DE134595C - - Google Patents

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DE134595C
DE134595C DENDAT134595D DE134595DA DE134595C DE 134595 C DE134595 C DE 134595C DE NDAT134595 D DENDAT134595 D DE NDAT134595D DE 134595D A DE134595D A DE 134595DA DE 134595 C DE134595 C DE 134595C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/10Work-feeding means with rotary circular feed members
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B85/00Needles
    • D05B85/06Curved needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 134595 KLASSE 52«.
CHARLES ALMY DEARBORN in NEW-YORK. Stoffschieber für Saumnähniaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1901 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Verbesserung der Stoffführung solcher Nähmaschinen, welche mit nur einem Faden arbeiten, wie die in der amerikanischen Patentschrift 639669 erläuterte. Diese Maschinen werden vorzugsweise für die Herstellung sogenannter blinder Nähte verwendet, d.h. solcher, welche nur auf einer Seite des Stoffes sichtbar sind. Diese Art Nähte kommt bekanntlich hauptsächlich beim Umsäumen von Stoffen, z. B, an den unteren Kanten der Herrenbeinkleider zur Anwendung, nebenbei auch beim Aufnähen von Besatztheilen und ähnlichen Arbeiten. Die Führung des zu bearbeitenden Stoffes mufs bei diesen Maschinen naturgemäfs an allen Stellen ganz gleichmäfsig erfolgen, um eine Verschiebung und Faltenbildung der über einander liegenden, zusammenzunähenden Theile zu vermeiden.
Die durch die erwähnte Patentschrift bekannt gewordene Einrichtung erfüllt nun diese Aufgabe insofern unvollkommen, als die unter dem Stoff angeordneten, auf einer gemeinsamen , federnd gelagerten Achse befindlichen gezahnten Transportscheiben beim Uebergange über Quernähte oder sonstige Unebenheiten, welche lediglich auf einer Seite der Naht liegen, gezwungen werden, sich entsprechend diesen Unebenheiten zusammen abwärts zu "bewegen, so dafs also auf der einen oder anderen Seite der Naht der Stoff nicht mehr von den Zähnen des betreffenden Transportrades erfafst werden kann und demzufolge ungleichmäfsig vorgeschoben wird.
In der vorliegenden Neuerung sind nun die gezahnten, unter dem Stoff befindlichen Transportscheiben auf beiden Seiten der Naht derart getrennt von einander gelagert, dafs sie unabhängig von einander ihre horizontale Lage verändern können, während der obere, aufzunähende Stöfftheil in seiner Vorschubbewegung durch eine Vorrichtung unterstützt wird, welche auf den oben freiliegenden, durch den Schlitz des Stoffdrückers hindurchtretenden Stoff einwirkt und diesen stets gleichmäfsig mit dem unteren Vorschubmechanismus vorwärts bewegt. Durch diese obere Transportvorrichtung wird der Stoff aufserdem derart heruntergedrückt, dafs er stets der Einwirkung des unteren Vorschubtheiles ausgesetzt ist. Mit der oberen Transportvorrichtung arbeitet ein federnder Ansatz zusammen, welcher den Zweck hat, sich mit einer entsprechenden Ausbiegung genau an der Stelle auf den Stoffwulst aufzulegen, an welcher dieser von der Nadel durchstochen wird. Die Vorschubbewegung macht dieser federnde Theil mit und wird an ihren Schlufs fest auf die von der Nadel zu durchstechende Stelle geprefst. Aufserdem schützt er aber den über ihn hinweggleitenden Unterfaden der von dem Greifer gebildeten Schlinge vor etwaigen Unebenheiten des Stoffes.
