DE1291159B - Landwirtschaftliche Hackmaschine, insbesondere zum Vereinzeln von Reihenkulturen - Google Patents
Landwirtschaftliche Hackmaschine, insbesondere zum Vereinzeln von ReihenkulturenInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine landwirtschaft- Bei einer Hackmaschine gemäß der Erfindung sind
liehe Hackmaschine, insbesondere zum Vereinzeln zwei Werkzeuge je Pflanzenreihe vorgesehen, die eine
von Reihenkulturen, mit an Trägern befestigten Werk- vergleichsweise schnelle Schwingbewegung ausführen,
zeugen. Dabei kann zur Anpassung an verschiedene Arbeits-
Es sind Hackmaschinen bekannt, die nach Art 5 bedingungen die Frequenz des tatsächlichen Hackens
einer Schere bzw. Zange arbeiten. Die Werkzeuge gesteuert werden. Mit anderen Worten ausgedrückt,
dieser bekannten Hackmaschinen schließen sich zum kann die wirksame und unwirksame Stellung der
Wegschneiden von Pflanzen, und sie öffnen sich, Werkzeuge gesteuert werden. Die Steuerung der Frewenn
Pflanzen stehenbleiben sollen. quenz kann erfolgen, durch Änderung der Sehwin-
Es sind auch Hackmaschinen bekannt, deren Werk- io gungsamplitude, durch Verschiebung des Schwingzeuge
während einer gewissen Zeit in fester Stellung bereiches bei gleichbleibender Amplitude oder durch
bleiben und durch den Boden in der Pflanzenreihe vollständiges Aufheben der Schwingung. Wenn beigehen,
wonach sie während eines gewissen Zeitraumes spielsweise die Frequenzsteuerung durch Änderung
in einer im Abstand voneinander liegenden Stellung der Amplitude erfolgt, entspricht eine große Ampligehalten
werden, um Pflanzen stehenzulassen. 15 tude der wirksamen Phase und eine kleine Amplitude
Bei den bekannten Vorrichtungen ist ein Werkzeug der unwirksamen Phase der Werkzeuge. Wird der
je Pflanzenreihe vorgesehen, und die Werkzeugewer- Schwingungsbereich verschoben, liegt die senkrechte
den in ihrer wirksamen Stellung durch die Vorwärts- Ebene der Pflanzenreihe in der wirksamen Phase
bewegung des Zugfahrzeuges durch den Boden ge- innerhalb des Schwingbereiches, während sie in der
zogen, wodurch keine gute Auflockerung des Bodens 20 unwirksamen Phase außerhalb des Schwingbereiches
zwischen den Pflanzen erreicht wird. Damit ist ihr liegt.
Arbeiten nicht so wirkungsvoll wie ein Hacken von Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den UnterHand, ansprächen gekennzeichnet.
Es sind auch Hackmaschinen bekannt, bei denen Ausfuhrungsformen der Erfindung werden nach-
den Werkzeugen über eine Welle gleichmäßige 25 stehend an Hand der Zeichnung beispielsweise er-Schwingbewegungen
quer zur Bewegungsrichtung der läutert.
Maschine erteilt werden, bei denen die Werkzeuge F i g. 1 ist eine schematische Ansicht, in Drauf sieht
durch eine lotrechte Ebene, in welcher eine zu be- und waagerechtem Schnitt, eines Teiles einer Maarbeitende
Pflanzenreihe liegt, zum Wegschneiden schine gemäß der Erfindung; von Pflanzen hindurchschwingen. 30 Fig. 2 ist eine schematische Stirnansicht einer
Bei bekannten Hackmaschinen dieser Art dringen Steuervorrichtung gemäß der Erfindung für die Werkdie
in Abhängigkeit von der Vorwärtsbewegung des zeuge;
Zugfahrzeuges schwingenden Werkzeuge in den Erd- Fig. 3 ist eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht einer
boden ein, wenn sie beim Schwingen zwischen zwei weiteren Ausführungsform einer Vorrichtung zum
seitlichen Endstellungen durch die die Pflanzenreihe 35 Steuern der Werkzeuge;
enthaltende senkrechte Ebene hindurchgehen. Die be- F i g. 4 ist eine schematische Draufsicht einer abkannten
Werkzeuge führen eine in Draufsicht zick- geänderten Ausführungsform der Erfindung;
zackförmige Bewegung aus, wobei die genannte senk- Fig. 5 ist eine Ansicht, in welcher eine Einzelheit
rechte Ebene zwischen zwei aufeinanderfolgenden, der Ausführungsform gemäß Fig. 4 wiedergegeauszusparenden
Pflanzen nur einmal durchquert wird. 4° ben ist;
Dies bedeutet für die Praxis, daß jede zweite Pflanze Fi g, 6 bis 8 sind schematische Ansichten einer
ausgespart wird, da bei den bekannten Hackmaschi- weiteren abgeänderten Ausführungsform der Erfinnen
dieser Art keine Möglichkeit besteht, die Fre- dung;
quenz der Schwingung der Werkzeuge zu ändern. F i g. 9 ist eine waagerechte Teilschnittansicht einer
quenz der Schwingung der Werkzeuge zu ändern. F i g. 9 ist eine waagerechte Teilschnittansicht einer
Insgesamt wird bei den bekannten Hackmaschinen 45 weiteren abgeänderten Ausführungsform der Erfineine
schlechte Anpassung an die Art des Erdbodens dung;
erreicht, und es ergibt sich eine Verfestigung des F i g. 10 ist eine Seitenansicht der Ausführungsform
Bodens zwischen den Pflanzen, so daß insgesamt ein gemäß Fig. 9, gesehen in Richtung des Pfeiles Fz.
