DE145200C - - Google Patents
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- DE145200C DE145200C DENDAT145200D DE145200DA DE145200C DE 145200 C DE145200 C DE 145200C DE NDAT145200 D DENDAT145200 D DE NDAT145200D DE 145200D A DE145200D A DE 145200DA DE 145200 C DE145200 C DE 145200C
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- DE
- Germany
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- coupling
- hook
- emergency
- main coupling
- couplings
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G3/00—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
- B61G3/02—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with interengaging movably-mounted hooks or links guided into alignment by a gathering device, e.g. "Dowty" type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
M^
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15
25
30
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Kuppeln und Entkuppeln
von Eisenbahnfahrzeugen. Dieselbe kennzeichnet sich dadurch, daß bei der zum Entkuppeln dienenden axialen Verschiebung
der Hauptkupplungshaken auch zwei Sicherheitskupplungen selbsttätig wieder gelöst werden.
Hierbei ist die Ausführung der Kupplung eine solche, daß sie an bestehenden Eisenbahnwagen
ohne große Schwierigkeiten angebracht und mit den bestehenden Kupplungen ebenfalls verbunden werden kann.
Fig. ι ist eine Aufsicht auf die miteinander
gekuppelten Enden zweier Wagen von unten.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Sicherheitskupplung.
Die Vorrichtung besteht aus einer hakenförmigen Hauptkupplung und zwei zu beiden
Seiten derselben vorgesehenen Sicherheitskupplungen. Die Hauptkupplung wird durch
einen in der Mitte der Stirnseite des Wagens angeordneten wagerecht drehbaren Haken a
gebildet.
Der in das Innere des Wagenrahmens ragende Teil des Schaftes b ist als Mutter
ausgebildet und dient dem mit flachem Gewinde ausgestatteten Ende einer Spindel f
zur Führung, deren anderes Ende mit einem Kegelrad g versehen ist. In Eingriff mit
dem letzteren befindet sich ein zweites Kegelrad g', das auf einer quer durch die ganze
Breite des Wagens verlaufenden und an ihren Enden mit je einem Vierkant i zum Aufstecken
einer Handkurbel ausgestatteten Welle h aufgekeilt ist. Die Zahnräder g und g' sind
auf einem Rahmen j gelagert, welcher mit Hülfe von passenden Führungen an der
Unterseite des Wagens in der Längsrichtung des Wagens verschiebbar und an der der
Spindel entgegengesetzten Seite mit der üblichen durchgehenden Zugstange verbunden
ist.
Außer der Hauptkupplung sind zu beiden Seiten derselben zwei gleiche Hülfskupplungen
vorgesehen, welche je aus einem Haken s und einer öse t bestehen (Fig. 2). Beide
sind um Zapfen s' bezw. f drehbar. Der Haken ist mit einem nach abwärts gerichteten
Ansatz s'1 versehen, während die Öse einen nach oben gerichteten Ansatz t" trägt. Mit
Hülfe eines Gegengewichtes f" wird die Öse t stets in wagerechter Lage gehalten, während
der Haken s durch den an die Stirnwand sich anlehnenden Arm in der wagerechten
Lage gehalten wird, so daß beim Zusammenfahren zweier Wagen der Haken s an der
Öse t angehoben wird und in letztere einfällt.
Zweckmäßig wird die Verbindung zwischen den einander entsprechenden "Haken 5 und
Öse t nicht ganz stramm bewirkt, um das Durchfahren der Wagen durch Kurven und
eine geringe Verstellung derselben gegeneinander zu ermöglichen.
Die Lösung dieser Sicherheitskupplungen von außen her erfolgt gleichzeitig mit der der
Hauptkupplung mit Hülfe der Welle h, zu welchem Zwecke auf das als Mutter ausgebildete
Ende des Hakenschaftes b der Hauptkupplung ein Bügel u aus Flacheisen oder
dergl. aufgesetzt ist. Der eine Arm n1 dieses
Bügels geht bei der Öse t oberhalb des Drehzapfens t' durch den Rahmen d des Wagens
hindurch und beeinflußt den nach aufwärts gerichteten Arm t" der öse t. Der zweite
ίο Arm ii" des Bügels u tritt bei dem Haken 5
an dem Gestell d des Wagens unterhalb des Drehzapfens s' heraus gegen den nach abwärts
gerichteten Arm s" des Hakens. Wird nun zwecks Lösung der Hauptkupplung der
Hakenschaft b mittels der Spindel f nach auswärts bewegt, so wird auch der Bügel u
mitgenommen und die als Anschläge wirkenden Arme ii und u" bewirken eine Neigung
der Öse t nach abwärts entgegen der Wirkung des Gegengewichtes f" bezw. ein Anheben
des Hakens s entgegen seinem Eigengewicht, wodurch der Eingriff der gegenüberliegenden
Kupplungshälfteii aufgehoben wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Eine Auslösevorrichtung für Notkupplungen von Eisenbahnfahrzeugen mit durch axiale Verschiebung auslösbarer Hauptkupplung, gekennzeichnet dadurch, daß die drehbar aber unverschiebbar am Fahrzeuge angeordneten, in wagerechter Lage gehaltenen Glieder der Notkupplungen Winkelstücke (t" bezw. s''J tragen und am verschiebbaren Schaft der Hauptkupplung ein Querstück (u) angebracht ist, dessen umgebogene Enden (u' u") bei der Auslösung der Hauptkupplung gegen die Winkelstücke (t" s") der Glieder der Not-■ ■ kupplung stoßend die letzteren drehen und dabei außer Eingriff mit den betreffenden Kuppelgliedern des gegenüberstehenden Fahrzeuges bringen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE145200C true DE145200C (de) |
Family
ID=412566
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT145200D Active DE145200C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE145200C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10162515B4 (de) * | 2001-12-19 | 2011-04-14 | Schelle, Axel, Dr. | Automatische Zugkupplung für Schienenfahrzeuge |
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- DE DENDAT145200D patent/DE145200C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10162515B4 (de) * | 2001-12-19 | 2011-04-14 | Schelle, Axel, Dr. | Automatische Zugkupplung für Schienenfahrzeuge |
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