In den Zeichnungen sind diese Neuerungen an der erwähnten amerikanischen Maschine zur Darstellung gebracht. Fig. 1 ist eine Oberansicht der ganzen Maschine, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben, Fig. 3 eine Einzelseitenansicht des für die Bewegung der oberen und unteren Stoffführung dienenden Mechanismus, Fig. 4 ein Querschnitt nach A-A der Fig. 3, Fig. 5 eine Vorderansicht der beiden von einander unabhängigen, seitlichen, unteren Stoffführungen,
Fig. 6 die gleiche Ansicht wie Fig. 5, theilweise geschnitten, Fig. 7 ein Querschnitt nach B-B der Fig. 6, Fig. 8 ein Querschnitt nach C-C der Fig. 5, Fig. 9 eine theilweise geschnittene Einzelvorderansicht der den Stoff haltenden und vorschiebenden Mechanismen nach E der Fig. 1 in vergröfsertem Mafsstabe, Fig. 10 eine theilweise geschnittene Einzelseitenansicht nach D-D der Fig. 1, Fig. 11 die gleiche Darstellung wie Fig. 10 in einer veränderten Stellung der einzelnen Theile, Fig. 12 endlich eine Oberansicht der oberen beweglichen Stoffführung und der einen Hälfte des unteren Transportmechanismus.
An die Grundplatte 1 der Maschine schliefst sich an einer Seite der aufwärts stehende Arm 2 an, welcher in Lagern 3 und 4 die Hauptantriebwelle 15 trägt. Der Arm 2 besitzt einen horizontalen Theil 5, in welchem die die Nadel antreibende Welle gelagert ist und die für die Lenkung des Greifers und der Nadelführung dienenden Theile. angeordnet sind. An dem freien Ende des Armes 5 befindet sich noch der feste Stoffdrücker 9. Ein zweiter aufwärts stehender Theil 10 der Grundplatte ι (Fig. 2) endigt in eine Lagerhülse 11 (Fig. 4), die den Stützpunkt für die Bewegung der verbesserten Stoffführung bildet. Letzterer ist nun folgendermafsen eingerichtet:
Der untere Theil des an dem Arm 5 fest angeordneten Stoffdrückers 9 ist der Richtung der Naht entsprechend gekrümmt (Fig. 9) und besitzt zu beiden Seiten der Krümmung Schlitze gb und 9C, welche sich in ihrer Mitte vereinigen, jedoch durch eine unterhalb des Drückerfufses 9 befestigte Feder 55 getrennt sind.
In der Lagerhülse 11 des Armes 10 ist ein Bolzen 72 fest angeordnet, auf dessen Enden die Lageraugen 71 des Rahmens 70 drehbar aufgesetzt sind (Fig. 1, 2 und 4). Der Rahmen 70 hat in seinem vorderen Theil zwei weitere Lager, in denen die zur Bewegung der den Stoff führenden Theile dienende Welle 75 ruht (Fig. 5 und 6). Auf dem einen Ende der letzteren befindet sich die zur Bildung des zu durchnähenden Stoffsaumes bestimmte Scheibe 76 und die gezahnte Transportscheibe 77, welche durch einen Ring 78 und Scheibe 79 leicht lösbar befestigt ist. Auf dem anderen Ende der Welle 75 ist ein lose drehbarer Hebel 82 angeordnet, welcher vermittelst zweier Klauen 81 an der Peripherie einer auf dem gleichen Ende der Welle 75 fest aufgesetzten Frictionsscheibe 80 derart angreift, dafs bei der Bewegung des Hebels 82 eine Drehung der Welle nur in einer Richtung erfolgen kann (Fig. 3 und 5). Der Hebel 82 ist durch ein Zwischenglied 83 mit einem Zapfen 84" verbunden, welcher excentrisch in einem Bolzen 84 sitzt, der seinerseits fest, jedoch verstellbar in einen Rahmen 85 eingelassen ist. Letzterer ist gleichfalls auf der festen Welle 72 drehbar und wird von der Hauptwelle 15 der Maschine aus durch eine Excenterstange 116 in Bewegung gesetzt, welche mit einer in zwei Augenlagern 85a des Rahmens 85 (Fig. 4) beweglich ruhenden Welle 115 verbunden ist. Die von den Excenterringen 117 umfafste Excenterscheibe 118 ist an der Antriebsscheibe 16 durch einen Flansch 119 vermittelst Schrauben 120 befestigt und in ihrer Stellung durch die Schlitze 121 veränderlich (Fig. 10 und 11).