Arbeiten erhalten wird, das nicht so wirkungsvoll wie Fig. 11 ist eine Seitenansicht einer weiteren Aus-
das Hacken von Hand ist. -. 50 führungsform der Erfindung.
Die Erfindung geht von einer Hackmaschine der In der Zeichnung ist der Rahmen der Maschine
zuletzt genannten Art aus, und sie bezweckt, deren nicht dargestellt, welcher ein solcher Rahmen sein
Nachteile zu beseitigen. kann, der üblicherweise bei derartigen Maschinen
Gemäß der Erfindung ist eine solche Hackmaschine verwendet wird und der ein gewöhnliches U-Querdadurch
gekennzeichnet, daß das die Werkzeuge tra- 55 eisen aufweist, an welchem mittels eines geeigneten
gende Ende der an ihrem anderen Ende angetriebenen Gestänges die zum Anbau an den Schlepper und zum
Schwingwelle über eine mechanische Verbindungs- Ausheben erforderlichen Teile angeordnet sind. An
•einrichtung mit einer Elektromagnetanordnung ver- dem U-Eisen sind Werkzeugträgergehäuse vorgesehen,
bunden ist, durch welche die Schwingbewegung der die in einstellbaren Abständen angeordnet sind, um
Werkzeuge entweder hinsichtlich ihrer Amplitude 60 sie dem Abstand der zu bearbeitenden Pflanzenreihen
änderbar oder die Lage der Schwingbewegung der anpassen zu können. Die die Werkzeuge betätigende
Werkzeuge bei unveränderter Schwingamplitude in Bewegung wird von einer zu dem U-Eisen parallel
einer vertikalen, quer zur Fortbewegungsrichtung der angeordneten Antriebswelle abgenommen.
Maschine stehenden Ebene verschiebbar oder auch In Fig. 1 ist mit 1 erne querliegende Antriebs-
die Schwingbewegung ganz aufhebbar ist, derart, daß 65 welle und mit 2 ein Werkzeugträgergehäuse bezeichin
jedem Fall einzelne Pflanzen oder Pflanzengruppen net, das sich in Querrichtung frei bewegen kann, woin
bestimmten Abständen vom Wegschneiden aus- bei seine Stellung parallel zur Welle 1 einstellbar ist,
genommen sind. und das bei 3 mittels eines Gelenkes 4 mit dem
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Rahmen verbunden ist, so daß die Werkzeugträger nen Linien wiedergegeben ist und in welcher der An-Winkelbewegungen
in lotrechter Ebene ausführen schlag 20 sich am Fuß des V der Gabel 19 befindet,
können, um sich Unebenheiten des Erdbodens an- oder die Arbeitsstellung einnehmen, die in unterpassen
zu können. brochenen Linien wiedergegeben ist und in welcher
Die Werkzeuge sind Messer, die in bezug auf den 5 der Anschlag 20 sich an der Öffnung des V, jedoch
Schaft 15 um 90° gebogen sind, zwei Schneiden tra- in dessen Innerem befindet, und zwar je nachdem,
gen und zwischen den beiden Schneiden etwas bogen- ob der Elektromagnet 13 erregt ist oder nicht. Der
förmig bzw. ballig sind. Anschlag 20 und/oder die Innenränder der Gabel 19
Die kontinuierliche Drehbewegung der querliegen- können mit Kautschuk oder einem anderen Material
den Antriebswelle 1 wird durch eine Übertragungs- io belegt sein, welches dazu geeignet ist, Schläge oder
einrichtung 10 in eine Schwingbewegung einer Stöße aufzunehmen bzw. zu dämpfen.
Schwingwelle 11 umgewandelt, die in Lagern 12 in Die beschriebene Ausführung arbeitet wie folgt: einer rohrförmigen Verlängerung 2 α des Gehäuses 2 Wenn sich der Anschlag 20 in der in F i g. 2 in unterangeordnet ist, an welcher weiterhin einerseits ein brochenen Linien wiedergegebenen oberen Stellung Elektromagnet 13 und andererseits ein Ansatz 14 vor- 15 befindet, kann die Gabel 19 unter der Wirkung der gesehen sind, deren Wirkung nachstehend beschrie- Schwingwelle 11 eine Schwingbewegung in einem ben werden wird. verhältnismäßig großen Winkel ausführen, der durch
Schwingwelle 11 umgewandelt, die in Lagern 12 in Die beschriebene Ausführung arbeitet wie folgt: einer rohrförmigen Verlängerung 2 α des Gehäuses 2 Wenn sich der Anschlag 20 in der in F i g. 2 in unterangeordnet ist, an welcher weiterhin einerseits ein brochenen Linien wiedergegebenen oberen Stellung Elektromagnet 13 und andererseits ein Ansatz 14 vor- 15 befindet, kann die Gabel 19 unter der Wirkung der gesehen sind, deren Wirkung nachstehend beschrie- Schwingwelle 11 eine Schwingbewegung in einem ben werden wird. verhältnismäßig großen Winkel ausführen, der durch
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Größe der Öffnung des V bestimmt ist. Wenn dadie
Übertragungseinrichtung 10 eine zylindrische gegen der Anschlag 20 sich in der in ausgezogenen
Nabe 70 mit schräger Bohrung auf. Auf der Nabe 70 20 Linien wiedergegebenen unteren Stellung befindet,
ist unter Zwischenschaltung eines Lagers 73 ein zy- kann die Gabel 19 nur eine sehr begrenzte Winkellindrischer
Ring 72 angeordnet. Dieser Ring 72 trägt schwingbewegung ausführen, weil der Fuß des V der
außen zwei Spitzen 74, die diametral gegenüber- Gabel 19 eng ist.
