DE58245C - Ununterbrochen wirkender Luftcarburator - Google Patents

Ununterbrochen wirkender Luftcarburator

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DE58245C
DE58245C DENDAT58245D DE58245DA DE58245C DE 58245 C DE58245 C DE 58245C DE NDAT58245 D DENDAT58245 D DE NDAT58245D DE 58245D A DE58245D A DE 58245DA DE 58245 C DE58245 C DE 58245C
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Germany
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gas
bell
hydrocarbon
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tube
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DENDAT58245D
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A. fritz dit frederick in Brüssel
Publication of DE58245C publication Critical patent/DE58245C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

Φη
fflatontai-nfo.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Apparat zur Herstellung von Leucht- bezw. Betriebsgas aus Luft und Kohlenwasserstoff-■ dämpfen. Derselbe ist im wesentlichen gekennzeichnet durch die Vereinigung der zum Verflüchtigen des Kohlenwasserstoffes benutzten progressiv wirkenden Organe mit den die Vermischung des Gasgemenges ausführenden Apparaten. Der Apparat arbeitet ununterbrochen und selbstthätig, und zwar erfolgt die selbsttätige Regulirung durch die entwickelten Köhlenwasserstoffdä'mpfe.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt einen verticalen, Fig. 2 einen horizontalen Querschnitt des neuen Luftcarburators.
Der ä'ufsere, auf einem entsprechenden Dreifufs bezw. Gestell aufgestellte Behälter A trägt die sämmtlichen Organe des Apparates, so dafs er bequem zu transportiren und leicht zusammenzustellen ist. Derselbe ist vorzugsweise cylinderförmig und hat auf ungefähr 7/s seiner Höhe eine doppelte Wandung D, welche am unteren Rand mit dem inneren ringförmigen, am Cylinder A vorstehenden Boden K befestigt ist. Ueber den Cylinder D ist die Glocke C gestülpt, wodurch ersterer abgeschlossen wird und mit dem unteren Theil von A den zur Aufnahme des Gases bestimmten Raum bildet. Zwischen den Wandungen A und D ist der hohle ringförmige Raum mit Wasser angefüllt zum hydraulischen Abschlufs für die Glocke C.
Auf dem inneren Boden K sind die Rohre bezw. Leitungen T T1 befestigt und tragen dieselben die Traverse Q, auf welcher die Verflüchtigungs-; und die Mischungsorgane angebracht sind. Eine dritte Rohrleitung T" ist seitlich in der Wandung A befestigt und dient mit Rohr T1 dazu, das Reinigungsfilter P ebenfalls mit dem Apparat zu verbinden.
Der Verflüchtigungsapparat besteht· aus zwei Theilen, und zwar aus einer linsenförmigen Retorte L aus Rothkupfer, welche im Innern eines Mantels in das vom Kohlenwasserstoffreservoir R herkommende Speiserohr α α eingeschaltet, ist und oberhalb eines oder mehrerer Bunsenbrenner liegt; der zweite Theil ist ein konisch gewundenes Schlangenrohr S, welches die Fortsetzung des Rohres α bildet und ebenfalls oberhalb mehrerer Brenner angeordnet ist. Die Brenner stehen auf einem Horizonfalrohr, welches sich vom Centralrohr t abzweigt. Letzteres ist in der Traverse Q. befestigt und geht bis auf den Boden von C, wo eine concentrische Scheide E an dasselbe ' anschliefst, welche oben durch ein Achsenkreuz gehalten wird, und in welche ein an der Glocke C befestigtes Mittelrohr zur Abdichtung in eine fette Flüssigkeit hineintaucht. Das Schlangenrohr S mündet in den Apparat, welcher die Vermischung der Kohlenwasserstoffdämpfe mit der Luft bewirkt, und findet dieselbe dadurch statt, dafs letztere durch den Strom des verflüchtigten Kohlenwasserstoffes angesaugt wird. Zu diesem Zwecke kann ein Giffard'scher Speiser mit einem oder mehreren Saugern G G, welche in T einmünden, benutzt werden. Derselbe dient gleichzeitig dazu, das Gasgemisch unter Druck in der Glocke C anzusammeln.
Der Apparat arbeitet in folgender Weise:
Aus dem Reservoir R, welches zur Herstellung genügenden Druckes entsprechend hoch gelegen ist, läuft die Kohlenwasserstoffflüssigkeit
