DE145708C - - Google Patents

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DE145708C
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DE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/12Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
    • B26D1/14Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter
    • B26D1/143Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter rotating about a stationary axis
    • B26D1/147Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a circular cutting member, e.g. disc cutter rotating about a stationary axis with horizontal cutting member

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen Vor- und Zurückschieben des Schneidegutes bei Schneidemaschinen für Fleischwaren mit wagerechtem Ringmesser.
Das Wesen dieser Neuerung besteht darin, daß das Schneidegut von beliebiger gleicher oder wechselnder Gestalt, Wurst, Schinken oder dergl. in einer zangenartigen Halte- oder
ίο Greifervorrichtung eingeklemmt wird, welche eine hin- und herschwingende Bewegung ausführt und dabei das Gut über die Schneide des Messers vor- und zurückschiebt, dabei beim Vorwärtsgang das Gut fest faßt, bei ganz oder fast vollendetem Rückgang es aber losläßt, so daß es um die Dicke der zuvor abgeschnittenen Scheibe infolge seines Eigengewichtes auf den vor dem Messer befindlichen' Vorlegetisch niedersinken kann.
Durch Verwendung dieser Einrichtung wird die Bedienung der genannten Maschinen ganz wesentlich vereinfacht, da das Vor- und Rückschieben des Schneidegutes jetzt selbsttätig erfolgt, während es bisher von Hand bewirkt werden mußte. Zugleich ermöglicht diese Neuerung die Anordnung einer der Menge der abgeschnittenen Scheiben entsprechend sich selbsttätig einstellenden Auffangplatte.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist beispielsweise eine mit dieser neuen Vorrichtung ausgestattete Schneidemaschine dargestellt. Es zeigt:
Fig. ι dieselbe in einem senkrechten Längsschnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht mit vorgeschobenem,
Fig. 3 eine solche mit zurückgeschobenem Schneidegut,
Fig. 4 einen Schnitt nach A-A der Fig. 2, Fig. 5 desgleichen nach B-B,
Fig. 6 desgleichen nach C-C,
Fig. 7 eine Ansicht der Fig. S von links gesehen,
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Auffangplatte.
Die Messerscheibe 1 ist auf dem oberen Ende einer lotrechten Welle 2 befestigt und wird durch Vermittelung des Kegelradgetriebes 3, 4 von der Antriebsachse S aus angetrieben. Der Messerscheibe gegenüber ist der jeweils gewünschten Scheibendicke entsprechend auf Höhe einstellbar ein Vorlegetisch 6 angeordnet, so daß zwischen beiden Teilen nur ein schmaler Ringspalt verbleibt, durch welchen die abgeschnittene Scheibe durchfällt. Auf ihrer Oberseite ist die Messerscheibe durch eine Platte 7 abgedeckt, welche dem Tische 6 gegenüber nur einen schmalen Ringteil des Messers frei läßt, und deren Rand hier in gleicher Höhe mit der Messerschneidekante liegt, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Zum Schneiden wird nun das Gut von dem Tische 6 auf die Platte 7 über die Schneidekante des Messers herüber- und zurückgeschoben. Um dieses selbsttätig" zu bewirken, ist ein zangenartiger Greifer vorgesehen, bestehend aus den
beiden das Schneidegut zwischen sich fassenden und zu dem Zweck mit Backen 8 versehenen Armen 9, 10, von denen der eine 9 fest, der andere. 