DE3000271C2 - - Google Patents
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
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- A01B29/048—Bar cage rollers
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
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- A01B49/02—Combined machines with two or more soil-working tools of different kind
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-
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bodenbearbeitungsmaschine nach
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art (DE-OS 26 37 444)
ist als verstellbares Verriegelungsglied ein am Tragarm der
Nachlaufwalze befestigter, eine Feststellmutter tragender
Bolzen vorgesehen, der in einem Schlitz einer gestellfesten
Stütze geführt ist, welche die Verzahnung des gestellfesten
Verriegelungsgliedes trägt, das von dem den Schlitz umge
benden Bereich der Stütze gebildet ist. Dem Bolzen ist eine
Verzahnung zugeordnet, die sich unterhalb der Feststellmut
ter befindet, mit der die beiden Verzahnungen in Eingriffs
stellung zu verriegeln sind. Durch diese Verriegelung wird
die Stellvorrichtung, die eine Gewindespindel enthält, im
Betrieb der Maschine von deren Gewicht entlastet, das von
der Nachlaufwalze aufgenommen werden muß. Bei der Verriege
lung entstehen jedoch Schwierigkeiten, wenn die beiden Ver
zahnungen der Verriegelungsglieder nach einer Höhenverstel
lung des Gestelles nicht genau in Eingriffsstellung zuein
ander ausgerichtet sind. Um das Einrasten zur formschlüssi
gen Verbindung zu ermöglichen, müßte die Gewindespindel
nachgestellt werden, was wegen der engen Zahnteilung der
Verzahnungen eine große Genauigkeit erfordert und darum
mühsam ist. Wird aber die Verbindung mit aufeinanderlie
genden Zahnflächen lediglich verklemmt, so kann die gewoll
te Entlastung der Stellvorrichtung nicht erreicht werden
und es können bleibende Schäden an der Verriegelungsein
richtung auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der Herstel
lung der Verriegelung einen formschlüssigen Eingriff der
Verzahnungen in einfacher Weise auch dann zu ermöglichen,
wenn die Zähne einander nicht auf Lücke, also in Eingriffs
stellung gegenüberstehen.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den kennzeichnen
den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Die bei nicht eingerasteter Verzahnung vorhandene elasti
sche Abstützung des verstellbaren Verriegelungsgliedes er
laubt in jeder Einstellung der Stellvorrichtung einen Ver
schiebeweg des Verriegelungsgliedes entsprechend der Zahn
teilung in mindestens einer der beiden Stellrichtungen, so
daß der Tragarm der Walze noch eine etwa erforderliche Be
wegung bis zum Einrasten der Verzahnungen ausführen kann.
Ein ungewolltes Verklemmen der Verriegelungsglieder ist da
her ausgeschlossen, ohne daß die Stellvorrichtung nachge
stellt werden muß.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unter
ansprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand zweier Ausführungs
beispiele näher erläutert, die in den Zeichnungen darge
stellt sind. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Bodenbearbeitungsma
schine mit Nachlaufwalze,
Fig. 2 eine Teil-Draufsicht auf das eine Ende der Ma
schine nach Fig. 1, vergrößert dargestellt,
Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in
Fig. 2,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform der Stellvorrichtung
in einer Ansicht entsprechend Fig. 3.
Das Gestell der Bodenbearbeitungsmaschine (Fig. 1) besteht
im wesentlichen aus einem quer zur Arbeitsrichtung A der
Maschine liegenden Kastenbalken 1, der durch Seitenplatten 6
und einen diese Platten übergreifenden Deckel geschlossen
ist. An dem Kastenbalken sind die vertikalen Wellen 2 von
Werkzeugkreiseln 3 gelagert. An den unteren Enden der Krei
selwellen 2 ist je ein Träger 4 für nach unten gerichtete
Zinken 5 befestigt (Fig. 3). Die Werkzeugkreisel 3 werden
von der Zapfwelle eines die Maschine in Richtung A ziehenden Schleppers
über eine Gelenkwelle 28, ein zentrales Hauptgetriebe 27
und ein Stirnradgetriebe 26 angetrieben, das innerhalb des
Kastenbalkens angeordnet ist. Dabei rotieren benachbarte
Werkzeugkreisel gegensinnig und haben aneinander angrenzen
de oder überlappende Arbeitsbereiche. Zum Anbau der Maschi
ne an den Schlepper ist vorne am Kastenbalken ein Anbaubock
29 angebracht, der mit nach hinten und unten divergierenden
Streben 30 gegen die Rückseite des Kastenbalkens abgestützt
ist.
An den Kastenbalken sind rückseitig nahe den Balkenenden
zwei aus Gußeisen bestehende Träger 7 angeschweißt, an de
nen mit Tragarmen 11 eine Nachlaufwalze 12 abgestützt ist.
Die Nachlaufwalze ist an den unteren Enden der Tragarme 11
frei drehbar gelagert und besteht aus einem Tragrohr 14 mit
Stützscheiben 15 für Längsstäbe 13, die den Walzenmantel
bilden.
