DE135840C - - Google Patents

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DE135840C
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Germany
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DENDAT135840D
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English (en)
Publication of DE135840C publication Critical patent/DE135840C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/66Structural association with auxiliary electric devices influencing the characteristic of, or controlling, the machine, e.g. with impedances or switches
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/06Switches operated by change of speed
    • H01H35/12Switches operated by change of speed operated by reversal of direction of movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der elektrischen Beleuchtung von Eisenbahnfahrzeugen mit Dynamo- und Sammlerbetrieb mufs man dafür Sorge tragen, dafs aus Dynamomaschinen mit wechselnder Drehrichtung (je nach der Fahrrichtung) ein gleichgerichteter Strom erhalten wird.
Nach bekannten Anordnungen wird dies durch einen Polvertauscher erreicht, welcher bei Umkehr der Fahrrichtung durch Reibung mitgenommen und umgestellt wird. Nach anderen wird diese Umstellung des Polvertauschers zwangläufig hervorgebracht, und zwar so, dafs die zwangläufige Verbindung von einer bestimmten Zuggeschwindigkeit ab unter dem Einflufs der Fliehkraft selbstthätig aufgehoben wird. Zu dieser letzteren Gattung von Umschaltvorrichtungen gehört der Erfindungsgegenstand. Er benutzt ein mit der Dynamomaschinenwelle umlaufendes Klinkenschaltwerk, dessen Klinken die Umschaltung besorgen und sich in der Eigenschaft als zweiarmige Hebel mit auf ihre Arme ungleich vorgenommener Massenvertheilung bei einer bestimmten Zuggeschwindigkeit unter dem Einflufs der Fliehkraft von selbst ausrücken. Sie wirken dabei mit zwei Fallen, welche an einem mit dem Polvertauscher (Bürstenhalter oder dergl.) zwangläufig verbundenen verschiebbaren Balken sitzen, in solcher Weise zusammen, dafs für jede Fahrrichtung nur eine dieser Fallen von einer Klinke auf Verschiebung des genannten Balkens vorübergehend beeinflufst, die andere dagegen wirkungslos zurückgeklappt wird.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der vorliegenden selbstthätigen Umschaltvorrichtung, wie sie zweckmäfsig zum Umschalten der Bürsten der Dynamomaschine angewendet werden kann. Fig. ι ist hiervon eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Oberansicht, zur Hälfte im Schnitt.
Auf der Dynamomaschinenwellc α ist ein Klinkenrad b aufgekeilt, das die zwei Paare zweiarmiger Schaltklinken c d trägt. Je zwei entgegengesetzt gerichtete Klinken sind durch eine schwache Spiralfeder e unter einander verbunden. Das eine Klinkenpaar ist im Zustand der Ruhe, das andere im Zustand der Bewegung gezeichnet. Ueber dem Klinkenrad b befindet sich der in den Lagern f wagerecht verschiebbare rechteckige Balken g mit den beiden Fallplättchen h. Dieser Balken g trägt an seinen beiden Enden zwei Mitnehmerstifte z, welche die Schubbewegung des Balkens g mittelst der Hebel k in Form einer Drehbewegung auf die auf den Drehzapfen / sitzenden Bürstenhalter m übertragen. An jedem Bürstenhalterzapfen / befindet sich ein weiterer Hebelarm n, welcher hier mit k ein Stück bildet und an dessen Ende eine Spiralfeder 0 befestigt ist. Das andere Ende dieser Feder ist mit dem Lagergestell des Bürstenhalters verbunden. Jeder Bürstenhalter m trägt zwei von einander isolirte Kohlenbürsten p, so dafs jeder Fahrrichtung ein besonderes Bürstenpaar entspricht.
