DE38410C - Steppstich-Schuhsohlen-Nähmaschine - Google Patents

Steppstich-Schuhsohlen-Nähmaschine

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Publication number
DE38410C
DE38410C DENDAT38410D DE38410DA DE38410C DE 38410 C DE38410 C DE 38410C DE NDAT38410 D DENDAT38410 D DE NDAT38410D DE 38410D A DE38410D A DE 38410DA DE 38410 C DE38410 C DE 38410C
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DE
Germany
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lever
movement
thread
cam disk
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38410D
Other languages
English (en)
Original Assignee
JOHS. ALBRECHT in Kannstatt
Publication of DE38410C publication Critical patent/DE38410C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B15/00Machines for sewing leather goods
    • D05B15/02Shoe sewing machines
    • D05B15/04Shoe sewing machines for lock-stitch work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
JOHi ALBRECHT in CANNSTATT. Steppstich-Schuhsohlen-Nähmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. October 1885 -ab.
Die Maschine dient zur Herstellung eines Doppelsteppstiches unter Anwendung zweier gepichter gelber Fäden, von welchen der untere sich auf einer Rolle und der obere sich in einem oscillirenden Schiffchen befindet.
Das Schiffchen bewegt sich in einer zur Schwingungsebene der Nadel senkrechten Ebene.
Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung zeigt die Maschine in Vorderansicht,
Fig. 2 dieselbe in Seitenansicht.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen Verticalschnitte vor den Curvenscheiben g und u,
Fig. 6 und 7 Details der Constructipnen und Fig. 8 zeigt die Stichbildung.
Der Antrieb der Maschinen erfolgt durch die Hauptwelle a, auf welcher drei Curvenscheiben festgekeilt sind, mittelst welcher die einzelnen Mechanismen in Thätigkeit gesetzt werden.
Auf der vorderen verschiebbaren Welle b befindet sich der oscillirende Nadelkopf c, welcher nicht verschiebbar, aber lose auf der Welle sitzt, ferner der Ahlenkopf d, welcher lose auf der Welle sitzt, sich aber mit letzterer verschieben läfst, Fig. 7. Nadel- und Ahlenkopf c d erhalten ihre oscillirende Bewegung je durch die Hebel e und f, welche auf Welle w befestigt, von der zweifachen Curvenscheibe g bewegt werden, Fig. 3.
Vor der Welle b befindet sich der Tisch i, welcher am Gestell befestigt ist. Unmittelbar über dem Tisch befindet sich der Stoffdrücker k, welcher an dem auf die Welle b aufgesteckten Kopf kl befestigt ist. Letzterer wird mittelst der Verlängerung k2 durch Empordrücken des Hebels I mittelst Spiralfeder m stets gegen den Tisch gedrückt, bis die Erhöhung nl der Curvenscheibe η den mit Rolle versehenen Hebel 0 hinausdrückt, wobei die unterhalb befindliche Sperrklinke ο1 auf die Verlängerung k'2 drückt und sich somit der Stoffdrücker etwas von dem Tisch abhebt, Fig. 2.
An der aufserhalb mit Lappen versehenen Welle b ist ein Hebel ρ angeschraubt, welcher seinen Drehpunkt in pl hat und dazu dient, durch die von der Curvenscheibe η erhaltene Bewegung die Welle b mit sammt dem Ahlenkopf um eine Stichlänge zu verschieben, Fig. 1 und 2, und Schnitt A-B.
An der vorderen Gestellplatte befindet sich der um Zapfen r1 drehbare und aus zwei Theilen bestehende Hebel r, welcher das oscillirende Schiffchen s trägt. Letzteres sitzt lose zwischen den klauenförmigen Theilen des Hebels r und kann durch Abnehmen des oberen Theiles des Hebels das Schiffchen herausgenommen und der zur Verwendung kommende zweite Faden eingelegt werden.
Letzterer ist nur ringförmig aufgewickelt und wird einfach in das mit einem Deckelchen versehene Schiffchen eingelegt, wobei das Ende 2 durch ein im Schiffchen befindliches Loch herausgezogen wird, Fig. 1, 4 und 6.
Der Hebel r steht mit dem um Zapfen t1 drehbaren Winkelhebel fin Verbindung, welcher seine hin- und hergehende Bewegung durch die Curvenscheibe u erhält (s. Fig. 1, 4 und 6).
An der vorderen Gestellplatte befindet sich ferner der um Zapfen h1 drehbare Haken h, welcher an seiner Verlängerung die Rolle h2 trägt und mittelst einer Feder q stets gegen die Curyenscheibe g angedrückt wird, von welch letzterer die hin- und hergehende Bewegung des Hakens erfolgt, Fig. 1, 2, 3 und 6.
Unterhalb der Welle b befindet sich der Fadenhebel v, welcher, in Welle n> gelagert, durch seine Verlängerung mittelst der Curvenscheibe u auf- und abbewegt wird. Dieser Fadenhebel besitzt an seinem vorderen Ende
ein Scharnierstück χ, welches aufsen U-förmig gebildet ist und eine kleine Rolle x1 trägt, Fig. ι und 4.
Der mit Scharnierstück versehene Fadenhebel χ x1 wird zwischen einer auf einer Seite oben etwas eingebogenen Gabel y. geführt, Fig. ι, und mittelst der hinten befindlichen Spiralfeder ^ aus einander gedrückt, Schnitt B-C.
Linksseitig vom Fadenhebel befindet sich ein mit Schlitz D1 und Haken D2 versehener Fadenführer D, welcher in Verbindung mit dem um Zapfen E1 drehbaren Winkelhebel E seine Bewegung von der Curvenscheibe u erhält, Fig. 4 und 6 und Schnitt B-C, bezw. mittelst der Spiralfeder F nach hinten gezogen wird, sobald die an dem Winkelhebel angebrachte Rolle E2 in den Ausschnitt u1 der Scheibe ύ zu sitzen kommt, Fig. 5. Noch weiter links befindet sich ein Winkel G, welcher zur Führung des unteren Fadens 1 dient, Fig. 1; letzterer, von Rolle H abgewickelt, geht über die Führungsrolle H1, durch das Loch des Winkels G, alsdann durch den Schlitz D1 des Fadenführers nach der kleinen Rolle xl im Scharnierstück χ und durch eine Bohrung am vorderen Theil des letzteren nach oben, Fig. 1 und 4.
Die Maschine arbeitet in folgender Weise:
Die zu nähende Arbeit wird zwischen den Tisch i und den Stoffdrücker K in bekannter Weise eingeführt. Während die Ahle d1 das Material durchsticht, wird gleichzeitig die Welle b mitsammt der Ahle und dem Arbeitsstück um eine Stichlänge nach links geschoben, wobei der Stoffdrücker etwas gehoben wird, so dafs das vorgestochene Loch direct unter die Hakennadel c1 zu stehen kommt. Letztere folgt nun der zurückgehenden Ahle durch das gestochene Loch nach. Hierauf geht der Fadenhebel vx in die Höhe und gleichzeitig der Fadenführer zurück, wobei der Haken D2 des letzteren den Faden 1 über das U-förmige Mundstück des Scharnierstückes χ legt, Fig. 5.
Ist letzteres in der Nähe des Nadelhakens angelangt, so macht es eine Bewegung von links nach rechts, indem das Scharnierstück mittelst der oben eingebogenen Gabelj^ etwas einwärts gedrückt wird, durch diese Bewegung wird der über das Mundstück gelegte Faden in den. Nadelhaken hineingedruckt.
Letzterer geht nun in die Höhe und zieht eine Schleife durch das Material, Fig. 3, während gleichzeitig der Fadenführer vorwärts geht und den Faden losläfst.
In dem Augenblick, wo die Fadenschleife zu ihrer vollen Länge ausgezogen ist, wird dieselbe durch den hervortretenden Haken h getheilt, so dafs die Spitze des nunmehr nach rechts gehenden Schiffchens ungehindert die Schleife passiren kann.
Gleichzeitig geht nun die Hakennadel etwas vorwärts, wodurch sich die Fadenschleife aus dem Nadelhaken auslöst und solche durch den Haken h gehalten wird, Fig. 6, mithin die Bewegung des Schiffchens nach rechts nicht mitmachen kann, sondern so lange gehalten wird, bis das Schiffchen durch die Schleife hindurshgegangen ist.
Alsdann zieht der Fadenhebel ν χ die Schleife an, Fig. i, 4 und 8, während das Schiffchen wieder zurückgeht.
Während das Schiffchen die Fadenschleife passirt und letztere angezogen wird, geht die Welle, b mitsammt der Ahle um eine Stichlänge nach rechts, um alsdann, wenn letztere den nächsten Stich ausführt, sich wieder nach links zu verschieben, wie oben beschrieben.
Fig. 8 zeigt die Stichbildung in vergröfsertem Mafsstabe, wobei besonders die vom unteren Faden 1 gebildete Schleife und der vom Schiffchen ausgehende obere Faden 2 hervorgehoben ist.