10 dagegen drehbar-auf der lotrechten, in den Büchsen 11,12 gelagerten Spindel 13 gehalten ist. Unmittelbar unter diesen Armen sitzt auf der Spindel 13 drehbar ein Zahnbogen 14, welcher mit ihr durch eine Schraubenfeder 15 derart verbunden ist, daß deren eines Ende an der Spindel, das andere an dem Zahnbogen angreift, so daß diesem eine Drehbewegung" innerhalb gewisser, durch die Spannung der Feder bestimmter Grenzen auf der Spindel möglich ist. In die Zähne dieses Zahnbogens greift die am Arm 10 sitzende, durch Federdruck in Eingriff gehaltene Sperrklinke 16, welche vermittels des Griffes 17 zurückgezogen werden kann. Beim Einspannen eines zu zerschneidenden Fleisch-Stückes wird der Arm 10, der Stärke des letzteren entsprechend, am Zahnbogen eingestellt, und durch die Spannung der Feder 15 werden dann der Zahnbogen und der Arm 10 zusammen gegen den Arm 9 gedreht, wodurch das Schneidegut festgeklemmt wird. Um ein Einklemmen von Fleisch- oder Wurststücken von verschiedener Dicke zu ermöglichen, sind die Backen 8 mit fingerartigen Fortsätzen ausgestattet und greifen mit diesen durcheinander.
Die Spindel 13 und damit die Einspannvorrichtung" erhalten eine hin-und herschwingende Bewegung zum Vorschübe und Zurückziehen des Schneidegutes durch den auf der Spindel befestigten-Schlitzhebel 18, und eine mit dem Rollenzapfen 19 darin eingreifende Kurbelscheibe 20 auf der senkrechten, in der Büchse 21 gehaltenen Achse 22, welche mittels der Kegelräder 23, 24 von der Antriebswelle 5 aus in Umdrehung" versetzt wird.
Um nach dem Abschneiden einer Scheibe das Fleischstück wieder selbsttätig auf den Auflegetisch 6 herabzulassen, wird die Haltevorrichtung 8, 9, 10 etwas geöffnet und dann wieder geschlossen, wenn das Fleischstück von dem Messer zurückgezogen ist. Zu diesem Zwecke sitzt fest auf der Spindel 13 unter dem Zahnbogen 14, diesen tragend, ein Ring 25 mit Nocken 26 und auf der neben der Spindel 13 in der Büchse 27 gehaltenen Achse 28 drehbar in der Höhe eines am Zahnbogen vorgesehenen Ansatzes 14" ein Daumen 29 mit einem Zahn 30 in der Bahn des Nockens 26. Wird nun die Einspannvorrichtung 9, 10, 14 von dem Messer wegbewegt, so stößt der Nocken 26 gegen den Zahn 30 und drückt dadurch den Daumen 29 gegen den Zahnbogen 14, so daß dieser und mit ihm der Zangenarm 10 zurückgehalten wird, während der Arm 9 mit der Spindel 13 noch in der ursprünglichen Richtung sich weiter bewegt. Infolgedessen öffnen sich die Backen 8 und lassen das Fleischstück nach unten gleiten, so daß es sich wieder auf die Platte 6 aufsetzt. Werden die Arme dann wieder gegen das Messer gedreht, so schließen sich die Backen 8 von selbst infolge der Spannung der Feder 15.
Diese eigenartige, das Schneidegut bewegende Einrichtung ermöglicht zugleich die Anordnung einer Auffangplatte 31 für die abgeschnittenen Scheiben derart, daß diese Platte nach jedem Schnitt um Scheibendicke gesenkt -,wird und deshalb die Scheiben sich glatt aufeinander legen. Zu dem Zweck ist auf der Spindel 13 (Fig. 6) eine mit flachem Gewinde versehene Hülse 32 drehbar angeordnet, auf welcher wiederum drehbar die die Auffangplatte 31 tragende, glatt durchbohrte Büchse 33 sitzt, welche durch einen unter Federwirkung in das Gewinde der Hülse 32 eingreifenden, zurückziehbaren Stift 33" in bestimmter Höhe gehalten ist. Die Platte 31 ist durch einen Mitnehmerstift 34 mit dem Zahnbogen 14 gekuppelt, so daß sie die hin- und hergehende Bewegung der Greifer- und Haltevorrichtung 8, 9, 10, 14 mitmacht. Auf dem oberen Ende der Gewindehülse 32 ist endlich ein Schalt- und Sperrad 35 befestigt, mit dem eine auf der Achse 28 sitzende Sperrklinke 36 in geeigneter Weise in Eingriff gehalten wird, so daß bei der Vorwärtsschwingung der Platte 31 nach dem Messer hin die Gewindebuchse 32 die Drehbewegung der Spindel 13 mitmacht, bei der Rückwärtsbewegung aber an einer Drehung gehindert ist. Dies hat zur Folge, daß die Platte 31 beim Vorgang in gleicher Höhe bleibt, beim Rückgange aber um einen gewissen, der Dicke der abgeschnittenen Scheibe entsprechenden Betrag" nach unten geschraubt wird. Soll die Auffangplatte wieder angehoben werden, so zieht man den. Stift 33" so weit zurück, daß seine Spitze aus den Gewindegängen heraustritt, und kann dann die Büchse 33 auf der Hülse 32 nach oben verschieben.