Beim Stillstand und während der ersten Anfahrzeit ragen die Schaltnasen c der Klinken aus dem Umfang des Klinkenrades hervor, indem die Feder e die hinteren Klinkentheile d auf die Nabe des Klinkenrades drückt. Schon bei der ersten Umdrehung der Welle α greift die Schaltnase c einer Klinke an einer Falle h
des Umstellbalkens g an, schiebt diesen wagerecht vor sich hin und dreht die Zapfen / und mit ihnen die Bürstenhalter m so lange, bis die Schaltnase an der betreffenden Falle h abgelaufen ist. Hierdurch sind die Federn o, deren Mittellinie in der Mittelstellung der Bürstenhalter (Fig. i) die geometrische Achse der Zapfen / senkrecht schneidet, in eine excentrische Lage gegenüber dem Drehzapfen / gebracht worden, so dafs zwei Bürsten p, und zwar die einander diametral gegenüberliegenden,'auf den Collector geprefst werden. Nimmt aber die Umdrehungszahl der Dynamomaschine zu, so gelangt im hinteren, verhältnifsmäfsig massig ausgebildeten Klinkentheile d die Fliehkraft zur Wirkung, welche diejenige in der Schaltnase c und die Spannkraft der Feder e überwindet und bewirkt, dafs sich die Klinke in den ä'ufseren Kreis des Klinkenrades einstellt bezw. aus ihrer Schaltstellung herausbewegt und so nicht mehr mit den Fallen h in Berührung kommen kann. Ein Anschlagstift q verhindert eine weitere Bewegung der Klinken in diesem Sinne.
Nimmt die Zugeschwindigkeit wieder bis zu einer bestimmten Grenze ab und überwindet das Gewicht des hinteren Klinkentheiles d zusammen mit der Spannkraft der Feder e die Fliehkraft, so treten die Schaltnasen c der Klinken wieder aus dem Klinkenrad hervor und die vorgeschobenen Fallen h weichen ihnen aus, die eine, weil sie aufserhalb des Bereichs der Klinken ist, und die andere, weil sie hochgeklappt werden kann.
Derselbe Vorgang spielt sich ab, jedoch im umgekehrten Sinne, wenn das Fahrzeug seine Fahrrichtung umkehrt. Es kommen dann die anderen beiden diametral gegenüberliegenden Bürsten behufs Polvertauschung zur Wirkung.
Die Spiralfedern e sind nicht unbedingt erforderlich. Sie haben vornehmlich den Zweck, bei - etwaigen Verunreinigungen die Klinken sicher in ihre Eingriff- oder Schaltstellung zu bringen.
Die vorliegende Erfindung kann leicht auch in der Weise angewendet werden, dafs sie zur Umstellung von gewöhnlichen Umschaltern mit Schneidcontacten oder von anderen Polvertauschern dienen kann. Sie kann begreiflicherweise auch für solche Polvertauscher Anwendung finden, durch welche, statt der Polvertauschung an den Bürsten oder im Hauptstromkreis, eine solche am Feldmagnet durch Umkehr der Richtung des Erregerstromes herbeigeführt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstthätige Umschaltvorrichtung an Dynamomaschinen zur elektrischen Zugbeleuchtung, deren Antriebsmittel bei Erreichung einer bestimmten Zuggeschwindigkeit selbstthätig aufser Eingriff mit dem Umschalter gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dafs die mit der Dynamovvelle umläufenden zweiarmigen Schaltklinken (c dj, deren Masse mehr in die hinteren Arme (d) verlegt ist, mit zwei am verschiebbaren Umstellbalken (g) des Polvertauschers fm m) sitzenden Fallen (h) in solcher Weise zusammenwirken, dafs für jede Fahrrichtung nur eine dieser Fallen (h) von einer Klinke auf Verschiebung des Balkens (g) beeinflufst, die andere dagegen wirkungslos zurückgeklappt wird, bis die Klinken (c d) bei Erreichung einer bestimmten Zuggeschwindigkeit durch die im hinteren Arme (d) zur Geltung kommende Fliehkraft aus ihrer Schaltstellung herausgerückt werden.
    Hierzu ι 'Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0087190A1 (de) * 1982-02-18 1983-08-31 Skil Nederland B.V. Kommutatormotor und verbesserter Bürstenbau für den Gebrauch in tragbaren Werkzeugmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0087190A1 (de) * 1982-02-18 1983-08-31 Skil Nederland B.V. Kommutatormotor und verbesserter Bürstenbau für den Gebrauch in tragbaren Werkzeugmaschinen

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