DE144192C - - Google Patents

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DE144192C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B30/00Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
    • C13B30/02Crystallisation; Crystallising apparatus
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B30/00Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
    • C13B30/04Separating crystals from mother liquor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung beruht auf der Beobachtung, daß zur Herbeiführung einer guten Kristallisation des Zuckers, sei es im Vakuum, sei es in besonderen Kristallisationsgefä'ßen, der neu eintretende Saft vorteilhaft die gleiche Temperatur haben muß wie der bereits im Vakuum oder Kristallisationsgefäß befindliche, und daß ferner der eintretende Saft mit dem vorhandenen eine möglichst ausgebreitete Berührungsfläche haben muß.
Zur Erfüllung dieser Bedingungen dient folgende Einrichtung, die in Fig. ι bis 4 dargestellt ist.
Das Saftzuführungsrohr d tritt etwa in der Mitte oder im oberen Teil in das Gefäß α ein, biegt im Innern nach unten ab und zerteilt sich in eine Anzahl von Einzelrohren b, die an den unteren Enden, bei c, offen sind. Die Rohrdurchmesser sind so gewählt, daß die Summe der Umfange aller Rohrquerschnitte erheblich größer wird als der Umfang des einzelnen Zuführungsrohres d von üblicher Abmessung (bis 21 cm Durchmesser).
Es ist einleuchtend, daß die senkrechten Rohre statt des kreisförmigen auch eckige Querschnitte besitzen können, und daß auch die Verwendung eines einzigen Rohres nicht ausgeschlossen ist, wenn sein Umfang größer wird als der des Zuleitungsrohres von üblichen Abmessungen.
Durch diese Anordnung wird bewirkt, daß der durch die Rohre d bezw., b, einströmende Saft ganz oder annähernd diejenige Temperatur annimmt, die der Saft im Gefäße besitzt, da entweder der Gefäßinhalt für den Rohrinhalt oder umgekehrt der Rohrinhalt für den Gefäßinhalt als Heizmittel dient.
Die Vergrößerung des Gesamtumfanges aller Rohrmündungen bewirkt eine Auflösung des austretenden Saftes in Schichten von mögliehst gi oßer Oberfläche, wodurch die ausgebreitete Berührung mit dem Gefäßinhalte herbeigeführt wird.
Diese Wirkung aber wird durch eine besondere Einrichtung noch erhöht. Die unteren Enden der Rohre b tragen nämlich pyramidenförmig oder kegelförmig oder ähnlich gestaltete Schuhe mit wagerechter Unterfläche, wie sie die- Fig. 3 und 4 in größerem Maßstabe darstellen. Die Unterfläche dieser Schuhe ist wesentlich größer als der äußere Rohrquerschnitt, und daher bietet ihr Umfang eine weit längere Abströmungskante als die Rohrmündung selbst. Die aus der unteren Öffnung austretenden Saftteilchen können nun unter der Wirkung des im Gefäße herrschenden Vakuums nicht an der Rohrwand hochsteigen, sondern müssen sich an den wagerechten Flächen der Schuhe, c ausbreiten und dann in feinerer Verteilung, gewissermaßen als dünne Wand, nach aufwärts steigen.
Bei dieser Einrichtung nehmen die Kristalle, entsprechend der eben erwähnten Art des Saftaufstieges eine flache, blättrige Gestalt an, was wiederum für das weitere Wachsen wegen der großen Oberflächen günstig ist.
Benutzt man, wie an sich bekannt, zur Unterstützung der Kristallisation Kohlensäure oder ein anderes Gas, sei es, daß man dieses in das Gefäß einströmen läßt oder es bereits in der Zuführungsleitung dem Safte zusetzt, so ist für beide Fälle die Wahl der gleichen Rohranordnung, wie sie hier beschrieben ist, sehr vorteilhaft, da es erwünscht ist, auch der Kohlensäure eine dem Gefäßinhalte möglichst
ίο nahe kommende Temperatur zu geben und sie ebenfalls auf einer großen Oberfläche mit dem Safte in Berührung zu bringen. Besonders nützlich hierfür sind die Schuhe c, da die Kohlensäurebläschen, ihrem Auftrieb folgend, sich stark gegen die flache Unterseite pressen und dort eine plattenförmige Gestalt annehmen, beim Verlassen des Randes und beim Aufsteigen aber sich stehend aufrichten und so in gleicher Weise, wie vorher vom Safte beschrieben, nach oben steigen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einführungsrohre für Vakuum-Verkocher oder Kristallisationsgefäße, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Vakuums oder der Gefäße eine Gruppe senkrechter, unten offener Rohre (b), oder ein solches Rohr angeordnet ist, deren Gesamtumfang größer ist als der des Zuführungsrohres (d).
2. Ausfuhrungsform der Einführungsrohre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (b) an ihren unteren Enden pyramiden- oder kegelförmige oder ähnliche Verdickungen (c, Fig. 3 und 4.) mit wagerechter Unterfläche besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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