DE224985C - - Google Patents
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- DE224985C DE224985C DENDAT224985D DE224985DA DE224985C DE 224985 C DE224985 C DE 224985C DE NDAT224985 D DENDAT224985 D DE NDAT224985D DE 224985D A DE224985D A DE 224985DA DE 224985 C DE224985 C DE 224985C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/14—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
^f ten --
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 224985 -KLASSE 21c. GRUPPE
HUGO GROB in ZURICH.
Es gibt Zugbeleuchtungssysteme, bei welchen zwei Sammlerbatterien verwendet werden, von
denen während der Fahrt jeweils die eine aufgeladen wird. Damit beide Batterien zur
Ladung gelangen, ist es nötig, ihre Rollen von Zeit zu Zeit zu vertauschen. Dies kann
beispielsweise gelegentlich des Fahrtrichtungswechsels geschehen oder noch besser nach
jedem Halt.
ίο Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun
auf einen Apparat, welcher bei Überschreitung einer gewissen Zuggeschwindigkeit die nötigen
Umschaltungen zwischen der Dynamomaschine, den Batterien und den Lampen vornimmt
und dabei gleichzeitig die beiden Batterien miteinander vertauscht.
Ferner besorgt dieser Apparat noch die Polumschaltung, die ein Fahrtrichtungswechsel
nötig macht. Die Fig. 1 bis 5 stellen beispielsweise Ausführungsformen eines solchen
Apparates dar.
W ist eine von der Wagenachse aus direkt oder indirekt angetriebene, langsam laufende
Welle, auf welcher ein Fliehkraftregler R eine Exzenterhülse H samt Exzenter E1 verschiebt
und letzteres dadurch in den Bereich entweder der Rolle T1 des Armes A oder der Rolle r,
des Armes B des zweiarmigen Hebels A-B bringt (Fig. 2), durch dessen Drehung die
Schaltwelle s umgestellt wird. Die untere (gezeichnete) Stellung des Hebels A-B entspricht
dem Stillstand des Zuges. Sobald die Arbeitsgeschwindigkeit des Reglers vom Zug
erreicht ist, öffnen sich die Gewichte g, das Exzenter verschiebt sich nach links und gerät
in den Bereich der Rolle r2 des Hebels B
und hebt diesen in die Höhe. Sinkt die Geschwindigkeit der Welle W wieder unter ein
gewisses Maß, so geht das Exzenter wieder in seine rechte Endlage zurück und drückt durch
die Rolle Y1 den Hebel A-B wieder hinunter.
Das Öffnen bzw. Schließen des Fliehkraftreglers R hat eine annähernd geradlinige Verschiebung
des Hebelendpunktes / (Fig. 2) zur Folge, welche in eine abwechselnd nach beiden
Richtungen gehende Drehbewegung der Schaltwelle 5 umgesetzt werden soll. Die Grundlage, auf der der Vertauschungsmechanismus
beruht, soll zunächst an folgendem, in Fig. 3 enthaltenen Ausführungsbeispiel erläutert
werden. ■
S ist die Welle, auf der die nicht gezeichneten Kontaktscheiben für die Schaltung des
Lampenstromkreises und der Batterien sitzen. Die beiden von oben kommenden Stangen L1
und L2 sind mit dem Umschalthebel B verbunden gedacht, so daß die Stangen L beim
öffnen der Gewichte des Fliehkraftreglers nach abwärts gedrückt werden. Hierbei drehen
sich die beiden auf der Achse S losen Hebei
M1 und M2 in verschiedenem Drehsinn
um diese. Die Schalt welle S hat eine vierkantige verdickte Stelle IV, in welcher ein
vertikal nach oben gehender Bolzen O befestigt
ist. Auf diesen Bolzen aufgesteckt und um ihn lose drehbar ist ein Kupplungsstück P, das in seinen beiden Endstellungen
entweder in den gabelförmigen Ansatz Q1 des
Hebels M1 oder in den Ansatz Q2 des Hebels
M2 eingreifen kann und so entweder den
einen oder den anderen Hebel M mit der Schaltwelle S fest kuppelt. Die Stellung, welche
das Kupplungsstück P einzunehmen bestrebt ist, wird bestimmt durch die Federn T, welche
an einem Lappen U des Kupplungsstückes P angreifen, und deren andere Stützpunkte an
einem auch um den Zapfen 0 drehbaren Federträger V liegen. Durch die Einkerbungen
Y1 und Y2 und durch die zurückfedernd
ίο auf der Achse gelagerte Arretierrolle X wird
der Federträger V in seinen beiden Endstellungen festgehalten.
