DE9702C - Neuerungen an Pumpen und Pumpenventilen - Google Patents

Neuerungen an Pumpen und Pumpenventilen

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DE9702C
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G. H. CORLISS in Providence (V. St. N. A.)
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  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

1879.
Klasse 59.
GEORGE HENRY CORLISS in PROVIDENCE (V. S. Α.). Neuerungen an Pumpen und Pumpenventilen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1879 ab.
In den beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. 1 einen Längenschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt einer mit diesen Neuerungen construirten Pumpe dar.
Das zu pumpende AVasser gelangt vorerst in eine geräumige Kammer C3 im tieferen Theile der Pumpenbüchse C2.
In regelmäfsigen Abständen sind entlang der Aufsenseite des Pumpencylinders CA über die Pumpenbüchse C2 sich quer erstreckende Zwischenwände C5 angeordnet.
Diese Zwischenwände C5 sind ein Theil des Pumpenbüchsengehäuses C2 und dienen sowohl als Verstärkungen der Büchse C2, sowie als Träger des Pumpencylinders C4. Es werden dadurch zahlreiche Querkammern gebildet, welche vertical über und unter dem Pumpencylinder C vorstehen.
Da die Einlafsventile C6 alle in der tieferen Hälfte des Pumpencylinders C4 angeordnet sind, so bleibt dadurch ein Raum C7, Fig. 2, über dem Niveau der höchsten Einlafsventile C6, der eine geräumige Vacuumkammer bildet, deren einzelne Abtheilungen durch Oeffnungen Ce mit einander verbunden sind. Jede Abtheilung der Einlafsventile C ist auf diese Weise in Verbindung mit der Wasserzufuhrquelle, sowie mit den Vacuumkammern gesetzt, was auch der Pumpencylinder C4 für eine Länge haben mag.
Der obere Theil der Pumpenbüchse C2 dient sowohl als Windkessel C9 und als Träger C10, Fig. i, für das Lager, in welchem sich die Kurbelwelle JE1, Fig. 1, der Dampfmaschine dreht. Zu diesem Zweck besitzt dieser Theil C eine Vertiefung C11, Fig. 2, die dem von der Kurbel beschriebenen Kreise entspricht.
Die Seiten der Windkessel sind durch verticale Querwände C12 verstärkt und dadurch die Windkessel in Zellen C13 getheilt. Zur Luftcirculation sind im oberen Theile die Oeffnungen C14 angebracht, Fig. 2.
Die Mannlochdeckel C", Fig. 1, werden durch eine Stange C18 festgehalten. Diese Stange geht durch die Büchse und ist genügend stark gemacht, um nicht nur dem Drucke auf die Deckel C" zu widerstehen, sondern auch um die Enden der daran anstofsenden Pumpenbüchse C2 zu unterstützen. Die Deckel des Pumpencylinders sind in der Zeichnung weggelassen.
Wenn zwei solche Pumpen angenommen werden, werden die Luftkammern durch das Verbindungsrohr C'J, Fig. 1 und 2, in Verbindung gebracht. Dadurch wird eine Druckausgleichung hergestellt, welche, da die Maschinenkurbeln unter rechtem Winkel gestellt sind, vier Antriebe oder Impulse von den zwei Hüben jedes Plungerkolbens während einer Maschinenumdrehung empfängt, wohingegen, wenn diese zwei Luftkammern nicht verbunden wären, dieselben jede nur zwei Impulse während des Hubes erhalten würden.
Die Ventile der Pumpe sind von ringförmiger Gestalt.
■ In ihren Bewegungen werden sie durch Spiralfedern, welche zwischen die beweglichen Ventile und die feststehenden Anschläge gesetzt werden, begrenzt.
Fig. 4 ist ein Aufrifs eines Ventils, fertig, um in den Pumpencylinder C'', Fig. 1, 2 und 3, eingesetzt zu werden.
