DE536604C - Verfahren zur Herstellung einer nahtlosen Verbindung der Enden von Metalltuechern fuer Papiermaschinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer nahtlosen Verbindung der Enden von Metalltuechern fuer Papiermaschinen

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DE536604C
DE536604C DEH122550D DEH0122550D DE536604C DE 536604 C DE536604 C DE 536604C DE H122550 D DEH122550 D DE H122550D DE H0122550 D DEH0122550 D DE H0122550D DE 536604 C DE536604 C DE 536604C
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Hutter & Schrantz A G Siebware
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/10Wire-cloths
    • D21F1/12Seams thereof
    • D21F1/14Seams thereof welded

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  • Paper (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer nahtlosen Verbindung der Enden von Metalltüchern für Papiermaschinen Die Enden von Papierrnaschinensieben werden zur Verhinderung des Markierens an der Verbindungsstelle zu einem endlosen Sieb ohne Nähdraht verbunden.
  • Bei der Herstellung derartiger Verbindungen ist es bekannt, die Kettendrahtendcn des einen Gewebeendes nach dem I-Ieraüsnehmen seines Endschußdrahtes in das andere Gewebeende so einzuschieben, daß die eingeschobenen Kettendrahtenden abwechselnd über und unter dem Endschußdraht des anderen Gewebeendes zu liegen kommen, sodann die Kettendrahtenden beider Gewebeenden mit dem gemeinsamen Endschußdraht durch Schweißen oder Löten zu vereinigen.
  • Um die freigelegten Kettendrahtenden des einen Gewebeendes über den Endschußdraflt des anderen Gewebeendes schieben zu können, werden diese Enden mittels eines Handwerkszeuges gerade gestreckt. Die über dsn Endschußdraht des anderen Gewebeendes geschobenen, gerade gestreckten Kettendrahtenden werden sodann auf den gemeinsamen Endschußdraht mit einem Handwerkszeug n'_edergebogen.
  • Zur Vermeidung dieses mühsamen und unsicheren öffnens und Niederbiegens der freigelegten Kettendrahtenden mit einem Handwerkszeuge vor bzw. nach dem Hinaufschieben auf den gemeinsamen Endschußdraht ist vorgeschlagen worden, für den Endschußdraht, der herausgenommen wird, einen härteren und etwas stärkeren Draht, als es der Schußdraht des übrigen Gewebes ist, zu nehmen, damit nach dem Herausnehmen dieses Endschußdrahtes aus der Krippung der knapp abgeschnittenen Kettendrahtenden die so freigelegten gekrippten Kettendrahtenden genügend weit und gleichmäßig geöffnet sind, so daß sie auf den Endschuß des anderen Gewebeendes geschoben werden können und sodann diesen Endschußdraht bereits teilweise umfassen. Die hinaufgeschobenen gekrippten Kettendrahtenden werden alsdann auf den gemeinsamen Endschußdraht niedergerollt oder gebügelt, damit das Metalltuch an der Verbindungsstelle nicht markiere; denn diese Kettendrahtenden würden sonst etwas über den Gewebekörper hervorragen, da ihre Krippung infolge des stärkeren und härteren Endschuß.drahtes nach dessen Entfernung etwas größer ist als die durch den normalen Schußdraht hervorgerufene Krippung.
  • Die Erfindung erreicht diese Wirkung sicherer und in gesteigertem Maße und besteht darin, daß der Endschuß desjenigen Gewebeendes, auf den die freigelegten gekrippten Kettendrahtenden des anderen Gewebeendes aufgeschoben werden, aus einem Metalldraht besteht, der schwächer und härter ist als der Schußdraht des übrigen Gewebes. Der herauszuziehende Endschußdraht ist also ein normaler Schußdraht.