Die Träger 7 liegen mit ihrer Außenseite jeweils im wesent
lichen parallel zur seitlichen Begrenzungsebene des Kasten
balkens (Fig. 1 und 2) und grenzen mit ihrer schräg nach
vorne und unten ausgerichteten Vorderseite an die entspre
chend ausgebildete Rückseite des Kastenbalkens an (Fig. 3).
Jeder Träger 7 ist am oberen Rand um 90° zu einer zur Ma
schinenmitte gerichteten Deckplatte 8 abgewinkelt, die am
hinteren Ende nach oben abgekröpft ist und dort zusammen
mit der Seitenwand des Trägers ein Hohlprofil 9 bildet, das
als Stütze für eine Stellspindel 17 dient. Wie die Fig. 2
und 3 für den einen der beiden Träger 7 zeigen, ist der
dort befindliche Tragarm 11 der Nachlaufwalze 12 mit einem
Gewindebolzen 10, der einen Gelenkzapfen bildet, in der
Nähe des Kastenbalkens an dem Träger 7 angelenkt und er
streckt sich an dessen Innenseite entlang nach hinten. Die
vom Träger 7 gebildete Stütze 9 ist oben von der Gewinde
stange 16 der Stellspindel 17 durchsetzt, die eine stufen
lose Verstellung des Tragarmes 11 ermöglicht. Auf die Ge
windestange 16 ist eine Stellmutter 18 von oben aufge
schraubt. Das untere Ende der Gewindestange 16 ist recht
winklig nach außen umgebogen, durchsetzt eine im Tragarm 11
vorgesehene Ausnehmung und ist in einem kreisbogenförmigen
Langloch 19 des Trägers 7 geführt, das konzentrisch zu dem
Gewindezapfen 10 verläuft. Auf das umgebogene Ende der Ge
windestange 16 ist von außen ein Klemmstück 20 aufgesetzt
und dort mit einer Mutter 21 befestigt (Fig. 2). Das Klemm
stück hat eine Verzahnung, der eine am Träger 7 angebrachte
Verzahnung zugeordnet ist, die sich neben dem Langloch 19
befindet. An dem Träger 7 sind zwei Führungen 22 und 23 an
gebracht, zwischen denen das Klemmstück 20 liegt (Fig. 3).
Zwischen der Stellmutter 18 und der Stütze 9 ist die Gewin
destange 16 der Stellspindel 17 von mehreren Tellerfedern
24 umgeben. Im Ausführungsbeispiel sind drei solcher Tel
lerfedern 24 vorgesehen. Die Tellerfedern liegen in einem
Gehäuse 25, das unten in die für die Gewindestange 16 vor
gesehene Durchführöffnung der Stütze 9 eingreift. Die
Stellmutter 18 bildet ein Widerlager für die Tellerfedern.
Mit der Nachlaufwalze 12 wird die Arbeitstiefe der Werk
zeugkreisel 3 eingestellt. Hierfür wird zunächst durch
Lockern der Muttern 21 die Verriegelung gelöst, die durch
Ineinandergreifen der Verzahnungen des jeweiligen Klemm
stückes 20 und des zugehörigen Trägers 7 gebildet ist. Dann
können die Stellspindeln 17 mittels der Stellmuttern 18
einzeln verstellt werden, so daß sich eine stufenlose Hö
henverstellung des Maschinengestelles durch Schwenken der
Walze 12 bzw. ihrer Tragarme 11 um die Zapfen 10 ergibt.
Die eingestellte Lage der Tragarme wird durch Festziehen
der Muttern 21 wieder verriegelt, um die Stellspindel und
deren Stellmuttern vom Maschinengewicht teilweise zu ent
lasten. Stehen die beiden einander zugeordneten Verzahnun
gen des Klemmstückes und des Trägers beim Anziehen der Mut
ter 21 nicht in Eingriffsstellung zueinander, so muß das
Verschieben der Gewindestange 16 um ein der Zahnteilung
entsprechendes Maß möglich sein, damit die Formschlußver
bindung durch Einrasten der Verzahnungen hergestellt und
vermieden wird, daß die Verriegelungsteile bei aufeinander
liegenden Zahnflächen lediglich verklemmt werden. Die not
wendige Verschiebebewegung wird durch die Tellerfedern 24
ermöglicht, die eine Abwärtsbewegung der Gewindestange 16
gegen die Federkraft erlauben und ein Auflager für die
Stellmutter 18 bilden. Es ist damit gewährleistet, daß die
Verzahnungen beim Verriegeln stets ineinandergreifen und an
den Trägern Verspannungen vermieden werden, die zu Schäden
führen können.
