DE14174C - Neuerungen an Schlittschuhen - Google Patents
Neuerungen an SchlittschuhenInfo
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- DE14174C DE14174C DENDAT14174D DE14174DA DE14174C DE 14174 C DE14174 C DE 14174C DE NDAT14174 D DENDAT14174 D DE NDAT14174D DE 14174D A DE14174D A DE 14174DA DE 14174 C DE14174 C DE 14174C
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- Germany
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- heel
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- 210000004744 fore-foot Anatomy 0.000 claims 2
- 210000001699 lower leg Anatomy 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C1/00—Skates
- A63C1/22—Skates with special foot-plates of the boot
- A63C1/26—Skates with special foot-plates of the boot divided into two parts permitting adjustment to the size of the foot
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
. PERCIVAL EVERITT in LONDON. Neuerungen an Schlittschuhen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. November 1880 ab.
Der vordere Theil des Stiefels wird durch einen Riemen befestigt.
Nachdem dieser, Riemen für den Stiefel passend angezogen worden ist, kann derselbe
durch Drehen einer Walze, eines Excenters oder einer ähnlichen Vorrichtung so straff gezogen
werden, dafs der Stiefel fest mit dem Schlittschuh verbunden ist.
Der Absatz des Stiefels wird dadurch mit dem Schlittschuh verbunden, dafs der Stiefel
zwischen eine mit Zähnen versehene feste und eine bewegliche Backe geklemmt wird. Statt
dieser Klemmvorrichtung wende ich in vielen Fällen einen Riemen an, um den Stiefelabsatz in
seiner richtigen Stellung zu halten. Dieser Riemen läuft über den Spann und kann auf mechanischem
Wege angezogen werden, wie es bei dem vorderen Riemen der Fall ist.
Fig. ι ist die Seitenansicht eines completen Schlittschuhes,
Fig. 2 eine Oberansicht desselben.
Dieser Schlittschuh ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, ohne Sohlplatte hergestellt und
mit zwei Trittplatten A B versehen, welche fest mit der Laufschiene C verbunden sind, um dem
Schlittschuh die erforderliche Festigkeit zu verleihen.
An der Trittplatte A ist ein Riemen α befestigt,
welcher sich über das Vordertheil des Stiefels legt und so angezogen werden kann, dafs
der Schlittschuh fest mit dem Stiefel verbunden ist.
. Dieser Riemen α ist für verschiedene Stiefelgröfsen adjustirbar hergestellt und wird wie folgt
angezogen. Die Enden des Riemens α werden durch Schrauben oder Nieten an den entgegengesetzten
Seiten einer Metallwalze α1 befestigt. Diese Walze al dreht sich in den Lagern A1,
durch welche die Trittplatte A mit der Laufschiene C verbunden wird.
Diese Walze ist in dem Querschnitt Fig. 3 dargestellt und die Verbindung derselben mit
dem Riemen gezeigt. Auf die Spindel dieser Walze ist ein Sperrrad α2 gekeilt (siehe den
Querschnitt Fig. 4), in dessen Zähne eine Sperrfeder a% eingreift. Diese Sperrfeder ist
auf der unteren Fläche der Trittplatte A vernietet und so verlängert, dafs die Sperrfeder
leicht aufser Eingriff mit dem Sperrrade gesetzt werden kann. Das äufsere Ende der Spindel
der Walze «' ist mit Vierkant versehen, um einen Schlüssel aufzunehmen. Durch Drehen
der Walze mittelst des Vierkants und Schlüssels wird der Riemen α angezogen und der Vordertheil
des Schlittschuhes fest mit dem Stiefel verbunden.
Um den Stiefelabsatz zu befestigen, ist eine feststehende, mit Zähnen versehene Backe b angebracht,
welche im Verein mit dem beweglichen Theil b1 den Absatz festhält. Die gezahnte
Backe b besteht aus einer Verlängerung der Absatzplatte B, welche vertical nach oben
gebogen und an der Oberkante nochmals so umgebogen und mit Zähnen versehen ist, dafs
die Vorderfiäche des Absatzes sich gegen die Zähne anlegt.
Die Absatzplatte B ist durch ein T-förmiges Lager .Ζ?1 fest mit der Laufschiene C verbunden,
welches Lager auf der Laufschiene C und der Platte B vernietet ist. Das Absatzstück bl ist
mit einer horizontalen Verlängerung bv versehen,
welche unterhalb der Platte B läuft. Auf der unteren Fläche des Verlängerungsstückes
b2 (s. Fig. 5) ist ein T-förmiges Lagert3
vernietet.
ί>1 ist eine Schraube, welche in die Verzahnung
c in der oberen Kante der Laufschiene C eingreift, wie aus Fig. ι und 6 ersichtlich.
Die Spindel der Schraube δ* ist in den beiden
Stutzen B1 und b3 gelagert, dreht sich frei
in dem Lager B1 und bewegt sich der Länge nach in demselben. Die Spindel kann sich
ebenfalls im Lager P drehen, wirf jedoch darin
durch einen Querzapfen befestigt, welcher in eine Rinne der Spindel eintritt. Das hintere
Ende der Spindel ist mit Vierkant versehen, um einen Schlüssel aufzunehmen, durch welchen
ein Drehen der Spindel bewirkt wird. Ist der Stiefel in seiner Lage auf dem Schlittschuh,
so wird das Stück ΰ1, welches mit Spitzen versehen
ist, durch Drehen der Spindel mittelst des Schlüssels fest gegen den Stiefelabsatz angezogen.