liegend angeordnet sind und in gabelförmige End- Dementsprechend hat im ersten Fall der Werkzeugarme
75 der Schwingwelle 11 eingreifen. Während 25 träger 15 eine große Schwingungsamplitude, wobei
der Drehung der Welle 1 beschreibt wegen der die Schwingwelle 11 die Schwingbewegung voll über-Schrägbohrung
die der Nabe 70 und dem Ring 72 trägt, die ihr an ihrem gegenüberliegenden Ende von
gemeinsame geometrische Achse einen Kegel um die der Antriebswelle 1 erteilt wird. In dem zweiten Fall
geometrische Achse der Welle 1. Dadurch wird eine hat der Werkzeugträger 15 nur eine sehr kleine
Schwingbewegung von der Gabel 75 auf die Schwing- 30 Schwingungsamplitude, so daß die Schwingwelle 11
welle 11 übertragen. Die Amplitude der Schwing- wechselnden elastischen Verdrehungen ausgesetzt ist.
welle 11 hängt dabei von der Schrägstellung der geo- Die volle Schwingungsamplitude ist derart, daß
metrischen Achse der Nabe 70 in bezug auf die geo- unter Berücksichtigung der Winkelöffnung der Arme
metrische Achse der Welle 1 ab. des Werkzeugträgers 15 jedes Werkzeug wechsel-
An dem (gemäß Fig. 1 rechten) freien Ende der 35 weise durch die Lotrechte hindurchgeht und die sich
Schwingwelle 11 ist der Werkzeugträger 15 (Fig. 2) auf seinem Weg befindende Pflanze vernichtet. Wenn
befestigt, der als haarnadelförmiges U-Eisen ausgebil- indessen die Schwingungsamplitude begrenzt oder
det ist, wobei auf jedem Schenkel mittels zweier Null ist, verbleiben die Werkzeugträgerarme beider-Federn
und des Schaftes das eigentliche Werkzeug be- seits der Pflanzenreihe, ohne die Pflanzen zu erfestigt
ist. Die Anordnung des Werkzeugträgers 15 40 reichen, so daß diejenige Pflanze stehenbleibt, die
am Ende der Schwingwelle 11 erfolgt über eine sich in der Schwingebene der Werkzeuge befindet,
Innenhülse 16 eines Schwingmetallkörpers, dessen die jedoch das Erdreich an beiden Seiten der
äußere Hülse 17 den Werkzeugträger 15 trägt, der Pflanzenreihe bearbeiten können, ohne die Pflanzen
beispielsweise durch Schweißung an der Hülse 17 be- zu gefährden. Insgesamt können die Werkzeuge eine
festigt sein kann. Die Hülse 17 weist weiterhin einen 45 Schwingbewegung veränderbarer Amplitude aus-Teil
18 mit einer Arretierungsgabel 19 in Form eines führen,
sich nach außen öffnenden V auf. Der Schwingmetallkörper und die Schwingwelle 11
sich nach außen öffnenden V auf. Der Schwingmetallkörper und die Schwingwelle 11
Zwischen den Armen dieser Gabel 19 befindet sich schützen die Werkzeuge gegen Schläge bei Auftreffen
die Spitze eines bewegbaren Anschlages 20, der von auf Fremdkörper auf dem Arbeitsweg, dämpfen die
einem Arm 21 getragen ist, welcher bei 22 an dem 50 Schwingbewegung an den Grenzen und erteilen dem
an dem Gehäuseteil 2 α befestigten Träger 14 an- Werkzeug eine Art Peitschenschlag, wenn es mit dem
gelenkt ist. Der Arm 21 ist durch eine an einem Erdboden in Berührung kommt,
festen Teil 21 b angeordnete Feder 21 α belastet, In F i g. 3 ist eine abgeänderte Ausführungsform
welche das Bestreben hat, die Spitze des Anschlages der Vorrichtung zum Steuern der Amplitude des
20 in den breitesten Teil der Gabel 19 anzuheben. 55 Werkzeugträgers 15 durch den Elektromagneten 13
Der gleichfalls an dem Gehäuseteil 2 α befestigte dargestellt.
