DE894795C - Bei UEberlast ausloesende Verbindung zur Kraftuebertragung - Google Patents

Bei UEberlast ausloesende Verbindung zur Kraftuebertragung

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DE894795C
DE894795C DEP26841A DEP0026841A DE894795C DE 894795 C DE894795 C DE 894795C DE P26841 A DEP26841 A DE P26841A DE P0026841 A DEP0026841 A DE P0026841A DE 894795 C DE894795 C DE 894795C
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DE
Germany
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overload
connection
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event
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Expired
Application number
DEP26841A
Other languages
English (en)
Inventor
Jacob Marinus Unk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/20Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure
    • F16D43/202Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type
    • F16D43/2028Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type with at least one part moving radially between engagement and disengagement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Bei Uberlast auslösende Verbindung zur Kraftübertragung Die Erfindung befaßt sich. mit einer bei überlast auslösenden Verbindung zur Kraftübertragung, die aus einer elastischen und einer durch diese bei Überlast gelösten ein- und ausrückbaren formschlüssigen Verbindung besteht, bei der eine Hälfte der Iormschlüssigen Verbindung die Antriebsseite, eine Hälfte der elastischen Verbindung die Abtriebsseite bildet und die beiden anderen Hälften der Verbindungen zu einem Zwischenglied miteinander vereinigt sind, zwischen welchem und einem #Gestellteil ein Freilaufgesperre od..dgl. angeordnet Ist; diese Ausbildung gestattet, daß beim Entspannen der elastischen Verbindung aus der Überlaststellung die formschlüssige Verbindung wieder eingerückt wird. Eine derartige Verbindung ist beispielsweise in der französi:schen Patentsc,hrift 903 o72 beschrieben. Verbindungen Ader erwähnten Art werden mit Vorteil zum automatischen Überlastungsschtitz von Maschinen usw. verwendet. Als weitere Anwendungsmöglichkeit derartiger Verbindungen sei insbesondere der Antrieb einer mittels selektiv zu betätigender Sperrklinken in vorher bestimmten Lagen arretierbaren Welle eines Abstimmittels einer Radiosende- Moder -empfangsvorrichtung erwähnt.
  • Mittels; der erfindungsgemäßen Verhindungkann beim Ein- und Ausschalten ein dazu bestimmtes Organ eine Bewegung ausführen, die zu den verschiedensten Steuerzwecken benutzt werden kann. Erfindungsgemäß ist die bei überlast auslösende Verbindung zur Kraftü.bertragung gekennzeichnet durch ein entgegen der Spannung einer Feder be.-schränkt b#ewegbares Widerlager des Freilaufgesperres zur Betätigung einer Steuervorrichtung, vorzugs-weise zur Steuerung des Antriebsmotors, bei Uberlast der Abtriebsseiite.
  • Die beschränkte Bewegbarkeit des Gesperrewiderlagers im Gestell erfolgt nach der Erfindung vorzugs-weise durch Anschläge und einen zwischen diese passenden Nocken.
  • Die Bewegung des Gesperrewiderlagers bei überlastung und das Aufheben derselben kann zur Betätigung einer oder mehrerer elektrischer Kontakteinrichtungen benutzt werden. Dabei können entsprechend dem Zweck in diesen Kontakteinrichtungen sowohl Schließkontakte als auch Unterbrechungskontakte verwendet werden. Die Kontakte-inrichtungen können z. B. zur Steuerung von Signaleinrichtungen oder zum Steuern der Antriebseinrichtung derEingangswellederVorrichtung nach der Erfindung verwendet werden.
  • Neben elektrischen Kontakteinrichtungen können durch die Bewegung,des Gesperrewiderlagers -auch andere Teile -.gesteuert werden, z. B. mechanische Signaleinrichtungen, Zähleinrichtungen,Regelungseinrichtungen, hydraulische Steueranlagen usw.
  • Die Erfindung wird näher erläutert an Hand der Zeichnung, in der Fig. i eine als Wellenkupplung ausgebildete Ausführungsform der neuen Einrichtung darstellt, .während in den Fig.:2 bis 5 die Wilikungsweise der in Eig. i abgebildeten Vorrichtung schematisch veranschaulicht ist.