Auf die Welle 75 ist ferner eine Scheibe 90 aufgekeilt (Fig. 1, 5 und 6), welche an ihrer inneren Peripherie einen Zahnkranz besitzt zum Eingriff mit einem kleinen Zahnrad 91, das fest auf der Welle 92 angeordnet ist. Letztere ruht in Lagern 93, 94 eines Rahmens 95, dessen dem Zahnrad 91 zunächst liegender Theil in zwei quer zur Längsrichtung der Welle 92 stehenden konischen Zapfen 96, 97 des Rahmens 70 (Fig. 1) drehbar gehalten wird. Das andere Ende des Rahmens 95 steht unter dem Einflufs einer Feder 99 (Fig. 6 und 8), welche eine in dem Rahmen 70 befestigte Schraube 98 umfafst, die, durch den Rahmen 95 hindurchgehend, diesen durch ihren Kopf entgegen dem Druck der Feder 99 hält.
Auf dem freien Ende der Wrelle 92 (Fig. 5, 6 und 9) ist das kleine Transportrad 100, 101 befestigt, dessen der Naht zunächst liegender Theil 101 konisch gehalten ist, um dem ungefalteten Stoff die für den Durchtritt der Nadel richtige Form zu geben. Das Verhältnifs der Zahnräder 90,91 mufs naturgemäfs derart gewählt sein, dafs die Transportscheiben 77 und 100, 101 gleiche Umfangsgeschwindigkeiten haben, während die Drehzapfen 96, 97 (Fig. 1 und 5) so dicht an dem Zahnrad 90 liegen müssen, dafs bei dem gröfsten senkrechten Ausschlag der Welle 92 der Eingriff zwischen 90 und 91 nicht gestört wird.
Um den federnden Druck der unteren Stoffführung gegen den Stoffdrücker zu bewirken, ist an dem hinteren Theil des Rahmens 70 ein nach unten gerichteter Arm joa (Fig. 2) vorgesehen, an dessen unterem Ende eine Schraubenfeder 7OC befestigt ist, die zu einem in dem Arm 10 eingeschraubten, verstellbaren Bolzen 105 führt. Durch den Zug dieser Feder joc wird der ganze Rahmen 70 nach oben gedrückt und wird in seiner Bewegung durch einen verstellbaren, gleichfalls in dem Arm 10 befestigten Schraubenbolzen 70* begrenzt, gegen den das untere Ende des Armes 70" anschlägt.
Der an dem Rahmen 70 befindliche Arm 106 dient als Handhabe zum Herunterdrücken der gezahnten Transportscheiben.
Auf der oberen Seite des Stoffes wirkt der über der Transportscheibe 100, 101 an dem gebogenen Arm 111 befestigte Finger 110, welcher sich mit seinem unteren gezahnten
Ende in der Vorschubbewegung fest auf den Stoff legt. Der Arm 111 wird vermittelst einer Schraube 113 in dem Arm 114 verstellbar festgehalten^ welch letzterer wiederum fest auf der Welle 115 sitzt und von dieser seine Bewegung erhält (Fig. 1, 3, 4, 10, 11 und 12). Die sich an den Finger 110 anschliefsende Feder 112 legt sich mit ihrer unteren Ausbiegung ii2a an der Stelle auf den Stoff, an welcher er von der Nadel durchdrungen wird, um hier den Stoff derart zusammenzupressen, dafs er richtig von der Nadel zur Erzielung der blinden Naht durchstochen wird. Aufserdem sichert diese Feder 112 auch noch den Durchgang der Nadel 47 durch die von dem Greifer 40 gehaltene Schlinge, indem sie den unteren Faden der letzteren vor der Einwirkung etwaiger Unebenheiten des Stoffes schützt.
