DE140980C - - Google Patents
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- DE140980C DE140980C DENDAT140980D DE140980DA DE140980C DE 140980 C DE140980 C DE 140980C DE NDAT140980 D DENDAT140980 D DE NDAT140980D DE 140980D A DE140980D A DE 140980DA DE 140980 C DE140980 C DE 140980C
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- joint
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- breech block
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/12—Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
- F41A3/36—Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
- F41A3/50—Toggle-joint locks, e.g. crank-operated
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 140980 KLASSE 72 a.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kniegelenkverschluß mit in der Verschlußlage
ineinander liegenden Gelenkgliedern. Ältere Verschlüsse erforderten zum Öffnen zwei getrennte,
ungleiche Bewegungen, nämlich das Aufschwingen des Kniegelenks und, hieran anschließend,
das Zurückziehen des Verschlußblocks. Dementsprechend wird beim selbsttätigen Öffnen des Verschlusses durch den Gasdruck
der Verschlußblock nur so weit von der im Verschlußgelenk aufgespeicherten Bewegungsarbeit zurückgezogen, bis das mittlere Gelenkglied
rechtwinklig zum Block steht, was schon eintritt, wenn letzterer die Hälfte des Rückgangs
ausgeführt hat. Die weitere Rückbewegung des Verschlußblocks erfolgt dann lediglich
durch die inzwischen vom Gelenk auf ihn übertragene Bewegungsarbeit, während das
Gelenk selbst nun bremsend auf den Block einwirkt, da es in der Anfangsbewegung nicht
weiter schwingen kann, vielmehr vom Block wieder zurückgezogen werden muß. Hierdurch
wird ein ganz erheblicher Kraftverlust herbeigeführt.
Der vorliegende neue Verschluß beseitigt nun diese Mängel und besitzt zudem eine für
Handfeuerwaffen besser geeignete Form. In der Zeichnung ist der Verschluß an einer
Pistole veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch die Waffe,
den Verschluß geschlossen, den Schlagbolzen gespannt; Fig. 2 einen gleichen Schnitt, den
Verschluß vollständig geöffnet; Fig. 3 eine obere Ansicht der Waffe bei geschlossenem
Verschluß; Fig. 4 bis 6 Einzelteile in mehreren Ansichten.
Mit dem als Handgriff ausgebildeten Verschlußgehäuse ist der Lauf / durch Verschrauben
fest verbunden. Das Verschlußgehäuse hat oben in Verlängerung der Laufachse eine rechteckige
Führungsbahn für den Verschlußblock b und einen Steg g für das äußere Gelenkglied c
(Fig. 5).
Der Laufverschluß wird durch das innere Gelenkglied d (Fig. 6) in Verbindung mit dem
äußeren Gliede c wie folgt gebildet. Das äußere Glied c ist durch Bolzen e mit dem
Verschlußgehäuse k verbunden, während das innere Gelenkglied d mit zwei Zapfen i in die
Backen h des Verschlußblocks eingeschoben ist. Die Verbindung der freien Gelenkenden erfolgt
durch den Bolzen i1 (Fig. 1 und 2).
Bei geschlossenem Verschluß (Fig. 1) wird der beim Schuß durch die Treibgase auf den
Verschlußblock ausgeübte Druck von diesem durch Vermittelung der hinteren Zapfen i auf
das mittlere Gelenkglied d und von diesem durch die vorderen Zapfen m auf das äußere
Glied c übertragen, welches seinerseits mit dem Steg g des Verschlußgehäuses verbunden ist.
Soll nun, wie im vorliegenden Fall, der Verschluß für Rückstoßlader mit festem Lauf verwendet
werden, so ist die Anordnung so zu ; treffen, daß der Bolzen e (Drehpunkt von c)
bei geschlossenem Verschluß tiefer liegt als die durch die Achse des hinteren Zapfens i und
den Knickpunkt e des Gelenks gelegte Ebene.
Dann wird offenbar auch der Druck der Treibgase vom Verschlußgelenk aufgefangen,
gleichzeitig schwingt jedoch unter diesem Druck das vordere Ende des Verschlußblocks rfach
oben und der Verschluß öffnet sich selbsttätig.
Da nun das vordere, das Öffnen des Verschlusses bewirkende Gelenkende sich bis zum
vollständigen Öffnen ununterbrochen nach oben rückwärts bewegt und stetig auf den Verschlußblock
überträgt, so wird alle im Gelenk aufgespeicherte Bewegungsarbeit ausschließlich zum
Öffnen des Verschlusses und Spannen der bezüglichen Federn nutzbar gemacht.
Beim Öffnen des Verschlusses wird zugleich
ίο die mit aufgehobenen Enden ausgeführte Schraubenfeder ο vermittels des am Gelenk c
befestigten Kettenstücks ρ gespannt und die Schlagfeder f zusammengedrückt. Beide bewegen
nach Aufhören des Rückstoßes den Verschluß zunächst gemeinschaftlich wieder vor,
bis der Schlagbolzen von einer hier nicht dargestellten
Spannvorrichtung gefangen wird und die Feder 0 das Schließen allein ausführt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Kniegelenkverschluß mit bei geschlossenem Verschluß nebeneinander liegenden Gliedern, dadurch gekennzeichnet, daß der Knickpunkt des Gelenkes bei geschlossenem Verschluß vor den Verbindungspunkten liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE140980C true DE140980C (de) |
Family
ID=408626
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT140980D Active DE140980C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE140980C (de) |
-
0
- DE DENDAT140980D patent/DE140980C/de active Active
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