  • Umdie TrägerweLle 1 der in Fig. i dargestellten Wellenkupplung sind die Antriebsseite?- mit dem fest mit ihr verbundenen Zahnrad 3, das Zwischenglied4, das die Abtriebsseite bildende schalenförmike Rad 5 und das Gehäuse 6 f rei drehbar. Der Deutlichkeit halber ist die Antriebsseite 2 igesond#ert dargestellt. Das Zwischenglied4 ist mit dem Zahnrad3 mittels einer Sperriklinke gekuppelt, die um den vom Zwischenglied getragenen Stift 7 drehbar ist. Die Sperrklinke besteht aus einem Klinkenhebel 8 und einer von diesem getragenen Rolleg. Der Klinkenhebel ist rillenförmig ausgebildet. Die, Rolle 9 wird -auf die Kanten,der Seitenwände des Klin-kenhebelis gedrückt, und der mittlere Teil der Rolle 9 arbeitet mit dern Zahnrad 3 zusammen. Die Enden der Rolle 9 werden von der am Klinkenhebel befestigten Feder io gefaßt. Das Zwischenglied 4 iSt mit dem Rad 5 mittels der stetig unter Spannung, stehenden Feder ii gekuppelt, von der das eine En-de um den Stift 7 geschlagen, ist und das andere Ende vom Stift 12 festgehalten wird, der im Boden des Randes 5 befestigt ist. Im Rad 5 ist eine Öffnung 13 vorgesehen, durch die der Stift 7 hindurchragt; diese Öffnung gestattet eine relative Drehung zwischen dem Zwischenglied 4 und der Abtriebsseite 5, wohe-i die Feder i i weiter gespannt wird. Vollständige Entspannung wird verhindert, in-dem der Stift 7 vom nicht dargestellten Rand der öffnung i i gesperrt wird, Das Zwischenglied 4 ist am Umfang mit einer Anzahl Aussparungen versehen, die je eine Klemmrolle 14 enthalten. Diese l#,'-lemmrolleii arbeiten als eine nur in einer einzigen Drehrichtung wirksame Kupplung zwischen dem Zwischenglied4 und dem dieses Zwischenglied umgreifen-den Rand des Geliäuses 6. Mit dein Gehäuse 6 ist der Nocken 15 fest verbunden, der in die Aussparung r6 :der fest angeordneten Platte 17 greift, -in welcher die Welle i gehaltert ist. Eine Bewegung des Gehäu-ses 6 um die Welle i ist infolgedessen, nur über eine Hublänge möglich, die durch das Zusammenarbeiten des Nockens 15 mit den Rändern der Aussparung 16 bestimmt wird. Mit dem Gehätise 6 ist außerdem der Arm 1,8 verbunden, dessen Ende- mit einer der Kontaktfedern der elektrischen Kontakteinrichtung ig zusammenarbeitet.
  • Die Abtrielbsseite.5 enthält einen die Trägerwelle i umgebenden Draht oder eine Bandfeder:2o, deren Enden sich in radialer Richtung erstrecken; der restliche Teil ist in dein auf der Abtriebsseite 5 vorgesehenen Holilrand 211 untergebracht. Die freien Enden der Feder 2o arbeiten mit den Rändern einer der in den Seitenwünden des Klinkenhehels 8 vorgesehenen Öffnungen 22 in der im folgenden näher erläuterten Weise zusammen.
