DE14200C - Treibapparat für Wagen - Google Patents

Treibapparat für Wagen

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Publication number
DE14200C
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Germany
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trolleys
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shaft
wheels
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Application number
DENDAT14200D
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English (en)
Original Assignee
S. ALM-STÄTTER in Wolnzach
Publication of DE14200C publication Critical patent/DE14200C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/14Rider propulsion of wheeled vehicles operated exclusively by hand power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
SEBASTIAN ALMSTÄTTER in WOLNZACH. Treibapparat für Wagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. October 1880 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein durch Menschenkraft in Bewegung zu setzender, lenkbarer Strafsenwagen, bei dem die bewegende Kraft durch Federkraft und ein horizontales Schwungrad verstärkt wird.
Beiliegende Zeichnung giebt in Fig. 1 den Verticalschnitt, in Fig. 2 den Grundrifs des Wagens an.
In den beiden durch Bolzen 1 verbundenen Seitenwänden A des Wagens sind um einen Winkel drehbare Wellen 2, 2 a eingebüchst, die durch Hebel 3, 3 a und Lenkerstangen 4, 4 a mit der doppelt gekröpften Welle 5 in Verbindung stehen. Durch die Hin- und Herbewegung der auf den Wellen 2, 2 a festsitzenden Betriebshebel E E1 erfolgt die Drehung der Welle 5 mit dem darauf festgekeilten Zahnrade 6. In letzteres greifen die Räder 7 und 8. Das Stirnrad 7 sitzt auf der Axe Ό, auf welcher die Hinterräder B des Wagens befestigt sind. Die horizontale Welle 9 des Zahnrades 8, ebenfalls in den Rahmenstücken A gelagert, trägt das konische Rad 10, welches in Eingriff mit einem zweiten 11 auf der verticalen Welle 12 steht. Diese Welle 12 trägt das schwere Schwungrad S, welches durch Ansammlung von lebendiger Kraft eine Verstärkung der den Wagen bewegenden Kraft erzielen soll.
Auf der Radaxe D sind ferner die beiden Zahnräder 14, 14a durch Feder und Nuth zum Verstellen eingerichtet. Die Verschiebung führt der zweiarmige Hebel G um den Drehpunkt 13 aus. Auf diese Weise können die Zahnräder 14 bezw. 14a mit den auf der Welle K sitzenden Rädern 15 und 15a in Eingriff gebracht werden, wobei eine Aenderung der Geschwindigkeit des Wagens wegen der verschiedenen Zahnzahl der Räder eintritt.
Auf der Welle K ist in einem Gehäuse L die Feder 16 nach Art der Uhrfedern befestigt, welche durch den Hebel F mit Sperrzahn 17 und Sperrrad 18 mit Sperrkegel 19 angespannt wird.
Die Axe der Vorderräder C ist in einer Gabel 21 befestigt, welche in der Hülse 20 drehbar gelagert ist und den zweiarmigen Hebel Ή trägt.
Durch Hin- und Herbewegung der Betriebshebel E E1 mittelst Hebel und Zahnradüber-. setzung werden die Hinterräder B in drehende Bewegung gesetzt und so der Wagen fortbewegt. Dasselbe bewirkt die angespannte Feder mit Hülfe des Zahnradpaares 14, 15 bezw. 14 a, 15 a.
Um mit dem Wagen Curven zu befahren, müssen durch den Hebel H die Laufräder C in die richtige Lage gebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem Wagen, welcher durch die Handhebel 3,3a, Lenker 4,4a, Kurbel 5 und Räder 6, 7 bewegt wird, die Anbringung eines horizontalen Schwungrades S mit dem Räderantriebe 8, 10, 11, und einer Spiralfeder, welche mit veränderlicher Räderübersetzung die Wirkung der Handhebel unterstützt.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT14200D Treibapparat für Wagen Active DE14200C (de)

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