DE14142C - Neuerungen an Fahrstühlen - Google Patents

Neuerungen an Fahrstühlen

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DE14142C
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DE
Germany
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brake
lever
chair
manner
belt
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Application number
DENDAT14142D
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English (en)
Original Assignee
O. KALTWASSER und WEGELIN & HÜBNER in Halle a./S
Publication of DE14142C publication Critical patent/DE14142C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/06Door or gate operation of sliding doors

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  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 35: Hebezeuge.
Neuerungen an Fahrstühlen.
Der Stuhl α im Rahmen b ist mit dem Gurt c verbunden, und dieser ist über die Leitrollen d nach der waagrechten Welle t geführt. Bei e ist der Stuhl α mit einem Band ohne Ende / verbunden, welches über die Leittrommeln g und h geführt und in i wiederum mit dem Stuhle α verbunden ist. Das Band f ist aus Stahlwellblech hergestellt und in den Wellungen auf zwei Seiten mit Stahlbändern und darüber liegenden Lederstreifen ausgerüstet, so dafs ein Ausdehnen der Wellen durch die Last des Stuhles verhindert wird, die Lederstreifen aber die Stahlbänder gegen Verschleifs schützen und einen geräuschloseren Gang in den eisernen Nuthen der Vordersäulen P, sowie in den Führungen k der Bügel / und m, Fig. 3, veranlassen.
Das Band / bildet einen sicheren Verschlufs der Stockwerksöffnungen und ist durch seine Leichtigkeit und Elasticität besonders beweglich. Es schliefst sämmtliche Oeffnungen mit Ausnahme derjenigen, welche angefahren wird. Das Band hat ferner den Zweck, beim Reifsen des Gurtes c die Sicherheit gegen das Fallen des Stuhles α zu übernehmen und steht deshalb mit folgender Fangvorrichtung in Verbindung.
Im Bügel /, Fig. 3, befindet sich der Rahmen b, auf dessen unteres Querstück die Feder η wirkt. Derselbe ist ferner durch die Steifen ο verstärkt, und durch diese geht ein Bolzen, auf welchem zwei dem Wellblech entsprechend verzahnte, mit Gegengewichten versehene Excenter/ drehbar sind. Gegenüber diesen, an der Rückwand des Stuhles a, befinden sich zwei ebenfalls verzahnte Körper q, Fig. 1. Die Excenter / greifen mit ihren Haken in das untere Querstück des Rahmens b und befinden sich im aufgezogenen Zustande. In den Bügeln / und m, Fig. 3, bewegt sich die Abfangstange r mit Kugelgewicht, welches vom Federteller s, Fig. 1, aufgefangen wird, und welche mit zwei seitlichen Lappen ί2 unter die Excenter / greift.
Diese Vorrichtung hat den Zweck, die Excenter p nicht unnütz auszulösen, was durch das Nachlaufen des Gurtes c entstehen kann, wenn mit grofser Geschwindigkeit herabgefahren wird. Beim Anfahren haben sich die Lappen s2 der Abfangstange r derartig entfernt, dafs die Excenter p bei einem Rifs des Gurtes c frei umschlagen können.
Reifst der Gurt c, so hängt der Stuhl α auf der Leittrommel h einseitig am Bande f, er wird-also fallen. Es bewegt sich die Seite des Bandes f an den Excentern / aufwärts. Letztere sind aber durch den Rifs des Gurtes c und die Wirkung der Feder η und durch ihre Gegengewichte mit der auflaufenden Seite des Bandes / in Eingriff gelangt. Die Excentricität der Excenter hat das Band in die verzahnten Körper q gedrückt, und der Stuhl α hat sich selbst festgezogen und zum Stillstand gebracht.