Nimmt man an, der Fliehkraftregler öffne sich, d. h. er schwinge seine Gewichte aus
und schiebe dabei die beiden Stangen L1 und L2 nach unten, dann wird sich der nicht gekuppelte
Hebel Af2 um die Schaltwelle 5 lose nach rechts herum drehen, während diese
letztere durch Vermittlung des in den Ansatz Q1 des Hebels M1 eingreifenden Kupplungsstückes
P nach links gedreht wird. Im Verlaufe dieser Drehung stößt der Federträger
V an den fest angeordneten Körper Z1
an und kann sich nicht weiterdrehen, während die Welle S jedoch ihre Drehung fortsetzt.
Dadurch wird der Federträger V um den Zapfen 0 der Welle S gedreht und so weit seitlich
nach rechts verschoben, bis die Arretierrolle X in die linke Kerbe Y1 einspringt. Die
auf V befindlichen Stützpunkte der Federn T haben sich ebenfalls dabei verschoben, und
die linke Feder ist so gedrückt und die rechte gezogen, daß sie auch den Lappen U und
damit das Kupplungsstück P zu drehen versuchen. Dieses letztere kann jedoch dem Impuls
nicht folgen, denn ein an ihm angebrachter Lappen α gleitet in dieser tiefen
Lage des Kupplungsstückes an einem festen Bleche b. Erst nach dem Schließen, d. h.
Zusammenfallen der Gewichte des Fliehkraft-'
reglers, nachdem also das Kupplungsstück P durch Einwirkung des Exzenters E1 auf den
Arm A wieder in die wagerechte Lage gekommen ist, ist diesem dadurch die Möglichkeit
geboten, dem Druck der Federn T zu folgen, daß das Blech b an der entsprechenden
Stelle eine Durchlaßöffnung h für den Lappen α des Kupplungsstückes besitzt. In
dieser Stellung findet das Kupplungsstück P aber auch die andere Gabel Q2 am richtigen
Ort, um von dieser aufgenommen zu werden. Bei Bewegung dieses Hebels M2 wird dann
der Lappen α auf der anderen (dem Beschauer zugewandten) Seite des Bleches C entlanggleiten.
Sobald nun die Stangen L durch den Zentrifugalregulator das zweite Mal nach unten
gedrückt werden, dreht sich die Welle S zufolge der Kupplung P, Q2, M2 nach rechts,
wodurch der Federträger V am Körper Z2 anstößt und sich dadurch in seine linke Endlage
(Einspringen der Rolle X in die Kerbe Y2) verschiebt, um beim nächsten Halt vermittels
seiner Federn T das Kupplungsstück P wieder
in die Gabel Q1 des Hebels M1 einzudrücken,
und so geht das Spiel weiter.
Durch den beschriebenen Kupplungsmechanismus wird also tatsächlich erreicht, daß die
Schaltwelle S durch den Zentrifugalregulator nach jedem Halt das eine Mal nach links,
das andere Mal nach rechts umgelegt wird und die entsprechenden Schaltungen der Batterien
und Lampen vorgenommen werden.
Ein anderes Ausführungsbeispiel eines Umschalters nach der in Fig. 3 enthaltenen Grundidee
ist in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellt. Die Wirkungsweise dieses Umschalters ist folgende:
Durch das öffnen der Schwunggewichte g (Fig. 1) kommen die Exzenter E1
und E2, die hier eine Schaltung in zwei Stufen bewirken (Fig. i und 2), in den Bereich
der Rolle r2 und schieben dadurch den Hebel B mit seinem Endpunkt / in die Höhe
(Fig. 2). Durch die Stangen L werden dann die beiden Hebel M1 und M2 in entgegengesetzter
Richtung um die Schaltwelle S gedreht (Fig. 2 und 1). Genau wie im Beispiel von
Fig. 3 ist nun der eine der beiden Hebel M (in Fig. 4 M2) vermittels des Kupplungsstückes P, das auf einen mit der Schaltwelle S
fest verbundenen Drehzapfen O lose drehbar aufgesteckt ist, mit der Schaltwelle fest gekuppelt.
