DE129288C - - Google Patents
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- DE129288C DE129288C DENDAT129288D DE129288DA DE129288C DE 129288 C DE129288 C DE 129288C DE NDAT129288 D DENDAT129288 D DE NDAT129288D DE 129288D A DE129288D A DE 129288DA DE 129288 C DE129288 C DE 129288C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C7/00—Special-purpose or automatic embroidering machines
- D05C7/08—Special-purpose or automatic embroidering machines for attaching cords, tapes, bands, or the like
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
129288 -KLASSE 52 b. '
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. März 1899 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, um bei der Bildung eines Festons
auf der Schiffchen-Stickmaschine ein sicheres Halten und ein schnelles Loslassen des Fadens
zu erreichen. Das Verfahren besteht darin, dafs der Festonbilder oder -Haken durch seine
Bewegung vom Stoffe weg eine solche Lage zur Fadenschleife erhält, dafs diese nicht abfallen
kann, während durch die Bewegung dem Stoffe entgegen ein leichtes Abfallen der Fadenschleife
bewirkt wird.
Zur Erläuterung des Verfahrens sind auf beiliegender Zeichnung in Fig. ι die Einrichtung
zur Bewegung des Festonbilders und die Haupttheile der Schiffchen-Stickmaschine im
Querschnitt dargestellt; Fig. 2 zeigt den Feston, und in Fig. 3 bis 8 sind Stellungen des Festonbilders
und der Nadel bei Herstellung des Festons angegeben.
Der Festonbilder ist ein einfacher oder gegabelter Haken, der aufser den Bewegungen
zum Halten und Abwerfen des Fadens noch diejenigen Bewegungen ausführt, welche der
Fadenschleife die richtige Lage zur Nadel geben.
Der Vorgang bei Herstellung des Festons ist nun folgender: Der obere Stich (Fig. 3) ist
vollendet und während der Stoffdrücker den Stoff festhält, sticht die Nadel c für den unteren
Stich ein, wobei der Nadelfaden χ als Schleife durch den Festonbilder b nach links abgebogen
wird. Hat sich der Nadelfaden auf der Rückseite des Stoffes mit dem Schiffchenfaden
verschlungen und ist die Nadel c aus dem Stoff getreten, so läfst der Stoffdrücker los,
um den Stoff für den oberen Stich verschieben zu können, wobei der Festonbilder b (Fig. 4)
vom Stoff wegschwingt und sich gleichzeitig hebt, wodurch er sich so zur Nadel c (Fig. 5)
stellt, dafs der obere Fadenbogen über der Nadel liegt. Die Vorschwingung des Festonbilders
ist deshalb wesentlich, um ein Abrutschen der Fadenschleife zu verhindern. Bevor
die Nadel einsticht, wird wieder der Stoff durch den Stoffdrücker gehalten und sobald
die Nadelspitzev in den Stoff getreten ist,
schwingt der Festonbilder (Fig. 6) nach dem Stoffe zu, wodurch dieser eine solche Lage
(Fig. 6a) erhält, dafs der Faden mit Leichtigkeit abfällt. Während sich der Nadelfaden auf
der Stoffrückseite mit dem Schiffchenfaden verschlingt, bewegt sich der Festonbilder b (Fig. 7)
über die Nadel hinweg und stellt sich rechts von der Nadel so tief, dafs er sich wieder
nach links bewegen kann (Fig. 8), wenn die Nadel wieder einen unteren Stich ausführen
soll. Hierdurch entsteht der Feston (Fig. 2), bei dem jeder folgende Stich rechts von dem
vorhergehenden liegt. Sollte jeder folgende Stich links liegen, so mUfste die seitliche Bewegung
des Festonbilders in umgekehrter Weise erfolgen.
Die Mittel zur Hakenbewegung, sind noch kurz folgende: Für die Vor- und Rückschwingung
der Festonbilder b (Fig. 1) trägt die Welle α den Arm rf1, der mit dem um
die Welle e drehbaren Winkelhebel d2 d3 in Verbindung steht und mittelst Zugstange d*,
Hebels- ds von einem Excenter der Welle i
Claims (1)
- bewegt wird. Zur seitlichen Verschiebung der Festonbilder b dient der Gabelarm g\ der den Arm f2 umschliefst und durch Arm g2, Zugstange g3, Winkelhebel g4 mit einem Zweiten Excenter der Welle i in Verbindung steht. Zum Heben und Senken der Festonbilder endlich dient der Hebel f1/2, der fest auf der Welle e sitzt. Dieser Hebel steht durch eine Zugstange f3 mit dem um Welle k frei drehbaren Hebel f4 im Zusammenhange, dessen Gleitrolle an einem dritten Excenter der Festonwelle i anliegt. Letztere steht durch Zahnräder Λ 1Z1 mit der Uebersetzung ι : 2 in Verbindung mit der Triebwelle h.Patent-A ν SPRU ch:
Verfahren zur Herstellung einer Festonnaht auf der Schiffchen-Stickmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs der Festonbilder (b) eine besondere Bewegung sowohl von dem Stoffe weg als auch ihm entgegen ausführt, um durch erstefe Bewegung ein sicheres Halten, und durch letztere ein schnelles Loslassen des Fadens zu erreichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE129288C true DE129288C (de) |
Family
ID=397760
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT129288D Active DE129288C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE129288C (de) |
-
0
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