Bei dem Betriebe der Maschine kommen die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Neuerungen folgendermafsen in Wirksamkeit:
Nachdem man durch Niederdrücken des Rahmens 70 mittelst des Armes 106 (Fig. 1 und 2) den unteren Transportmechanismus von dem Drückerfufs 9 entfernt hat, schiebt man den Stoff derart ein, dafs sich der aufzunähende oder umzunähende Theil nach Entlastung des Rahmens 70 genau in der in Fig. 9 gezeichneten Lage befindet. Bei dem Antrieb der Hauptwelle 15 im Sinne der in Fig. 1, 3, 10 und 11 eingezeichneten Pfeilrichtung wird nun der untere und obere Transportmechanismus durch das Excenter 118 und die Stange 116 in Thätigkeit gesetzt. Die schwingende Bewegung des Rahmens 85 überträgt sich nun auf den fest mit der Welle 115 verbundenen Arm 114, an welchem sich der obere Mechanismus befindet, und bewirkt auch vermittelst des an ihm (85) gelenkig angreifenden Hebels 83 die unterbrochene Vorschubbewegung der unteren Transportscheiben.
Bei der oben erwähnten, in der Pfeilrichtung (Fig. i, 3, 10 und 11) erfolgenden Drehung der Antriebwelle 15 stellt sich die Vorschubbewegung folgendermafsen dar: In der in Fig. 2 und 10 gezeichneten Stellung ist der Transportmechanismus in Thätigkeit, während er sich bei der Excenterstellung in Fig. 11 in Ruhe befindet und die Nadel im Begriff ist, in den Stoff einzudringen. Bei der weiteren Drehung in der Pfeilrichtung durchsticht nun die Nadel 47 den Stoff, wobei das Excenter 118 die Stange 116 niederdrückt und vorschiebt und dadurch auch dem Rahmen 85 die schwingende Bewegung mittheilt, wodurch dieser seinerseits den oberen, an dem Arm 114 befindlichen Transportmechanismus 110, 112 anhebt und oberhalb des Stoffes zurückführt.
Gleichzeitig wird bei dieser Bewegung des Rahmens 85 auch das die unteren Transportscheiben 77 und 100, 101 bewegende Hebelsystem 82, 83 zurückgezogen, so dafs die Klauen 81 zu einer kurzen Bewegung in der in Fig. 3 gezeichneten Pfeilrichtung gezwungen werden, während welcher sie lose über den äufseren Umfang der Frictionsscheibe 80 gleiten. Während des letzten Theiles dieser Bewegung ist aber auch die Nadel wieder aus dem Stoff zurückgezogen, so dafs also der zurückschwingende Rahmen 85, welcher schon im letzten Theil seiner Vorwärtsbewegung den oberen Transportmechanismus 110, 112 durch die feste Verbindung der Stange 114 und 116 mit der Welle 115 auf den Stoff heruntergedrückt hat, nunmehr den Stoff vermittelst des Fingers 110 fortbewegt. Zu gleicher Zeit veranlaßt aber auch diese zurückschwingende Bewegung des Rahmens 85 das Hebelsystem 82,83, vorzugehen, wobei die Klauen 81 sich fest auf den Umfang der Scheibe 80 auflegen, diese zu einer kurzen Drehung veranlassen, welche sich durch die Welle 75 und das Zahnradgetriebe 90, 91 auf die den Stoff verschiebenden Scheiben 77, 100, 101 überträgt. In dem Augenblick, in welchem die zurückschwingende Bewegung des Rahmens 85 beendigt ist, sind auch die unteren Transportscheiben wieder in Ruhe, der obere, den Stoff transportirende Finger 110 führt seine Rückbewegung aufser Eingriff mit dem Stoff aus und die Nadel 47 dringt in letzteren ein.