Elektromagnet 13 wirkt durch seinen Anker dahin- Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Schwinggehend,
einen Arm 23 zu verschwenken, dessen freies welle 11 α von dem Werkzeugträger 15 getrennt, und
Ende sich gegen den den Anschlag 20 tragenden Arm die Kraftübertragung erfolgt durch einen Schwing-
21 legen kann. Die Stellung des Anschlages 20 in der 60 schaft 24, der an einem Ende der Schwingwelle 11 a
Gabel 19 ist somit von entgegengesetzt wirkenden befestigt ist und längs dessen sich ein in einem
Kräften, und zwar einerseits von der Kraft der Feder U-Eisen 26 bewegbares Gleitstück 25 verschieben
21a, die das Bestreben hat, den Anschlag 20 anzu- kann, welches durch eine Druckfeder 27 belastet ist..
heben, und andererseits von der durch die Erregung Das Gleitstück 25 ist über eine Pleuelstange 28 mit
des Elektromagneten 13 erzeugten Kraft bestimmt, 65 einem Kurbelarm 29 verbunden, der mittels des
welche das Bestreben hat, den Anschlag 20 nieder- Schwingmetallkörpers an dem Werkzeugträger 15 bezudrücken.
Die Teile 20, 21, 23 können somit ent- festigt ist.
weder die Haltestellung, die in F i g. 2 in ausgezoge- Der Elektromagnet 13 wirkt, wenn er erregt ist,
über seinen Schaft 23 in Richtung des Pfeiles / auf die
Pleuelstange 28, um das Gleitstück 25 gegen die Wirkung der Feder 27 in Richtung gegen die Schwing-Avelle
11 α zu bewegen. Es ist ersichtlich, daß unter diesen Bedingungen der Anlenkpunkt 30 der Pleuelstange
28 einen Bogen von kleinem Radius beschreibt, so daß die Amplitude der Schwingung der
den Werkzeugträger 15 antreibenden Kurbel 24 klein ist. WemTdäpgen tier Elektromagnet13 entregtistr
wird das Gleitstück 25 durch die Feder 27 nach oben zurückgestoßen, und der Anlenkpunkt 30 entfernt
sich von der Schwingwelle 11 a. Dieser Punkt 30 beschreibt dementsprechend einen Bogen mit großem
Radius, so daß der Werkzeugträger 15 mit großer Amplitude schwingt.
Es ist somit ersichtlich, daß die Vorrichtung zwei Arbeitsstellungen hat, einerseits eine der wirksamen
Arbeitsperiode der Werkzeuge entsprechende Stellung, in welcher der Elektromagnet 13 entregt ist und
sprechende Ausführungsform ist in den F i g. 6 bis 8
dargestellt.
Bei dieser Ausführungsfoxm wird die Schwingwelle nicht tordiert; sie treibt eine Platte 35 an, auf
welcher bei 36 zwei Hebel 37 angelenkt sind, welche die Werkzeugträger 15 α tragen, die hier getrennt
sind und Nasen 38 aufweisen, die, wie in F i g. 7 wiedergegeben, versetzt und übereinanderliegend an-—geordnet-sind.-Die
Platte 35 trägt eine Kugel 39, die
ίο durch eine Feder 40 gegen den Innenabschnitt der Nasen 38 gedrückt wird und dementsprechend die
Hebel 37 gegen einen Anschlag 41 gedruckt hält, der eine zweckentsprechende Form hat und mit der
Platte 35 verbunden ist (dieser Anschlag 41 ist zwecks größerer Klarheit in der Zeichnung schraffiert wiedergegeben).
Die Kraft der Feder 40 ist über eine Schraube 42 einstellbar.
Gegen die obere Fläche der Nasen 38 der Hebel 37 können sich Rollen 43 legen, die von bei 45 schwenk-
das Gleitstück 25 sich in der oberen Stellung befin- 20 bar gelagerten Lagerarmen 44 getragen sind, welche
det, und andererseits eine der unwirksamen Periode durch Elektromagneten 46 betätigt werden,
der Werkzeuge entsprechende Stellung, in welcher der Wenn die Elektromagneten 46 entregt sind, befin
der Werkzeuge entsprechende Stellung, in welcher der Wenn die Elektromagneten 46 entregt sind, befin
Elektromagnet 13 erregt ist und das Gleitstück 25 sich in der unteren Stellung befindet. Es ist vorteilhaft,
die obere und untere Stellung des Gleitstückes 25 mit Bezug auf die mittlere Stellung der Pleuelstange
28 symmetrisch zu wählen.
In Fig. 4 und 5 ist eine weitere Ausführungsform
der Vorrichtung zum Steuern der Amplitude des
Werkzeugträgers 15 wiedergegeben, wobei lediglich 30 in Richtung der Pfeile /2 nach außen verschwenkt
die Innenmuffe 16 des Schwingmetallkörpers wiedergegeben ist, die wie bei der Ausführungsform gemäß
F i g. 2 auf der Schwingwelle 11 befestigt ist.
F i g. 2 auf der Schwingwelle 11 befestigt ist.
