DE129378C - - Google Patents

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DE129378C
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spark
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J15/00Arrangements of devices for treating smoke or fumes
    • F23J15/02Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
    • F23J15/022Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der für Lokomotiven, Lokomobilen, Dampfschiffschornsteine u. s. w. bestimmte Funkenfänger besteht der Hauptsache nach aus einem doppel- oder mehrwandigen Behälter, der an seinor Aufsen- und Innenwandung dergestalt mit Oeffnungen zum Abzug der Rauchgase versehen ist, dafs diese selbst zwar ungehindert in die äufsere Luft entweichen können, die durch den Schornsteinzug mitgerissenen Funken, Rufs- und Aschentheilchen jedoch gegen eine vor den Abzugsöffnungen befindliche Wandfläche oder dergl. fliegen müssen und dann in ein unter dem Behälter befindliches Gefäfs fallen.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt des neuen, mit einer Wasserspülvorrichtung ausgestatteten Funkenfängers,
Fig. 2 Querschnitte nach den Linien A-B und C-D der Fig. 1 und
Fig. 3 einen Querschnit einer abgeänderten Ausführungsform ohne Wasserspülvorrichtung.
Fig. 4 und 5 stellen dar, wie der Funkenfänger am Schornstein befestigt ist.
Die mit versetzten Löchern e versehenen Wände b, α bilden einen nach einer Seite, gewöhnlich nach der durch den Pfeil ρ angedeuteten Fahrtrichtung zu offenen Ringraum r, welcher nach oben durch den Deckel c und nach unten durch die Bodenplatte d abgeschlossen ist. Die dem Rauch beigemischten Funken, Rufs- und Aschentheilchen schlagen entweder schon gegen die Innenwand b oder nach Durchgang durch die Oeffnungen e der Wand b gegen die Innenfläche der Aufsenwand α und fallen dann auf den Boden d. Es empfiehlt sich, die Oeffnungen e mit kurzen Rohrstutzen ο zu versehen, damit die im Ringraum r herunterfallenden Funken und Aschentheilchen gezwungen werden, an den Wandtheilen der die Oeffnungen umgebenden Einfassungen herum und nicht etwa vor den Oeffnungen selbst zu Boden zu fallen, weil sie sonst durch den starken Windzug leicht herausgeschleudert werden könnten.
Zur Herstellung der Wände b, α eignet sich dichtmaschiges starkes Drahtgeflecht oder durchlochtes Blech, da dann für die Rauchgase aufser den Oeffnungen e noch andere Abzugswege vorhanden sind, durch welche die Funken jedoch nicht entweichen können.
Um zu verhüten, dafs mit dem Rauch bei langsamer Fahrt oder dem Stillstande der Lokomotive u. s. w. die Funken und Aschentheilchen auch nach oben in senkrechter Richtung entweichen, kann man am Deckel c noch eine Haube m anbringen, welche natürlich vorn bei η offen ist und ebenso ausgebildet sein kann wie die Wände b, a.
Der beschriebene Funkenfänger kann drehbar und unter Umständen in seiner Höhenlage verstellbar am Schornstein S angeordnet werden; die Drehung wird gegebenenfalls durch die Anordnung einer Windfahne bewirkt.
Um die Funken sicher zu löschen, wird der Funkenfänger mit einer Wasserspülvorrichtung ausgestattet; in diesem Falle müssen die Wandungen α und b des Behälters aus undurchlochtem Metallblech bestehen. Die Spülung erfolgt mit Hülfe eines im oberen Theile des ringförmigen Raumes r unterhalb des Deckels c angebrachten Wasserrohres t mit den Spritzöffnungen j und den Prallblechen w. Das
bei ^ einströmende und bei u ausfliefsende Wasser spült die Funken herunter.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Funkenfänger, dadurch gekennzeichnet, dafs die Wände (b, a. . .), welche den nach einer Seite, gewöhnlich nach der Fahrtrichtung zu offenen Ringraum (r) bilden, mit versetzt zu einander angeordneten Oeffnungen (e) für den Abzug der Rauchgase versehen sind, damit die Funken u. s. w., welche durch die Oeffnungen (e) gelangt sind, an die Aufsenwände schlagen und nach unten fallen.
    Eine Ausführungsform des Funkenfängers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Oeffnungen (e) durch Ränder eingefafst bezw. als vorstehende oder] nach "innen gerichtete Rohrstutzen (o) ausgebildet sind.
    Ein Funkenfänger nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs im oberen Theile desselben zwischen den Wänden ein mit Spritzöffnungen (j) und Prallblechen (w) versehenes Rohr (t) angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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