DE288657C - - Google Patents

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DE288657C
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wires
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pole sections
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knife
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00Pile-fabric looms
    • D03D39/10Wire-tapestry looms, e.g. for weaving velvet or Brussels or Wilton carpets, the pile being formed over weftwise wires

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung dient zum Zerschneiden der Polschüsse eines Schußsamtes auf dem Webstuhl. Sie liegt lose auf dem aufzurollenden Gewebe. Fig. ι zeigt eine Ansicht, Fig. 2 die Draufsicht, Fig. 3 den in Fig. 1 angedeuteten Schnitt A-B, Fig. 4 die Verbindung des Drahtes g und der Messerscheide α mittels Hakens in vergrößerter Darstellung in der Ansicht, Fig. 5 dieselbe Verbindung in der Draufsicht, und in Fig. 6 ist veranschaulicht, wie die Drähte durch das Geschirr gezogen und hinter diesem in der Nähe des Streichbaumes an einer Stange t befestigt werden. '
Auf dem Gewebe k (Fig. 1 und 3) liegt lose, parallel zur Lade, der Kamm I, zwischen dessen Zähnen d die Messeischeiden α von U-förmigem Querschnitt ruhen. Ihre Anzahl ist gleich der der aufzuschneidenden Hohl-
ao rippen, die einerseits durch das Gewebe, andererseits durch die zu zerschneidenden Polschüsse gebildet werden. Die Drähte e und f dienen zur Festhaltung des Kammes. Sie können auch wegfallen, und der Kamm kann
as in anderer Weise gegen das Fortrücken mit «der Ware gesichert werden. Der Kamm soll lediglich das seitliche Umkippen der Messerscheiden verhüten. Diese letzteren verjüngen sich jede nach vorn zu einer Spitze, die in einen Haken b übergeht. In jeden von diesen werden die sehr dünnen Drähte g so eingehängt, daß die beiden Enden eines jeden in der Mitte gebogenen Drahtes an einer hinter den Schäften des Webstuhles· gelagerten Stange befestigt werden, während die von den Drahtenden gebildete Schlinge in den Haken b der Messerscheide α zu liegen kommt. Die Verbindung von Draht und Messerscheide kann jedoch auch auf andere Weise erfolgen, z. B. indem die Scheidenspitze mit einem Loch (wie die Nadel mit dem Öhr) versehen wird,-durch welches man den Draht zieht, oder durch Zusammenlöten von Scheidenspitze und * Draht, der dann ein Einzeldraht sein kann. · Die Hakenverbindung bietet nur den Vorteil der Möglichkeit des leichteren Ersatzes einzelner ergänzungsbedürftig gewordener Teile. Die Drähte werden nun mit Hilfe eines besonderen Schaftes,· wie in Fig. 6 dargestellt, oder, wenn es die Gewebebindung bedingt, mehrerer besonderer Schäfte beim Eintragen jedes Grundschusses gehoben, beim Eintragen der Polschüsse aber, die durch die an den Drähten g hängenden Messer zerschnitten werden sollen, gesenkt. Auf diese Weise kornmen die Drähte ungebunden zwischen das Grundgewebe k und die Polschüsse * zu liegen, beim Aufwickeln des Gewebes durch den Warenbaum gleiten letztere über Haken b auf die Spitzen der Messerscheiden α und wer- v6o den durch die in diese eingelegten Messer in die Polenden m zerschnitten.
Der Vorzug dieser Einrichtung gegenüber anderen besteht darin, daß jedes Messer nur durch den Draht gehalten und am Weiterrücken mit dem Gewebe in der Richtung zum Brustbaum r gehindert wird. Im übrigen wird seine Stellung nur durch die hohle Rippe selbst, deren Polschüsse es aufschneiden soll, bedingt. So ist jedes Messer gezwungen, die Polschüsse stets an der richtigen Stelle zu zerschneiden, ein . Fehlgehen der Messer»

Claims (1)

  1. wie es bei jeder Schneidvorrichtung vorkommen wird, die am Stuhl selbst weniger nachgiebig befestigt ist, ist ausgeschlossen. Ein weiterer Vorzug dieser Anbringungsweise ist der, daß die Haltedrähte stets in der für ein regelrechtes Fachbilden erforderlichen Spannung bleiben, da sie auch im Falle des Sichlängens oder Nachgebens der Verbindungsstellen nicht schlaff werden können, weil das
    ίο vorrückende Gewebe in einem solchen Falle die Scheide um das entsprechende Stück mitnimmt.
    Endlich wird bei Anwendung der neuen Schneidvorrichtung auch eine neue Musterung
    »5 von Schußsamtgeweben dadurch ermöglicht, daß man die Polsöhüsse durch entsprechendes Heben und Senken der Drähte mittels ihrer Schäfte an gewissen Stellen über, an anderen Stellen unter die Drähte sich legen läßt. Da nur die über den Drähten liegenden Schüsse ao zerschnitten werden, so wird eine einzelne Rippe teilweise aufgeschnitten, teilweise aber bleiben die Polschüsse zusammenhängend.
    Patent-Ansvruch: a5
    Einrichtung zum Zerschneiden der Polschüsse eines Schußsamtes auf dem Webstuhl, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung des sich aufwickelnden Gewebes die mittels der eingewebten Drähte (g) gehaltenen Messerscheiden (a) sich zwischen das Grundgewebe und die Polschüsse schieben müssen und so mit ihren Messern (c) die Polschüsse sicher an .der vorschriftsmäßigen Stelle zerschneiden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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