Der Elektromagnet 13 der vorbeschriebenen Ausführungsformen ist bei der Ausführungsform gemäß
Fig. 4 durch eine Elektrobremse 31 ersetzt, die an dem Gehäuseteil 2 α mittels Lagerarmen 32 frei tragend
und am Ende der Schwingwelle 11 angeordnet ist, die aus dem Gehäuseteil 2 α vorragt, wobei sie
durch einen Lagerring 12 α hindurchgeführt ist, der 40 stellung heraus in jeder Richtung 30° beträgt, so ist
aus reibungsarmen Metall hergestellt ist. Die Elek- zu erkennen, daß die Gerade O A zwischen den Geraden
O B und O C gemäß dem Pfeil α schwingt,
während die Gerade O B zwischen den Geraden O Ό
und O A gemäß dem Pfeil b schwingt. Bei jeder 45 Halbschwingung geht jede der Geraden O A und
OB durch die senkrechte Ebene O V hindurch, in
welcher sich die Pflanzenreihe befindet.
In dem zweiten Fall, in welchem die Elektromagneten 46 erregt sind und welcher der unwirksamen
Phase der Werkzeuge entspricht, ist deren mittlere Stellung OC, OD aus der Symmetrieebene
O V heraus beispielsweise um 30° nach links und nach rechts verschoben. In anderen Worten ausgedrückt,
die Geraden O A und O B liegen über den
Geraden O C bzw. O D. Es ist zu erkennen, daß bei
einer Schwingung von 60° die Gerade O C einen Winkel α' zwischen der Geraden O E und OA überstreicht,
während die Gerade O D einen Winkel b' zwischen den Geraden O B und O F überstreicht. In
keinem Augenblick gehen die Geraden durch die senkrechte Ebene O V hindurch, so daß die sich in
dieser befindenden Pflanzen nicht erreicht werden. Es ist zu bemerken, daß bei der beschriebenen
Ausführungsform zwei Rollen 43, zwei Lagerarme 44 und zwei Elektromagneten 46 vorgesehen sind obgleich
eine Rolle 43, ein Arm 44 und ein Elektroden sich die Rollen 43 in einer oberen Stellung außer
Berührung mit den Nasen 38 der Hebel 37, und die Vorrichtung befindet sich dann in der in Fig. 6
wiedergegebenen Stellung. Wenn nunmehr die Elektromagneten 46 erregt werden, werden die Arme 44
in Richtung der Pfeile J1 gesenkt, und die Rollen 43
legen sich gegen die Nasen 38, wodurch die Hebel 37
werden, wobei die Feder 40 zusammengedrückt wird. Die Werkzeugträger 15 α befinden sich dementsprechend
in einem größeren Winkelabstand.
Im ersten Fall, in welchem die Elektromagneten 46 entregt sind und welcher der wirksamen Arbeitsphase der Werkzeuge entspricht, bilden diese in der
Mitte des Schwingwegs beispielsweise, wie in F i g, 8 dargestellt, einen Winkelt OB von 30°. Wenn die
Schwingungsamplitude der Platte 35 aus der Mittel-
trobremse31 weist einen auf der Schwingwelle 11
gelagerten Drehkörper 33 (Fig. 6) auf, welcher allgemein die Form eines zweiblättrigen oder vierblättrigen
Kleeblattes hat und gegenüber einer entsprechenden Anzahl von feststehenden Polstücken 34
bewegbar ist. Er steht mit dem Werkzeug in fester Verbindung.
Es ist ersichtlich, daß, wenn die Elektrobremse 31 nicht unter Strom steht, der Drehkörper 33 sich frei
bewegen kann und der Muffe 16 die volle Schwingungsamplitude erteilt wird. Wenn dagegen die Elektrobremse
31 mit Strom gespeist wird, wird vor den Polstücken 34 ein Magnetfeld erzeugt, welches sich
der freien Bewegung des Drehkörpers 33 widersetzt und dessen Bewegung in engen Grenzen hält, so daß
das Ende der Schwingwelle 11 gebremst wird und die in der Nähe angeordnete Muffe 16 lediglich eine
Schwingung mit kleiner Amplitude ausführt.
