DE100161C - - Google Patents

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DE100161C
DE100161C DENDAT100161D DE100161DA DE100161C DE 100161 C DE100161 C DE 100161C DE NDAT100161 D DENDAT100161 D DE NDAT100161D DE 100161D A DE100161D A DE 100161DA DE 100161 C DE100161 C DE 100161C
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flue gases
catch
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DENDAT100161D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J15/00Arrangements of devices for treating smoke or fumes
    • F23J15/02Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
    • F23J15/022Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
HUGO JOHN in ERFURT. Rufs-, Flugasche- und Funkenfänger.
Zusatz zum Patente M 90149 vom 28. Februar 1896.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. April 1898 ab. Längste Dauer: 27. Februar 1911.
Bei dem durch das Haupt-Patent geschützten Rufs-, Flugasche- und Funkenfänger gestattet die im Schornsteininneren angeordnete Fangtafel g den aufsteigenden Rauchgasen an, zwei Seiten freien Durchtritt und lä'fst die sich auf ihr ablagernden festen Bestandtheile der Rauchgase unter Vermittelung einer unterhalb vorgesehenen schrägen Gleitbahn/ und eines Rohres d in den Sammelraum e fallen, sobald sie aus ihrer Schräglage gehoben und senkrecht gestellt wird, wobei festhaftender Rufs und Flugasche dadurch gelöst werden, dafs die Fangtafel g mit ihrem freien oberen Ende gegen einen Anschlag kl trifft und heftig erschüttert wird.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, den Rauchgasen an mehr als zwei Seiten freien Durchtritt zu verschaffen und die Gleitbahn f sowie das Fangrohr d nebst dem Sammelraum e in Fortfall zu bringen, was besonders für Schiffsschornsteine wichtig ist.
Fig. ι zeigt den neuartigen Rufs-, Flugasche- und Funkenfänger in einem Höhenschnitt und Fig. 2 in einem theilweisen Grundrifs.
Statt der Fangtafel g ist ein von vier oder mehreren dreieckförmigen Fangtafeln G gebildeter Trichter in einer durch eine Thür 1 zugänglichen Erweiterung 2 des Schornsteinrohres b angeordnet.
Diese den Trichter bildenden dreieckförmigen, einander untergreifenden Fangtafeln G sind an einem Rahmen 3 mittelst Oesen 4 gelenkig aufgehängt, ihrer Breite nach entsprechend gewölbt und mit nach oben ausziehbaren Schiebern G1 versehen.
Die Schieber G1 haben den Zweck, die Durchtrittsöffnung für die Rauchgase bezw. die Fangfläche des Trichters zu verändern und besitzen je zwei Längsschlitze 7. durch welche die Zapfen 8 und 8a der Fangtafeln G greifen.
Die oberen Zapfen 8a sind mit Gewinde versehen und tragen Flügelmuttern 9, welche das Feststellen der Schieber G1 in ihrer jeweiligen Lage ermöglichen. Einer der Schieber ist in ausgezogener Lage gezeichnet.
Am unteren spitz zulaufenden Ende einer der Fangtafein G ist mittelst eines Lappens 10 ein halbkugelförmiger Deckkloben 1 1 angeordnet; derselbe soll verhindern, dafs der Inhalt des Fangtrichters, wenn dieser in seinem Untertheile nicht tadellos schliefsen sollte, nach unten fällt.
Eine der Fangtafeln G trägt in ihrem oberen Theile eine Oese 12, in welche ein über eine Rolle 13 geführtes Zugseil / eingehängt ist. Ist das Seil / nach unten gezogen und bei 1 5 festgehakt, so hält es den Fangtrichter in der mit vollen Linien gezeichneten geschlossenen Lage.
Wird das Seil Z losgemacht, so sinken die Fangtafeln G infolge ihres Eigengewichtes nach unten und schlagen mit ihren aufgenieteten
Anschlagnasen k gegen die Anschläge k1 des Rohres b (vergl. die strichpunktirte Stellung in Fig. i).
Dadurch erschüttern die Fangtafeln G die Wandungen des Rohres b und sich selbst, so dafs etwa festgesetzter Rufs, Flugasche u. s. w. abspringt und in das Innere des Schornsteines zurückfällt.
Beim Wiederschliefsen des Fangtrichters mufs die Thür ι der Rohrerweiterung 2 geöffnet werden.
Die Fangtafeln G werden nach oben gedreht und das Seil / bei 15 wieder eingehängt.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 90149 geschützten Rufs-, Flugasche- und Funkenfängers, dadurch gekennzeichnet, dafs statt der Fangtafel g, welche den Rauchgasen nur an zwei Seiten freien Durchgang gewährt und die festen Bestandtheile derselben in einen besonderen Sammelraum e leitet, ein von vier oder mehreren solchen einander untergreifenden, nach unten spitz zulaufenden, ihrer Breite nach entsprechend gewölbten und gelenkig aufgehängten Fangtafeln G gebildeter Trichter in Anwendung kommt, welcher, in einer Erweiterung 2 des Schornsteinrohres b angeordnet, den Rauchgasen an mehr als zwei Seiten freien Durchtritt läfst und die abgelagerten festen Bestandtheile derselben unmittelbar in den Schornstein befördert, sobald diese Fangtafeln G gelöst und infolge ihres Eigengewichtes aus einander und nach unten klappen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE100161C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3297159A (en) * 1963-04-26 1967-01-10 Heise Carl-Hermann Transportable screening and proportioning machine
US8197568B2 (en) 2006-02-08 2012-06-12 Bsh Bosch Und Siemens Hausgeraete Gmbh Filter element for extractor hood

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3297159A (en) * 1963-04-26 1967-01-10 Heise Carl-Hermann Transportable screening and proportioning machine
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