DE144530C - - Google Patents
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- DE144530C DE144530C DENDAT144530D DE144530DA DE144530C DE 144530 C DE144530 C DE 144530C DE NDAT144530 D DENDAT144530 D DE NDAT144530D DE 144530D A DE144530D A DE 144530DA DE 144530 C DE144530 C DE 144530C
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- Germany
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- bell
- furnace
- screw
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B7/00—Blast furnaces
- C21B7/18—Bell-and-hopper arrangements
- C21B7/20—Bell-and-hopper arrangements with appliances for distributing the burden
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D3/00—Charging; Discharging; Manipulation of charge
- F27D3/10—Charging directly from hoppers or shoots
- F27D2003/105—Charging directly from hoppers or shoots using shutters
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Blast Furnaces (AREA)
- Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
ATENTSCHRIFT
- JVi 144530 KLASSE 18«. c ' >
R EYERMANN in BROOKLYN. Beschickungsvorrichtung für Hochöfen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. August 1901 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Beschickungsvorrichtung, welche in
bekannter Weise mit einem drehbaren Beschickungsrohr versehen ist und sich besonders
dadurch kennzeichnet, daß innerhalb dieses Beschickungsrohres eine Schraubenfläche eingebaut
ist, auf welcher das in den Ofen einzuführende Material hinuntergleiten kann. Durch die gleichmäßige Bewegung des Beschickungsrohres,
welches je nach der Qualität des Materials mehr oder weniger und in dem einen oder dem anderen Sinne gedreht werden
kann, werden auch ohne Anwendung eines besonderen Gichtabschlusses ein guter Gasabschluß
sowie eine gleichmäßige Zuführung des Materials erzielt. ■ Durch ein Becherwerk oder
ähnliche Vorrichtungen kann in bekannter Weise ein beständiges Aufgichten erfolgen und
auf diese Weise eine selbständig arbeitende Beschickung bewirkt werden.
In der Zeichnung ist die Anordnung im Schnitt dargestellt.
Zwecks Beschickung wird der Möller in bekannter Weise durch ein Becherwerk 1 im
Sinne der ausgezeichneten Pfeile zur Höhe geschafft und dort in den festen Trichter 2
entleert. Das Becherwerk 1 hat seine Antriebswelle unten und ist ununterbrochen im
Betrieb. Der Trichter 2 ist durch irgend eine Eisenkonstruktion 3 mit dem oberen Teile des
Ofens 4 in eine starre Verbindung gebracht. In dem Trichter 2 ist eine kegelförmige Abschlußglocke
5 an dem Hebelwerk 6 so aufgehängt, daß sie in gewöhnlicher Stellung vollkommen
abschließend gegen den Trichter 2 wirkt. Das Eigengewicht der Abschlußglocke 5 ist durch das Gegengewicht 7 nicht nur vollkommen
ausgeglichen, sondern das Gegengewicht 7 · hat auch noch so viel Übergewicht, daß die Glocke 5 nach oben gedrückt wird.
Ist nun die gewünschte Menge des Möllers aufgegichtet, so wird eine Überlastung nach
Wunsch eintreten, und die Beschickung fällt entlang der schiefen Fläche der Glocke in den
erweiterten Raum 8. Die Glocke 5 wird sich danach wieder heben und schließen. Manchmal
könnte es aber vorkommen, daß einzelne Erz- oder Koksstücke eingeklemmt werden, wodurch ein dauerndes Ausströmen von Gichtgas
entstehen könnte. Zur Vermeidung dieses Übelstandes wird an dem Seil g, welches über
die Rolle 10 läuft, von unten gezogen, wodurch die Glocke so lange in gesenkter Stellung
bleibt, bis auch das letzte Stück der Beschickung durchgefallen ist. Dann erst läßt
man den Seilzug los, wodurch die Abdichtung zwischen Glocke 5 und Trichter 2 wieder hergestellt
wird. Die Teile 7 und 9 können natürlich auch in üblicher Weise durch einen
obenstehenden hydraulischen oder pneumatisehen Apparat ersetzt werden. Durch den
Raum 8 gelangt so der Möller auf die Schraubenfläche 10; diese Schraube ist mit der Eisenkonstruktion
des Raumes 8 starr verbunden. Die Spindel 11 ist oben bei 12 festgestellt,
unten aber bei 13 drehbar geblieben. Die Schraube 10 ist durch das Rohrstück 14 nach
außen hin abgeschlossen. Dieses letztere ist wieder in fester Verbindung mit der Platte 15,
welche auf Kugellagern 16 und 17 ruhen," die
inner- oder außerhalb des Wasserverschlusses 18 angebracht sein können. Anstatt des Wasser-
Verschlusses 18 kann auch eine gewöhnliche Stopfbüchse
angewendet werden. Das Rohrstück 14 ist in dem oberen Teile 8 bei 19 drehbar.
