DE144259C - - Google Patents
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- DE144259C DE144259C DENDAT144259D DE144259DA DE144259C DE 144259 C DE144259 C DE 144259C DE NDAT144259 D DENDAT144259 D DE NDAT144259D DE 144259D A DE144259D A DE 144259DA DE 144259 C DE144259 C DE 144259C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L21/00—Use of working pistons or pistons-rods as fluid-distributing valves or as valve-supporting elements, e.g. in free-piston machines
- F01L21/04—Valves arranged in or on piston or piston-rod
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
PATENTAMT.
JVr 144259 KLASSE
Die Erfindung betrifft eine Steuerung für Motoren mit elastischen Betriebsflüssigkeiten,
bei welchen das Auslaßorgan im Kolben der Maschine selbst angeordnet ist und durch ein
besonderes Aus- und Einklinksystem bewegt wird. Diese Anordnung bietet den Vorteil,
die Ausführung des Zylinders und Motors im allgemeinen bedeutend zu vereinfachen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist
Auf der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι eine Seitenansicht des Motors mit teilweisem
Schnitt,
Fig. 2 ein Grundriß,
Fig. 3 ein Schnitt durch den Zylinder und den Kolben, welcher den Auslaßschieber während
der dem Arbeitshube entsprechenden Einklinkperiode zeigt, und
Fig. 4 zeigt in Einzelansicht die Art und Weise der Befestigung des Antriebshebels des
Auslaßschiebers.
In dem im folgenden beschriebenen Beispiel besitzt der Motor zwei Zylinder 1, 1, deren
Kolben in der gewöhnlichen Weise auf die Antriebswelle 2 wirken, welche die Schwungräder
trägt. . Die Verteilungsschieber für den Einlaß der Betriebsflüssigkeit, Dampf, Luft und
dergl. in die Zylinder sind in den Kammern 3 angeordnete Regulierdrehschieber, deren Hebel 4
und 5 in der Verschlußstellung durch starke Federn 6, 6, welche am Rahmen der Maschine
befestigt sind, festgehalten werden. Vor diesen Drehschiebern befindet sich der Haupthahn zur
Entnahme der Betriebsflüssigkeit, welcher die Drehschieber mit dem Dampfkessel, dem Behälter
für die Luft, komprimiertes Gas oder dergl. in Verbindung bringt.
Das Öffnen und Schließen dieser Drehschieber erfolgt mit Hülfe eines Anschlages 8, welcher
am Ende eines Armes 9 angebracht ist, der an der Hülse 10 des Kugelreglers 11 befestigt ist.
Bei jeder Umdrehung des Reglers begegnet der Anschlag 8 nacheinander den Handgriffen 4
und 5 und ruft hierdurch das Öffnen der Regulierdrehschieber hervor, welche unter der
Wirkung der Federn 6 wieder geschlossen werden. ■
Der den Gegenstand der Erfindung bildende Auslaßmechanismus ist in einer.ganz besonderen
Art und Weise ausgeführt: Der Kopf 17 des Kolbens 16 trägt den Auslaßschieber und besitzt
eine in der Mitte befindliche Bohrung 18, welche an der anderen Seite des Kopfes 17 in
einen kegelförmigen Rohrstumpf endigt. Am Auslaßschieber ist ein Hebel 20 befestigt, dessen
Gestalt deutlich aus den Fig. 1 und 3 hervorgeht. Dieser Hebel ist, wie im einzelnen in
der Fig. 4 dargestellt ist, bei 25 auf dem Kolben drehbar befestigt und greift an dem Schieber
mit Hülfe eines Stiftes 26 und eines Schlitzes an. Auf diese Weise wird für eine geringe
Winkel verschiebung des Hebels 20 eine genügende Öffnung des Schiebers erzielt. Eine
beliebige Vorrichtung hat das Bestreben, diesen Hebel 20 beständig in die Höhe zu heben und
gegen einen festen Zapfen 21 zu drücken. Er trägt an seinem Ende eine gelenkig mit ihm
verbundene Klinke 22, welche mit einem ahn-
lieh ausgebildeten Haken 23 in Eingriff treten kann, der auf dem Kreuzkopf der Kolbenstange
befestigt und mit diesem bewegt wird. Auf dem Rahmen ist noch ein fester Anschlag 24
vorgesehen.
Befindet sich nun der Kolben des Motors am Anfange seines Hubes, so ist der Hebel 20
gesenkt und die Klinke22 steht mit dem Haken 23 in Eingriff. In dieser Stellung, welche der in
Fig. 3 dargestellten entspricht, ist der Schieber im Kolben geschlossen. Im Augenblicke, wo
der Vorwä'rtshub des Kolbens auf dem Punkte steht, beendigt zu sein, begegnet die Klinke 22
dem festen Anschlag 24 und macht sich aus dem Eingriff mit dem Haken 23 frei. Der
Hebel 20 ist dadurch ebenfalls frei geworden und geht in die Höhe, was die Wirkung hat,
daß der Auslaßschieber des Kolbens sich öffnet und das in dem Zylinder befindliche Treibmittel
nach außen entweichen läßt. Während des Rückwärtshubes des Kolbens treten diese Gase
weiter aus, während der Auslaßhahn sich allmählich schließt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Kraftmaschine mit im Kolben angeordnetem Auslaßschieber, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Bewegen des Auslaßschiebers dienende Hebel (20) beim Rückwärtshube des Kolbens durch eine gelenkig mit ihm verbundene Klinke (22) mit einem auf dem Kreuzkopf befestigten Haken (23) in Eingriff tritt und sich, sobald der Kolben am Ende seines Vorwärtshubes ankommt, aus diesem Eingriff dadurch wieder frei macht, daß er gegen einen festen Anschlag (24) trifft, der am Rahmen der Maschine angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE144259C true DE144259C (de) |
Family
ID=411695
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT144259D Active DE144259C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE144259C (de) |
-
0
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