DE13729C - Einrichtung von Kindertrompeten - Google Patents

Einrichtung von Kindertrompeten

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DE13729C
DE13729C DENDAT13729D DE13729DA DE13729C DE 13729 C DE13729 C DE 13729C DE NDAT13729 D DENDAT13729 D DE NDAT13729D DE 13729D A DE13729D A DE 13729DA DE 13729 C DE13729 C DE 13729C
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C. F. STAHLECKER in London
Publication of DE13729C publication Critical patent/DE13729C/de
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments
    • G10D9/04Valves; Valve controls

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instrumente.
C. F. STAHLECKER in LONDON. Einrichtung von Kindertrompeten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. October 1880 "ab.
Die Trompete ist so construirt, dafs auf derselben zwei Musikstücke gespielt werden können, ohne dafs etwas anderes nöthig ist, als hineinzublasen und die äufsere Umhüllung gleichzeitig zu drehen.
Es wird dies dadurch bewerkstelligt, dafs in einer cylindrischen Röhre a, Fig. 1, die je nach der Wahl der Musikstücke nöthige Zahl Stimmen, Fig. 2, so angebracht ist, dafs, wenn in die Röhre hineingeblasen wird, sämmtliche Stimmen ertönen. Diese Stimmen werden durch eine zweite Röhre i, Fig. 3, welche die erstere genau umschliefst und sich um dieselbe herumdrehen läfst, abgesperrt und am Tönen verhindert. Diese äufsere Röhre besitzt aber Oeffnungen k, die, wenn sie gerade über einer Stimme stehen, den Verschlufs aufheben und dadurch die Hervorbringung des betreffenden Tones zulassen. Es sind nun die Oeffhungen in der äufseren Röhre derart angebracht, dafs die letztere, wenn sie gedreht wird, die Stimmen der Reihe nach freigiebt und abschliefst, wie es gerade das zu spielende Musikstück verlangt, so dafs zur Hervorbringung der Melodie nur einfaches Blasen, mit Drehung des äufseren Cylinders verbunden, nöthig ist.
Fig. ι und 3 sollen Durchschnitte der inneren und der äufseren Röhre sein.
Fig. 4 zeigt die Ansicht der fertigen Trompete.
An die innere Röhre a, Fig. 1, ist ein Schallbecher b gelöthet, welcher nur zur Zierde dient. Das Mundstück c ist mittelst eines Gewindes d auf die Röhre festgeschraubt. Der Holz- oder Korkpfropfen e soll das Entweichen der Luft nach unten zu verhindern. Die Stimmplatte / mit den Zungen g erscheint bei Fig. 1 im Querschnitt. Genau über den Zungen befinden sich in der Röhre α sieben Oeffnungen h, so lang und so breit, wie die -Zungen selbst, durch welche die Luft, welche durch das Mundstück eingeblasen wird, ihren Ausweg nehmen mufs.
In der äufseren Röhre i sind nun 14 Reihen Oeffhungen k angebracht, also doppelt so viel, als Zungen vorhanden sind, zum Zweck, auf demselben Instrument zwei Musikstücke spielen zu können. In Fig. 4 stöfst die Röhre i an das Mundstück c an, das zu diesem Zweck einen Ansatz m hat, in welchem Falle von den Oeffnungen k die Reihen 1, 3, 5, 7, 9, 11 und 13 die Melodie geben. Wird aber die äufsere Röhre bis an den Stift / geschoben, so sind es die Oeffnungen der Reihen 2, 4, 6, 8, 10, 12 und 14, welche die Melodie bestimmen, und die übrigen treten aufser Wirkung. Am unteren Theil der äufseren Röhre befindet sich aufserdem ein Ring η mit kleinen Zähnen zur Erleichterung der Drehung der Röhre; dieselbe geschieht langsam und gleichmäfsig im Sinne des Pfeiles in Fig. 4. Röhren, Mundstück, Schallbecher und Stimmplatte mit Zungen sind aus Messing öder Neusilber, können aber, die Zungen ausgenommen, auch aus geringerem Metall, wie Weifsblech, Zink etc. hergestellt werden.
Da die äufsere Röhre nach Abschraubung des Mundstückes von Jedermann leicht entfernt und durch eine andere ersetzt werden kann, so lassen sich auf dem Trompetchen nicht nur zwei, sondern beliebig viele Stücke spielen, da beliebig viele Röhren beigegeben werden können.
Ferner ist auch die Zahl der anzuwendenden Zungen nicht auf sieben beschränkt, sondern kann vergröfsert oder verkleinert werden, je nach dem Tonumfang der zu spielenden Musikstücke. Aufserdem läfst sich das Instrument nach Entfernung der äufseren Röhre auch als gewöhnliches Trompetchen benutzen, wenn die Oeffnungen h entsprechend mit den Fingern bedeckt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die dargestellte Einrichtung von Kindertrompeten, deren charakteristiches Merkmal die übergeschobene, drehbare und mit entsprechenden Schlitzen versehene äufsere Hülle ist, mittelst welcher zwei oder mehrere Musikstücke gespielt werden können, wenn in die Trompete hineingeblasen und die äufsere Hülle zugleich gedreht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT13729D Einrichtung von Kindertrompeten Active DE13729C (de)

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