  • Zur Erläuterung der Wirkungsweise der Vorrichtung ist diese in Eig.:2 bis 5 schematisch dargesteHt, wobei der Deutlichkeit halber vorausgesetzt ist, daß die verschiedenen Teile der Vorrichtung eine Schiebebewegung statt einer Drehbewegungvollführen. Das der Erfindung zugrunde liegende Prinzip wird hierdurch nicht geändert. Dagegen ist- im folgenden von Momenten die Rede, wenn im Zusammenhang mit der gedachten Schiebebewegung bes,ser von Kräften gesprochen werden könnte, um die Anwendbarkeit auf die Drehbewegung,deutlich in Erscheinung treten zu Imsen. Die mit den Teilen der in - Fig. i dargestellten -Vorrichtung übereinstimmenden Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. - In der 4n Fig.:2 abgebildeten Lage, die mitderjenigen nach Fig. i übereinstimmt, steht die Sperrklinke 8 mit dem Zahnrad 3 im Eingriff. Bei Bewegung der Antriehsseite 2 in der -,durch den Pfeil P angedeuteten Richtung wird das Zwischenglie.d4 mitgenommen, das seine Bewegung durch Vermittlung der Feder i i auf die Abtriebsseite _# überträgt. Der Klinkenhebel 8 mit der Rolle 9 wird dabei vom Druck des linken freien En-des der Feder 2o auf den Rand der Offnung:22, zum Zusammenarbeiten mit dem Zuhnrad 3 gezwungen. Der Boden der Aussparungenini Rande des, Zwischengliedes 4, indenen eirili die Klemmrolle 14 befindet, j verläuft derart, daß in der betrachteten Bewegungsrichtung das Zwischenglied nicht mit dem Gehäu,se 6 gekuppelt ist. Die noch bestehende Reibung bewirkt, daß das Gehäuse #sIch in der äußersten linken Lage befindet, die es im Zusammenhang mit dein Anstoßen des Nockens 15 gegen den Rand, der Aussparung 16 einnehmen kann. In dieser Lage des Gehäuses 6 ist die Kontakteinrichtung ig geschlossen. Von dem links in Fig. --> dargestellten Anschlag zwischen dem Zwi.schengl,i-e-d'# und dcr Abtriebsseite 5, der in seiner Wirkung mit dem Anstoßen des Stiftes 7 gegen den Rand der Öffnung 13 übereinstimmt, wird -,die Fe#derii stetig vorgespannt. Solange das Antriebsmoment kleiner als das von der Federvorspannung ausgeübte Moment bleibt, ändert sich die gegenseitige Lage des Zwischengliedes 4 und der Abtriebsseite 5 nicht. Tritt aber Überlastung oder Sperrung der Abtriehsseite auf, so wird das Zwischenglied 4 den Anschlag auf der Abtriebsseiite verlassen und die Feder i i weiter gestreckt werden. Während das Zwischenglied noch von der Antriebsseite:2 getrieben wird, bleibt die Abtriebsiseite 5 gegenüber dem Zwischenglied zurück. Dabei verstellt sich der Angriffspunkt der von der Feder 2o auf die Sperrklinke 8 ausgeübten Kraft, und zugleich kehrt diese Kraft ihre Richtung um, da, wie aus Fig. 3 ersichtlichlst, durch die relative Bewegung Ües Zwischengliedes und der Abtriebsseite jetzt das rechte freie Ende der Feder2o mit dem Klinkenhebel in Berührung kommt. Die Feder2o versucht dabei, die Sperrklinke zu heben, was aber wegen des Zahndruckes des Zahnrades 3 auf die- Rolle 9 nicht gelingt. Der Antrieb des Zwischengliedes bleibt noch bestehen, wodurch die relative Verstellung des Zwischengliedes und Ader Abtriebs#s-eite5 vergrößert wird, bis auch das andere Ende der Feder 2o einen Druck auf den Klinkenhebel ausübt (Fig. 4). Dies hat zur Folge, daß beim weiteren Antrieb dps Zwischengliedes. der Druck auf den Klinkenhebel zur Hehung der Sperrklinke hinreichend wird; beim Heben bewegt sich die Rolle 9 sowohl über die Flanke des dagegen drückenden Zahnes des Zahnrades 3 als auch über die gekrümmte Ablaufbahn 23 des Klinkenhebels 8, bis die. Verbindung zwischen dem Zwischenglied und der Antriebsseite 2 vollkommen gestört ist. Das nicht weiter angetriebene Zwischenglied erfährt von der gestreckten Fe#derii ein Moment, das das Glied abbremst. Sobald aber dieses eine Zurückbewe-"un,g des Zwischengliedes zur Folge hat, läuft die Klemmrollei4 zwischen dem Zwischenglied und dem Innenrand des Gehäuses,6 fest, wodurch das Gehäuse zwangsläufig der Rückbewegung des Zwischen,gliedes folgt. Dies ist möglioh, da sich der Nockeni5 in der Aussparung16 verstellen kann, aber nicht weiter als bis er von der rechten Wand der Aussparung gebremst wird. In diesem Augenblick wird die Rückbewegung des Gehäuses 6 und infolgedessendes durch die Klemmrolle 14 mit ihm gekuppelten Zwischengliedes 4 abgestoppt. Die dann eingenommene Lage ist in Fig. 5 abgebildet. Wenn bei dieser Sperrung des Rücklaufs des Zwischengliedes die gestreckte Feder i i nicht durch Bewegung der Abtriebsseite 5 in der ursprünglichen Bewegungsrichtung ihre ursprüngliche Länge erlangt, bleibt die Abtriebsseite 5 einer von der Feder i i herrührenden, Triebkraftunterworfen. Die Sperrklinke 8 bleibt in der gehobenen Lage, da beim Rücklauf des Zwischengliedes zwar der Druck des linken Endes der Feder 2o auf den Rand des Sperrarmes 8 unterbleibt, das rechte Ende dieser Feder jedoch _eine hinreichende Kraft hat, um den Klinkenhehel aufgeklappt zu halten. Die Rolle 9 ist nach Freigabe des Zahnrades 3 durch, die in Fig. i dargestellte Feder io in ihre ursprüngliche Lage in bezug auf den Klinkenhe,bel 8 zurückgeführt worden.