.Welcher der beiden Hebel M mit der Schaltwelle gekuppelt ist, hängt von der Stellung
des Kupplungsstückes P ab, und was für eine Stellung dieses Kupplungsstück P einzunehmen
bestrebt ist, wird vom Wirkungssinn zweier Federn T bedingt. In der Lage, in
der die Federn T in Fig. 4 gezeichnet sind, wird das Kupplungsstück P in die Gabel des
Hebels M2 hineingedrückt. Der Drehsinn, den die Kippspannfedern T dem Kupplungsstück P erteilen, hängt augenscheinlich von
der Stellung des Federträgers V ab, an dessen Bolzen i die Federn T befestigt sind. Der
Federträger V ist gleich wie das Kupplungsstück P um den Bolzen 0 drehbar, der an
einer vierkantigen Stelle der Schaltwelle S in letztere fest eingefügt ist, und besitzt einen
Stiel k, der auf dem Rand eines besonders geformten festen Blechstückes / (Fig. 4 und 2)
aufliegt.
Betrachte man die in Fig. 4 gezeichnete Ausgangsstellung. Die Schaltwelle 5 ist mit
dem Hebel M2 gekuppelt. Sobald das Exzenter die Schubstangen L hebt, dreht sich
die Schaltwelle in dem Sinne, daß die über ihr liegende Hälfte des Federträgers V sich
vom Beschauer fort- und die untere Hälfte sich auf den Beschauer zu bewegt (in Fig. 2
entgegengesetzt dem Uhrzeiger). Da der Stiel k
an dem oberhalb der Welle gezeichneten Teile des Blechrandes I anliegt, so tritt mit der
Drehung der Schaltwelle S gleichzeitig eine Drehung des Federträgers V entgegen der
Uhrzeigerbewegung um seinen Bolzen c auf (im Sinne des Pfeiles in Fig. 4), welche so
weit führt, daß der Stiel k parallel zur Achse der Welle S zu liegen kommt und die Achsen
der beiden Federn T in ihrer Verlängerung zusammenfallen. In dieser Lage sind die
Federn in einem labilen Zustand. Kaum hat sich indessen die Drehung noch etwas weiter
fortgesetzt, so schnappt der Federträger V unter Wirkung der Kippspannfedern T in
seine andere Endlage um, welche durch das Anstoßen der vorstehenden Bolzen i an den
Vierkantflächen der Welle 5 bestimmt wird. In dieser neuen Endlage liegen · nun die Fedem
T so, daß sie das Kupplungsstück P im Sinne der Uhrzeigerbewegung herumzudrehen
und P in Eingriff mit Q1 zu bringen suchen.
An dieser Bewegung wird aber das Kupplungsstück P jedoch vorläufig dadurch verhindert,
daß ein an ihm angebrachter Lappen a. sich gegen die rechte Seite des unter der Achse
gezeichneten Führungsblechbogens b (Fig. 4) anlegt und an ihm entlanggleitet. Beim
Schließen der Schwunggewichte g und beim Wiederhinabziehen der Schubstangen L bleibt
also die Kupplung P, Q2, M2 noch bestehen,
und die Schaltwelle S wird deshalb wieder in ihre Mittelstellung zurückgeführt. Sobald
diese erreicht ist, kommt aber der Lappen a des Kupplungsstückes P vor die Öffnung h
des Bleches 5 (Fig. 2), und nun kann das Kupplungsstück P dem Federdruck T folgen
und in seine andere Grenzlage übergehen, wobei es die Gabel Q2 des Hebels M2 verläßt
und in die Gabel Q1 des Hebels M1 eingreift
und so den letzteren mit der Schaltwelle 5 kuppelt. Beim nächstmaligen Öffnen der
Schwunggewichte wird nun die Schaltwelle in der entgegengesetzten Richtung gedreht, worauf
sich dann der Kupplungswechsel im anderen Sinne vollzieht. In der geschilderten Weise
setzt sich dann das Spiel nach jedem Halt des Zeigers fort.
Dieses Ausführungsbeispiel ist im Prinzip genau demjenigen der Fig. 3 und unterscheidet
sich von ihm nur durch die andere Form des Federträgers V und die andere Anordnung
der Angriffspunkte der Federn T. Während die Federn T in Fig. 3 abwechselnd auf Zug
und Druck beansprucht werden und ihr Federträger V nach seiner Verschiebung, durch
die Arretiervorrichtung x, y vor dem Zurückgleiten bewahrt werden muß, ist im *\usführungsbeispiel
nach den Fig. 4, 2 und 1 der Federträger so angeordnet, daß seine Federn T
stets nur auf Druck beansprucht werden und er durch diese selbst in seine Endstellung gepreßt
wird.
Im Augenblick des Kraftrichtungswechsels der Federn T auf das Kupplungsstück P liegen
alle vier Federendpunkte und der gemeinsame Drehpunkt O des KupplungsstückesP
und des Federträgers "V in einer geraden Linie.