Fig. 5 ist ein Grundrifs desselben.
Fig. 6 ist eine perspectivische Ansicht der Feder.
Fig. 7 ist ein Aufrifs und zeigt eine modificirte Form der Flügel, sowie des Ventilsitzes, der sich im Pumpencylindergehäuse befindet.
Fig. 8 ist ein Schnitt desselben mit gehobenem Ventil.
Fig. 9 ist ein Grundrifs des Ventilsitzes.
Fig. 10 ist ein Grundrifs der Fig. 7.
c\ Fig. 8, ist das in einen Ansatz i2 eingeschraubte Flügelstück. Die Flügel desselben sind über dem Ventilsitz c3, schwach einwärts geneigt und von solchem Durchmesser, dafs sie ungefähr bis zur Hälfte der Oeffhung reichen.
Das Ventil C6 wird aus Phosphorbronze hergestellt, um die gröfste Leichtigkeit und Dichtigkeit mit der verlangten Stärke zu vereinen.
c4 ist die Spiralfeder, welche im Querschnitt grofse Breite mit verhältnifsmäfsig geringer Dicke verbindet. Hierdurch wird Elasticität für die Ventilbewegung gesichert, dagegen aber noch eine hinlängliche Steifigkeit für die Führung des Ventils erzielt.
Sollte die Reibung allein nicht genügen, um das Ventil C0 und die untere Fläche der Feder f4 mit einander in Contact zu halten, so
können sie zusammengenietet oder_auf__and£r_e Art an^inajid^er_Jbdestigt_j^erde.ii,. Bei Fig. 4 und 5 sind der Ventilsitz cs und die Ventilkanäle in einem besonderen Gehäuse ce gelagert, um fertig in den Pumpencylinder CA gesetzt werden zu können, während in den Fig. 7, 8, 9 und 10 die Ventilsitze c3 und die Ventilkanäle im Haupt-Pumpencylindergehäuse C angebracht sind. In den Fig. 1 und 2 ist der Pumpenkörper mit herausgenommenen Ventilen und Ventilsitzen dargestellt. Fig. 3 zeigt einen Querschnitt und ein Stück Längsschnitt des Pumpencylinders mit eingesetzten Ventilen und Ventilsitzen. Die mit Durchlafsöffnungen (ähnlich wie bei Fig. 8) versehenen Ventilsitze c" können auf verschiedene Weise in den Pumpencylinder eingesetzt werden. Es kann das fertige Ventil in den Pumpencylinder eingeschraubt werden, indem die Aufsenfläche des Ventilsitzes und die entsprechende Oeffnung im Pumpencylinder mit Gewinde versehen sind, oder das Ventil bezw. der Ventilsitz wird genau in die Oeffnung des Pumpencylinders passend eingesetzt und eingedrückt, wie dies bei der in Fig. 1
/4s
und 2 gezeigten Pumpe der Fall ist und worauf sich die Fig. 3, 4 und 5 beziehen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Die Construction des in den Fig. i, 2 und theilweise in Fig. 3 gezeigten Pumpenkörpers mit eingeprefsten oder eingeschraubten Ventilsitzen zur Befestigung der Saug- und Druckventile.
2. Als eine Modification die Construction des Pumpenkörpers mit angegossenen Ventilsitzen, wie in Fig. 7, 8 und 9 gezeigt.
3. Die spiralförmige, in der Richtung der Ventilbewegung elastisch und in den Querrichtungen steif oder starr gemachte Federführung c4 in Combination mit einem feststehenden Anschlage und einem Hebventil, wesentlich wie beschrieben und in den Fig. 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 dargestellt.
4. Die zwei Pumpenbüchsen C- in Combination mit dem ihre Windkessel C9 verbindenden Luftröhre C19, wesentlich wie beschrieben und zum beschriebenen Zweck.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT9702D Neuerungen an Pumpen und Pumpenventilen Active DE9702C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164606B (de) * 1959-09-22 1964-03-05 Foundry Services Internat Ltd Verfahren zur Herstellung von exothermen Massen

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