  • Bei -der Bewegung des Gehäuses 6 nach Betätigung der Klemmrolle 14 ist der Kontakt zwischen den. Kontal,-tfedern der elektrischen Kontakteinrichtung ig unterbrochen, da der mit dem Gehäuse 6 verbundene Arm 18 eine dieser Federn mitgenommen hat. Da das Zwischenglied und die Antriebsseite:2 nicht weiter gekuppelt sind, kann letztere sich vollkommen frei weiterbewegen. Der geschilderte Zustand bleibt bestehen, solange die Arretierung oder Überlastung der Abtriebsseite 5 f ortwährt.
  • Wenn das Belastungsmoment abnimmt, so daß es geringer wird als das von der Feder i i auf die Abtriebsseite ausgeübte Moment, erfolgt abermals eine relative Verstellung des Zwischengliedes 4 und der Abtriebsseite 5, jetzt aber in dem Sinne, daß die Abtriebsseite 5 durch die Feder ii sozusagen angezogen wird. Bei dieser Verstellung der Abtriebsseite5 ändert schließlich die Kraft der Fe-der:2o auf den Klinkenhebe18 ihren Angriffspunkt und auch ihr Vorzeichen, wodurch die Sperrklinke, mit !der Rolle zwischen die Zähne des Zahnrades gedrückt -und demnach die Verbindung zwischen der Antriebsseite:2 und dem Zwischenglied 4 wiederhergestellt wird. Die Feder ii hat sich entspannt, bis das Zwischenglied4 und die Abtriebsseite5 mittels des vorerwähnten Ansählages wieder in direkte Berührung gekommen sind, wodurch :die in Fig.2 dargestellte Lage wieder eingenommen wird. Die Spannung der Feder ii beeinflußt jetzt nicht weiter die Klemmrollenkupplun#g zwischen dem Zwischenglied4 und dem Gehäuse6, so daß bereits eine geringe Kraftwirkung hinreichend ist, um letzteres in seine Ausgangslage zu führen, in der der Nocken 15 gegen die linke Wand der Aussparung 16 anliegt.
  • Meist ist dazu bereits die mit dem Arm 18 zusalunienarbeitende Kontaktfeder der Kontakteinrichtung ig imstande, in anderen Fällen kann zu diesem Zweck eine besondere Feder angeordnet werden. Die Bewegung des, Gehäuses 6 nach links hat zur Folge, daß die Kontakteinrichtung ig geschlossen wird und die Einrichtung ganz in den vor Auftreten der Überlastung bestehenden Umständen verkehrt.
  • Die Kontakte-inrichtung ig kann zur Antriebsregelung der Welle 2, verwendet wer-den. Zu diesem Zweck wird beim Antrieb der Welle:2 mittels eines Elektr,omotors die Kontakteinrichtung ig in die Zufuhrleitung des Motors aufgenommen. Da bei Überlastung der Abtriebsseite 5 nicht nur deren Verbindung mit der Antriebsseite:2 gestört wird, sondern infolgedessen auch der Kontakt der Kontakteinrichtung ig geöffnet wird, wird die Energiezufuhr des Motors bei Überlastung der Albtriebs-Seite gesperrt, und der Motor kann frei auslaufen. Wenn die Überlastung 4er Abtriebsseite aufhört, wird die Verhindung zwischen Antriebsseite und Abtriebsseite der Vorrichtung wiederhergestellt, zugleich der Kontakt der Kontakteinrichtung ig geschtlossen und infolgedessen der Antrieb der Welle2 vom Elektromotor wieder übernommen.