Die zweite Funktion, die der Apparat auszuführen hat, besteht darin, daß beim Wechseln
der Fahrtrichtung die Pole des Generators oder diejenigen der Erregerwicklung miteinander
vertauscht werden. Die diesbezügliche Vertauschungsanordnung kennzeichnet sich erstens durch die Art und Weise, wie
die Umstellung der Vertauschungsbürsten unter Vermeidung von schneller Abnutzung der
Mitnehmerteile erfolgt, und durch die angewandten Mittel, um den umzustellenden Hebel
in seiner Endlage zu verriegeln.
Der Mechanismus ist folgender:
Der aus möglichst leichtem Metall bestehende Hebel m (Fig. 1 und 5) trägt oben die zur
Stromumkehrung nötigen Bürsten η des betreffenden Stromkreises, ist unten um den
Bolzen φ drehbar und wird in seiner Drehbewegung durch die beiden Anschläge q und
den kleinen Zapfen s begrenzt. Im Bürstenträger m ist eine Pfanne 0 angebracht, in go
welcher ein Zapfen t (Fig. 1), z. B. aus Kohle,
durch eine Feder u nach außen gedrückt wird. Nun trägt das eine Ende der durch den Fliehkraftregler
zu verschiebenden Exzenterhülse Ή. eine Scheibe v, die bei geschlossenen Regulatorgewichten
g den Zapfen t in die Pfanne 0 hineindrückt. Infolge der Reibung zwischen
dem Zapfen t und der Scheibe ν wird dann der um den Bolzen φ drehbare Bürsten träger
m je nach der Fahrtrichtung in eine der iOo
beiden durch die Anschläge q bedingten Endstellungen mitgenommen, in welcher die
Bürsten η mit den Kontaktbahnen w auf der Planscheibe χ, nachdem sich letztere gedreht
hat, die der Fahrtrichtung entsprechende Pol-Verbindung herstellen. Bei stillstehendem
Zug befindet sich die Schaltwelle S samt Planscheibe χ in der Mittelstellung, in welcher
Lage die Bürsten η einer Vertiefung y der Planscheibe χ gegenüberstehen und infolge- u„
dessen nach den Seiten frei verschiebbar sind.
Behufs Verriegelung des Bürstenträgers m in seinen beiden Endstellungen ist in einem
im Räume fest angebrachten Körper ζ eine Bohrung c vorhanden, in welcher durch Federkraft
ein Bolzen d nach außen gedrückt wird. Das vordere verdünnte Ende dieses Bolzens d ragt durch eine besonders geformte
(Fig. 5) Öffnung e des Bürsten trägers m hindurch und wird wie die Kohle t durch die
Scheibe υ zurückgedrückt, wenn sich die Regulatorhülse
rechts befindet. Die öffnung e des Bürstenträgers m besteht aus zwei nebeneinanderliegenden
runden Löchern, welche durch eine schmale Öffnung miteinander in Verbindung
stehen. Diese öffnung ist gerade so breit, daß das verdünnte Ende des Bolzens d
darin Platz hat, jedoch nicht breit genug, um auch den dickeren Teil passieren zu lassen.
ίο Die Durchmesser der beiden Löcher dagegen
reichen hin, um auch den dickeren Teil des Bolzens d aufzunehmen. Solange der Regulator
geschlossen ist, reicht nur das dünne Ende von d in die Öffnung e des Bürstenträgers
m, und ist infolgedessen' der Bürstenträger
nach beiden Seiten frei beweglich. Wenn sich nun der Zug in irgendeiner Fahrtrichtung
in Bewegung setzt, dreht sich die langsam laufende Vorgelegewelle W, auf der
der Regulator sitzt, ebenfalls im entsprechenden Sinne und nimmt durch Reibung zwischen
der Kohle t und der Scheibe ν den Bürstenträger m in die betreffende Endstellung mit.
Sobald die Umschaltgeschwindigkeit erreicht ist, zieht sich die Scheibe υ zurück, und bevor
sie die Kohle t verlassen hat, ist der dickere Teil des Bolzens d in das jeweilig vor
ihm stehende eine Loch der Öffnung e eingedrungen, und damit ist der Bürstenträger
gegen jede seitliche Bewegung verriegelt. Es ist einleuchtend, daß bei dieser Anordnung
die Abnutzung sowohl der Mitnehmerkohle t als auch des Bolzens d außerordentlich gering
sein wird, weil im normalen Lauf sich die Scheibe ν so weit zurückgezogen hat, daß
zwischen ihm und den beiden Bolzen i und d keinerlei Berührung und Reibung mehr vorhanden
ist.
