DE133449C - - Google Patents
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- DE133449C DE133449C DENDAT133449D DE133449DA DE133449C DE 133449 C DE133449 C DE 133449C DE NDAT133449 D DENDAT133449 D DE NDAT133449D DE 133449D A DE133449D A DE 133449DA DE 133449 C DE133449 C DE 133449C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G13/00—Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
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Description
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine selbsttätige Wäge- und Packmaschirie,
bei welcher die Packung dadurch in genauem Einklang mit dem Wiegen stattfindet, dafs die Manipulationen des Packens,
wie genaues Einstellen der Packhüllen unter der Schüttrinne, Eindrücken der Waaren in der
Hülle, Abschieben der Packete von dem Packtisch und Drehung des letzteren in Abhängigkeit
von der Bewegung der Wägetrommel geschieht, indem der die Packhüllen tragende Drehtisch durch periodischen Eingriff eines in
einem bestimmten Verhältnifs zur Wägetrommel bewegten Triebes in am Tischumfang sitzende
Zahngruppen die genaue Einstellung der Packhüllen unter der Schüttrinne veranlafst, während
ein Stempel, der an einer mittels eines von der Wägetrommel bewegten Hebels unterbrochen
bewegten Daumenscheibe drehbar befestigt ist, die Waaren eindrückt, der Niedergang
des Stempels die Abschiebung der gefüllten Packete von dem Tisch durch ein Gestänge
veranlafst, seine Aufsteigung die Lösung einer Sperrung des Packtisches bewirkt und er
mittels einer von ihm indirect beeinflussten Schubstange den Tisch dreht, bis das Trieb
mit der nächstfolgenden Zahngruppe des Tiscbumfanges zum Eingriff gelangt.
Auf den Zeichnungen ist:
Fig. ι die rechte Seitenansicht der Maschine mit theilweise fortgelassenen Packgestellen,
Fig. 2 der Schnitt nach 2-2 der Fig.'r,
Fig. 3 die Vorderansicht und 1
Auf den Zeichnungen ist:
Fig. ι die rechte Seitenansicht der Maschine mit theilweise fortgelassenen Packgestellen,
Fig. 2 der Schnitt nach 2-2 der Fig.'r,
Fig. 3 die Vorderansicht und 1
Fig. 4 die theilweise linke Seitenansicht der Maschine, .
Fig. 5 die Vorderansicht,
Fig. 6 die Seitenansicht und
Fig. 7 der Grundrifs der Packvorrichtung,
Fig. 8 eine vergröfserte Ansicht des Wägecylinders und seiner Antriebsmittel.
Die Welle A des mit mehreren Abtheilungen ι
bis 5 versehenen Wägecylinders W ist in den Ständern G gelagert und letztere auf den
Schneiden g der Hebelarme B centrirt, welche auf den Schneidend ruhen. Die hinteren Enden
dieser Hebelarme B tragen den Gewichtskasten C, dessen oberes Ende durch die Stange c gelenkig
mit den Ständern X und G verbunden ist. Die so verbundenen Theile werden genau ausbalancirt
und dann das Gewicht zum Abwiegen einer gewissen Waarenmenge in den Kasten C
gelegt. Die zu wiegende Wäare tritt durch die Rinne D und die zwischen den Ständern G
schwingend angeordnete Rinne E in eine der Abtheilungen des Cylinders W. Mit dieser
Rinne E ist der Winkelhebel H fest verbunden (s. Fig. 4 und 8), dessen Zunge h gegen das
Widerlager / liegt, wenn der Cylinder garnicht oder nicht genügend belastet ist; ist jedoch
z. B. die Abtheilung 1 mit dem bestimmten Gewicht belastet, so bewegt sich der Cylinder
abwärts und alle Theile behalten die in Fig. 8 gezeigte Stellung, bis die. Zunge h das Widerlager
/ verläfst und das Gewicht der einseitig gelagerten Rinne E und des Hebels H die
