DE129349C - - Google Patents

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DE129349C
DE129349C DENDAT129349D DE129349DA DE129349C DE 129349 C DE129349 C DE 129349C DE NDAT129349 D DENDAT129349 D DE NDAT129349D DE 129349D A DE129349D A DE 129349DA DE 129349 C DE129349 C DE 129349C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/14Check valves with flexible valve members
    • F16K15/16Check valves with flexible valve members with tongue-shaped laminae

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JYi 129349 KLASSE 27b.
Firma ,,ORANJE" in AMSTERDAM. Druckventil für Narsluftpumpen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. August 1901 ab.
Der Erfindungsgegenstand bezieht sich auf Druckventile für Nafsluftpumpen und bezweckt, durch Anordnung dieser Ventile an solchen Pumpen ein Vacuum von constanter und beträchtlicher Höhe (94 bis 950) zu erzielen. Dieser Zweck soll dadurch erreicht werden, dafs unterhalb der im Klappenkasten von Nafsluftpumpen befindlichen Gummi- oder Lederklappen der Klappenventile je eine Metallklappe angeordnet ist, welche nur über einen Theil der betreffenden Ventilöffnung reicht und beim Schliefsen des Ventiles während eines Theiles des Hubes beim Beginn des Ansaugens verhindert, dafs die Gummiklappe sich sofort und vollständig schliefst. Bei jedem Kolbenhube kann dann demzufolge ein entsprechender Theil des im Klappenkasten befindlichen Wassers in den Luftcylinder zurückfliefsen und den todten Raum desselben ausfüllen, insoweit dies erforderlich ist, um eine gute und gleichmäfsige Wirkung der Pumpe und damit ein möglichst hohes und constantes Vacuum zu erhalten.
Die beiliegende Zeichnung stellt ein derartig eingerichtetes Klappenventil für Nafsluftpumpen dar, und zwar zeigt
Fig. ι eine Oberansicht des Ventiles,
Fig. 2 eine Seitenansicht des geöffneten Ventiles, den oberen Cylindertheil im Schnitt darstellend,
Fig. 3 eine Seitenansicht des geschlossenen Ventiles und
Fig. 4 einen wagerechten Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2.
Mit α ist die aus Gummi oder Leder bestehende Klappe bezeichnet und mit c der dieselbe niederhaltende Ventilteller; d ist die Befestigungsschraube derselben. Zwischen Klappe a und dem oberen Cylindertheil_/ ist eine Metallklappe b eingeschaltet, deren jeweilige Form aus Fig. 4 ersichtlich ist. Diese Metallklappe bedeckt einen Theil der Ventilöffnung e und verhindert anfänglich bei der Schliefsbewegung des Ventiles für einen kurzen Zeitpunkt das vollständige Anlegen der Gummiklappe a an den Ventilsitz, infolge dessen ein Theil des im Klappenkastens befindlichen Wassers in den Luftcylinder zurUckfliefst (siehe Pfeil Fig. 2) und den schädlichen Raum des letzteren ausfüllt, worauf sich die Gummiklappe infolge der gröfser gewordenen Saugkraft der Pumpe vollständig schliefst (Fig. 3).
Beim Oeffnen des Ventiles hebt sich auch die Metallklappe b, so dafs die Ventilöffnung ganz frei wird und den vollständigen Durchlafs gestattet. Beim nächsten Kolbenhub wiederholt sich wieder das Spiel des Ventiles in der beschriebenen Weise.
Durch Drehen der Metallklappe b kann der für das Zurückfliefsen des Wassers bestimmte Theil der Ventilöffnung vergröfsert oder verkleinert werden und damit auch die Menge des zurückfliefsenden und zum Ausfüllen des schädlichen Raumes dienenden Wassers geregelt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Druckventil für Nafsluftpumpen, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen den Gummi- oder
    Lederklappen des Ventiles und den Ventilsitzen eine Metallklappe (b) derart eingeschaltet ist, dafs das Schliefsen des Ventiles während eines Theiles des Hubes beim Beginnen des Ansaugens zunächst verhindert wird, wodurch ein Theil des im Ventilkasten befindlichen Wassers in den Luftcylinder zurückfliefsen und den schädlichen Raum des letzteren ausfüllen kann, zum Zwecke, ein möglichst hohes und constantes Vacuum zu erhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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