Claims (4)

  1. Patent-An spküche:
    i. Schneidemaschine für Fleischwaren mit wagerechtem Ringmesser und das Schneidegut aufnehmendem, nach jedem Schnitt sich lösendem Klemmbacken, dadurch gekennzeichnet, daß die von zangenartig auf einer Spindel (13) angeordneten Greiferarmen (9, 10) getragenen Klemmbacken (8) zum selbsttätigen Vor-, und Zurückschieben des Schneidegutes über die Schneidekante des Messers eine hin- und hergehende Schwingung ausführen, während sich das Schneidegut bei dem nach erfolgtem Schnitt eintretenden Lösen der Backen um die Dicke der zuvor abgeschnittenen Scheibe wieder auf die Auflegerplatte (6) niedersenkt und jene
    Scheibe von einer der Menge der abgeschnittenen Scheiben entsprechend sich selbsttätig einstellenden Auffangplatte (31) aufgenommen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine auf der Spindel (13) drehbare Arm (10) mittels eines auf der Spindel sitzenden Zahnbogens (14) und einer darin eingreifenden Klinke (16,17) dem anderen festgekeilten Arme (9) gegenüber näher oder entfernter _ eingestellt werden kann, während eine auf den Zahnbogen wirkende Feder (15) die Greiferarme zusammenzudrücken strebt, während dieselben ihre hin- und herschwingende Bewegung mit Hülfe eines auf ihrer Spindel (13) befestigten Schlitzhebels (18) und einer darauf einwirkenden, von der Maschinenachse angetriebenen Kurbel- .
    scheibe (19,20) erhalten.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks selbsttätigen Öffriens der Greiferarme (9, 10) am Ende ihres Rücklaufes auf der Spindel (13) ein Ring (25) mit Nase (26) befestigt ist, welcher' bei seiner Drehung gegen die Nase (30) eines auf einem Bolzen (28) sitzenden Daumens (29) anstößt und diesen dreht, so daß letzterer den Zahnbogen (14) und mit ihm den Greiferarm (10) zurückhält, während der Arm (9) mit der Spindel(13) sich noch etwas weiter bewegt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangplatte (31) mittels einer glatt durchbohrten Nabe (33) um eine Schraubhül.se (32) auf die Spindel (13) gesteckt und mittels eines auslösbaren Stiftes (33"). ,der in die Gewindegänge von (32) eingreift, am freien Sinken gehindert ist, daß aber eine selbsttätige, ruckweise Abwärtsbewegung der Auffangplatte nach jedem Schnitt dadurch bewirkt wird, daß sie durch einen Mitnehmerstift (34) mit dem Zahnbogen (14) verkuppelt ist und die Schwingungen der Spindel (13) bezw. des Zahnbogens mitmacht, während eine auf dem Bolzen (28) sitzende Sperrklinke (36) in ein auf der Schraubhülse (31) befestigtes Sperrädchen (35) eingreift und dessen Drehung in der einen Richtung gestattet, in der anderen aber die Schraubhülse festhält, so daß dann die Nabe (33) der Auffangplatte mit dem Stift (33°) sich um die Schraubhülse dreht und dadurch zugleich um einen entsprechenden Teil der Ganghöhe nach abwärts gleitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2497646A (en) * 1944-12-07 1950-02-14 Toledo Scale Co Slicing machine
US3194289A (en) * 1962-06-18 1965-07-13 Robert A Lundell High production slicing machine
DE102007038460B4 (de) * 2006-09-08 2016-12-15 J.E. Grote Company, Inc. Produkthalterung für eine Lebensmittelschneidemaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2497646A (en) * 1944-12-07 1950-02-14 Toledo Scale Co Slicing machine
US3194289A (en) * 1962-06-18 1965-07-13 Robert A Lundell High production slicing machine
DE102007038460B4 (de) * 2006-09-08 2016-12-15 J.E. Grote Company, Inc. Produkthalterung für eine Lebensmittelschneidemaschine

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