bogenförmige Verlängerung hl mit genügender Stärke gegen das untere Ende der Feder /
schlagen läfst, ,um diese über den Anschlag d1
zu heben. Der Cylinder W ist jetzt frei und würde unter Einwirkung der in der Abtheilung
ι enthaltenen Waare sich schnell drehen
und seinen ganzen Inhalt auf einmal in die Rinne K entleeren und damit leicht die zu
den Packhüllen führende Rille L überfüllen und verstopfen. Um dies zu verhüten, ist die
der Antriebsscheibe F zugekehrte Stirnwand des Cylinders W in gewissen Abständen mit Zähnen
versehen, welche mit dem Trieb F3 in Eingriff treten, sobald der Cylinder W seine tiefste
Lage erreicht, und letzteren langsam drehen, bis er den gröfsten Theil seines Inhalts in die
Rinne K übergeführt hat und dann wieder aus der Verzahnung heraustritt. Hierbei dreht
sich der Cylinder, bis das Ende der Feder J gegen den Anschlag as liegt. Während dieser
Zeit ist aber auch der Anschlag a2 unter den Hebel H getreten und hat diesen sammt Rinne υ1
in ihre Anfangsstellung zurückgeführt. Gleichzeitig glitt auch der Anschlag a1 am unteren
Ende eines Hebels P entlang und löste die Verbindung zwischen dem oberen Ende des
letzteren mit dem Vorsprung ρ der Scheibe Q. Der über die Scheiben F* und F5 laufende
Riemen ist mittels der Spannrolle q derart gespannt, dafs er schleifend über die Scheibe F5
hinweggeht, solange die Wägeoperation andauert und der Hebel P die Drehung der
Scheibe Q verhindert. Der Zweck des periodischen Stillstehens der Scheibe Q. ist der, dafs
die von der Scheibe angetriebenen Mechanismen zum Verpacken der abgewogenen Waare
auch periodisch ruhen müssen, wie im Nachstehenden näher erläutert werden soll.
Der Antrieb der Regelungsvorrichtung der Rinne D und der Scheibe Q. wird durch den
über die Scheiben F1 und F2 laufenden Riemen
erzielt (s. Fig. 3).
Das abgewogene Material gelangt durch die Rinne L in die auf dem Drehtisch M in Gestellen
N aufgestellten Packhüllen. Der Tisch M erhält seine Bewegung von der Welle der
Antriebsscheibe F durch die Kegelräder F6 F7,
Scheiben F8 und F9 und das Trieb F10. Damit
die Papierschachteln oder andere Packhüllen zur Aufnahme der abgewogenen Waare bereit
gehalten und dem unteren Ende der Rinne L ohne Schwierigkeiten zugeführt werden können,
sind die Gestelle N mit einem flachen Haken η versehen, welcher den vorderen Deckeltheil
niederhält, während die übrigen Theile durch den an der auf- und absteigenden Stange O
befestigten Bügel I, welcher die verschiebbare
Verlängerung L1 umfafst, niedergedrückt werden, wenn die Packhüllen der Reihe nach
unter die Rinne L treten (s. Fig. 5, 6 und 7). Damit kein Theil des abgewogenen Materials
beim Packen verloren geht, mufs die Verlängerung L1 über die Mündung der Packschachtel
greifen, zu welchem Zwecke der Rand m des Drehtisches M mit Ausschnitten m1
versehen ist, in welche der mit einer Laufrolle versehene Fufs der Stange O tritt, so lange die
Füllung der Schachtel andauert, während welcher Zeit die Scheibe Q unthätig bleibt. Zum
Festdrücken der Waare dient ein Stempel, dessen Stange S im Maschinentheil gelagert
und von der Scheibe Q. aus bewegt wird. Während des Füllens steht das Trieb F'0
(Fig. 2) hinter der Verzahnung und ist somit nicht im Stande, den Drehtisch zu beeinflussen,
bis die nächste Zahngruppe Z8 in seinen Bereich tritt. Um die hierzu nöthige Drehung
des Drehtisches zu erzielen, ist die am Maschinengestell geführte Stange u mittels der