Claims (5)
- Patent-An Sprüche:i. Umschaltvorrichtung für Stromkreise von Zugbeleuchtungsanlagen mit Antrieb des Stromerzeugers von der Fährzeugachse, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Schältkörper für die verschiedenen Stromkreise tragende Welle (SJ durch abwechselnden Eingriff eines um einen Zapfen (O) der Welle (SJ drehbaren Kupplungsstückes (P) mit einem von zwei um die Welle (S) mittels Fliehkraftregler (R) und Exzenteranordnung (H, E1, r2 bzw. Y1) drehbaren Hebeln (M und M2) abwechselnd mit diesen gekuppelt wird, wobei das Kupplungsstück (PJ unter dem Einfluß zweier einerseits an einem Lappen (UJ des Kupplungsstückes (P) angreifenden, andererseits gegen einen ebenfalls um den Zapfen (O) der Welle (S) drehbaren, in seinen Endstellungen durch Arretierungen (x, J1 bzw. x, y-2) gehaltenen Federträger (V) gestützten Federn (T) zufolge einer Arretierungsvorrichtung (a, b, h) nur in seiner Mittellage von einer Kupplungsstellung in die andere übergeführt wird.
- 2. Vereinigte Umschalt- und Polwechsei Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwelle (S) eine Kontaktscheibe (X) mit Wechselkontakten (W) trägt, mit der ein ebenfalls von dem Fliehkraftregler (RJ und der Exzenterhülse (H) verstellbarer Träger (m) mit Bürsten (n) für die umzupolarisierenden Stromkreise zusammenarbeitet.
- 3. Vereinigte Umschält- und Pol wechselvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterhülse (H) eine Scheibe Yi^ trägt, die bei Ruhe und im Anfang der Bewegung des Fliehkraftreglers (R) gegen ein im Bürstenträger (m) federnd gelagertes Preßstück (t) drückt und dadurch je nach der Dynamomaschinendrehrichtung den Bürstenträger in eine seiner durch Anschläge (q, sj bestimmten Endlagen mitnimmt, worauf die Exzenterscheibe (ν) bei der für die Umschaltung der Welle (S) bestimmten Geschwindigkeit des Fliehkraftreglers (R) zwecks Verminderung der Abnutzung das Preßstück (t) verläßt und bei der jetzt erfolgenden Drehung der. Schaltwelle (S) die Umstellung der Wechselkontakte (W) und damit die jeweilig richtige Polschaltung der Dynamomaschine erfolgt.
- 4. Vereinigte Umschalt- und Polwechselvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Fliehkraftregler (R) ein im Raum feststehender und federnd gelagerter Verriegelungskörper (d) derart beeinflußt wird, daß der Verriegelungskörper (d) bei Ruhe und im Anfang der Bewegung des Fliehkraftreglers (R) den Bürstenträger (mj zwischen seinen Anschlägen (q) frei beweglich läßt, bei der für die Umschaltung bestimmten Geschwindigkeit des Fliehkraftreglers hingegen den Bürstenträger (mj in derjenigen Endstellung festhält, in der er sich jeweilig befindet.
- 5. Vereinigte Umschalt- und Polwechselvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungskörper aus einem in einer Bohrung (c) eines festen Gehäuses (Z) federnd verschiebbaren, vorn mit einem zylindrischen Ansatz kleineren Durchmessers versehenen Bolzen' (d) besteht, der mit zwei durch Schlitz verbundenen Löchern (e) des Bürstenträgers (m) unter Einfluß der Exzenterscheibe (υ) derartig zusammenarbeitet, daß bei Ruhe und im Anfang der Bewegung des Fliehkraftreglers die Exzenterscheibe(υ) den Bolzen (d) so weit in seine Bohrung (c) zurückdrückt, daß nur der Ansatz kleineren Durchmessers des Bolzens, der den Verbindungsschlitz passieren kann und daher eine seitliche Verschiebung des Bürstenträgers nicht hindert, in den Träger hineinragt, daß aber bei der für die Umschaltung bestimmten Geschwindigkeit des Fliehkraftreglers (R) unter Zurücktritt der Exzenterscheibe (v) der dickere nicht durch den Verbindungsschlitz der Löcher führbare Teil des Bolzens (d) in eines der beiden die Endstellungen des Bürstenträgers festlegenden Löcher desselben eintritt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224985C true DE224985C (de) |
Family
ID=485672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT224985D Active DE224985C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224985C (de) |
-
0
- DE DENDAT224985D patent/DE224985C/de active Active
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