Es ist nicht unbedingt notwendig, die Steuerung So
der Werkzeuge durch Ändern ihrer Schwingungsamplitude vorzunehmen. Es ist gleichfalls möglich,
das gewünschte Ergebnis unter Beibehaltung einer konstanten Amplitude zu erhalten, indem lediglich
die durch die Winkelbewegung der Werkzeuge über- 6g strichene Fläche in einer vertikalen Querebene verschoben
wird und dadurch aus dem Bereich der Pflanzen gelangt. Eine dieser Bedingung ent-
magnet 46 genügen würden, um die beiden Nasen 38 gleichzeitig zu betätigen. Die doppelte Ausführung ist
jedoch aus folgendem Grund gewählt worden: Unter Ausführungsform gemäß F i g. 2 beschrieben worden
Berücksichtigung der Tatsache, daß nur ein einziges ist. Dieses Arbeiten setzt ein Gleiten der Scheibe 80
Werkzeug sich in irgendeinem gegebenen Augenblick mit Bezug auf die Platte 76 und die Gegenplatte 77
in der Arbeitsstellung in dem Erdboden befindet und voraus, wenn sich der Anschlag 20 bei Erregung des
das andere in der Luft steht, ist zu erkennen, daß die 5 Elektromagneten 13 ganz am Fuß der Gabel 83 bedem
letzteren Werkzeug zugeordnete Rolle 43 keinen findet. Es ist vorteilhaft, zwischen der Scheibe 80,
anderen Widerstand zu überwinden hat als denjeni- der Platte 76 und der Gegenplatte 77 Mittel 84 vorgen,
der durch die Feder 40 gegeben ist, während die zusehen, die aus einem Werkstoff niedriger Reibung
dem sich im Erdboden befindenden Werkzeug zu- bestehen. Der den Werkzeugträger tragende Teil 81
geordnete zweite Rolle 43 den Widerstand des Erd- io kann mittels Rollenlager oder ähnlicher Mittel 85 an
bodens überwinden muß, um das Werkzeug aus die- dem Ende 11 b der Schwingwelle 11 α gelagert sein,
sem herauszuziehen. Es ergibt sich durch diese Tat- An einem feststehenden Teil der Maschine sind
sache eine automatische Verteilung der Kräfte zwi- vorzugsweise Kautschukanschläge 86 vorgesehen, und
sehen den beiden Rollen 43, von denen die eine die zwar beiderseits des gegabelten Teiles 83. Diese AnKraft
der Feder 40 aufnimmt, und von denen die 15 schlage 86 begrenzen die maximale Schwingung des
andere das Herausziehen des betreffenden Werk- gegabelten Teiles 83 und der Werkzeugträger, wobei
zeuges aus dem Erdboden bewirkt. Die vorhandenen sie gleichzeitig eine automatische Phasenverschiebung
zwei Elektromagneten 46 können daher von geringer zwischen der Schwingung des Werkzeugträgers und
Stärke sein, wogegen, falls ein einziger Elektromagnet der Schwingung der Welle 11 α gewährleisten, wenn
verwendet würde, dieser überdimensioniert sein 20 der Kopf des Anschlages 20 aus derjenigen Stellung,
müßte. in welcher die Schwingungen unterbunden werden Es ist vorteilhaft, daß die Rollen 43 in ihrer unte- und welche in Fig. 10 in unterbrochenen Linien
ren Stellung in der Verlängerung der Schwingachse wiedergegeben ist, in die der maximalen Schwingung
der Platte 35 liegen, um nicht aus dieser Bewegung entsprechende Stellung gelangt, die in ausgezogenen
herrührenden Belastungen unterworfen zu sein und 25 Linien wiedergegeben ist.
feststehend zu bleiben. Bei der in Fi g. 11 wiedergegebenen abgeänderten
Die verschiedenen beschriebenen Ausführungs- Ausführungsform der Erfindung sind die Werkzeugformen
ermöglichen es, die zyklischen Vorgänge des träger 15, die in etwas zueinander versetzten Quer-Verziehens
auszuführen, wobei jeder Zyklus eine un- ebenen schwingen, an dem Ende 11 b der Schwingwirksame
Periode der Werkzeuge und eine wirksame 30 welle 11 α pendelnd angeordnet, die der Wellella
Arbeitsperiode aufweist, deren Zeitdauer von der der Ausführungsform gemäß den F i g. 9 und 10 ähn-Vorwärtsbewegung
des Schleppers abhängen und Hch ist. Eine am Ende 11 b der Schwingwelle 11 a
außerdem einstellbar sind. exzentrisch befestigte Platte 76 trägt einen dreieckin
der in den Fig. 9 und 10 beschriebenen ab- förmigen exzentrischen Anschlag91. Eine Feder 92,
geänderten Ausführungsform ist eine nicht tordierte 35 deren Enden an den Stangen 15 der Werkzeugträger
Schwingwelle 11 α vorgesehen, welche in Lagern des befestigt sind, hat das Bestreben, den Winkel zwi-Rahmens
der Maschine angeordnet ist und welche sehen dessen Stangen 15 aufrechtzuerhalten, indem
die Schwingwelle 11 der Ausführungsformen gemäß sie die Abschnitte 90 gegen den Anschlag 91 zieht,
den Fig. 1,2 und 4 ersetzt. Das der Verbindungs- wobei zwischen den Abschnitten90 und dem Anvorrichtung
10 gemäß F i g. 1 gegenüberliegende 4° schlag 91 Dämpfungskissen 93 aus Kautschuk vor-Ende
11 b dieser Welle 11 α führt dementsprechend gesehen sind. Jeder der Werkzeugträger ist über den
die vollständige ihm über die Verbindung 10 erteilte Schwenkpunkt auf der Welle 11 b hinaus durch einen
Sehwingbewegung aus. Auf der Welle 11 α ist eine abgebogenen Abschnitt 94 bzw. 95 verlängert. Jeder
Platte 76 gelagert, die einer Gegenplatte 77 zugeord- dieser Abschnitte 94, 95 trägt an seinem Ende einen
net ist, welche auf mit der Platte 76 verbundenen 45 Zahn 96 bzw. 97, dessen äußere Begrenzung bzw.
Bolzen 78 verschiebbar ist und durch auf die Bolzen Außenkante auf einem Bogen eines Kreises 96 α bzw.
