DE13C - Heiz- und Ventilationsapparat für Eisenbahnwagen - Google Patents

Heiz- und Ventilationsapparat für Eisenbahnwagen

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DE13C
DE13C DE13DA DE13DA DE13C DE 13 C DE13 C DE 13C DE 13D A DE13D A DE 13DA DE 13D A DE13D A DE 13DA DE 13 C DE13 C DE 13C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0018Air-conditioning means, i.e. combining at least two of the following ways of treating or supplying air, namely heating, cooling or ventilating

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

1877.
Klasse 36.
HERMANN BÖNISCH in LEIPZIG. Heiz- und Ventilations-Apparat für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. August 1877 ab.
Die Erwärmung und Ventilation der Eisenbahncoupes soll dadurch erfolgen, dafs , erwärmte Luft während der Fahrt mechanisch in dieselben hineingetrieben wird. Zu diesem Zweck ist in einer besonderen, gegen Feuersgefahr ausreichend 2u schützenden Abtheilung des Gepäckwagens ein Lufterwärmungs-Apparat, dessen Einrichtung und Betrieb aus den Figuren 3 und 4 der Zeichnung hinreichend deutlich ersichtlich sein dürfte, aus Kupferblech hergestellt, seitlich angebracht. — Die zu erwärmende Luft wird durch einen Ventilator angesaugt und, nachdem sie in vorerwähntem Apparat auf entsprechende Temperatur gebracht worden, den einzelnen Wagen zugeführt. Zu diesem Zwecke befinden sich unter jedem Wagen, in gleicher Entfernung von der Längsachse, zwei Röhren α und b von ausreichender Weite, die durch doppelte Wandungen und sonstige Hülfsmittel gegen Abkühlung geschützt sind. Die über die Giebelwände hinausreichenden Theile müssen schlauchartig beweglich sein und mit den korrespondirenden des nächsten Wagens dicht zusammengeschraubt oder, wie dies beim letzten Personenwagen des Zuges nöthig ist, luftdicht geschlossen werden können, was ohne Schwierigkeit durch bekannte Vorrichtungen erfolgen kann. ·— Von jedem Rohr gehen zwei Stutzen in die einzelnen Coupe's, so dafs unter jedem Sitz sich zwei Ausströmungsöffhungen befinden. Durch einen einfachen, mit den Drosselklappen c in Verbindung stehenden Hebelmechanismus körinen die Insassen Erwärmung und Lufterneuerimg reguliren.
Als Motor dient die Lokomotive. Der Ventilator wird von einer auf der Hinterachse des Gepäckwagens befestigten Seilscheibe d aus betrieben. — Da der Wagenkasten auf Federn ruht, so wird die Entfernung zwischen der treibenden und der getriebenen Welle nicht konstant bleiben; durch Einlegen von Kegelschrauben, Federn, Gummiplatten und ähnlichen elastischen Gegenständen sind die durch die Bewegung des Wagens entstehenden Differenzen möglichst zu verkleinern; die dann noch entstehenden Unterschiede müfsten durch Einschalten elastischer Stücke in das Treibseil ausgeglichen werden.
Damit die Coupe's auf der Abgangsstation etwas vorgewärmt werden können, ist der Ventilator mit einem Vorgelege e f für Handbetrieb versehen.
Um eine Regulirung der Luftzuführung am Apparat selbst zu ermöglichen, sind an passenden Stellen Manometer, Ventile und Ausrückvorrichtungen anzubringen.
Die Bedienung des Apparats kann dem Wagenwärter (Aböler) übertragen werden, der ohnehin während der Fahrt nicht beschäftigt ist.
Die Anlage wird so einzurichten sein, dafs der gröfste Theil der Vorrichtungen für die wärmere Jahreszeit entfernt werden kann.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE13DA 1877-08-03 1877-08-03 Heiz- und Ventilationsapparat für Eisenbahnwagen Expired - Lifetime DE13C (de)

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DE13DA Expired - Lifetime DE13C (de) 1877-08-03 1877-08-03 Heiz- und Ventilationsapparat für Eisenbahnwagen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2098434A1 (de) * 1970-07-16 1972-03-10 Schaltelektronik Veb K

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2098434A1 (de) * 1970-07-16 1972-03-10 Schaltelektronik Veb K

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