Stange T gelenkig mit der Stange S verbunden. Beim Niedergange letzterer wird der wägerechte,
geführte Theil der Stange u nach links verschoben (Fig. 1), wobei der Kopf κ2 die gefüllten
Packete auf den Tisch M2 schiebt, wo sie zum Versand verschlossen werden. Geht
nun die Stange S wieder hoch, so stöfst das freie Ende des wagerechten Theiles der Stange u
gegen den oberen Arm des dreiarmigen Hebels vr an dessen unteres Ende die Schubstange vs gelenkig angeschlossen ist. Wie aus
Fig. 2 ersichtlich, besitzt der Tisch M eine Anzahl vorstehender Winkeleisenjr bis_^9, gegen
welche das freie Ende der Schubstange vs drückt und so die Drehung des Tisches M veranlafst,
bis das Trieb F10 mit der nächsten Gruppe der Zahngruppen Z bis Z9 in Eingriff treten
kann, um das nächste der Packgestelle N bis IST9 genau unter die Rinne L zu bringen. Das
Gewicht v1 am dritten Arm hält den Arm ν
stets mit dem geführten Theile der Stange u in Berührung.
.Ehe jedoch die Drehung des Tisches M nach vollendeter Füllung der Packschachtel erfolgen
kann, mufs die Stange O aus dem Ausschnitte to1 gehoben werden,; welches dadurch
geschieht, dafs die die Stange S mit dem Kurbelzapfen R verbindende Stange R1 einen Vorsprung
r besitzt, welcher beim Ansteigen der Stange S mit dem drehbar gelagerten Arm 0
am oberen Ende der Stange O in Berührung tritt und letztere anhebt, bis ihr Fufs aus dem
Ausschnitt to1 und der Bügel Z1 sammt der von ihm getragenen Verlängerung der Rinne L
angehoben werden und die Laufrolle am Fufs der Stange O auf den Rand m getreten ist,
worauf dann die Drehung des Drehtisches in der schon erwähnten Weise durch die Schubstange
vs erfolgt. Sind einmal die Theile der Maschine so angeordnet, dafs die Wirkungsperioden der verschiedenen Mechanismen in
der beabsichtigten Reihenfolge ausgeführt werden , so kann die Maschine ununterbrochen
weiter arbeiten.
Die leeren Packhüllen werden in die Packgestelle eingeführt, während sich der Drehtisch
vom Tische Ai2 bis zur Rinne L bewegt, woselbst der Anschlag N ein Austreten der Packhüllen
verhindert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:·
Eine selbsttätige Wäge- und Packmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs der die Packhüllen tragende Drehtisch (M) durch zeitweisen Eingriff eines in einem bestimmten Verhältnifs zur Wägetrommel (W) bewegten Triebes (F10J in am Tischumfange sitzende Zahngruppen (Z bis Z9J die genaue Einstellung der Packhüllen unter der Schüttrinne (L) veranlafst, während ein Stempel (S), der an einer mittels eines von der Wägetrommel (W) bewegten Hebels (P)unterbrochen bewegten Daumenscheibe (Q) drehbar befestigt ist, die Waaren eindrückt, bei seinem Niedergang die Abschiebung der gefüllten Packete von dem Tisch (M) durch ein Gestänge (S Tuu2) veranlafst, bei seinem Hochgang die Lösung einer Sperrung des Packtisches (M) bewirkt und mittels einer von ihm indirect bewegten Schubstange (V3J den Tisch (M) dreht, bis das Trieb (F10) mit der nachfolgenden Zahngruppe des Tischumfanges zum Eingriff gelängt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE133449C true DE133449C (de) |
Family
ID=401650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT133449D Active DE133449C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE133449C (de) |
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0
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