DE140C - Vertikal wirkende Steinkohlen-Schrämmaschine - Google Patents
Vertikal wirkende Steinkohlen-SchrämmaschineInfo
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- DE140C DE140C DE000000000140DA DE140DA DE140C DE 140 C DE140 C DE 140C DE 000000000140D A DE000000000140D A DE 000000000140DA DE 140D A DE140D A DE 140DA DE 140 C DE140 C DE 140C
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Landscapes
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
1877.
Klasse 5. <A
R. HÖWERT und B. LEISTIKOW
in ΉΕϋ-WEISSSTEIN bezw. WALDENBURG in Schlesien.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25, Juli 1877 ab.
Die Vertical - Steinkohlen - Schramm - Maschine nach dem vorliegenden System besteht der
Hauptsache nach aus dem Motor und der Tansmission zur Uebertragung der Arbeit des
Motors auf die Schrämmräder; zum Betriebe derselben kann comprimirte Luft oder Dampf
verwendet werden.
Der Motor der Schrämm-Maschine besteht aus zwei parallel zu einander angeordneten
Treibcylindern α α von je 260 mm Durchmesser bei 200 mm Kolbenhub, welche durch Trunkkolben
auf zwei Pleuelstangen b b wirken, die an eine gemeinschaftliche Kurbelwelle c angreifen,
deren Kurbeln dd zu einander um 900 versetzt sind.
Der Vertheilungsschieber eines jeden der beiden Treibcylinder erhält seine Bewegung
durch einen auf der Kurbelwelle festgekeilten Excenter mittelst Excenter- und Schieberstange.
In der durchbohrten Kurbelwelle sind als neu, und eigenthümlich je eine nach rechts und links
verschiebbare Welle e von 80 mm Durchmesser angeordnet, an deren Enden zwei Drillinge ff
mit fünf Zähnen aufgekeilt sind, welche durch Eingriff in die mit 21 Zähnen versehenen
Schrämmscheiben g g letztere in rotirende Bewegung versetzen.
Die Führung dieser Wellen geschieht durch zwei Supporte h h in solider Weise; dieselben
schieben durch eine Schraubenspindel mit Rechtsund Linksgewinde mittelst Ratsche die1 Schrämmscheiben
nach innen oder aufsen und bewirken ferner, dafs die Betriebswelle auch im ausgezogenen
Zustande sicher functionirt.
Die Entfernung der Schrämmschlitze von Mitte zu Mitte kann durch diese Einrichtung
zwischen 1545 mm und 1125 mm differiren.
Die Schrämmscheiben haben je 21 Stahlmesser in sieben verschiedenen Breiten, welche durch
Keile und Druckschrauben in derselben festgehalten werden.
An den Supporten ist je ein Ring i angegossen, welcher in seinem Mittelpunkte den
Drehpunkt des Hebelarmes / bildet, durch welchen die Schrämmscheibe g auf oder nieder
bewegt werden kann.
Zwischen den Cylindern α α und der Kurbelwelle c ist ein Doppelbock k angeordnet, welcher
zur Lagerung der stehenden Wellen mit Schraube ohne Ende mm dient, die vermittelst Ratsche 72
je ein Wurmrad 0 und mit diesem eine horizontale Welle p in Umdrehung setzt, in der nach
beiden Seiten hin je eine Welle r von 40 mm Durchmesser verschiebbar ist.
An ihren äufseren Enden tragen diese Wellen je ein Getriebe q, welche durch Eingriff in die
verzahnten Segmente der Hebelarme // letztere bewegen.
Dadurch, dafs die Bewegungen der Wellen r r unabhängig von einander sind, können die
Schrämmräder gg in verschiedenen Höhen arbeiten oder es kann eines derselben ganz
aufser Betrieb gesetzt werden, so dafs je nach der Beschaffenheit der Flötze die Schrämmschlitze
diesen angepafst werden können. '
Die gröfste Tiefe der Schlitze beträgt 800 mm, bei einer Höhe von 1600 mm, von Schienenoberkante an gerechnet.
Der Vorschub der Maschine erfolgt durch Drehung der Schraube ohne Ende.? mittelst des
Handrades t.
Das Wurmrad u, welches auf der vorderen Transportaxe befestigt ist, wird gedreht und die
auf der Axe aufgekeilten Räder w w transportiren die Maschine auf den Schienen.
Die Last der Maschine ist auf die Axen, deren Abstand von Mitte zu Mitte 855 mm beträgt,
gleichmäfsig vertheilt.
Für den Betrieb der Maschine ist eine Luftoder Dampfspannung von 2,5 kg pro qcm nothwendig,
wobei die Kurbelwelle 80 Umdrehungen in der Minute macht. Das Uebersetzungs-Verhältnifs
zwischen den Drillingen und den Schrämmrädern beträgt 5:21, so dafs sich für
die letzteren etwa 19 Umdrehungen in der Minute ergeben; da nun das Schrämmrad mit
21 Messern in 7 verschiedenen Breiten armirt
ist, so gelangen in der Minute 399 Messer zum Angriff gegen die Steinkohle.
Beim Transport der Maschine im Schachte und in den Strecken werden die Hebelarme 11
und mit ihnen die Schrämmräder gg zurückgeschlagen, so dafs letztere die im Längenschnitt
A B Blatt II punktirt gezeichnete Stellung einnehmen und die gesammte Länge der Maschine
ein bestimmtes Mafs nicht überschreitet.
Claims (3)
1. Die Anwendung von zwei Schrämmrädern, ■■ welche" unabhängig von einander arbeiten
. können. ., .
2. Die Anordnung eines Supports, welcher gestattet, dafs gleichzeitig zwei Schrämmschlitze
in verschiedenen Entfernungen von einander ausgeführt werden können.
3. Die eigenthümliche Anordnung der Maschine, welche durch den geringen Raum, den "sie
zur Inbetriebsetzung in Anspruch nimmt, dieselbe auf fast allen Steinkohlen-Bergwerken
anwendbar macht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE140T | 1877-07-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE140C true DE140C (de) |
Family
ID=70917886
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000000140DA Expired - Lifetime DE140C (de) | 1877-07-24 | 1877-07-24 | Vertikal wirkende Steinkohlen-Schrämmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE140C (de) |
-
1877
- 1877-07-24 DE DE000000000140DA patent/DE140C/de not_active Expired - Lifetime
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