(gewöhnliches Petroleum) durch das Rohr a tropfenweise oder doch in ganz dünnem Strahl in die Linse L, wo es sofort bis zu einer ge-.wissen Grenze verdampft wird. Von hier aus treten die Dämpfe durch die Fortsetzung des Rohres α hindurch in das Schlangenrohr S, welches mit seinem Konus nach unten gekehrt ist, so dafs die Flammen dasselbe auf allen Flächen bezw. auf seinem inneren und äufseren Umfange umzüiigeln. Die Petroleumdämpfe werden hierbei vollständig zersetzt und vergast und gelangen in diesem Zustande alsdann in die Sauger G, woselbst sie Luft ansaugen und sich mit derselben innig vermischen. Der Eintritt der Luft erfolgt seitlich und kann durch Hähne regulirt werden. Für normalen Betrieb genügt ein einziger Sauger. Will man aber z. B. mittelst desselben Generators entweder eine doppelte Quantität oder ein Gas von reicherer Qualität erzeugen, so kann man im ersteren Falle zwei auf dasselbe Speiserohr mündende Sauger anbringen, von denen der zweite dieselbe Mischung wie der erste in die Glocke einführt, während im anderen Falle die Sauger, wie in der Zeichnung, über einander gestellt sein können, wobei der obere die äufsere Luft und der untere z. B. verflüchtigtes Naphta oder dergleichen ansaugt.
Das erhaltene Gasgemisch tritt nun durch den Ellenbogen K T in die Glocke ein, wobei etwaige Condensationen auf den Boden des Gefäfses A ablaufen, deren Höhenstand durch ein im letzteren angebrachtes Fensterchen F beobachtet werden kann. Hahn r1 dient dabei zum Abziehen der Condensationsflüssigkeit. Hebt sich nun die Glocke unter dem Druck des Gasgemisches, so steigt gleichzeitig mit ihr der Hebelarm /, welcher schlingenartig das Rohr t umgreift und mit seinem anderen Ende den kleinen Hahn χ im Speiserohr α dreht, so dafs also bei zu starkem Druck die Production durch Absperren der Kohlenwasserstoffspeisung vermindert wird. Der normale Druck kann durch ein auf Hebel / bezw. die Glocke lastendes Gewicht P1 genau bestimmt werden. Durch Rohr T1 steigt das Gas aus der Glocke C in das Filter P, in welches das umgebogene Rohr bis auf den Boden unter eine zur Reinigung des Gases geeignete Materialschicht eintaucht. Diese Reinigungsschicht liegt zwischen Metallgeflechten und lä'fst unten und oben einen leeren Raum, wodurch sich das im unteren Raum angekommene Gemisch durch die Läuterungsschicht in den oberen hinauffiltrirt und von dort durch Rohr T" abgezogen und in die Kanalisation geschickt wird. Alle weitere eventuelle Condensation wird durch r aus dem Filter abgeführt und kann in den Behälter A, wie z. B. durch das sich von T" abzweigende Röhrchen b, eingeführt werden.
Um den Apparat zum ersten Mal in Gang zu setzen, wird die Retorte L mittelst einer Weingeistlampe angewärmt, bis zur Speisung der Brenner genügend Gemisch vorhanden ist. Hat der Generator einmal functionirt, so bleibt selbstverständlich immer eine genügende Quantität Gas in der Glocke zurück,' um ein weiteres Ingangsetzen herbeizuführen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein ununterbrochen wirkender Erzeuger zur Herstellung von Gas durch Vermischung von atmosphärischer Luft mit Kohlenwasserstoffdämpfen, gekennzeichnet durch die in die Leitung α eingeschalteten Verflüchtigungsapparate (Linse L und Schlange S) in Verbindung mit einem oder mehreren am Ende der Leitung a angeordneten Vermischungsapparaten (Gif far d-Sauger G), derart, dafs die durch die letzteren strömenden Kohlenwasserstoffdämpfe durch die seitlichen Hähne die zur Herstellung des Gases erforderliche Luftmenge ansaugen und dadurch die Ansammlung des Gemisches unter Druck in der hydraulisch abgedichteten Glocke C veranlassen, aus welcher das Gas durch Rohr Τλ in den Reinigungsapparat P eingeführt wird, während dasselbe durch Rohr T" in die Kanalisation eintritt, wobei die auf. Hebel / einwirkende Glocke C durch Hahn χ den Zuflufs des Kohlenwasserstoffes aus dem Reservoir entsprechend regulirt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58245D Ununterbrochen wirkender Luftcarburator Expired - Lifetime DE58245C (de)

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