DE133530C - - Google Patents

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DE133530C
DE133530C DENDAT133530D DE133530DA DE133530C DE 133530 C DE133530 C DE 133530C DE NDAT133530 D DENDAT133530 D DE NDAT133530D DE 133530D A DE133530D A DE 133530DA DE 133530 C DE133530 C DE 133530C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L11/00Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L11/02Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle using mechanical interaction between vehicle and track
    • B61L11/04Trailable point locks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Sperrschieneneinrichtung für sogen, doppelte englische Weichen, welche so getroffen ist, dafs stets, welche Zungenumstellung auch erfolgen mag, die sämmtlichen Sperrschienen gleichzeitig gehoben und gesenkt werden müssen, so dafs es unmöglich ist, unter einem die Weichen in beliebiger Fahrrichtung passirenden Zuge eine Umstellung vorzunehmen, ehe die letzte Achse des Zuges die Weiche durchfahren hat. Fig. ι stellt eine Oberansicht einer Doppelweiche dar, während Fig. 2, 3, 4 und 6 Einzelheiten zeigen und Fig. 5 eine schematische Darstellung der Einrichtung giebt.
AA\BBX bedeuten die Gleise und XX1 die Herzstücke, A0A01 die Kreuzstücke, aa1, b b1, c c\ a° a01 die Schienen und Zungen. Ein Zug kann entweder das Gleis A A1 oder BB1 passiren oder aus dem Gleis A nach Gleis jB1 oder aus dem Gleis JS nach A1 und umgekehrt abgelenkt werden.
Die linke Weichenzunge der Schiene c1 (Fig. 1) ist mit dem entsprechenden Ende des Kreuzstückes A01 mittelst Gelenkstange ν verbunden und die linke Zunge der Schiene c mit dem entsprechenden Ende des Kreuzungsstückes A0 mittelst Stange v2 verbunden. Beide Stangen ν ν2 sind ferner mit einer Stellstange n>, und zwar die Stange v2 mittelst des Gliedes vl verbunden. Auf der anderen Seite ist das rechte Ende des Kreuzstückes A01 mit der entsprechenden Zunge der Weiche c1 durch die Stange verbunden und mittelst des Gliedes vOi an einer Stellstange jp° angeschlossen, ferner ist das rechte Ende des Kreuzungsstückes A0 mit dem rechten Ende der Weichenzunge c durch die Stange v02 verbunden,
Die Kreuzstücke A A01, die Bogenschienen a°a01 und die Schienen bab1 a1 sind mit Sperrschienen versehen. Die Anordnung ist nun derart getroffen, dafs, in welcher Richtung auch der Zug fahren mag, jede Verstellung der Fahrstrafse unter dem Zuge durch die Sperrschienen verhindert wird, bis die letzte Achse des Zuges die Weiche verlassen hat.
Alle Sperrschienen sind derart mit einander verbunden, dafs sie durch eine der Weichenstellplatten Z und Z1 bewegt werden. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, sind die Sperrschienen in bekannter Weise auf Schwingen d gestützt, welche an Trägern d1 befestigt sind. An jeder Sperrschiene ist aufserdem eine Lenkstange mittelst Zapfens befestigt, die von einem Schwingarm D0 von der Welle Z2 aus ihre Bewegung erhält.
An den Weichenstellplatten Z und Z1, in welchen in bekannter Weise geeignete Schlitze % ^1 zur Umstellung und nach Wunsch zur Verriegelung S S1 der Weichenzungen vorgesehen sind, ist je eine Verbindungsstange ^2 bezw. ^8 drehbar befestigt, welche mit einer Rolle ^4 bezw. ^5 (Fig. 2 und 4) versehen ist. Diese Rolle wird in einem Schlitz eines Führungskörpers T bezw. T1 geführt. Der Führungskörper ist innen hohl und hat parallele Seitenwände, in denen die Führungsschlitze (Fig. 2, 3 und 4) angeordnet sind. An das freie Ende der Verbindungsstangen q2 und ^3 ist ein Hebel ^20 bezw. ^30 angelenkt, welcher mittelst Zapfens mit einem auf einer W7elle Z2
bezw. Z8 aufgesetzten Arm -Z"20 bezw. Z"30 verbunden ist. Diese Welle kann von quadratischem Querschnitt sein. Auf jeder Welle ist eine Anzahl Schwingarme D0 (Fig. 6) aufgesetzt, von denen jeder mit einer der Sperrschienen mittelst Verbindungsstange verbunden ist. Die beiden Wellen Z2 Z3 sind durch eine Stange Z04 und die Arme Z02Z03 derartig verbunden, dafs, wenn eine der Wellen Z2 oder Z3 die dazugehörigen Sperrschienen bewegt, die andere ebenfalls mitbewegt wird und die zu dieser Welle gehörigen Sperrschienen bewegt.