  • Wenn eine Anzahl solcher Einrichtungen zusammen verwendet wird, z.B. zum gleichzeitigen Antrieb mehrerer Sperrklinkeneinstellvorrichtungen, kann mit jeder derselben ein Abstimmteil od..dgl. einer Radiosende- oder -empfangsvorrichtung in bestimmten, vorher festgelegten Lagen arretiert wer-den; wenn diese Einrichtungen von ein und derselben elektrisch angetriebenen Welle betätigt werden, so läßt sich durch elektrische Parallelschalt-ung der von den Einrichtungen gesteuerten Kontakte und Aufnehmen dieser Kontakte in die Zufuhrleitung des diese Welle antreibenden Motors eine richtige Steuerung des Motors erzielen. Wenn die Welle einer Sperrklinkeneinstell-' vorrichtung eine Lage erreicht, in der siearretiert wird, wird der Kontakt der Einrichtung geöffnet, durch deren Vermittlung die betreffende Welle angetrieben wird. Unterbrechung dieses Kontaktes hat durch Parallelsohaltung der gleichrwertigen Kontakte "sämtlicher Einrichtungen nach der Erfindung keine weiteren Folgen, solange eine der Wellen der Einstellvorrichtungen nicht die gewünschte Lage eingenommen hat. Erst nachdem ,der Kontakt derjenigen Einrichtung unterbrochen worden ist, !die mit der EinstellvorrichtUng der zuletzt die gewünschte Lage erreichenden Welle gekuppelt Ist, wird der Motorkreis unterbrochen, und infolgedessen hört der Antrieb aller nunmehr ausgerückten Einrichtungen auf.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bei Überlast auslösende Verbindung zur Kraftübertragung, bestehend aus einer elastischen und einer durch diese bei Überlast gelösten ein- und ausrückbaren fornischlüssigen Verbindung, bei der eine Hälfte der form-Schlüssigen Verbindung die Antriebsseite, eine Hälfte der elastischen Verbindung die Abtriebsseite bildet und die -beiden anderen Hälften der bei-den Verbindungen zu einem Zwischenglied miteinander vereinigt sind, zwischen welchem und eineTii Gestellteil ein Freila.ufgesperre od.,dgl. angeordnet ist, und beim Entspannen der elastischen Verbindung =s der Überlaststellung die formschlüssige Verbindung wieder eingerücktwird"gekennzeichnet durch ein entgegen der Spannung einer Federbeschränkt bewegbares Widerlager des, Freilaufgesperres zur Betätigung einer Steuervorrichtung, vorzugsweise zur Steuerung des Antrieb,smat,ors, bei Überlast der Abtriebsseite.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,daß die beschränkte Bewegbarkeit des Gesperrewiderlagers im Gestell durch Anschläge und einen zwischen diese fassenden Nocken erreicht wird. 3. Verbindung nach Anspruch i oder 2, mit elektrischem Antriebsmotor, gekennzeichnet durch eine mit dem Widerlager des Freilaufgesperres zusammenwirkende und von diesem bei auf ÜberJast dolgende Mitnahme des Wider-Jagers geöffnete elektrischeKontaktvorrichtung, die im Stromkreis -des elektrischen Antriebs-Motors liegt. 4. Antriebsanordnung mit mehreren gemeinsam angetriebenen Wellenkupplungen nach Anspruch :2 oder 3 als Stellkupplungen zur Einstellung von in Abhängigkeit von ihren Winkelstellungen verschieden wirkenden Geräten, z. B. Drehkondensatoren oder Typentrommeln, deren gewüns,chte Einstellung durch je einen #da-s Ansprechen der überlastungskupplung herbeiführenden Widerstand vorgewählt Ist, mit bei auf ÜberIast folgender Mitnaihme des beschränkt verdrehbaren Gesperrewi.derJagers öffnenden Schaltern, die parallel im Steuerstromkreis des Antriebsrnotors lieg-en.
DEP26841A 1947-10-04 1948-12-25 Bei UEberlast ausloesende Verbindung zur Kraftuebertragung Expired DE894795C (de)

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DEP26841A Expired DE894795C (de) 1947-10-04 1948-12-25 Bei UEberlast ausloesende Verbindung zur Kraftuebertragung

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DE (1) DE894795C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1256027B (de) * 1962-08-16 1967-12-07 Metzenauer & Jung G M B H Elektromagnetisch beeinflusste Kupplung fuer Kleingetriebe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1256027B (de) * 1962-08-16 1967-12-07 Metzenauer & Jung G M B H Elektromagnetisch beeinflusste Kupplung fuer Kleingetriebe

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