  • Dadurch wird folgendes erreicht: Die aufgeschobenen gekrippten Kettendrahtenden ragen schon nach ihrem Hinaufschieben auf den schwächeren und härteren Endschußdraht an keiner Stelle über den Gewebekörper hervor. Nach ihrem Niederrollen auf diesen Endschußdraht werden sie sogar noch etwas tiefer liegen als die übrigen Krippungen des Gewebes. Es wird daher das Metalltuch an der Verbindungsstelle der Abnutzung weniger als dä.s übrige Gewebe ausgesetzt sein. Der schwächere Endschußdraht, der. die aufgeschobenen gekrippten Kettendrahtenden des anderen Gewebeendes umfassen, muß härter als der gewöhnlich aus Tombak bestehende Schußdraht des Gewebes sein, und zwar mindestens ebenso hart wie der gewöhnlich aus Bronze bestehende Kettp-ndraht, damit er mit den aufgeschobenen gekrippten Kettendrahtenden, ohne schadhaft' zu werden, in ausreichender Weise verlötet oder verschweißt werden kann und dadurch seine Widerstandsfähigkeit nicht beeinträchtigt wird.
  • Nach der Erfindung kann die Verbüidung der Gewebeenden so ausgeführt werden, daß die Kettendrähte an der Verbindungsstelle (dem die Verbindung ermöglichenden schwächeren und härteren Schußdraht) fadengerecht, d. i. in einer geraden Fadenlinie zu liegen kommen; diese Lage der Kettendrähte an der Verbindungsstelle ist jedoch nach dem früher angeführten Verfahren nicht zu erreichen.
  • Sollte durch ein Versehen beim Löten oder Schweißen die Verbindungsstelle des Metalltuches schadhaft geworden sein, so ermöglicht es die Erfindung, an diesem Metalltuch noch eine brauchbare nahtlose Verbindung herzustellen. Dies geschieht in folgender Weise: Es wird der die Verbindung der Enden ermöglichende Schußdraht vollständig aus dem Metalltuch herausgeschnitten, an den beiden entsprechend beschnittenen Gewebeenden der Endschußdraht herausgenommen, sodann an einem der beiden Gewebeenden in den durch die Herausnahme des Endschußdrahtes ffeigelegten Schußgang der gekrippten Kettendrahtenden der schwächere und härtere Endschußdraht hineingedrückt; schließlich werden über diesen Endschußdraht die freigelegten Kettendrahtenden des anderen Gewebeendes geschoben, niedergerollt und verlötet oder verschweißt.
  • Das Verfahren ist - in seinen wesentlichen Stufen beispielsweise auf der Zeichnung veranschaulicht. Die Abb. i und 2 zeigen im Längsschnitt die zu verbindenden Enden des Gewebes, und zwar die Abb. i mit den Endschußdrähten und die Abb.2 das rechtsseitige Ende ohne Endschußdraht. Die Abb.3 und q. zeigen, und zwar die Abb. 3 im Längsschnitt und die Abb. ¢ in Draufsicht, die miteinander verbundenen Enden des Gewebes.
  • In den Abbildungen sind bezeichnet: Mit i die Kettendrähte des einen Gewebeendes, mit 3 die Kettendrähte des anderen Gewebes, mit 2- der Endschußdraht des einen Gewebeendes, der schwächer und härter ist als der übrige Schußdraht des Gewebes und im Gewebe verbleibt, mit q. der Endschußdraht des anderen Gewebeendes, der herausgenommen wird. In der Abb.3 sind mit j die Verlötungsstellen der Kettendrahtenden i und 3 in Verbindung mit dem nunmehr gemeinsamen Endschußdraht 2 bezeichnet. Wie die Abb. q. zeigt, liegen die Kettendrähte der beiden Gewebeenden an der Verbindungsstelle fadengerecht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer nahtlosen Verbindung der Enden von Metalltüchern für Papiermaschinen, bei dem der Endschußdraht des einen Gewebeendes herausgenommen wird, um dessen vorragende Kettendrahtenden auf den Endschußdraht des anderen Gewebeendes so aufschieben zu können, daß sie abwechselnd über und unter diesen Endsehußdraht zu liegen kommen, dadurch gekennzeichnet, daß der Endschußdraht, auf den die Kettendrahtenden aufgeschoben werden, schwächer und härter ist als der Schußdraht des übrigen Gewebes und daß die auf diesen Endschußdraht aufgeschobenen Kettendrahtenden auf ihn niedergerollt oder gebügelt werden, worauf dann die beiderseitigen Kettendrahtenden mit ihrem gemeinsamen Endschußdraht in -bekannter Weise hart verlötet oder verschweißt werden.
DEH122550D 1929-07-01 1929-07-19 Verfahren zur Herstellung einer nahtlosen Verbindung der Enden von Metalltuechern fuer Papiermaschinen Expired DE536604C (de)

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