Statt der Stellspindeln können zur stufenlosen Verstellung
der Walzentragarme 11 auch hydraulische Stellzylinder ver
wendet werden. Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, die einen
hydraulischen Stellzylinder 31 aufweist, im übrigen aber
der Anordnung nach den Fig. 1 bis 3 entspricht. Der Zylin
derkörper des Stellzylinders 31 hat einen unteren, umgebo
genen Ansatz, der eine Ausnehmung im Tragarm 11 und das
Langloch 19 durchsetzt und das Klemmstück 20 mit der Fest
stellmutter 21 trägt. Die Kolbenstange 32 ist mit ihrem
oberen Ende durch die Stütze 9 des Trägers 7 hindurchge
führt und beiderseits der Durchführungsöffnung jeweils von
einem Tellerfederpaar 34 umgeben, das an der Stütze 9 an
liegt und sich gegen ein an der Kolbenstange befestigtes
Widerlager 33 abstützt. Zum Verstellen der Walzentragarme
11 werden die Stellzylinder 31 beaufschlagt, wobei sich ihr
Zylinderkörper nach oben oder unten bewegt. Die vorher ge
löste Verriegelung wird dann durch Anziehen der Mutter 21
wiederhergestellt. Dabei kann sich der mit Druck beauf
schlagte Stellzylinder 31 mit der Kolbenstange 32 gegen den
Druck der Tellerfedern etwas verschieben, so daß die Ver
zahnungen der Verriegelungsvorrichtung in jeder eingestell
ten Lage wieder ineinandergreifen können.
Anstelle von Tellerfedern können auch andere elastisch ver
formbare Teile verwendet werden.
Die beiden Stellzylinder für die Tragarme werden zweckmäßig
hydraulisch in Reihe geschaltet, um eine gleichmäßige
Stellbewegung zu gewährleisten. Sie können aber auch über
einen Verteilerschieber parallel geschaltet sein. Bei Rei
henschaltung ist das Volumen des zweiten Zylinders größer
zu dimensionieren als dasjenige des ersten Zylinders, da
wegen der gleichsinnigen Bewegung der Kolbenstangen die
hinter dem Kolben liegende Kammer des ersten Zylinders di
rekt mit der vor dem Kolben des zweiten Zylinders liegenden
Kammer verbunden ist.
Claims (13)
1. Bodenbearbeitungsmaschine mit in einer Reihe nebenein
ander am Maschinengestell gelagerten Werkzeugkreiseln
und einer die Arbeitstiefe der Werkzeuge bestimmenden
Nachlaufwalze, deren Tragarme mit dem Maschinengestell
höhenverstellbar verbunden und stufenlos mittels einer
Stellvorrichtung einstellbar sind, der eine Verriege
lungsvorrichtung zugeordnet ist, die zwei Verriege
lungsglieder mit in Eingriff zu bringenden Verzahnungen
aufweist, von denen das eine gestellfest und das andere
gemeinsam mit dem zugehörigen Tragarm der Nachlaufwalze
verstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das verstellbare Verriege
lungsglied (20) in mindestens einer der beiden Stell
richtungen bei nicht eingerasteter Verzahnung elastisch
abgestützt ist.
2. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung (17)
eine Stange (16; 32) aufweist, die mit dem verstellba
ren Verriegelungsglied (20) verbunden und in einem ge
stellfesten Träger (7) geführt ist, an dem sie in axi
aler Richtung elastisch abgestützt ist.
3. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (16; 32) auf
wärts gerichtet und zwischen einem auf ihr angeordneten
Widerlager (18; 33) und dem gestellfesten Träger (7)
elastisch abgestützt ist.
4. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß zur elastischen Abstützung
eine Federbelastung vorgesehen ist.
5. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die federelastische Abstüt
zung durch mindestens eine Tellerfeder (24, 34) gebil
det ist.
6. Bodenbearbeitungsmaschine nach den Ansprüchen 2 oder 3
und Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (16; 32) von der
Tellerfeder (24; 34) umgeben ist.
7. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche
3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (16) als Gewin
destange einer Stellspindel (17) ausgeführt ist, deren
Stellmutter (18) das Widerlager und einen Anschlag bil
det, der die Abwärtsbewegung der Stange (16) begrenzt.
8. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche
2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (32) als Kolben
stange eines hydraulischen Stellzylinders (31) ausge
führt ist, der zwischen dem gestellfesten Träger (7)
und dem zugehörigen Tragarm (11) der Nachlaufwalze (12)
angeordnet ist.
9. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (32) bei
derseits des gestellfesten Trägers (7) elastisch abge
stützt ist.
10. Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß pro Tragarm (1) der Nach
laufwalze (12) ein Stellzylinder (31) vorgesehen ist,
und daß die Stellzylinder (31) hydraulisch in Reihe
geschaltet sind.
11. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche
2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (7) ein rücksei
tig am Maschinengestell angeschweißtes Gußstück ist.
12. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (11) der Nach
laufwalze (12) in Draufsicht zwischen den Gestellenden
liegen.
13. Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche
2 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung (17)
und der zugehörige Tragarm (11) der Nachlaufwalze (12)
auf der der Maschinenmitte zugekehrten Innenseite des
zugehörigen Trägers (7) angeordnet sind.
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