DE137290C - - Google Patents

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DE137290C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C9/00Laces; Laces in general for garments made of textiles, leather, or plastics
    • A43C9/04Forming ends of laces of plastics, celluloid, rubber, or the like

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  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an Schnürsenkelspitzen und die Art ihrer Herstellung.
Durch das nachstehend beschriebene Verfahren zur Herstellung von Schnürsenkelspitzen für Schuhschnüre und andere Zwecke kommen die bisher gebräuchlichen, die Enden der Schnüre umkleidenden Metallhülsen in Wegfall, wodurch die Kosten der Herstellung wesentlich vermindert werden; hierbei sind ferner für die entsprechenden Zwecke die Spitzen genügend hart, um beim Tragen der Schnüre nicht zerstört zu werden, andererseits aber auch elastisch genug, um ein Brechen zu verhindern.
In den Zeichnungen stellt Fig. 1 eine Aufsicht auf eine Senkelschnur dar, an welcher die Spitze hergestellt werden soll. Fig. 2 zeigt eine Aufsicht auf denselben Gegenstand nach dem ersten Stadium des Verfahrens. Fig. 3 ist eine Ansicht einer Senkelschnur, nachdem letztere an der vorbereiteten Stelle zusammengeprefst worden ist. Fig. 4 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3 und stellt die Schnur in der Mitte der vorbereiteten Stelle getrennt und fertig gemacht dar.
Mit ι ist eine gewebte Senkelschnur bezeichnet, an welcher die neuen Spitzen angebracht werden sollen. Bei dem Verfahren entstehen immer zwei verschiedenen Senkelschnüren angehörende Spitzen.
Zur Herstellung der Spitzen wird die Schnur 1 an der gewünschten Stelle 2 mit pulverisirtem Schellack oder einem ähnlichen Klebestoff bestreut. Darauf wird die Schnur an der so vorbereiteten Stelle zwischen zwei erhitzte Stempel gebracht, wodurch der Schellack zerfliefst und von der Schnur aufgesogen wird. Nachdem die Schnur dann aus den erhitzten Stempeln entfernt worden ist, kühlt sich die Stelle wieder ab und der Schellack erstarrt. Da aber der letztere sehr spröde ist, so behandelt man ihn mit gekochtem Leinsamenöl, indem man die Schnur zwischen zwei mit dem OeI getränkte Filzkissen hindurchzieht, worauf die so vorbereitete Stelle abermals zwischen zwei erhitzte Stempel kommt, deren Hitze hinreichend ist, um den Schellack zu erweichen. Bei dem letzten Stadium des Verfahrens wird die vorbereitete Schnurstelle so zusammengeprefst, wie es für die verschiedenen Zwecke erwünscht ist (Fig. 3). Die Behandlung des Gegenstandes mit Leinsamenöl soll erstens dazu dienen, zu verhindern, dafs der Schellack oder der sonst verwendete Klebestoff an dem Stempel hängen bleibt, dann aber besonders bezwecken, dafs der Schellack das OeI absorbirt bezw. dafs die Stempel eine Verbindung des Oeles und des Schellacks bewirken.
Wenn die so geformte Stelle der Schnur von den Stempeln entfernt wird, hat dieselbe eine glatte Oberfläche, ist hart und doch elastisch.
Zum Fertigmachen der Spitze wird dieselbe alsdann noch je nach Wunsch mit irgend einem Lack bestrichen, was durch Eintauchen der Stelle in eine Celluloidlösung oder auch in jeder anderen Art geschehen kann.
Die Schnur wird schliefslich, wie in Fig. 4 gezeigt, in der Mitte der vorbereiteten Stelle 3 durchschnitten, wonach die Spitzen zum Gebrauch fertig sind. Natürlich kann dies Verfahren auch an bereits zugeschnittenen Schnüren
verwendet werden, wobei alsdann die Enden der Schnüre, ähnlich wie oben beschrieben, behandelt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Verfahren zur Herstellung von nadelartigen Enden an Schnürbändern, dadurch gekennzeichnet, dafs ein zugeschnittenes Ende des Schnürbandes mit pulverisirtem Schellack oder einem ähnlichen Materiale bestreut wird, der Schellack an dieser Stelle zwischen zwei erhitzten Stempeln gut flüssig gemacht wird, damit er in das Schnurband eindringen kann, worauf die Stelle mit Leinsamenöl getränkt, abermals zwischen zwei entsprechend erwärmte Stempel gebracht und von denselben in eine nadelartige Form geprefst wird.
    Ein Verfahren zur Herstellung von nadelartigen Enden an Schnürbändern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs, um gleichzeitig zwei Schnürbandnadeln herzustellen , dafs im Anspruch ι angegebene Verfahren auf eine beliebige Stehe eines Schnürbandes angewendet wird, wonach die behandelte Stelle in ihrer Mitte durchschnitten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747511C (de) * 1940-06-20 1944-10-02 Karl Heisler Schnell zu oeffnender Verschluss fuer Bekleidungsstuecke
FR2526453A1 (fr) * 1982-05-10 1983-11-10 Treficom Sarl Une cordelette, son procede de traitement ainsi qu'une installation de mise en oeuvre du procede

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747511C (de) * 1940-06-20 1944-10-02 Karl Heisler Schnell zu oeffnender Verschluss fuer Bekleidungsstuecke
FR2526453A1 (fr) * 1982-05-10 1983-11-10 Treficom Sarl Une cordelette, son procede de traitement ainsi qu'une installation de mise en oeuvre du procede
EP0094330A1 (de) * 1982-05-10 1983-11-16 Sarl Treficom Schnürband, Verfahren zu dessen Behandlung und Einrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens

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