Fig. 7 ist die Seitenansicht,
Fig. 8 der Querschnitt einer Modification der Anordnung zum Festziehen des vorderen Riemens.
Bei dieser Anordnung ist das Sperrrad a2
durch ein Schraubenrad α 2 ersetzt, in welches
eine von der Spindel «* getragene endlose Schraube β3 eingreift. Die Spindel a4
wird durch die auf der unteren Fläche der Sohlplatte A befestigten Lager getragen. Das
Schraubenrad wird durch Drehen des geriffelten Kopfes der Schraubenspindel bewegt oder die
Spindel kann mit Vierkant versehen werden, um einen Schlüssel aufzunehmen, wie in Fig. ι
gezeigt.
Fig. 9 ist eine Seitenansicht, Fig. io eine
Oberansicht und Fig. 11 ein Querschnitt einer Modification zum Festziehen des Riemens über
dem Stiefel durch die Einwirkung eines Excenters, bei welcher die Enden des Riemens auf zwei
verschiebbaren Platten befestigt sind. Diese Schiebeplatten werden auf der unteren Seite der
Sohlplatte A angeordnet, mit Schlitzen versehen und die unteren Seiten der Schlitze so umgebogen,
dafs sie den Druck der Excenter aufnehmen.
D ist das Excenter, welches, wie vorher erwähnt, gelagert ist, Dx D2 sind die durchlochten
Schiebeplatten.
Das Excenter ist doppelt wirkend, indem die Fläche desselben so getheilt ist, dafs der mittlere
Theil auf die Platte D1 drückt und die Endtheile
auf die Platte Z>2 wirken. Durch Drehen des Excenters wird der Riemen gespannt und der
Stiefel fest mit dem Schlittschuh verbunden.
Bei sämmtlichen bis jetzt beschriebenen Modificationen kann man den Absatz so befestigen,
wie in den Fig. i, 2, 5 und 6 dargestellt. Man kann jedoch auch einen Riemen, welcher über
den Spann fafst, anwenden, welcher auf gleiche Weise wie der vordere Riemen angezogen wird.
Fig. 12 ist die Seitenansicht einer weiteren Modification meiner Erfindung. Der vordere
Riemen ist in diesem Falle gamaschenartig erweitert und bedeckt den gröfsten Theil des
Fufses. Dieser Theil α wird entsprechend gefüttert, um den Fufs vor Kälte zu wahren.
Aus, dieser Figur ist es ersichtlich, dafs der Theil α mit einer Walze verbunden ist, um die
Spannung zu bewirken, wie in Fig. 1 dargestellt.
Bei dieser Anordnung ist ferner ein Riemen über dem Spann angebracht, um diesen zu befestigen.
Eine Walze £4 ist statt der Schraubenspindel
angebracht und wirkt auf gleiche Weise wie die Walze a1. Das Absatzstück bl ist in
diesem Falle fest mit der Platte B verbunden und kann man die Platte B mit Spitzen versehen,
welche in den Absatz eindringen.
Der gamaschenartige Theil α kann so nach hinten erweitert werden, dafs derselbe ebenfalls
als Spannriemen gebraucht wird.
Claims (4)
1. An einer Vorrichtung zum Befestigen des Absatzes die Benutzung der Laufschiene C
als Mutter für die Schraubenspindel bl.
2. Das Anziehen des über den vorderen Theil des Fufses gelegten Riemens α durch Drehung
einer Walze a1, an deren Peripherie, und
zwar an je zwei sich diametral gegenüberliegenden Punkten, die beiden Enden des Riemens befestigt sind, in den durch Fig. 1
bis 8 der Zeichnung dargestellten Modificationen.
3. Das Anziehen des unter 2. genannten Riemens mittelst der excentrischen Welle D
und der beiden verschiebbaren Platten D1 und D2 , an denen die beiden Enden des
Riemens befestigt sind, in der durch Fig. 9 bis 11 erläuterten Weise.
4. Die durch Fig. 12 erläuterte Anordnung zum
Befestigen sowohl des vorderen Theils des Fufses wie des Absatzes mittelst Riemen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14174C true DE14174C (de) |
Family
ID=291282
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14174D Active DE14174C (de) | Neuerungen an Schlittschuhen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14174C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0215744A1 (de) * | 1985-07-02 | 1987-03-25 | ICARO OLIVIERI & C. S.p.A. | Rollschuh mit einer Fersenriemen-Bindung |
| EP0217750A1 (de) * | 1985-07-02 | 1987-04-08 | ICARO OLIVIERI & C. S.p.A. | Vorrichtung zum Befestigen eines Fusses an einem Sportgerät |
-
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- DE DENDAT14174D patent/DE14174C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0215744A1 (de) * | 1985-07-02 | 1987-03-25 | ICARO OLIVIERI & C. S.p.A. | Rollschuh mit einer Fersenriemen-Bindung |
| EP0217750A1 (de) * | 1985-07-02 | 1987-04-08 | ICARO OLIVIERI & C. S.p.A. | Vorrichtung zum Befestigen eines Fusses an einem Sportgerät |
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