DE137641C - - Google Patents

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DE137641C
DE137641C DENDAT137641D DE137641DA DE137641C DE 137641 C DE137641 C DE 137641C DE NDAT137641 D DENDAT137641 D DE NDAT137641D DE 137641D A DE137641D A DE 137641DA DE 137641 C DE137641 C DE 137641C
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hardening
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/62Quenching devices
    • C21D1/673Quenching devices for die quenching

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

Die auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 3 dargestellte Härtezange unterscheidet sich von den bekannten Härteapparaten besonders dadurch, dafs die Spannbacken gegen einander vollständig frei beweglich angeordnet sind, und dafs statt der Nuthen und Spitzen vorn abgerundete, event, auswechselbare Stifte in die Backen eingesetzt sind, die der Härteflüssigkeit einen freien Zutritt .zum Härtegegenstande gestatten. Durch die Beweglichkeit der Backen gegen einander und durch die event. Federung der Zangenschenkel und durch Einsetzen verschieden · langer Stifte wird es ermöglicht, mittelst der Zange Gegenstände von" vollständig ungleichmäfsiger Dicke zu fassen und während des Härtens in ihrer Form zu halten, so dafs ein Verziehen der Gegenstände nicht vorkommen kann.
Die Zangenschenkel sind mit den Backen b versehen, welche in bekannter Weise mit Stiften oder dergl. besetzt sind. Die Backen sind durch Scharniere mit den Zangenschenkeln, und zwar so verbunden, dafs die eine Backe quer zur Längsrichtung der Schenkel gelenkig beweglich ist, während die andere Backe rechtwinklig zur ersteren Drehbewegungen ausführen kann. Die Zangenschenkel selbst sind bei der gezeichneten Ausführungsform der Härtezange durch ein Scharnier s mit einander verbunden. Die Oeffnungen des Scharniers s können weite Bohrungen haben, und die Theile können durch Federn zusammengehalten werden, damit ein Nachgeben der Zangenschenkel in der Nähe des Scharniers stattfinden kann; die Schenkel können aber auch, wie gezeichnet, an ihren dem Scharnier zugewendeten Enden so dünn sein, dafs sie in sich selbst etwas federn.
Der zu härtende, warm gemachte Gegenstand wird zwischen die Backen gebracht, diese werden fest gegen denselben geprefst, und das Ganze wird alsdann in das Härtebad eingeführt. Infolge dessen ist ein Verziehen des Gegenstandes beim Härten nicht möglich, so dafs ein späteres Nachrichten desselben wegfällt. Die zweckmäfsig oben abgerundeten Dorne hindern die Härteflüssigkeit nicht, auf alle Stellen des zu behandelnden Gegenstandes genügend einzuwirken. Infolge der angebrachten drei Scharniere stellen sich die Backen selbsttätig richtig ein, und die Stifte bewirken das Festpressen aller Theile, auch bei solchen Gegenständen, welche einen keilförmigen Querschnitt und eine sich einseitig verjüngende Form haben, wie das z. B. bei Messerklingen aller Art meist der Fall ist.
Sollen Gegenstände gehärtet werden, welche krummflächig begrenzt sind, so werden die Zangenbacken bezw. die Stifte derselben entsprechend gestaltet, so dafs durch die Stifte an allen Stellen ein gleichmäfsiges Abstützen aller Oberflächentheile der Gegenstände bewirkt bezw. die richtige Innehaltung ihrer Gestalt erzielt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Ha'rtezange, dadurch gekennzeichnet, dafs an den Zangenschenkeln Backen (b) durch Scharniere in der Weise beweglich angebracht sind, dafs die eine Backe sich senkrecht zur Bewegungsrichtung der an-
    deren drehen kann, so dafs sie auch Gegenstände von ungleicher Dicke, wie Messerklingen und dergl., während des Härtens an allen Stellen der Seitenflächen gleichmäfsig fest fassen, um ein Verziehen der Gegenstände während des Härtens zu verhindern.
    Eine Ausführungsform der Härtezange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Backen mit vorn abgerundeten oder zugespitzten Stiften besetzt werden, welche der Hä'rteflüssigkeit freien Zutritt zu den zu behandelnden Gegenständen gestatten und gleichzeitig ermöglichen, dafs durch Auswechseln oder Einstellen derselben auch krummflächig begrenzte Gegenstände während des Härtens in ihrer Gestalt gehalten werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922888C (de) * 1952-01-26 1955-01-27 Rudolf Herrmann Vorrichtung zum Einspannen und Abschrecken von Messerklingen-Rohlingen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE922888C (de) * 1952-01-26 1955-01-27 Rudolf Herrmann Vorrichtung zum Einspannen und Abschrecken von Messerklingen-Rohlingen

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