78 aufgeschobene Federn 79 gegen die Platte 76 ge- 97 α liegt, dessen Mittelpunkt auf der geometrischen
drückt wird. Zwischen der Platte 76 und der Gegen- Achse der Welle 11 α liegt. Jeder der Zähne 96, 97
platte 77 befindet sich eine Scheibe 80, die mit einem arbeitet mit einem Nocken 98 bzw. 99 zusammen,
Teil 81 verbunden ist, auf welchem die Werkzeug- 50 welcher dem Anker eines Elektromagneten 100 bzw.
träger 15 mittels Befestigungen 82 angeordnet sind, 101 zugeordnet ist. Jeder der Nocken 98, 99 kann
die nach Art eines Schwingmetallkörpers mit Kau- zwei Stellungen einnehmen, und zwar eine in Fig. 11
tschuk ausgebildet sind. Infolge des Vorhandenseins in ausgezogenen Linien wiedergegebene Stellung,
der Federn 79 ist die Scheibe 80 zwischen der Platte welche dem Fall entspricht, daß die Elektromagneten
76 und der Gegenplatte 77 eingeklemmt, und der die 55 100,101 nicht erregt sind, und eine mit Bezug auf
Werkzeuge tragende Teil 81 hat das Bestreben, die die vorhergehende Stellung etwas versetzte Stellung,
Sehwingbewegung der Platte 76 mitzumachen. Diese die im linken Teil der Fig. 11 durch unterbrochene
Bewegung ist jedoch durch einen gegabelten Teil 83 Linien dargestellt ist, und welche dem Fall entspricht,
begrenzt, welcher dem Teil 19 gemäß F i g. 2 ähnlich daß die Elektromagneten 100,101 erregt sind,
ist und dieselbe Funktion ausübt, wobei die Flanken 60 In der ersten Stellung lassen die Nocken 98, 99 der Gabelung, die zwischen sich ein V bilden^ mit eine freie Sehwingbewegung der Zähne 96, 97 zu, die dem Kopf des Anschlages 20 zusammenarbeiten. Der auf die Werkzeuge übertragen wird.
Anschlag 20 ist von dem Arm 21 getragen, welcher Wenn dagegen die Elektromagneten 100,101 durch sich um eine feste Achse 22 verschwenkt und durch einen Stromstoß erregt sind, der vom Fühler der eine Zugfeder 21 α belastet ist, die an einem festen 65 Pflanzen erhalten wird, haben die beiden Nocken 98, Teil 21 b angeordnet ist. Ein Schwenkarm 23 wird 99 das Bestreben, durch Drehen die in dem linken durch einen Elektromagneten 13 betätigt, und die Teil der Fig. 11 durch unterbrochene Linien wiederAusführung arbeitet so, wie es mit Bezug auf die gegebene Stellung einzunehmen. Sie nehmen diese
ist und dieselbe Funktion ausübt, wobei die Flanken 60 In der ersten Stellung lassen die Nocken 98, 99 der Gabelung, die zwischen sich ein V bilden^ mit eine freie Sehwingbewegung der Zähne 96, 97 zu, die dem Kopf des Anschlages 20 zusammenarbeiten. Der auf die Werkzeuge übertragen wird.
Anschlag 20 ist von dem Arm 21 getragen, welcher Wenn dagegen die Elektromagneten 100,101 durch sich um eine feste Achse 22 verschwenkt und durch einen Stromstoß erregt sind, der vom Fühler der eine Zugfeder 21 α belastet ist, die an einem festen 65 Pflanzen erhalten wird, haben die beiden Nocken 98, Teil 21 b angeordnet ist. Ein Schwenkarm 23 wird 99 das Bestreben, durch Drehen die in dem linken durch einen Elektromagneten 13 betätigt, und die Teil der Fig. 11 durch unterbrochene Linien wiederAusführung arbeitet so, wie es mit Bezug auf die gegebene Stellung einzunehmen. Sie nehmen diese
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Stellung tatsächlich ein, werua das entsprechende Werkzeug das Ende seiner Schwingbewegung erreicht
(entsprechend der Stellung des Werkzeugs, die im rechten Teil der Fig. 11 in unterbrochenen Linien
wiedergegeben ist). Die Nocken 98, 99 verhindern in dieser Stellung die Rüekbewegung der Werkzeuge,
so daß diese in Stellungen blockiert sind, in denen sie einen verhältnismäßig großen Abstand voneinander
haben (gegen die Spannung der Feder 92) und in welcher sie, da sie nicht mehr schwingen, die wahrend
dieser Zeit vorbeigehenden Pflanzen stehenlassen. Es ist zu bemerken, daß die Schwingbewegung
der Welle11 α während dieses Zeitraumes durch
Gleiten bzw. Rutschen der Teile 90 mit Bezug auf die Schwingplatte 76 absorbiert bzw. aufgenommen wird.
Wenn die Elektromagneten 100,101 entregt werden,
werden die Nocken 98, 99 in die in ausgezogenen Linien wiedergegebene Stellung zurückgedreht.
Die Werkzeuge sind dann freigegeben und nehmen ihre Schwingbewegung zum Bearbeiten des Erdbodens
wieder auf, wobei die Feder 92 sie gegen den Anschlag 91 in die in ausgezogenen Linien wiedergegebene
Stellung zurückzieht.
leder der Abschnitte 94, 95 des Werkzeugträgers
kann mit einem Ansatz aus Hartmetall 102 bzw. 103 versehen sein, um Verschleiß bei der Berührung mit
den Nocken 98, 99 zu vermeiden.