Auch diese Öffnung kann, wenn überhaupt nötig, in obiger Weise abgedichtet werden. Das
Rohrstück 14 ist an seinem unteren, in den Ofen 4 hineinragenden Ende durch eine schiefe
Ebene 20 begrenzt. Seitlich davon befindet sich die Öffnung 21. Das Rohr 14 muß auch
in der eigentlichen Hochofenabschlußdecke 22 bei 23 frei drehbar hindurchgeführt sein.
Die Platte 15 wird durch einen oben am
Plateau befindlichen Motor 24 vermöge des Schraubenantriebes 25 in kontinuierlicher
drehender Bewegung erhalten (linke Seite der Figur). Es kann jedoch auch außen an der
Platte ein Zahnkranz 26 vorhanden sein, in welchen ein Zahnrad 27 eingreift (rechte Figurseite).
Letzteres kann seinerseits entweder von einem oben sitzenden Motor oder von unten
durch die vertikale Drehwelle 28 angetrieben werden.
Der Möller gleitet nun durch die drehende Bewegung des Rohres 14 auf der Schraubenfläche
10 hinunter. Um den Teil des Rohres 14, welcher der Ofenhitze ausgesetzt ist, leicht auswechseln
zu können, wird das Rohr 14 so geteilt, daß der obere Teil in den unteren hineingeschoben
werden kann. Die schiefe Ebene 20 giebt dem Möller die Einfallrichtung in den Ofen. Durch diese Anordnung wird eine vollkommen
gleichmäßige Verteilung der Beschickung im Ofen erzielt, da die Ebene mit dem Rohr 14 fest verbunden ist und so vermöge
der drehenden Bewegung der ganze Umfang des Ofeninnern nach Wunsch beschickt werden kann.
Entschließt man sich dazu, sämtliche Antriebe nach unten zu verlegen, so hat diese
Anordnung den Vorteil, daß die ganze Bedienungsmannschaft auf dem Gichtplateau wegfällt.
Da sowohl das Becherwerk 1 als auch die Platte 15 dauernd in Bewegung sind, so
kommt weiter auch der sonst zur Bedienung der Fördermaschine notwendige Maschinist in
Fortfall.
Der ganze Hochofenbetrieb wird dadurch sehr vereinfacht, da sich die Handhebel der
Motoren am Platze des Wiegemeisters befinden können.
Letzterem liegt ob die Gewichtskontrolle für Erz und Koks nebst Zuschlägen; nur selten
wird er an den Hebeln etwas zu tun haben. Der sonst für die Gebläsemaschineh notwendige
Maschinist führt dann auch die Aufsicht über die Antriebsmotoren von der Platte 1 5 und vom
Becherwerk; übrigens können diese beiden auch von einer gemeinschaftlichen Kraftquelle
aus angetrieben werden.
Die Schraube 10 kann auch in der Riehtung
der Achse 12, 13 in senkrechter Richtung beweglich eingebaut werden, damit sie sich
auf den abwärts gleitenden Möller aufsetzen kann. Dadurch kann bei vorhandenem feinkörnigen
Material ein selbsttätiger Gasabschluß erzielt werden und die Glocke 5 ganz fortfallen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Beschickungsvorrichtung mit drehbarem Beschickungsrohr für Schachtöfen, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Beschickungsrohres (14) Schraubenflächen (10) eingebaut sind, welche eine regulierbare Zuführung des Materials gestatten, sowie selbst bei geöffneter Glocke einen guten Gasabschluß gewährleisten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE144530C true DE144530C (de) |
Family
ID=411944
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT144530D Active DE144530C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE144530C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749557C (de) * | 1940-05-05 | 1944-11-25 | Beschickungsvorrichtung fuer Hochoefen |
-
0
- DE DENDAT144530D patent/DE144530C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749557C (de) * | 1940-05-05 | 1944-11-25 | Beschickungsvorrichtung fuer Hochoefen |
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