Die Schlitze in den Führungskörpern T T1 sind, wie Fig. 2 zeigt, in der Mitte t annähernd horizontal gestaltet und an den Enden mit zwei Vertiefungen t1 und i2 versehen. Die Rollen ^4, welche an den Enden der Verbindungsstangen ^2 \3 angebracht sind, passen in diese Schlitze.
Die Abmessungen sind derart gewählt, dafs beim Verstellen der Weiche die Rolle ^4 bezw. ^5 von dem einen Ende des horizontalen Schlitzes t bis an das andere Ende desselben bewegt wird. Befindet sich nun die Weiche in normaler oder in verstellter Lage, so ist stets eine der Rollen ^4 oder ^5 an einem oder an dem anderen Ende des mittleren Theiles t. Wenn die Kreuzstücke A0 A01 und Weichenzungen c c1 in der Lage der Fig. 1 sich befinden, dann liegt die Rolle ^4 am rechten Ende des Schlitzes t (Fig. 2). Wenn nun die andere Rolle ^5 am linken Ende des Schlitzes t sich befindet und die Weichen durch den Cylinder j^1 verstellt werden sollen, so inufs die Verbindungsstange %3 und die Rolle ^5 nach dem rechten Ende des Schlitzes t bewegt werden. Da aber die beiden Sperrschienengruppen durch Stange ^04 verbunden sind, würde der Kolben des Cylinders Y1 die mit einander verbundenen Theile spannen bezw. zerbrechen. Um dieses zu vermeiden, sind eben die vertieften Enden tl und i2 der Schlitze if angeordnet. Demgemäfs kann sich die Rolle ^4 in dem vertieften Ende Z2 senken, während die Rolle ^5- in dem Schlitz t sich von links nach rechts bewegt, bis die letztere die Mitte ihrer Bewegungsbahn im Schlitze t erreicht hat. In diesem Augenblicke stöfst die Rolle ^4 gegen den Boden des vertieften Schlitzes t% und bewegt sich wieder nach aufwärts, während die Rolle ^5 ihre Bewegung aus der Mitte des Schlitzes t bis an das rechte Ende desselben vollendet. In dieser Weise ermöglicht jede der Weichenstellbewegungen während der Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung eines der Kolben der Cylinder Y oder Y1 die gleichzeitige Bewegung der ganzen Gruppe von Sperrschienen. Der Schlitz t ist entsprechend der Winkelbewegung geformt, die die Schwingarme Z20 und Z30 während der Bewegung der Rollen ^4 und ^5 von dem oberen Ende nach dem unteren Ende des Schlitzes if1 und t2 ausführen (Fig. 2).
Bemerkt sei noch, dafs die Schwingen d und die Schwingarme D0 der Sperrschienen während ihrer Bewegung aus ihrer in Fig. 6 gezeichneten Lage in eine verticale Lage gebracht werden und aus der letzteren wieder zurück in die ursprüngliche. Sie werden also nicht wie in der sonst meist üblichen Weise bei jeder Stellung der Weiche aus der einen geneigten Lage in die entgegengesetzt geneigte Lage und aus dieser wieder zurück in die ursprüngliche Lage gebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Bewegungsvorrichtung für Sperrschienen an Eisenbahnweichen, welche so eingerichtet ist, dafs jede beliebige, dem befahrenen Wege ' entsprechend gewählte Umstellung der Weichenzungen zwecks Verhinderung des Umstellens der "Weiche beim Durchfahren des Zuges das gleichzeitige Heben und Senken sämmtlicher Sperrschienen bewirkt, gekennzeichnet durch Führungskörper (T TJ, die mit Schlitzen oder Führungsnuthen versehen sind, von denen der mittlere Theil (t) einen annähernd horizontalen Schlitz und die beiden Seitentheile (t112) verticale Vertiefungen bilden, in welchen Schlitzen, Zapfen oder Rollen (Z*-Z*) geführt werden, die an Stangen (^2 ^3J angebracht und mittelst Arme (%2° ^30J mit auf Schwingwellen (Z'2 Z3^ befestigten Hebeln ^Z20 Z30J verbunden sind, wobei jede dermit einander gekuppelten Schwingwellen mit je einem Satz von Druckschienen in passender Weise verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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