Claims (7)
1. Landwirtschaftliche Hackmaschine, insbesondere zum Vereinzeln von Reihenkulturen,
mit an Trägern befestigten Werkzeugen, denen über eine Welle gleichmäßige Schwingbewegungen
quer zur Bewegungsrichtung der Maschine erteilt werden, bei denen die Werkzeuge durch
eine lotrechte Ebene, in welcher eine zu bearbeitende Pflanzenreihe Hegt, zum Wegschneiden von
Pflanzen hindurchschwingen, dadurch gekennzeichnet,
daß das die Werkzeuge tragende Ende der an ihrem anderenEnde angetriebenen Schwingwelle (11) über eine mechanische Verbindungseinrichtung
(20 bis 23 bzw. 24 bis 28 bzw. 40 bis 45 bzw. 94 bis 97) mit einer Elektromagnetanordnung
(13 bzw. 31 bzw. 46 bzw. 100,101) verbunden ist, durch welche die
Schwingbewegung der Werkzeuge entweder hinsichtlich ihrer Amplitude änderbar oder die Lage
der Schwingbewegung der Werkzeuge bei unveränderter Schwingamplitude in einer vertikalen,
quer zur Fortbewegungsrichtung der Maschine stehenden Ebene verschiebbar oder auch die
Schwingbewegung ganz aufhebbar ist derart, daß in jedem Falle einzelne Pflanzen oder Pflanzengruppen
in bestimmten Abständen vom Wegschneiden ausgenommen sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung
einen mit der Elektromagneteinrichtung (13) verbundenen Arm (23) aufweist, dessen freies Ende
im Eingriff mit einem Ende eines entgegen der Kraft der Elektromagneteinrichtung vorgespannten
Armes (21) in einer sich erweiternden Nut einer Gabel (19) angeordnet ist, die auf der den
Werkzeugträger (15) tragenden, als Torsionswelle ausgebildeten Schwingwelle (11) angeordnet ist
(Fig. 2).
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabel (19) unter Zwischenschaltung
eines Kautschukblockes (16) auf der Schwingwelle (11) angeordnet ist.
4. Maschine nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung
einen an der Schwingwelle (11 d) befestigten Schwingschaft (24) aufweist, der mit dem Werkzeugträger
(15) über eine Pleuelstange (28) und über ein Gleitstück (25) verbunden ist, das auf
dem Schaft (24) verschiebbar angeordnet und an der Pleuelstange angelenkt ist und dessen Abstand
auf dem Schaft (24) von der Schwingwelle (11 ä) durch die Elektromagneteinrichtung (13)
mittels eines auf die Pleuelstange einwirkenden Stößels (23) einstellbar ist (Fig. 3).
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Elektromagneteinrichtung (31) als Elektromagnetbremse ausgebildet ist, deren Polstücke (34) mit einem auf der den
Werkzeugträger (15) tragenden, als Torsionswelle ausgebildeten Schwingweile (11) angeordneten
Drehkörper (33) elektromagnetisch koppelbar sind (Fig. 4, 5).
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung
zwei im Winkel zueinander angeordnete Werkzeugträgerhebel (37) aufweist, die an einer mit der
als starre Welle ausgebildeten Schwingwelle kraftschlüssig verbundenen Platte (35) angeordnet
sind und deren Winkelstellung durch wenigstens ein von der Elektromagneteinrichtung (46) bewegbares
Organ (43) änderbar ist, welches bei Erregung der Elektromagneteinrichtung gegen
Federdruck auf die einander benachbart liegenden Enden der Werkzeugträgerhebel einwirkt
(Fig. 6, 7).
7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung
Arme (94, 95) aufweist, die an einem Ende mit je einem auf der Schwingwelle (11 b) angeordneten
Werkzeugträger (15) verbunden sind und mit deren anderen Ende je ein von der Elektromagneteinrichtung
(100 bzw. 101) betätigbarer Sperrnocken (98 bzw. 99) zum Verhindern der
Schwingbewegung der Werkzeugträger in Eingriff bringbar ist (F i g. 11).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR946184A FR1383792A (fr) | 1963-08-30 | 1963-08-30 | Machine aratoire destinée plus particulièrement au démariage des betteraves ou autres plantes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1291159B true DE1291159B (de) | 1969-03-20 |
Family
ID=8811487
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG39509A Pending DE1291159B (de) | 1963-08-30 | 1963-12-31 | Landwirtschaftliche Hackmaschine, insbesondere zum Vereinzeln von Reihenkulturen |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3219124A (de) |
| AT (1) | AT269535B (de) |
| CH (1) | CH432101A (de) |
| DE (1) | DE1291159B (de) |
| DK (1) | DK107658C (de) |
| FR (1) | FR1383792A (de) |
| GB (1) | GB1008547A (de) |
| NL (1) | NL6400028A (de) |
| SE (1) | SE310285B (de) |
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- 1964-01-03 NL NL6400028A patent/NL6400028A/xx unknown
- 1964-01-03 SE SE41/64A patent/SE310285B/xx unknown
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