DE14110C - Rufsfänger - Google Patents
RufsfängerInfo
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- DE14110C DE14110C DENDAT14110D DE14110DA DE14110C DE 14110 C DE14110 C DE 14110C DE NDAT14110 D DENDAT14110 D DE NDAT14110D DE 14110D A DE14110D A DE 14110DA DE 14110 C DE14110 C DE 14110C
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- DE
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- smoke
- ladder
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J11/00—Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Princip des vorliegenden Rufsfangers ist, die durch den Luftzug im Schornstein mit aufsteigenden
Rufsflocken, welche Producte der unvollständigen Verbrennung sind, bei ihrem Austritt aus dem Schornstein abzufangen und
in einen gänzlich windstillen Raum zu führen, in welchem sie, ihrer Schwere zufolge, auf dem
Boden sich ansammeln und durch entsprechende Vorrichtung leicht entfernt werden können.
Es zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt,
Fig. 3 eine Oberansicht des oberen Rauchleiters,
Fig. 4 eine Oberansicht der Vorrichtung nach Wegnahme der Regenkappe und aufgeklapptem
oberen Rauchleiter,
Fig. 5 Vorderansicht des Rauchtheilers,
Fig. 6 eine etwas geänderte Construction, theilweise
im Längsschnitt,
Fig. 7 eine Oberansicht nach Wegnahme der Regenkappe und des Drahtgitters,
Fig. 8 Ansicht des Drahtgitters,
Fig. 9 Detail der Bürstvorrichtimg.
Der vorliegende Rufsfänger ist als vierkantiger Schornsteinaufsatz ausgeführt, es kann jedoch
jede andere äufsere Form angewendet werden.
Der Rauch steigt in dem eigentlichen Rauchrohre A hoch und trifft hier auf den eigenthümlichen
Rauchtheiler B, der in Fig. 5 in der Vorderansicht dargestellt ist. Derselbe besteht
aus einem aus Blech zusammengebogenen Prisma, ist mit Blechlappen α α zum Aufhängen und mit
dem Ring b zum bequemen Abnehmen versehen.
Um das Rauchrohr ist der hier vierkantig angenommene Kasten C, wie aus Fig. 2 ersichtlich,
angebracht. In demselben ist der erste Rauchleiter D angenietet, und zwar in einer
solchen Entfernung über dem Rauchrohre A, dafs, wenn der Rauchtheiler, wie gezeigt, an
ihm aufgehängt wird, dieser sich ziemlich dicht über der Mündung des Rauchrohres A befindet.
An einer Seite des Kastens C sind die Augen c cx
angelöthet oder sonstwie befestigt, welche den Zapfen d d1 des zweiten Rauchleiters E als
Lager dienen.
Dieser letztere ist also um d d1 drehbar, und
zwar kann diese Drehung mittelst einer Kette oder Schnur, welche an den Winkel c angreift,
ausgeführt werden.
Der Zweck dieser Einrichtung ist der, dafs man durch Rütteln des Rauchleiters etwaigen
auf ihm abgelagerten Rufs entfernen kann.
Der Kasten C trägt schliefslich die Regenkappe F, die ebenfalls um die Zapfen dd1
drehbar ist und bei / festgestellt werden kann. Seitlich unten ist der Kasten C mit einer Thür G
versehen, zwecks Reinigung desselben.
Die Wirkung dieser Vorrichtung ist nun folgende :
Wenn der Rauch in A hochsteigt, so trifft er zunächst im Rauchtheiler B den ersten
Widerstand, so dafs hierdurch schon seine Geschwindigkeit gehemmt wird; der Rauch mufs
durch ziemlich enge Spalten, wie am besten aus Fig. 4 ersichtlich, und stöfst dann gegen den
ersten Rauchleiter. Dies wird zur Folge haben, dafs Rufs und Flocken aufgehalten werden und
in den Raum P hineinfallen. Der Rauch steigt höher und trifft auf den zweiten Rauchleiter,
welcher auch die letzten etwa noch vorhandenen Rufs- und Flockentheile auffängt.
Diese fallen dann auf den ersten Rauchleiter und von diesem in den Raum P, von wo sie
durch die Thür G gelegentlich entfernt werden.
Auf die specielle Einrichtung dieser Thür soll unten zurückgekommen werden.
Die in Fig. 6, 7, 8 und 9 gezeigte Construction weicht von der ersteren durch die
Anwendung eines Drahtgitters H statt des zweiten Rauchleiters ab. Dieses Sieb ist ebenfalls durch
die Kette h um Zapfen g g1 drehbar.
Aufserdem ist an ihm eine Bürstvorrichtung angebracht, die in Fig. 9 dargestellt ist.
Die Bürste selbst ist von dünnem Messingdraht hergestellt und führt sich auf den Leisten i,
die im Kasten C angebracht sind. Durch eine Kette k und Gegengewicht / (s. Fig. 6 und 7)
ist die Bürste hin- und herzuschieben, um das Drahtgitter H zu reinigen. Wesentlich ist noch
die Verstellbarkeit der Bürste; die Leiste m, welche die Bürste trägt, ruht nämlich auf einer
Feder n, welche sie hochzudrücken bestrebt ist.
Durch zwei Schrauben o.o1, die mit der
unteren Leiste p der Bürste verbunden sind, kann also, wie einleuchtend, die Höhe der
Bürste über .den Führungsleisten verstellt werden.
Die Wirkung dieser Modification ist wie bei der Fig. 1 Und 2 gezeigten Einrichtung, wie
auch entsprechende Theile mit denselben Buchstaben bezeichnet sind.
Die Reinigungsthür ist so eingerichtet, dafs, nachdem sie heruntergeklappt, an zwei Zapfen//1
ein Leinwandbeutel G angehängt werden kann, in welchen beim Reinigen der Rufs aus dem
Räume hineingekehrt wird.
Diese Beutel sind zweckmäfsig mit einem Metallrahmen versehen, der auf die Thüröffnung
pafst und ein Paar Augen trägt, die auf die Zapfen gesetzt werden.
Claims (3)
1. Der um die Axe d drehbar gelagerte zweite !Rauchleiter E, welchem behufs Reinigung
vom abgelagerten Rufs etc. mittelst des Hebels e eine rüttelnde Bewegung ertheilt
werden kann.
2. Der Ersatz des unter 1. genannten Rauchleiters durch ein horizontales, weitmaschiges
Drahtgitter H, Fig. 6 bis 9, welches dem Rauch einen freien Abzug gestattet, dagegen nahezu horizontal gerichtete Windstöfse
von dem Eindringen in den Apparat abhält.
3. Eine mit vorigem verbundene Metallbürste, welche durch Kettenzug und Gegengewicht
jederzeit zur Reinigung des Gitters bewegt werden kann, durch eine Feder gegen dasselbe
gedrückt wird und, um eine etwaige Abnutzung zu ergänzen, durch die Handschrauben
nachgestellt werden kann. ■
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14110C true DE14110C (de) |
Family
ID=291222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14110D Active DE14110C (de) | Rufsfänger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14110C (de) |
-
0
- DE DENDAT14110D patent/DE14110C/de active Active
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