Falls nun Quernähte oder andere Unebenheiten, welche die Stoffdicke auf einer Seite der Naht vergröfsern, durch den Stoffvorschub hindurchgehen, giebt stets die auf der einen Seite der Naht befindliche, auf dem Hauptrahmen federnd gelagerte Transportscheibe 100, 101 so viel nach, dafs beide Seiten der Naht in Eingriff mit den Zähnen der Transportscheiben bleiben. Hierbei preist die unter dem Stoffdrücker 9 einseitig befestigte Feder 55 den Stoff fest, jedoch elastisch auf die Scheibe 77, während durch den vorschiebenden Finger 110 gleichzeitig der Stoff auf der anderen Seite der Naht in sicherer Verbindung mit' der Scheibe 100, 101 gehalten wird. Der federnde Ansatz 112 bewirkt dabei die schon erwähnte genaue Durchdringung des Stoffes seitens der Nadel und schützt den unteren Faden der von dem Greifer gebildeten Schlinge vor Unebenheiten des Stoffes, während der Greifer sie der Nadel zuführt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Stoffschieber für Saumnähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs unterhalb des Stoffes zwei Transportscheiben derart federnd gelagert sind, dafs sie unabhängig von einander entsprechend der jeweilig hindurchgehenden Stoffdicke ihre Horizontallage verändern können, während über dem Stoff,
    durch Schlitze in dem Stoffdrücker auf denselben wirkend, ein in der Transportrichtung beweglicher Arm und eine unter dem Stoffdrücker an demselben befestigte Feder angeordnet sind, um den Stoff in stetem Eingriff mit den unteren Transportscheiben zu halten und unterstützend auf den Vorschub desselben zu wirken, sowie um Unregelmäfsigkeiten in der Bildung der Naht zu vermeiden.
  2. 2. Ein Stoffschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die unter dem Stoff zu beiden Seiten der Naht angeordneten Transportscheiben (77 und 100, 101) auf zwei verschiedenen Wellen (75 und 92) befestigt sind, von denen die eine (75) in dem Hauptrahmen (70), die andere (92) in einem auf letzterem (70) drehbar beweglichen Rahmen (95) gelagert ist, wobei die Uebertragung durch ein Zahnradgetriebe (90, 91) von der Hauptwelle (75) auf die darüber beweglich gelagerte Welle (92) erfolgt.
  3. 3. Ein Stoffschieber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafs der über dem Hauptrahmen (70) angeordnete zweite Rahmen (95) derart in zwei mit dem Hauptrahmen verbundenen konischen Zapfen (96, 97) gelagert ist, dafs sich die obere Transportscheibe (100, 101) entgegen dem Druck einer Feder (99) von dem Stoffdrücker (9) entfernen läfst, ohne den Hauptrahmen zu beeinflussen, wobei dieser Drehpunkt (96,97) so nahe dem die Bewegung übertragenden Zahnradgetriebe (90,91) liegt, dafs dieses bei dem gröfsten Ausschlag der oberen Welle (92) nicht aufser Eingriff kommt.
    Ein Stoffschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der an einer in schwingend bewegten Lagern (85") ruhenden Welle (115) befestigte Ann (114), welcher den den Stoff transportirenden Finger (rio) trägt, durch die fest an dieser Welle (115) angreifende, von der Hauptwelle (15) aus bewegte Excenterstange (ι i6)denFinger(i 10) derart in einer zum Stoff verticalen Ebene führt, dafs die in der Richtung der Naht erfolgende, den Stoff vorschiebende Vorwärtsbewegung des Fingers (110) gleichzeitig mit der Drehung der unteren Trans-" portscheiben vor sich geht, während der federnde Ansatz (112) des oberen Fingers (110) im Augenblick des Eindringens der Nadel (47) an dieser Stelle auf dem Stoff aufliegt und aufserdem den Unterfaden der von dem Greifer (40) gehaltenen Schlinge vor der Einwirkung etwaiger Unebenheiten des Stoffes schützt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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