DE145157C - - Google Patents

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DE145157C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/10Machines or tools for setting lacing-hooks in shoes

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Bedrucken und Abschneiden von Bändern zur Herstellung von Zugösen für Schuhwerk oder sogen. Schuhstrippen, mittels deren man imstande ist, auch bei verschiedenartigem Material der Schuhstrippe stets die gewünschte Länge zu erteilen und ferner Strippen verschiedener Länge herzustellen. Durch die Vorrichtung wird noch weiterhin der Vorteil erreicht, daß ein Auslaufen bezw. Verwischen des Aufdruckes vermieden wird, indem man es so einrichten kann, daß die Strippe mit dem Aufdruck in vollkommen trockenem Zustande in den das Abschneiden bewirkenden Teil der Vorrichtung gelangt.
Der Erfindungsgegenstand ist in beispielsweiser Ausfuhrungsform in der beiliegenden Zeichnung in
Fig. ι und 2 in der Vorderansicht dargestellt, wobei die Fig. 2 die Fortsetzung von Fig. ι bildet;
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Ebene A-A der Fig. 1.
Der die Führung und das Abschneiden des zur Herstellung der Schuhstrippen benutzten Gewebestreifens bildende Teil der Vorrichtung ist in Fig. 1 und der das Bedrucken besorgende Teil in Fig. 2 dargestellt.
Der aus beliebigem, eine große Widerstandsfähigkeit gegen das Zerreißen zeigenden Material, vorzüglich aus. Gewebe bestehende Streifen 1 tritt zunächst in die Druckvorrichtung, wo er in bekannter Weise durch eine Druckplatte 5 mit dem gewünschten Aufdruck versehen wird. Dieselbe wird vermittels eines bogenförmig gestalteten Winkelhebels 2 von der Welle 3 aus betätigt, die ihren Antrieb von der mit der Hand oder von einer beliebigen Antriebsvorrichtung aus zu betätigenden Scheibe 4 empfängt. Der das Abschneiden der bedruckten Schuhstrippe besorgende Teil der Vorrichtung besteht aus den Vorschubwalzen 6, 7 und dem dahinter aufgestellten senkrecht beweglichen Messer 8, welches das Abschneiden der fertigen Strippe besorgt und dieselbe in den Behälter 9 fallen läßt. Der Antrieb der Vorschubwalzen 6 und 7 ' geschieht unter Vermittlung von auf der Achse derselben sitzenden Zahnrädern, von der Zahnstange 10 aus, welche durch eine Rolle 11 mit dem Zahnrad 12 in Eingriff gehalten wird, auf dessen Achse ein die Bewegung auf die Vorschubwalzen übertragendes Zahnrad 12 aufgekeilt ist. Während des Abschneidens der Schuhstrippe muß die Fortbewegung des Streifens ι unterbrochen werden, so daß die den Vorschub bewirkenden Walzen 6, 7 eine aussetzende Bewegung ausführen müssen. Dies wird zweckmäßigerweise in der vorliegenden Ausfuhrungsform durch die aus Fig. 1 ersichtliche Einrichtung bewirkt, indem die Zahnstange 10 an einem Ende in einem Längsschlitz 36 eines einarmigen Hebels 14 sich frei bewegen kann, dessen Arm die aus der Figur ersichtliche eigentümliche Schleifenform besitzt.-Dieser Hebel 14 ist bei 15 an einem festen Teil des Maschinenrahmens drehbar, welcher auch zur Lagerung der Welle 20 einer von der Scheibe 4 aus durch Kegelräder 16 oder auf andere Weise anzutreibenden Scheibe 17 dient, auf deren Stirnfläche ein Kurbelzapfen 21 exzentrisch angeordnet ist, der bei der Drehung der Scheibe 17 sich konzentrisch zur Welle 20
bewegt und dabei an der inneren Begrenzung der gegenüberliegenden Ausschnitte 33 und 34 des Hebels 14 von oben nach unten entlang gleitet. Dadurch wird dem Hebel eine schwingende Bewegung erteilt, wobei die Welle 20 in die seitlichen Aussparungen 24 des Hebels 14 hiiieintritt, so daß die Bewegung des Hebels durch die vorstehende Welle nicht behindert wird, welche ihrerseits durch Hingleiten an der inneren bogenförmig gestalteten Begrenzung der seitlichen Aussparung 24 gleichzeitig zur Führung des Hebels dient. Je nach der Entfernung der Welle 20 vom Zapfen 21, welcher sich in einem auf der Stirnseite der Scheibe 17 befindlichen Längsschnitt 32 beliebig einstellen läßt, kann die Ausschlagweite des Hebels 14 geändert werden. Dieselbe überträgt sich auf die Zahnstange 10, welche ihrerseits durch Zahnradübertragung die Drehung der Vorschubwalzen 6, 7 bewirkt. Das mit der Zahnstange in Eingriff stehende Zahnrad 12 sitzt fest auf der Welle, während das die Übertragung auf die Vorschubwalzen 6,7 bewirkende Zahnrad 13 lose auf derselben Welle angebracht ist. Auf der Stirnseite des Zahnrades 13 sind federnde Klinken 37 angeordnet, welche in bekannter Weise, wenn sich das Zahnrad 12 in der einen Richtung bewegt, mit diesem in Eingriff treten und dadurch das Mitnehmen des Zahnrades 13 und die Drehung der Vorschubwalze bewirken, während die Zähne des Zahnrades 12 unter den Klinken 37 hinweggleiten, wenn die Zahnstange durch den Hebel 14 in der entgegengesetzten Richtung bewegt wird.
