DE135261C - - Google Patents

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DE135261C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/22Machines for burnishing the edges of soles, with or without devices for edge-indenting

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an solchen Schnittpolireisen, welche zwecks gleichzeitigen Ausführens der Polir- und Stupfarbeit mit einem Stupfrädchen zur Imitation der doppelt genähten Rahmen-Arbeit versehen sind.
Bei den bisher gebräuchlichen combinirfen Werkzeugen dieser Art steht das Stupfrädchen parallel zur Arbeitsfläche, d. i. dem Sohlenrand, und ist dementsprechend an einer der Seitenflächen mit radial gerichteten Zähnen versehen. Infolge dieser Anordnung rollt sich das Stupfrädchen nicht auf dem Sohlenrand ab, sondern es gleiten dessen Zähne auf dem Leder und hinterlassen eine nach der Sohlenkante sich mehr und mehr verwischende Spur, die die Imitation ohne Weiteres als solche erkennen läfst. Es mufs deshalb, um die Arbeit nur einigermafsen gelingen zu lassen, der Schuh mit grofsem Kraftaufwand gegen das Stupfrädchen gedrückt werden, wodurch wieder die Reibung vergröfsert wird und sich das Rädchen um so schwerer dreht.
Diesen Uebelständen wird mit vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen, dafs das Stupfrädchen so am Polireisen angeordnet wird, dafs sich dasselbe ebenso wie beim Stupfen von Hand auf dem Sohlenrand abrollen kann.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht in:
Fig. ι den Längsschnitt des an den Sohlenrand eines Schuhes angelegten Schnittpolireisens; Fig. 2 den Grundrifs von Fig. ι und
Fig. 3 die Vorderansicht des Eisens.
Zum Halten des Stupfrädchens α ist am Schnittpolireisen j> eine Platte b lösbar befestigt, die einen über der Polirfläche des Eisens hervortretenden Zapfen d trägt, auf welchem sich das Stupfrädchen α dreht. Hierbei kann das Stupfrädchen, wie in der Zeichnung beispielsweise angegeben, ein wenig geneigt oder völlig senkrecht zum Sohlenrand stehend angeordnet werden.
Damit das Oberleder des Schuhes beim Stupfen und Poliren nicht durch das Stupfrad verletzt werden kann, ist auf der Platte b eine Schutzkappe g angeordnet, welche über das Rädchen α derart greift, dafs dieses nur am unteren Theil über die Schutzkappe hinausragt. Infolge dieser Anordnung erhält das Stupfrad bei senkrechter Stellung keinen, bei Schrägstellung nur geringen Seitendruck, und es hat in der Hauptsache nur die Reibung auf dem Drehzapfen d zu überwinden, und da es sich aufserdem regelrecht auf dem Sohlenrand abrollen kann, drücken sich auch seine Zähne unschwer tief in das Leder ein und lassen den Schuh als doppelt gearbeitet erscheinen.
Die Stupfzähne des Rädchens befinden sich auf dem Radkranz und lassen eine beliebige Ausarbeitung zu, um jede Aehnlichkeit mit der Doppelnaht zu erreichen, ja diese selbst zu stupfen.
Der untere Rand — die Endfläche — der Schutzkappe polirt zugleich den hinteren Rand unter dem Oberleder als Abschlufs des Stupfens,
wie auch die Schutzkappe selbst aufser FacOn gerathenes Oberleder zurückdrückt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zum gleichzeitigen Poliren und Stupfen dienendes Schnittpolireisen, dadurch gekennzeichnet, dafs sein Stupfrad α senkrecht bezw. nahezu senkrecht zum Sohlenrand auf letzterem abrollen kann, zu dem Zwecke, ohne grofsen Kraftaufwand die Herstellung einer guten Imitation doppelt genähter Rahmen-Arbeit zu ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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