DE130802C - - Google Patents
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- DE130802C DE130802C DENDAT130802D DE130802DA DE130802C DE 130802 C DE130802 C DE 130802C DE NDAT130802 D DENDAT130802 D DE NDAT130802D DE 130802D A DE130802D A DE 130802DA DE 130802 C DE130802 C DE 130802C
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- plow
- coulter
- manure
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- fertilizer
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B17/00—Ploughs with special additional arrangements, e.g. means for putting manure under the soil, clod-crushers
- A01B17/002—Means for putting manure, debris, straw or the like under the soil
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
- Fertilizing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorrichtungen an Pflügen, die beim Einpflügen von Dünger vor dem Sech oder dem
Pflugschar etwa sich ansammelnden Dünger u. s. w. selbsttätig entfernen, sind bereits
mehrfach bekannt geworden.
Die der vorliegenden Erfindung gegenüber speciell in Betracht kommenden derartigen
Einrichtungen bestehen in der Hauptsache aus einem mit Zinken besetzten, um eine senkrechte
Achse drehbaren Ring oder einer Scheibe, bei deren Bewegung die Zinken naturgemäfs
einen Kreis beschreiben. Verfolgt man nun deren Arbeitsweise, so ergiebt sich, dafs die
Zinken bei erfolgter Drehung nicht sofort ein Wegräumen des Düngers direct vor dem Sech
oder der Pflugschar besorgen; sie werden vielmehr im ersten Theil ihrer Thätigkeit (da die
Zinken sich gegen die Schar zu drehen) den seitlich der Fahrbahn des Schars befindlichen
Dünger mitnehmen- und denselben gerade in die Fahrbahn des Schars bringen. Kommen
dann die Zinken an die Fahrbahn des Schars, welche eine Tangente zu dem von ihnen beschriebenen
Kreis bildet, so sind sie bereits derart mit Dünger belegt, dafs sie den hier liegenden Dünger nicht mehr aufnehmen können
und denselben dann höchstens zum Theil vor sich herschieben; keinesfalls aber erfolgt ein
directes gründliches Freihalten des Schars.
Vorliegende Erfindung dagegen hat eine Vorrichtung zum Gegenstande, die bezweckt,
den Pflug bezw. dessen Sech oder Schar vollkommen von Dünger, Gras oder Wurzelwerk
freizuhalten, wobei sich das darauf folgende Einlegen des Düngers als Nebenwirkung von
selbst ergiebt.
Um ein ausgiebiges und zweckmäfsiges Räumen zu erzielen, ist der in der Zeichnung
mit einer derartigen Vorrichtung versehene, in Fig. ι in einer Seitenansicht, in Fig. 2 im
Grundrifs und in Fig. 3 in einer Stirnansicht auf das Vordertheil dargestellte Pflug folgendermafsen
gebaut.
Dicht vor dem Sech s und derart seitlich, dafs die Räumerzinken noch den vor diesem
sich ansammelnden Dünger u. s. w. erfassen können, ist auf einer wagrechten und zur
Fortbewegungsrichtung des Pfluges parallel gelagerten Achse g ein mit starren, zweckmäfsig
gabelförmigen breiten Zinken besetzter Drehkörper α angeordnet. Derselbe erhält seinen
Antrieb in bekannter Weise durch ein mit dem Rad b des Pfluges gekuppeltes -Seil- oder
Kettengetriebe c d, das beim Fortbewegen des Pfluges durch Vermittelung eines Kegelgetriebes
f seine Achse g in entsprechende Umdrehung versetzt.
Bei dieser Umdrehung (s. Fig. 3 Pfeilrichtung) räumen die an den Spitzen zweckmäfsig
etwas gebogenen breiten Zinken des Räumers a den sich vor dem Sech 5 etwa anhäufenden
Dünger nicht nur fortgesetzt auf die Seite, sondern bringen ihn zugleich in die daneben
liegende Furche.
Auf diese Weise werden also nicht nur Störungen der eingangs erwähnten Art beim
Pflügen vollkommen vermieden, sondern überdies noch ein zweckmäfsiges Düngen erzielt.
In Fig. 2 ist noch ein Abstreifer h angegeben, der bei den Fig. 1 und 3 der Deutlichkeit
halber weggelassen ist. Derselbe hat die Aufgabe, etwa von den Zinken des Rau-
iners α mithochgenommenen Dünger von denselben abzustreifen und so zu verhindern,
dafs er neuerdings vor das Sech gebracht wird.
Auch kann die Achse g des Räumers sowohl senkrecht als auch wagrecht einstellbar
gelagert werden, zu dem Zwecke, ein Verstellen des Räumers α gegenüber dem Sech s
zu ermöglichen.
Das Neue der vorliegenden Erfindung gegenüber den bekannten Vorrichtungen ähnlicher
Art liegt insbesondere in der Vereinigung folgender an und für sich zum Theil bereits bekannter
Anordnungen, und zwar:
ι. ein mit starren Zinken besetzter Räumer (Drehkörper), der den mit beweglich aufgehängten
und zeitweise festzustellenden Zinken versehenen Räumern gegenüber den Vortheil hat, dafs er umständliche Mechanismen vermeidet
und dabei doch sicherer wirkt;
2. die breite gabelförmige Gestalt der Zinken, die dadurch im Stande sind, viel wirksamer
zu räumen.
3. die wagrechte und zur Bewegungsrichtung des Pfluges parallele Lagerung des
Räumers, die ein zweckmäfsiges Arbeiten des Räumers zuläfst;
4. die Anordnung eines eigenen Abstreifers, der das Mitnehmen des Düngers u. s. w. begrenzt
und dadurch verhindert, dafs derselbe neuerdings wieder vor das Sech u. s. w. gebracht
wird.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:ι. Pflug mit Düngereinleger und Räumer, gekennzeichnet durch einen mit feststehenden gabelförmigen Zinken besetzten, quer zur Bewegungsrichtung des Pfluges um eine wagrechte Achse drehbaren Körper (a) dicht vor dem Sech oder dem Pflugschar, zum Zweck, den sich vor dem Sech ansammelnden Dünger und dergl. sicher fortzuräumen und nach der Seite abzulegen.
- 2. Pflug nach Anspruch 1, bei welchem an dem Drehkörper (a) ein Abstreifer (h) angeordnet ist, zum Zweck, das Wiedermithochnehmen des weggeräumten Düngers u. s. w. zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE130802C true DE130802C (de) |
Family
ID=399180
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT130802D Active DE130802C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE130802C (de) |
-
0
- DE DENDAT130802D patent/DE130802C/de active Active
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