Durch die Schleifenform der Ausschnitte des Hebels 14 wird der Zahnstange 10 eine aussetzende, also von Ruhepausen unterbrochene Bewegung erteilt, wodurch erreicht wird, daß der abzuschneidende Streifen 1 während des Abschneidens festgehalten wird. Da, während der Kurbelzapfen 21 von der Aussparung 33 in die Aussparung 34 und umgekehrt eintritt, derselbe sich zeitweise vollständig ohne Führung und ohne den Hebel 14 mitzunehmen bewegt, so wird die Ruhepause je nach der Flöhe der seitlichen, die Führung des Zapfens 21 unterbrechenden Aussparung 24 verlängert, was zur Erzielung der richtigen Bandlänge von Wichtigkeit ist.
Die Bewegung des Messers 8, die natürlich ebenfalls aussetzend erfolgen muß, geht unter Vermittlung der Scheibe 4 von dem Zahnrad 19 aus, auf dessen Welle eine Scheibe 26 festgekeilt ist, in deren Kurvennut 25 ein Stift 27 hingleiten kann, der direkt oder indirekt mit dem die Auf- und Abwärtsbewegung des an einem Ende am Maschinenrahmen drehbar angelenkten' Messers 8 vermittelnden Hebel 28 ' verbunden ist. Von der Welle 30 des Hebels 28 wird ferner die Schaukelwelle 3 angetrieben, welche die Bewegung der Druckvorrichtung vermittelt. Man erreicht hierdurch, daß das Bedrucken und Abschneiden während der Unterbrechung der Fortbewegung des Bandes 1 bewirkt wird. .
Durch die infolge der Verstellung des Kurbelzapfens 21 bewirkte Änderung der durch die Vorschubwalzen 6,7 eingezogenen Bandlänge kann man die Länge der herzustellenden bedruckten Schuhstrippe beliebig ändern und auch den infolge von Verschiedenheiten des Feuchtigkeitsgehaltes des Arbeitsraumes eintretenden Längenänderungen des Gewebes der Strippe Rechnung tragen. Da der bedruckte Streifen, wenn er der Schneidvorrichtung zugeführt wird, bereits trocken sein muß, so wird die Druckvorrichtung in solcher Entfernung von der Schneidvorrichtung eingestellt, daß der von dem Tiegel 5 bewirkte Farbenaufdruck auf dem zwischen der Druck--und Schneidvorrichtung befindlichen freien Luftzwischenraum, durch welchen der Streifen im schwach gespannten Zustande hindurchgeht, vollkommen getrocknet werden kann. Die Einstellung derDruckvorrichtung geschieht durch Verschiebung längs des in der W7elle 3 angebrachten Schlitzes 29. Eine Schraube 31 dient dazu, um nach dem Einstellen die Druckvorrichtung auf der Welle 3 zu befestigen. .
Man ist durch die Vorrichtung imstande, Schuhstrippen beliebiger Länge mit ein und derselben Maschine einfach dadurch herzustellen, daß man beispielsweise durch Änderung der Entfernung der Druckvorrichtung von ■dem übrigen Teil der Maschine und durch entsprechende Änderung des Ausschlages des den Vorschub regelnden Hebels 14 infolge der Einstellung des Zapfens 21 die Länge der in der Zeiteinheit durchgezogenenBandlänge ändert. Da der Aufdruck, bevor das Band in die Schneidvorrichtung eintritt, vollständig getrocknet ist, so wird Beschädigung der Maschinenteile durch sich abreibenden Farbstoff sowie ein Verwischen und Verlaufen des Aufdruckes verhindert.

Claims (1)

105 Patent-Anspruch:
Eine Vorrichtung zum Bedrucken und Abschneiden von Bändern zur Herstellung von Zugösen für Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß, um den verschiedenen 11Q Längen des herzustellenden Bandes Rechnung zu tragen, die Vorschublänge durch Vergrößerung eines Kurbelarmes verstellt und außerdem die Entfernung der Druckvorrichtung von der Schneidvorrichtung H5 entsprechend verändert werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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