Claims (6)

Patent-An sp ruch: Eine Steppstich - Schuhsohlen - Nähmaschine, welche durch folgende Einrichtungen gekennzeichnet ist:
1. den oscillirenden Nadelkopf cc1 in Verbindung mit dem oscillirenden und mit Welle b verschiebbaren Ahlenkopf d d1, welche in Verbindung mit Hebel e und f ihre Bewegung von der Curvenscheibe g erhalten,_ während die Verschiebung der Welle b mittelst Hebels ρ von der Curvenscheibe η erfolgt;
2. das in einer zur Schwingungsebene der Nadel senkrechten Ebene oscillirende Schiffchen S, welches durch Hebel r und Hebel f seine Bewegung von der Curvenscheibe u erhält, in Verbindung mit dem, ebenfalls in einer zur Schwingungsebene der Nadel senkrechten Ebene oscillirenden, mit seiner Spitze der Bewegungsrichtung des Schiffchens entgegen arbeitenden Haken h;
3. den Stoffdrücker Uk1It*, welcher in Verbindung mit dem Hebel Zoo1 und der Spiralfeder m seine Bewegung von der Curvenscheibe η erhält:
4. den mit Feder q verbundenen Haken h, welcher von Curvenscheibe g bewegt wird;
5. den Fadenhebel ν mit Scharnierstuck xx1, welcher in Verbindung mit Gabel y und Feder ^ seine Bewegung von Curvenscheibe u erhält;
6. den Fadenführer D Dl D2, welcher in Verbindung mit Winkelhebel E und Spiralfeder F seine Bewegung von der Curvenscheibe u erhält. :
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38410D Steppstich-Schuhsohlen-Nähmaschine Expired - Lifetime DE38410C (de)

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