Die Fahrvorrichtung ist derartig angeordnet, dafs die Personen, welche fahren wollen, auf den StuhJ α treten müssen, um den Rollenhebel c1 erfassen zu können. Dieser sowohl wie die Leitrollen bx und d1 sind umschlossen. Die waagrechte Welle t ruht in dem bewegbaren Cylinderlager u, welches durch den Hebel ν getragen wird, und dieser ist durch eine Zugstange mit dem Hebel w auf der Welle * verbunden. Vom Hebel y geht ein Fahrseil ζ über die Leitrolle ax, durch die Führungsrollen b1,
durch den Rollenhebel c1 und die Führungsrollen d1 nach dem Befestigungspunkte e1.
Der Rollenhebel c1 dreht sich um den Punkt/1. Wird derselbe in der Richtung des Pfeiles bewegt und gehalten, so wird das Fahrseil ζ aus seiner senkrechten Lage gebracht; infolge dessen werden die Hebel y w und ν angezogen, mithin auch die Welle t gehoben. Dadurch wird der schlaffe Riemen gx gespannt, und durch die'' umlaufende Scheibe h 1 wird die Welle t bewegt. Der Stuhl steigt so lange, bis der Rollenhebel c1 in seine ursprüngliche Lage zurückgelegt ist. Innerhalb dieser Hebelbewegung ist auch die Lage des Rollenhebels c1, welche bewirkt, dafs der Stuhl α fällt.
Die Hebellagen für den Stillstand, die Auffahrt und die Abfahrt des Stuhles α sind durch Zeichen erkennbar gemacht, und somit ist einer jeden Person die Benutzung des Fahrstuhles leicht ermöglicht. Auf der Welle χ ist ein zweiter Hebel z'1, von welchem ein Zugseil kx über die Leitrolle /' aufserhalb der Fahrt geführt ist.
Dieses Seil k1 wird dazu benutzt, den Stuhl a, wenn er in einem oberen Stockwerke steht, einem beliebigen anderen Stockwerke zuzuführen.
Die Bremsvorrichtung besteht aus einer Hauptbremse mit festliegenden Bremsklötzen /3 und einer zweiten beweglichen Bremse, deren Bremsklotz P durch Kniehebel ο1 und Gewicht ml einstellbar ist. Die festliegende Bremse hat den Zweck, den Fahrstuhl sofort anzuhalten, sobald durch Nachlassen des Fahrseiles ζ die Scheibe Λ2 sich nach unten in die Bremsklötze P einlegt. Die zweite bewegliche Bremse mit dem Bremsklotz /2 hat den Zweck, das Gewicht des Fahrstuhles beim Abwärtsfahren auszugleichen, und tritt aufser Thätigkeit beim Aufwärtsfahren, was durch Aufsetzen des Hebels mit Gewicht m1 auf die Stellschraube p1 bewirkt wird, sobald durch Anziehen des Seiles ζ die Welle t mit der Scheibe^2 angehoben und der Treibriemen^1 in Thätigkeit ist.
Wird an Stelle der hölzernen Umlattung qx Eisenblech verwendet, so entsteht ein feuersicherer Fahrschacht, welcher auf vier Seiten in allen Stockwerken geschlossen, nur da, wo der Stuhl steht, um Austrittshöhe und Breite offen ist. Zwei gegenüberliegende Wände sind fest und zwei bewegbar; erstere haben Fenster, durch welche der Fahrschacht beleuchtet wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Der beschriebene Fahrstuhl in Verbindung mit einem über Leittrommeln laufenden Bande aus gewelltem Stahlblech oder anderem für den vorliegenden Fall passenden Stoffe, zum Zwecke und in der Weise wie beschrieben und durch Zeichnung erläutert.
2. Die Ein- und Ausrückvorrichtung für die Auf- und Abwärtsbewegung des Fahrstuhles, bestehend aus dem Hebel c1, welcher seinen Drehpunkt in fl hat, und welcher mit vier Leitrollen versehen ist, innerhalb deren sich das Fahrseil ζ befindet, in der Weise und zum Zwecke wie beschrieben.
3. Die Bremsvorrichtung, bestehend aus einer Hauptbremse mit festliegenden Bremsklötzen /3, verbunden mit einer zweiten beweglichen Bremse, deren Bremsklotz /2 durch Kniehebel 0' und Gewicht m a einstellbar ist, zu dem Zwecke und in der Weise wie beschrieben und gezeichnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT14142D Neuerungen an Fahrstühlen Active DE14142C (de)

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