DE141C - Horizontal wirkende Steinkohlen - Schrämmaschine - Google Patents

Horizontal wirkende Steinkohlen - Schrämmaschine

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DE141C
DE141C DE000000000141DA DE141DA DE141C DE 141 C DE141 C DE 141C DE 000000000141D A DE000000000141D A DE 000000000141DA DE 141D A DE141D A DE 141DA DE 141 C DE141 C DE 141C
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coal cutting
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Description

1877.
Klasse 5.
R. HÖWERT und B. LEISTIKOW in NEU-WEISSSTEIN EEZW. WALDENBURG in Schlesien.
Horizontal wirkende Steinkohlen-Schramm-Maschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1877 ab.
Die Maschine hat den Zweck, das Abtrennen der Kohle in horizontaler Richtung zu bewirken, wie aus den beiliegenden Zeichnungen und der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich ist.
Die Horizontal-Steinkohlen-Schrämm-Maschine besteht aus dem Motor und der Transmission zur Uebertragung der Arbeit des Motors auf das Schrämmrad und es kann zum Betriebe derselben Luft oder Dampf verwendet werden. Der Motor der Schrämm-Maschine besteht aus zwei parallel über einander liegenden Treibcylindern da von je 230 mm Durchmesser bei 152 mm Hub, welche durch Trunkkolben auf zwei Pleuelstangen b b wirken, die an eine gemeinschaftliche, verticalstehende Kurbelwelle c angreifen, deren Kurbeln dd zu einander um 90 ° versetzt sind. Der Vertheilungsschieber eines jeden der beiden Treibcylinder erhält seine Bewegung durch einen auf der Kurbelwelle festgekeilten Excenter mittelst Excenterstange, Hebelübersetzung und Schieberstange.
Die Kurbelwelle ist von zwei kräftigen, an der Grundplatte angegossenen Lagern e e gehalten und trägt an ihrem oberen Ende ein Zahnrad/"; dieses greift in ein zweites g von demselben Durchmesser, welches durch die stehende Welle h mit einem Drilling 2 von fünf Zähnen verbunden ist, der durch Eingriff in das mit 21 Zähnen versehene Schrämmrad k letzteres treibt.
Getragen wird das Schrämmrad von einem Hebelarm /, welcher sich um die Welle h dreht und gestattet, dafs die Schrämmscheibe auch nach beiden Seiten, wie die im Grundrifs punktirt eingezeichnete Stellung andeutet, arbeiten kann.
Der Hebelarm erhält seine Führung in einem kräftigen, an der Grundplatte angegossenen und durch Rippen verstärktem Ringe in und wird der Hebel durch eine Scheibe mit verzahntem Segmente η mittelst Schrauben am Maschinenkörper in der Weise festgehalten, dafs sich Hebelarm und Scheibe gleichzeitig im Ringe m drehen können.
In der Längenrichtung der Maschine arbeitet das Schrämmrad für Strecken-Betrieb; nach den beiden Seiten für Pfeiler-Abbau.
Durch Drehen einer Schraube ohne Ende o, mittelst Ratsche, welche in das Segment η eingreift, erlangt der Hebelarm / und somit die Schrämmscheibe k ihre verschiedenen Stellungen.
Die Schrämmscheibe selbst hat 21 Messer in sieben verschiedenen Breiten, welche durch Keile und Druckschrauben in derselben festgehalten werden. Die gröfste Tiefe der Schlitze beträgt 900 mm.
Der Vorschub der Maschine ist ein willkürlicher und geschieht durch Bewegung der an der Axe q befestigten Ratsche.
Die Maschine ist derartig ausgeführt, dafs sie zum leichteren Transport durch das Lösen zweier Keile bei χ in zwei Theile zerlegt werden kann, von denen der gröfsere 1600 mm lang 1150 mm breit und 835 mm hoch ist, so dafs er die Gröfse eines gewöhnlichen Förderwagens nicht überschreitet. Jeder einzelne Theil wird durch vier Räder getragen, deren Axen q in kräftigen, an der Grundplatte angegossenen Lagern laufen. Für den Betrieb der Maschine ist eine Luft- oder Dampfspannung von 2,5 kg pro qcm nothwendig, wobei die Kurbelwelle 100 Umdrehungen in der Minute macht. Das Uebersetzungsverhältnifs zwischen der Kurbel und der Vorgelegewelle beträgt 1:1, zwischen der letzteren und dem Schrämmrad 5 : 21, so dafs sich für das Schrämmrad etwa 24 Umdrehungen ergeben. Da nun das Schrämmrad mit 21 Messern armirt ist, so gelangen in der Minute ungefähr 500 Messer zum Angriff gegen die Steinkohle.
Die Spurweite der Räder ist der im niederschlesichen Steinkohlen-Revier allgemein gebräuchlichen Gestängespur von 480 mm angepafst, dieselbe kann vergröfsert oder verringert werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anordnung der Maschine, welche eine Zerlegung in zwei Theile ermöglicht, wodurch dieselbe in den meisten Steinkohlen-Bergwerken, wie ein gewöhnliches Fördergefafs transportirt werden kann.
2. Die Stellung des Schrämmrades, die bewirkt, dafs die Maschine zu jedem horizontalen Schramm, sowohl bei dem Streckenbetriebe, als auch bei dem Pfeiler-Abbau, in Steinkohlen-Bergwerken zu benutzen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE000000000141DA 1877-07-24 1877-07-24 Horizontal wirkende Steinkohlen - Schrämmaschine Expired - Lifetime DE141C (de)

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DE141T 1877-07-24

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DE141C true DE141C (de)

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DE000000000141DA Expired - Lifetime DE141C (de) 1877-07-24 1877-07-24 Horizontal wirkende Steinkohlen - Schrämmaschine

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  • 1877

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