DE145780C - - Google Patents

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DE145780C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrückvorrichtung für synchron laufende Serienapparate und. Tonwiedergeber, welche es ermöglicht, beide Apparate in genau eineinder entsprechender Stellung miteinander zu kuppeln, d. h. in einer solchen Stellung, daß die von dem Tonwiedergeber gesprochenen Worte genau mit den zugehörigen, von dem Serienapparat wiedergegebenen Handlungen zusammenfallen.
Eine solche Kupplung wird bei der neuen Einrückvorrichtung dadurch ermöglicht,' daß nach dem Ertönen eines durch den Tonwiedergeber . hervorgebrachten Signales ein Anschlagorgan einer entweder mit dem Tonwiedergeber oder einer mit dem Serienapparat verbundenen Welle verstellt wird, und zwar daß beim Ertönen des Signales dieses Organ eine solche Radialstellung einnimmt, daß es nicht unmittelbar, sondern erst nach einer mehr oder weniger großen Weiterdrehung der mit dem Tonwiedergeber verbundenen Welle mit einem anderen Anschlagorgan zusammentrifft, in welchem Augenblicke der Tonwiedergeber in der der Anlaßstellung des Serienapparates entsprechenden Stellung sich befindet. Beim Zusammentreffen beider Anschlagorgane wird nun entweder der Tonwiedergeber in einer bestimmten Stellung an- gehalten oder der Serienapparat zu einer bestimmten Zeit in Bewegung gesetzt.
Die aufeinander treffenden Organe körinen auch als elektrische Kontakte ausgebildet sein, durch deren Zusammentreffen die oben beschriebene Wirkung herbeigeführt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrückvorrichtung dargestellt.
Die Welle α ist mit dem Tonwiedergeber und die Welle b mit dem Serienapparat entweder direkt oder durch irgendwelche Zwischengetriebe verbunden. Auf der Welle b befindet sich ein fest auf derselben sitzender Arm c, gegen dessen Stift d beim Verstellen einer Kupplungsmuffe e nach links ein Mitnehmerstift/derselben anschlägt. Der Arm c der Welle b wird durch eine federnd hochgezogene Gabel g, welche durch eine Sperrklinke h in ihrer nach unten geschobenen Stellung gesichert ist, gegen Drehung gehalten.
Nachdem nun der Tonwiedergeber angelassen ist und die Welle a in Umdrehung versetzt, ertönt das an einer bestimmten Stelle seiner Walze bei der Aufnahme aufgezeichnete Signal, worauf die die Apparate bedienende Person die Kupplungsmuffe e nach links verschiebt. Das Signal ertönt in einem Augenblick, wo sich der Mitnehmerstift f am besten soeben hinter dem Stift d befindet, so daß also nach Verschieben der Kupplungsmuffe e die Welle α beinahe eine ganze Umdrehung ausführt, ehe Stift f gegen den Stift d schlägt. Beim Einrücken der Kupplungsmuffe e trifft das Ende i des Betätigungshebels für diese Muffe gegen die Sperrklinke h und löst diese aus, so daß die Gabel g durch ihre Feder, hochgezogen und der Stift d des Armes c freigegeben wird. Schlägt jetzt der Stift f gegen den Stift d, so nimmt die Welle a die
Welle b mit, d. h. der Tonwiedergeber und der Serienapparat sind miteinander in einer ganz bestimmten Stellung gekuppelt.
Soll nicht ein sofortiges Mitnehmen der Welle b stattfinden, so wird das Ende i des Betätigungshebels für die Muffe e in die punktiert, gezeichnete Stellung umgelegt, so daß beim Verstellen der Kupplungsmuffe e die Klinke h nicht ausgelöst wird. In diesem
ίο Falle schlägt der Stift / ebenfalls gegen den Stift d an, wodurch aber nicht die Welle b mitgenommen, sondern die Welle α und somit auch der Tonwiedergeber angehalten werden. Dieses Anhalten findet natürlich auch in einer ganz bestimmten Stellung der beiden Apparate zueinander statt, so daß nach erfolgtem Anhalten beide Apparate in beliebiger Weise miteinander gekuppelt und dann von neuem angelassen werden können.
Das Anhalten der mit dem Tonwiedergeber verbundenen Welle α kann aber natürlich auch durch ein nicht mit der Welle b verbundenes Anschlagorgan, z. B.· durch einen einfachen, beim Ertönen des Signales in die Bahn des Stiftes f eingeschobenen Riegel erfolgen.
Die beiden zusammentreffenden Anschläge/ und d können auch in beliebiger Weise als elektrische Kontakte ausgebildet sein und durch eine bei ihrem Zusammentreffen erfolgende Stromschließung oder Stromunterbrechung die beschriebene Wirkung herbeiführen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Einrückvorrichtung für synchron laufende Serienapparate und Tonwiedergeber, dadurch gekennzeichnet, daß ein Organ einer mit dem Tonwiedergeber verbundenen Welle beim Ertönen eines durch den Tonwiedergeber hervorgebrachten Signales eine solche Radialstellung zu einem stillstehenden Anschlagorgan einnimmt, daß nach erfolgter Verstellung eines dieser Organe beide nicht unmittelbar, sondern erst nach einer mehr oder weniger großen Weiterdrehung der mit dem Tonwiedergeber verbundenen Welle zusammentreffen, in welchem Augenblicke der Tonwiedergeber in der der Anlaßstellung des Serienapparates entsprechenden Stellung sich befindet, worauf eine Kupplung beider Apparate in genau einander korrespondierender Stellung stattfinden kann.
  2. 2. Einrückvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zusammentreffenden Organe als elektrische Kontakte ausgebildet sind, durch deren Zusammenwirken entweder der Tonwiedergeber an einer bestimmten Stelle angehalten oder der Serienapparat zu einer bestimmten Zeit in Bewegung gesetzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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