DE135152C - - Google Patents
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- DE135152C DE135152C DENDAT135152D DE135152DA DE135152C DE 135152 C DE135152 C DE 135152C DE NDAT135152 D DENDAT135152 D DE NDAT135152D DE 135152D A DE135152D A DE 135152DA DE 135152 C DE135152 C DE 135152C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K5/00—Apparatus for placing vehicles on the track; Derailers; Lifting or lowering rail vehicle axles or wheels
- B61K5/02—Devices secured to the vehicles; Turntables integral with the vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 135152 -KLASSE 20 h.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1901 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Zurückführen entgleister Strafsenbahnwagen in das Gleis. Sie
besteht aus einer an dem Wagen angeordneten Stütze, welche die Hebung des bezüglichen
Wagenendes und das Zurückführen dieses Wagens in das Gleis durch Abrollen auf einer
geneigten Bahn gestattet.
In der beiliegenden Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen dieser Vorrichtung
zur Darstellung gebracht. Fig. 1 zeigt eine theilwe"ise Längsansicht eines mit der
Einrichtung nach vorliegender Erfindung versehenen Strafsenbahnwagens, Fig. 2 eine Vorderansicht
der Vorrichtung. Fig. 3 und 4 sind abgeänderte Ausführungsformen.
Die den Wagen an seinem Ende hebende und in dieser Stellung auch festhaltende Vorrichtung
wird durch einen Fufs α gebildet, welcher an seinem unteren Ende mit einem
beweglichen Theil b, einer Rolle, einer frei gelagerten Kugel oder dergl. versehen ist, so
dafs der Wagen, sobald er angehoben ist, leicht seitlich verschoben werden kann.
In den Ausführungsformen nach Fig. 1 und 2 bildet dieser Fufs α zugleich die Zahnstange
einer Winde, welche abnehmbar an dem Wagen befestigt ist, so dafs sie an jedem Ende des
Wagens angebracht werden kann. Zu diesem Zwecke ist die Vorderwand der· Wagenplattform
mit geeigneten Tragstücken, beispielsweise von winkeleisenförmiger Gestalt, versehen,
welche zur Aufnahme des Windekastens passend eingerichtet sind.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Soll ein entgleister Wagen (Fig. 2) wieder in das Gleis gesetzt werden, so wird die Winde an
dem entsprechenden Wagenende angeschraubt und dann ein mit seiner Neigung gegen die
Schienen abfallendes Keilstück aus hartem Holz ■ oder dergl. unter den hochgezogenen Fufs a
gelegt. Durch Bethätigung des Handhebels dieser Winde erfolgt nun eine Senkung der
Zahnstange α und somit gleichzeitig die Hebung des betreffenden Wagenendes. Sobald eine
gewisse Höhe erreicht worden ist, wird die Winde festgestellt und der Wagen durch Abrollen
des an dem Fufse α befindlichen beweglichen Theiles b seitlich gegen die Schienen
bewegt. In derselben Weise kann gegebenenfalls auch das zweite Wagenende durch' Verlegung
der Hebevorrichtung auf die andere Seite in die Gleise gebracht werden. Es empfiehlt sich, die Oberfläche des Keilstückes d
etwas concav zu gestalten, wie aus Fig. 1 ersichtlich, zum Zwecke, ein Abgleiten des
Fufses α von dem Keilstück zu vermeiden.
Eine Abänderung der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform zeigt die Fig. 3,
nach welcher auf jeder WTagenseite je ein mit der Rolle b versehener Fufs α vollkommen
fest angeordnet ist. In diesem Falle mufs das betreffende Wagenende durch eine besondere,
in dem Wagen mitzuführende Winde angehoben und die Rolle bezw. die schiefe Ebene
durch entsprechende Beilagen unterkeilt werden.
Die in Fig. 4 dargestellte Ausführungsform zeigt den Fufs α zu einem mit Gewinde versehenen
Bolzen ausgebildet, welcher in einen röhrenförmigen Stutzen eingesetzt und aus demselben
zwecks Verlegung an das andere Wagen-
ende auch entfernt werden kann. Auch für diese Ausführungsform ist die Anwendung einer
besonderen Winde erforderlich.
Die vorbeschriebene Einrichtung wird für gewöhnlich an irgend einer Stelle des Wageninneren
untergebracht.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
i. Eine Vorrichtung zum Zurückführen entgleister Strafsenbahnwagen in das Gleis, gekennzeichnet durch eine am Wagenende angeordnete, in der Länge veränderliche Stütze faj, welche an ihrem unteren Ende mit Rollen oder Kugeln (b) versehen ist und zum Anheben des betreffenden Wagenendes, sowie zum Tragen desselben während des Verschiebens dient.Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Stütze (a) als Zahnstange ausgebildet ist, mit welcher Räder einer Windevorrichtung (c) in Eingriff sind.
Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Stütze (a) als Schraubenspindel ausgebildet ist, für welche das zugehörige Muttergewinde in einem am Wagen festen Fufs (c) vorgesehen ist.Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Stütze (a) abnehmbar ist und zur leichten Anbringung oder Abnahme derselben an den Wagenrückenwänden Tragstücke angebracht sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE135152C true DE135152C (de) |
Family
ID=403213
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT135152D Active DE135152C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE135152C (de) |
-
0
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