite der Brosche befestigt ist und an ihrem freien Ende eine Führungsplatte / trägt, die mit einer Durchbrechung versehen ist, durch die eine flache, ebenfalls an der Rückseite der Brosche be-

Claims (1)

  1. festigte Führungsschiene h hindurchgeht. Eine zwischen dem Führungsblock e und der Platte_/ahgeordnete flachgedrückte Schraubenfeder g, die zweckmäßig die flache Schiene d umschließt, sucht die Nadel α gegen die feste Nadel b hinzuziehen. Erstere läßt sich indessen gegen die Spannung der Feder unter sicherer Führung der Nadel α zurückziehen. Beim Andrücken der Brosche quillt der
    ίο durch die Nadel niedergedrückte Stoff — wie aus Fig, 2 ersichtlich — zwischen den Nadelspitzen vor, so daß bei Seitwärtsbewegung der Brosche gegen die Nadel α hin die letztere in den Stoff einhakt, wie aus Fig. 3 ersichtlieh, und unter Spannung der Feder g z\irückgezogen wird. Hierbei quillt der Stoff auch vor der Spitze der Nadel b vor, so daß bei Rückwärtsbewegung der Brosche aus der Stellung nach Fig. 3 in die Stellung nach Fig. 4 auch diese feste Nadel in den Stoff eindringt und so die von der beweglichen Nadel α bereits gefaßte Stoffalte auch von der anderen Seite festhält.
    Die Lösung der Nadel ist nur nach Rückwärtsbewegung der Brosche in die Stellung nach Fig. 3 und vorsichtiger Vorwärtsbewegung unter Abdrücken der Nadel b vom Stoff möglich. Eine derartige Lösungsbewegung kann durch zufällige Umstände kaum herbeigeführt werden, da bei zufälligem Seitwärtsdrücken der Brosche diese stets in den Stoff angedrückt wird, so daß die feste Nadel b immer wieder von selbst in den Stoff einsticht.
    Um indessen in jedem Falle eine unbeabsichtigte Seitwärtsverschiebung der Brosche gegen die Spannung der Feder g zu verhüten, kann man eine Sicherung anbringen, die aus einer an dem Führungsblock befestigten Öse oder einem Haken bestehen kann, durch deren entsprechende Einstellung die bewegliche Nadel α nach der Befestigung der Brosche festgestellt und gegen Seitwärtsbewegung gesichert werden kann.
    Patent-A ν spruch:
    Befestigungsvorrichtung für Broschen u. dgl. mit gegeneinander gerichteten Nadeln, von denen die eine gegen Federspannung in ihrer Längsrichtung verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Nadel derartig sicher geführt ist, daß sie sich unter Vermeidung von Seitwärtsdrehungen parallel zur gegenüberstehenden Nadel bewegt und daß in der Ruhestellung zwischen den Spitzen beider Nadeln ein gewisser Abstand vorhanden ist, zum Zwecke, durch einfaches Andrücken der .Brosche ο. dgl. an den Stoff die eine Nadel einhaken und so weit zurückziehen zu können, daß auch die andere Nadel eingehakt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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